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Warum wir jetzt Anzahlungen nehmen – ein ehrliches Wort aus dem Alltag


Manchmal ist es schwer zu erklären, was hinter den Kulissen wirklich passiert.
Von außen sieht unser Job vielleicht leicht aus – Termine vereinbaren, sich hübsch machen, da sein, lächeln.
Doch was viele nicht sehen, ist, wie viel Energie, Zeit und Herz wir in jeden einzelnen Termin stecken.

Ein Tag beginnt oft damit, dass man schreibt, plant, sich abstimmt.
Nachricht um Nachricht, stundenlang.
Manchmal dauert es den halben Tag, bis ein Termin endlich steht.
Man legt den Kalender frei, sagt anderen ab, bereitet sich innerlich vor.
Man richtet sich, macht sich zurecht, stellt sich ein – nicht nur äußerlich, sondern auch mental.
Denn jedes Treffen bedeutet Nähe, Vertrauen, Offenheit.
Das ist nichts, was man einfach so „abrufen“ kann.

Und dann – eine Stunde vorher, manchmal zehn Minuten vorher – kommt die Absage.
„Sorry, doch keine Zeit.“
„Mir ist was dazwischengekommen.“
Oder einfach: gar keine Antwort mehr.
Nichts.

Und da sitzt man dann – fertig, bereit, mit allem, was dazugehört.
Und in einem bleibt dieses Gefühl:
Wir haben wieder alles gegeben, nur um am Ende mit leeren Händen dazustehen.

Es geht nicht nur ums Geld.
Es geht um Respekt.
Um die Zeit, die wir investieren.
Um den Raum, den wir schaffen, damit sich jemand wohlfühlen kann.
Um die Vorbereitung, das Vertrauen, die Haltung.
Das alles ist echte Arbeit.
Und wenn jemand einfach absagt – oder gar nicht erscheint –, dann zerbricht ein Stück von dem Vertrauen, das wir jedes Mal aufs Neue aufbringen.

Deshalb gibt es jetzt Anzahlungen.
Nicht, weil wir misstrauisch sind.
Sondern weil wir gelernt haben, uns zu schützen.
Weil unsere Zeit wertvoll ist.
Weil wir unseren Beruf mit Herz machen – aber auch mit Verstand.

Eine Anzahlung ist kein Misstrauen.
Sie ist ein Zeichen von Respekt – in beide Richtungen.
Sie zeigt: Ich meine es ernst. Ich sehe dich. Ich nehme deine Zeit und deine Arbeit ernst.

Wir wollen keine Mauer aufbauen, sondern ein faires Miteinander schaffen.
Wir wollen, dass Begegnungen wieder ehrlich, verbindlich und respektvoll sind.
Und vielleicht hilft dieser Schritt genau dabei.

Verständlich und doch unmöglich. Die einen lernen, sich durch Anzahlungen Sicherheit und Respekt zu verschaffen, die anderen lernen durch vergebliche Anzahlungen, nicht wieder an der Nase herum geführt zu werden. So entfernen sich ausgerechnet die Matches, die es wert gewesen wären, sich zu treffen. Es wird einsam dieser Tage...

7. Oct 2025Antworten

Sehr, sehr schwieriges Thema. Ich kann nicht nachvollziehen, aus welchem Grunde Männer Escortdates buchen und dann nicht erscheinen oder kurzfristig absagen. Wie "kaputt" mmuss man sein, um darin einen Reiz zu sehen? Ich buche seit mehr als 20 Jahren regelmäßig Escortdates. Die meisten davon waren dank guter Vorbereitung sehr schön ... einige so lala ... ganz wenige enttäuschend. Auch ich bin hier auf dieser Plattform schon reingelegt worden. Aber nicht nur aus diesem Grunde habe und werde ich NIEMALS eine Anzahlung leisten. Glücklicherweise fodern dies nicht viele Ecsorts, so dass es genügend Angebote ohne Anzahlung gibt. Ich kann Sweetlinecandy zwar sehr gut verstehen ... aber wir beide werden dann leider niemals zusammen kommen ...

7. Oct 2025Antworten

Mir ist mal aufgefallen das manche Geldautomaten max 200,00 Euro ausgeben pro Auszahlung. Eventuell holt das ja den ein oder anderen Klienten kurz vor dem Termin wieder auf den Teppich?

7. Oct 2025Antworten

Schwierig, probier es einfach aus, ob du mit einer Anzahlung deine Ausfallquote reduzieren kannst und ob dann der Termin auch wirklich stattfindet - ich bin bei diesem Thema immer Hin-und hergerissen - aber auch Männer haben ein Bauchgefühl und sollten darauf hören.

