Der Moment der Enthüllung
Mit einer fließenden Bewegung schiebe ich mich zwischen ihn und seinen Bildschirm. Ich setze mich auf die Kante seines Tisches, direkt vor ihm. Die glatte, kühle Oberfläche des Holzes unter meinen Oberschenkeln lässt mich leicht erschaudern. Ich sehe zu ihm hinab. Sein Blick ist jetzt gezwungen, von den Dokumenten abzuweichen.
Zuerst sieht er nur meine Knie, die schwarzen Spitzenabschlüsse meiner Strümpfe, die sich tief in mein Fleisch graben. Dann wandert sein Blick langsam nach oben, über die nackte Haut, die durch den weit geöffneten Mantel schimmert. Ich sehe, wie sich seine Pupillen weiten, wie der professionelle Glanz in seinen Augen einer dunklen, hungrigen Trübung weicht.
Ich greife nach seiner Kaffeetasse, die dampfend neben seiner Hand steht, und schiebe sie mit dem Handrücken langsam zur Seite. Ich brauche diesen Platz. Ich brauche ihn genau hier, zwischen meinen Beinen.
„Siehst du mich?“, frage ich leise. Ich nehme seine Hand – die Hand, die eben noch so sachlich die Maus geführt hat – und lege sie flach auf meinen Oberschenkel, genau dorthin, wo die Spitze endet. Ich spüre die Hitze seiner Handfläche, die Rauheit seiner Haut gegen meine.
Ich sehe das erste Mal das wahre Raubtier in seinem Blick aufblitzen. Die Maske des kühlen Geschäftsmannes bekommt Risse. Er atmet jetzt schwerer, seine Brust hebt und senkt sich unregelmäßig.
Die Luft im Raum ist so dick geworden, dass jedes Einatmen sich wie ein Widerstand anfühlt. Er starrt mich an, und ich sehe, wie der letzte Rest seiner professionellen Fassade wegschmilzt wie Wachs unter einer offenen Flamme. Sein Blick ist nicht mehr der eines Kollegen oder Partners – es ist der Blick eines Mannes, der sich gerade nimmt, was ihm zusteht.
Ich lasse meine Fingerspitzen ganz langsam über die glatte Kante seines Schreibtisches gleiten, direkt neben seine Hand. Ich spüre das unterdrückte Beben in seinen Muskeln. Er kämpft immer noch, ein letztes, verzweifeltes Aufbäumen seiner Selbstbeherrschung.
„Du zitterst ja“, hauche ich und lasse meine Stimme so tief und rauchig klingen, dass ich sehe, wie eine Gänsehaut über seine Unterarme läuft.
Ich rücke ein Stück näher auf der Tischkante. Das Holz knarrt leise unter meinem Gewicht. Mein Mantel rutscht weiter über meine Schultern, bis er nur noch an meinen Ellenbogen hängt. Die kühle Büro Luft trifft auf meine nackte Haut, ein stechender Kontrast zu der Hitze, die von ihm ausstrahlt. Ich sehe, wie sein Blick an meinem Ausschnitt hängen bleibt, wie er die Spitze fixiert, die sich bei jedem meiner Atemzüge gefährlich dehnt.
Ich nehme seine Krawatte, diesen perfekt gebundenen Knoten, der für alles steht, was er in diesem Büro repräsentiert: Ordnung, Status, Distanz. Mit einer langsamen Bewegung ziehe ich ihn ein Stück zu mir herauf.
„Ist der Knoten zu fest?“, flüstere ich. „Soll ich dir helfen, ihn zu lockern? Oder willst du lieber, dass ich ihn als Leine benutze, während ich dich dazu bringe, alles andere zu vergessen?“
Ich spüre, wie seine Hand auf meinem Oberschenkel sich plötzlich verkrampft. Seine Finger graben sich tief in mein Fleisch, ein schmerzhafter, besitzergreifender Griff, der mir ein unterdrücktes Keuchen entlockt. Das ist es. Das ist der Moment, in dem das Spiel aufhört und die Realität beginnt.


Ich könnte schon wieder, aber heute ist Karsamstag.
Bitte lass mich dein Chef sein und du verführst mich.
Hammer Text. Nur die ob ich da meine Dominanz nicht doch durch setzen würde