Ich war bisher zweimal in Berlin
⇨ Das erste Mal 2 Wochen — und sorry, aber das war mir definitiv zu lang 😅
Dieser Hard-Techno ging mir irgendwann total auf die Nerven!
⇨ Das zweite Mal nur ein paar Tage — und genau das hat mir besser getan 😏
In Berlin hatte ich Shootings, habe andere Creators aus dem Porno-Bereich kennengelernt und auch viele Leute, die absolut nichts mit der "Branche" zu tun hatten.
Für mich ist es simpel:
Mach das, was dich glücklich macht.
Paysex, Content, dominant, devot, neugierig — mir egal, solange es freiwillig und ehrlich ist.
Berlin wird oft als „Stadt der Freiheit“ verkauft.
Viele denken: „Stimmt — dort redet man offener über Sex.“
Aber dieses Gefühl hatte ich nicht.
Für mich hat Freiheit definitiv nichts mit einer bestimmten Stadt zu tun — es kommt auf die eigene Einstellung an.
Dieses Denken wurde mir schon viel früher mitgegeben.
Ich habe das Glück, eine wirklich schöne Familie zu haben, in der man Menschen eine Chance gibt, Dinge akzeptiert und andere nicht direkt verurteilt, nur weil sie anders leben, denken oder lieben.
⇨ Ist es nicht das Wichtigste, GLÜCKLICH zu sein?!
Und genau darum verbinde ich Selbstbestimmung nicht mit Berlin.
Nicht mit irgendeiner Stadt.
Nicht mit irgendeinem Ort, der als „besonders frei“ gilt.
Für mich sollte das überall normal sein:
Dass Menschen so sein dürfen, wie sie sind.
Laut oder ruhig.
Sexuell offen oder zurückhaltend.
Neugierig, anders, wild, brav, schräg — egal!
Ich finde, Freiheit beginnt nicht dort, wo man gerade steht.
Freiheit beginnt damit, wie man Menschen sieht.
Bist du eher ruhig, hast du oft auch ruhigere Leute um dich.
Bist du offen, ziehst du oft offenere Leute an.
Das Einzige, was ich in Berlin anders wahrgenommen habe, ist,
dass man vielleicht weniger dumm angeschaut wird, wenn man seinen eigenen Style mitbringt
(wenn ich das mit dem Emmental in der Schweiz vergleiche, wo ich herkomme — dann ja, definitiv: Dort sind die Leute diesbezüglich etwas offener und lockerer).
Diese Offenheit habe ich nicht erst dort gelernt.
Ich habe sie mitgebracht. 💥
Früher habe ich mich wegen fremder Meinungen lange zurückgehalten.
Versteckt. War nicht wirklich ich — aus angst, dumme oder fiese Dinge über mich zu hören…
Heute ist das definitiv anders: Ich verstecke mich nicht mehr und mache mir keine Gedanken mehr darüber, was irgendwer davon halten könnte…
Ich ziehe an, was ich will — (ok, das habe ich definitiv schon vorher gemacht 😄)
aber ich lebe meine Sexualität offen aus.
Und ganz ehrlich: Die Leute werden immer reden — und jetzt haben sie wenigstens etwas zu reden!
Und das Resultat?
Ich fühle mich 1000% besser 😏🤓
Ich bekomme mehr Komplimente 🔥 — von Leuten, die ich kenne, und auch von Leuten, die ich gar nicht kenne.
Nicht, weil ich „extra“ bin, sondern weil viele sagen:
„Stark, dass du dein Ding durchziehst.“ 😋
Und weil ich einfach mache, was ich will — egal, welche Kommentare oder welcher Gegenwind kommt.
- Ein gutes Beispiel: Viele meiner Freunde sagen,
wenn ich in einer Gruppe dabei bin, werden viele um mich herum lockerer und offener.
Nicht, weil ich jeden überrede — sondern weil ich kein Blatt vor den Mund nehme und Sexualität normal behandle. - Weil ich niemanden verurteile. Nicht für irgendeinen Fetisch, nicht für eine peinliche Story und auch nicht für irgendetwas anderes.
Und wenn Menschen um mich herum das hören, merken sie oft selbst, wie extrem befreiend es sein kann, offen damit umzugehen.
Okay — manchmal sollte ich vielleicht erst denken und dann reden.
Aber so bin ich eben. Das Herz auf der Zunge. 🩵
Ganz ehrlich: Mir fällt das manchmal gar nicht mehr auf.
Wenn ich dann z. B. sage: „Habe ich den Dildo jetzt eingepackt?“, fangen andere an zu lachen — und ich merke: Ach, das ist ja gar nicht so „normal“ für andere 😅
Berlin war spannend, laut und wild.
Aber meine Freiheit hatte ich nicht im Koffer dabei. Die hatte ich schon vorher! 😉
ALEXA SWIZZ 🩵👻
(Das Bild ist eines meiner Shootingfotos Berlin 2023)


Cooler Blog und ich hatte ja auch schon die Chance dich kennen zu lernen. Bleib wie du bist, denn das ist toll und einzigartig.
Gute Perspektive, und möglicherweise ist was dran das die ländlichen Regionen in Bern als frei empfunden werden. Man hört es auch in der Region Gantrisch das man dort frei sein soll. Es gibt auch einige die einen Nebenbetrieb, neben ihrer Haupttätigkeit haben, was natürlich auch zu diesem Gefühl beitragen kann. Dies ist allerdings nur eine Spekulation. Ein Freiheitsgefühl habe ich auf der Strasse nach dem Zoll, in Italien, keine wirkliche Geschwindigkeitsbegrenzung mehr, einfach fahren nach Gefühl. Was den Weg in den "Urlaub" leichter macht, und in die andere Richtung nach der "Grenze" wieder deprimierender. Welches sind deine Lieblingssehenswürdigkeiten in Berlin, was man "unbedingt" erlebt / gesehen haben soll?