7. Oct 2025Antworten

Mach einfach was du denkst. Das machen die meisten (zahlenden) Kunden auch. Um „nichtzahler“ auszusortieren musst du dir Gedanken machen. Mir als Kunden ist dein „Geschäft“ herzlich egal. Ich buche etwas was für mich „infrage“ kommt und bezahle. Wer Abschlagszahlungen für geil hält bitteschön es geht auch ohne. Bei mir zumindest. Und wenn ich keine Dame mehr finde die ihr Geschäft im Griff hat ohne Vorkasse, dann spare ich auf eine Taschenmuschi oder wünsche mir ne Silikonpuppe mit Blasemund zum Namenstag…

7. Oct 2025Antworten

Zunächst einmal kann ich deine Argumente, @sweetlikecandy gut nachvollziehen. Interessanterweise gab es ja fast zeitgleich zu diesem Thema einen weiteren Blog von @Babiedoll2. Die entscheidende Frage ist die Höhe der Anzahlung. Sicher, Fakedater, die sich einen Spaß daraus machen, Frauen durch nicht ernst gemeinte Dateanfragen an der Nase herumzuführen, lassen sich wahrscheinlich durch eine Anzahlung von € 50 abschrecken. Aber was ist mit denen, die kurz vor dem Date aus irgendeinem Grund „kalte Füße“ bekommen und dann doch lieber nicht hinfahren. Oder die etwas vermeintlich Besseres gefunden zu haben glauben. Mal abgesehen von denen, bei denen wirklich etwas ernsthaftes passiert ist, so dass sie das Date nicht wahrnehmen können. Ich kann mir kaum vorstellen, dass in diesen Fällen jemand denkt: „Och nee, dann verliere ich ja die fünfzig Euro, nee, dann gehe ich doch lieber hin.“ Bei einem Date für € 600 (das ist bei beiden Blogautorinnen das Honorar für zwei Stunden) stellen € 50 kaum eine nachvollziehbare Abschreckung dar. Dann schon Nägel mit Köpfen: Ein Drittel des Honorars als Anzahlung. Allerdings kommt schreckt das nun möglicherweise auch die seriösen Kunden ab, die, wie @Platon8 schrieb, selbst schon einmal an der Nase herumgeführt wurden. Fazit: Dieser gordische Knoten ist kaum zu lösen. Und einmal mehr spielt bei Neukontakten auf beiden Seiten das Bauchgefühl eine Rolle. Kommt einer von beiden Personen irgendetwas seltsam vor – besser: Finger weg. Auch auf die Gefahr hin, ein gutes Date zu verpassen.

7. Oct 2025Antworten

Hmm, also ich absolut eindeutig auf der Seite der Damen, zumal wenn es so nachvollziehbar und eloquent begründet wird. Wir Kunden haben ja die Wahl, wen wir wie, mit welchen Vorstellungen und auf welchem Weg kontaktieren. Die Anbieterinnen hingegen können nicht wählen von wem, wie oft, wie umfangreich, wie unangemessen, etc. sie auf welchem Weg kontaktiert werden. Alleine das ist schon eine Disbalance die selbst mir als 'Profiteur' unangenehm ist. Und dann auch noch einseitig Vertrauensvorschuß zu verlangen, selbst aber nicht dazu bereit zu sein?!? Vertrauen, welches ausweislich der Häufigkeit der Thematisierung hier, nicht mehr allgemein gerechtfertigt zu sein scheint! Gerade weil ich von mir selbst weiß, dass ich vertrauenswürdig bin, habe ich mit einer Anzahlung nicht nur kein Problem, sondern finde sie - wie im Blog beschrieben - ein Zeichen von Respekt.

7. Oct 2025Antworten

Es ist ein interessanter Blog mit interessanten Beiträgen. Die allermeisten auch nachvollziehbar. Ich verstehe beide Seiten, und auch stellt für mich als Kunde es kein großes Hindernis eine Anzahlung zu leisten. Auch im im Hinblick das die Dame ja auch in Vorleistung geht in dem sie sich ja auch vorbereitet. Auch haben hier schon viele schlechte Erfahrungen gemacht. Ich versuche mich auf mein Bauchgefühl zu verlassen um möglichst verlustfrei ein Date zu ergattern. Denn es ist im Moment für alle Seiten schwer das passende gegenüber zu finden. Eine Anzahlung sehe ich auch als Chance für ein Folge Date, sollte es doch zu unvorhergesehene Situationen kommen. Und ja, auch ich stand schon mal 6 Stunden in einer Vollsperrung fest und das Date war gelaufen.

7. Oct 2025Antworten

Ich finde eine Anzahlung absolut verständlich und normal. In Zeiten, in denen man beim Restaurant schon eine No-Show-Gebühr zahlen muss, sollte hier doch ebenfalls eine Anzahlung vollkommen normal sein. Ich biete es immer von mir aus an. Die Herren, die hier Angst davor haben, um ihre Anzahlung gebracht zu werden, verstehe ich absolut nicht. Wenn eine DL schon einige Zeit hier dabei ist (erkennbar am Anmeldedatum und einigen positiven Bewertungen), dann will diese Dame doch auch noch länger tätig sein. Also besteht keine Gefahr, dass man um die Anzahlung betrogen wird, denn so etwas würde an KM gemeldet und dann sind die Damen ganz schnell gesperrt. Also bleiben neue Profile. Bei denen muss man doch sowieso übervorsichtig sein. Aber mit etwas gesundem Menschenverstand und 2-3 Mails findet man das doch sehr schnell heraus. Wer hier nur unterwegs ist, um die Anzahlungen "abzugreifen", der macht sich nicht die Mühe eines vernünftigen Mail-Austauschs. Das merkt man doch spätestens bei der zweiten Mail (nachdem die erste eine Standard-Mail war, die an alle potentiellen Kunden versendet wurde).

18. Oct 2025Antworten

Ich musste für die Adoption meiner Katze dem Tierheim eine finanzielle Sicherheit hinterlegen und meine Frisörin möchte gerne immer 25% als Anzahlung. Das ist doch wie @KlausCGN sagt Teil unseres Alltags geworden. Die Zeit, wo das Wort noch Gewicht hatte, ist ja leider vorbei.

27. Oct 2025Antworten
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