ist das praktikabel oder eher nicht?
Ich denke in der Theorie Ja, ABER in der Praxis weniger.
Diese Formen sind einfach zu attrakiv für Egoisten und Egomanen, die alles wollen, aber nichts geben wollen.
So nach dem Motto - Juhu, Sex ohne Verpflichtung und falls es Bedingungen/ Regeln gibt, stimme ich erst mal zu und weiche sie später auf...oder erinnere mich nicht daran, zugestimmt zu haben.Hehe^^
Also eine gute Idee, für die aber nur eine sehr kleine Minderheit von Personen die Eignung mitbringt.
Ich war mal über 10 Jahre Single und wollte keine Beziehung.
Auf Sex habe ich da nicht verzichtet.
In der Regel hatte ich max. 3 mal mit einem Mann Sex, dann wurde es mir langweilig.
Als Frau, die am Wochenende unterwegs war, mehr als nur Tageslicht tauglich ist und noch dazu über Charisma/ Ausstrahlung verfügt, gab es keinen Mangel...Grins.
Ich war da immer ehrlich, aber ich weiß noch, wie SMS am Morgen angekommen sind und mich der Mann gefragt hat, bei dem ich war, -"Bin ich ein Parkplatz?"
Das habe ich zuerst nicht verstanden.
Als ich es verstanden habe, war das ein bedrückendes Gefühl.
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Was mich betrifft - Ich kann nur sexuelle Freiheiten einem Partner geben, für Fetische o.ä.,die ich nicht mag bzw.ihm geben kann.


Ich kenne viele, die es so tun. Eine Freundin meiner Freundin auch. Sie hat so vier unterschiedliche Liebschaften derzeit für jede Gelegenheit. Es ist einfach, konsequenzlos und egozentrisch. Spass ohne Verpflichtungen, sie nutzt die Männer so, wie sie es braucht. Mal für den Urlaub, mal für Reparaturen, mal zum Essen gehen, mal zum Sex. Im Grunde hätte sie auch gerne jemanden exklusiv, der sie liebt und mit ihr die Höhen und Tiefen durchlebt. Sie sagt aber, viele wollen sich nicht festlegen und so wählt sie das zweitbeste Modell. Sie ist ganz zufrieden damit, zum glücklich sein fehlt aber die Liebe und die Exklusivität und das Besondere, das sie gerne für jemanden wäre oder jemand für sie ist. So ist es wohl bei vielen anderen auch. Freundschaft+ ist ganz nett, unverbindlich und egoistisch, dafur ist es seicht und beliebig......
Polyamorie kann im Gegensatz zu einer Freundschaft + durchaus eine richtige Beziehung sein. Gibt es sicherlich in verschiedenen Varianten, unterscheidet sich aber auch erheblich von einer offene Beziehung. Wer glaubt Polyamorie wäre besonders für "Egoisten und Egomanen" geeignet, hat diese Beziehungsform definitiv nicht richtig verstanden, sondern benutzt in diesem Fall leider eine völlig unpassende Schublade. Wer seinem Partner sexuelle Freiräume gewährt, weil diese nicht den eigenen Interessen entsprechen, führt im Prinzip eine Freundschaft Minus Beziehung. Dabei täuscht das in diesem Fall von mir polemisch verwendete Minus, natürlich über den hohen Wert echter Freundschaften hinweg, die wenn sie von Dauer sind, ohnehin immer platonisch ausfallen.
Es gibt Alternativen zu Zweierbeziehungen. Aber da es keine kulturelle Verankerung solcher Beziehungen im Abendland gibt, ist ein Auseinanderbrechen wahrscheinlicher. Beim Swingen entstehen ja eh keine echten Beziehungen. Auch wohl keine langfristigen Freundschaften. @Auxilius: dein letzter Satz stimmt wohl. Freundschaft+ erscheint mir wie eine Vorstufe zu Paysex. Damit will ich weder das eine noch das andere abwerten. Paysex ist besonders klar geregelt: es geht nur um Sex, nicht um Beziehung.
