Nach meinem Artikel übers Schmecken kommen wir heut zum RIECHEN
Es gibt Menschen, deren Duft dir näher kommt als ihre Hände.
Ein kaum wahrnehmbarer Hauch auf deiner Haut, eine Mischung aus Wärme, Atem und etwas, das weder künstlich noch kontrollierbar ist.
Etwas, das aus der Tiefe des Körpers steigt – roh, ehrlich, instinktiv.
Männer unterschätzen oft, was ihr Duft in uns auslöst.
Nicht das Parfum.
Nicht das Duschgel.
Sondern ihr eigenes, natürliches Feld.
Dieser warme, dunkle Atem, der sich verändert, wenn ein Mann sich öffnet.
Wenn er will.
Wenn er nicht mehr spielt.
Wenn er zulässt, was er fühlt.
Riechen ist ein Instinkt, der wach macht.
Eine Erinnerung daran, dass wir Tiere sind – heilige Tiere –
mit Geist, Herz und Körper, die zusammen funktionieren.
Wir waschen uns und parfümieren uns oft exzessiv ein und wundern uns dann wenn wir mit Partnern zusammen kommen und es gar nicht passt. Hunde schnuppern sich am Po und holen so Tausende von Informationen über den Körpergeist Seele Zustand seines Gegenübers ein. Wen wundert da die hohe Scheidungsrate? Man muss sich riechen können, das ist ein Fakt
Es ist der Sinn, der entscheidet,
ob wir uns anlehnen wollen.
Ob wir uns öffnen.
Ob unser Körper sagt: ja, dieser Mann… genau dieser.
Und es ist der Sinn, bei dem Männer die tiefste Wahrheit verstecken –
oder offenbaren.
Ein Mann (auch die Frau) , der in seiner Lust ist, riecht anders.
Tiefe.
Wärme.
Ein wenig Salz.
Ein Hauch von Mut.
Die Art von Duft, bei der eine Frau nicht überlegen muss –
ihr Körper antwortet von selbst, animalisch und Impuls gesteuert. 
Es ist der Moment, in dem sich deine Gedanken verlangsamen
und dein Instinkt schneller wird.
Der Moment, in dem du ihn nicht mehr anschaust –
sondern atmest.
Sein Hals.
Seine Schultern.
Der Raum zwischen Brust und Schlüsselbein.
Der Punkt hinter seinem Ohr, an dem seine ganze Geschichte liegt. Und natürlich noch weitere sensible Zonen 😉
Wenn du dort atmest, spürst du nicht nur ihn –
du spürst, wie er dich wahrnimmt.
Und ob er wirklich da ist.
Unser Duft ist keine Kleinigkeit.
Er ist unser Wesen, bevor wir ein Wort sagen
Er zeigt uns:
ob wir präsent sind oder garnicht bei der Sache
ob wir klar sind oder uns verstecken
ob wir offen sind oder verschlossen und abgeneigt
ob unser Körper Ja sagt oder am liebsten davon laufen möchte
Ein natürlicher Duftist eine Einladung.
Und wenn eine Frau eurem Hals näher kommt,
ist es nicht, weil ihr gut riecht.
Sondern weil ihr echt seid.
Weil etwas in ihr weiß:
Hier bin ich sicher. Hier kann ich fühlen. Hier kann ich mich öffnen, ohne zu verlieren, wer ich bin.
Das ist Körperweisheit.
Das ist Heilung durch Sinnlichkeit.

