Es beginnt selten mit dem Treffen.
Es beginnt viel früher.
Mit einer Nachricht.
Ein paar gut gewählten Worten.
Einem Gespräch, das nicht einfach nur organisiert – sondern neugierig macht.
Ich glaube, dass genau dort etwas entsteht, das oft unterschätzt wird:
Vorfreude!
Nicht dieses schnelle „Wann und wo?“.
Sondern dieses leise Gefühl von:
Das könnte besonders werden.
Ich mag es, wenn sich etwas aufbaut.
Wenn ein Austausch Raum bekommt.
Wenn man merkt, dass da nicht nur Interesse ist – sondern echtes Wahrnehmen.
Ein Gedanke zwischendurch.
Ein Lächeln beim Lesen.
Vielleicht sogar ein kleines Kribbeln.
Für mich gehört das dazu.
Denn eine Begegnung beginnt nicht erst im Raum.
Sie beginnt im Kopf.
In der Vorstellung.
In dieser feinen Spannung, die sich langsam entwickelt.
Und genau das macht den Unterschied.
Zwischen einem Treffen, das einfach passiert…
und einem Moment, auf den man sich wirklich freut.
Ich genieße diese Phase!
Dieses Nicht-Ganz-Greifbare.
Dieses Wissen, dass etwas kommt – ohne es vorwegzunehmen.
Vielleicht ist das heute selten geworden.
Weil alles schneller geworden ist.
Direkter. Sofort verfügbar.
Aber genau deshalb ist es für mich so wertvoll.
Vorfreude ist kein Umweg.
Sie ist Teil des Erlebnisses.
Und manchmal…
fast der schönste Teil davon.
du dieses Gefühl auch?


Ja, dieses Gefühl kenne ich auch. Jedes Wort wird wiederholt gelesen. Ihre Antworten aufgesogen. Die Vorstellung wie es sein wird, wenn wir uns treffen erregt mich schon.
Sehr schön sogar. Schade, dass du soweit entfernt bist