Ich glaube es gibt einen recht großen Unterschied zwischen Freundschaft Plus und P6. Nicht wegen dem finanziellen Aspekt, sondern weil bei einer Freundschaft Plus beide Spaß haben. Eine "kulturelle Verankerung im Abendland" ist eine schöne Umschreibung, für eine Sache, die ja offensichtlich nicht mehr funktioniert, wie sie sollte. Die Frage ist doch, ob wir uns nicht von dem kirchlichen Anspruch verabschieden. Einen Bund fürs Leben anzustreben mag ja im Idealfall eine tolle Sache sein, nur ist so etwas heute noch realistisch und wahrscheinlich? Viel wichtiger wäre es doch, auch über eine Beziehung hinaus, Freundschaften zu pflegen, sich zu helfen, zu unterstützen und nicht aus den Augen zu verlieren.
Ich würde behaupten P6 ist eine Dienstleistung, was ja nicht heißt dabei wäre kein Spaß möglich oder vorgesehen. Trotzdem ist der Charakter einer Dienstleistung ein anderer als bei einer Freundschaft Plus, wobei es da ganz sicher auch ein paar seltene Mischformen gibt. Gibt ja auch SDL wo keine direkte Bezahlung erfolgt, sondern für den Zeitraum der Urlaubs-Freundschaft-Plus-mit-monetären-Komponenten sämtliche Rechnungen für Kost, Logis, Ausgehen, aber auch Kleidung und Schmuck übernommen werden.
Die Verbindung von Hämorrhoiden und Analsex erschließt sich mir nicht so ganz. Aber natürlich sollte man nichts anbieten, was keinen Spaß macht. Ich bin mir nur nicht sicher, ob dies bei einer Dienstleistung immer 100% möglich ist? Da kommen wir schnell wieder zur Märchenstunde von der Nymphomanin, die sich ihre Passion vergolden lässt.
Ich sage nur Zylinderepithel im Vergleich zu mehrschichtig unverhorntem Plattenepithel, um histologisch korrekt zu bleiben. Die biologischen Aufgaben und die Widerstandsfähigkeit sind signifikant unterschiedlich......(Thema anal)
Klar ist der Darm keine Vagina und ein Schließmuskel kräftiger als ein Hohlorgan. Ein Kopf ist seiner biologischen Aufgabe entsprechend nicht für Kopfbälle geeignet, aber ohne Kopf macht es weniger Spaß.
Eine Analfissur ist durchaus unangenehm, allerdings entsteht so etwas durch zu schnelles Eindringen, nicht durch Stoßgeschwindigkeit. Ich würde mal behaupten, was am Hintereingang Probleme macht, kann auch an anderer Stelle problematische Auswirkungen haben. Für mich wäre ein Deepthroat eine viel problematischere Praktik, nicht nur weil es echt übel klingt, sondern weil dafür Reflexe abtrainiert werden. Aber zum Glück gibt es ja ganz verschiedene Vorlieben, wäre ja sonst extrem langweilig.
Das ist echt ne schwierige Frage, ist denn der Mensch überhaupt grundsätzlich polygam und oder ist das richtig? Klar ist natürlich, dass die Menschheit ausstirbt, wenn sich nicht immer mal wieder Weibchen und Männchen paaren, wäre so aber u.U. eh besser für die Welt 😉 Klar ist auch, das Sex unglaublich viel Spass macht und wenn sich das im Laufe einer Beziehung für einen Partner abflaut was soll denn der andre dann tun? Knoten reinmachen geht nicht 😊dann ist diese Art der Freundschaft eventuell die Lösung. Ich habe bisher aber noch keine Frau kennengelernt die das so wollte, eher halt mal wenn es nichts festeres war ONS Einmalkontakte in den wilden Jahren 😊aber als Mann ist das glaub schwerer als für Mädels.
Biologisch betrachtet schützt eine exklusive Fortpflanzungsgemeinschaft (Monogamie), bei vielen Säugetieren vor Infantizid. Da den meisten Paaren sexuelle Treue sehr wichtig ist, aber nur wenige Paare danach leben, erscheint Monogamie bei Menschen keine grundsätzliche, sondern höchstens eine sekundäre Veranlagung zu sein. Es gibt aber auch Vermutungen die Monogamie als einen wichtigen Faktor für die kulturellen Evolution der Menschen, zu mehr Kooperation ansehen. Ob Wissenschaftler die Monogamie als Evolutionsvorteil ansehen seriös sein können, muss jeder selbst beurteilen. Allein die Logik und der Wissensstand, lassen eine solche Sichtweise doch etwas merkwürdig erscheinen. Aber sie passt in unseren Umgang mit anderen Kulturen und Lebensweisen und natürlich auch zu unserem Verständnis, anderen überlegen zu sein. Die Verbreitung von Monogamie scheint in jedem Fall erst relativ spät, mit dem Wandel zur Sesshaftigkeit, eine vorherrschende Lebensform geworden zu sein. Auch heute gibt es noch relativ viele nicht monogame Lebensweisen. Wobei monogame Gesellschaften eine deutliche Mehrheit bilden. Auch sind die meisten polygamen Gesellschaften, wie z.B. Teile des Islams, stark patriarchalische geprägte Gesellschaften. Die wenigen polyandrische Gesellschaften kommen heute noch in Teilen Indiens, im Himalaya (Tibet, Kaschmir, Himachal Pradesh, Sikkim), in Bhutan, im Kongo, in Nord-Nigeria sowie bei den Nördlichen Paiute (Nordamerika), Marquesas und den Da-La (Indochina) vor. Fakt ist die Vielfalt unterschiedlicher Lebensweisen. Auch wenn immer wieder versucht wird andere Lebensweisen als weniger erfolgreich, oder kulturell unbedeutend zu werten. Bei großen und erfolgreichen Kulturen lassen die Geschichtsbücher auch einige Erkenntnisse gerne mal unerwähnt. Zum Glück ist die monogame Ehe ist kein zwingender Bestandteil unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Auch wenn es zuletzt einige Bestrebungen der Groko gab, da herumzupfuschen. Sehr interessant sind einige Folgen der verschiedenen Lebensweisen. Die zur Zeit größte fraternalen oder adelphischen Polyandrie gibt es in Tibet. Dort gibt es mindestens eine Auffälligkeit, weil sich die Polyandrie auf das Erbrecht auswirkt. In keinem anderen Land ist die Verteilung von Grundbesitz, über viele Generationen, so stabil wie in Westtibet.
Ein immer wieder gern gemachter Fehler, wenn es darum geht wer überlebt. Deswegen an dieser Stelle ein Zitat vom so oft falsch zitierten Charles Darwin: "Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt auch nicht die intelligenteste sondern eher diejenige die am ehesten bereit ist sich zu verändern".
Frosch und Skorpion - wie Dick und Doof. Aber im Gegensatz zu manchen Männern sind Skorpione keine zwanghaften Stecher. Sie tun es zur Verteidigung oder zur Jagd und nicht, wenn es ihnen überkommt.
Vielleicht hängt es auch zum großen Teil vom Sternzeichen ab, wie man harmoniert
Also ich kenne auch Poly-Familien die zusammen leben seit Jahren bereits. Freundschaft + über Jahre ist eher schwierig(für mich zumindest da auf die dauer alles langweilig wird mit nur der selben Person) Ich finde man muss eben lernen zu akzeptieren(alles hat seinen eigenen Weg), loszulassen(wenn es für mich bestimmt ist kommt es ganz von alleine wieder) und der Liebe zu vertrauen wie freien lauf lassen. Erst wenn man innerlich aufhört etwas -besitzen- /erzwingen/kontrollieren zu wollen, wird man auch gemeinsam glücklich auf die Dauer. Liebe ist immer die Basis, egal für was, wen und wo....sie muss nur freigelassen werden. Leider verstehen das wie du sagtest eher wenige,.,,die meisten wollen,wollen und wollen nur. Und wundern sich am Ende wieso es nicht gut ging.