Umfrage: Wie hat sich diese Neigung bemerkbar gemacht?


Anonymous

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Hatte mal ein erotisches Fotoshooting und der Fotograf hatte wirklich tolle Ideen. Unter anderem auch leichte Bondage-Bilder. Ich fand es schon spannend und der Gedanke, dass man mich, wehrlos und nackt, sexuell erregt und ich mich treiben lassen MUSS erregte mich sogar beim Shooting. 

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So richtig weiß ich das überhaupt nicht mehr. Ich denke, ich habe mit ähnlich interessierten Menschen im Chat darüber ausgetauscht. Dann Selbstversuche unternommen. Und mich dann, irgendwann, getraut 🙂

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Also ich habe schon mit 6-7 Jahren gemerkt, dass mich eine gefesselte und vor allem geknebelte Frau erregt. Das Wochenende verbachte ich immer mal wieder bei meiner Tante. Dort liefen im Fernsehen immer alle möglichen deutschen Krimiserien sowie Aktenzeichen XY. Immer wenn eine Frau, vor allem mit Klebeband, geknebelt wurde, erhob sich mein kleiner Stachel. Ich wusste nicht wieso, aber ich wollte mehr davon sehen. Somit hielt ich immer wieder im Fernsehen ausschau nach entsprechenden Szenen. 

So etwa 10-15 Jahre lang dachte ich immer wieder, dass ich verrückt wäre. Doch dann kam die Erlösung: Das Internet! Hier öffneten sich ganz neue Welten für mich! Begriffe wie Bondage, BDSM zeigten sich mir und diese sogar mit Definition. Und endlich wusste ich: Ich bin nicht allein! Das Gefühl verrückt zu sein verblasste langsam. Das Gefühl etwas anders zu sein wurde stärker. Noch stärker wurde es als ich merkte, dass die Partnersuche nach einem passenden Gegenpart, sich als sehr schwierig herausstellte. 

Liebe Grüße

 

Sascha

  • Sexy 1
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Schon in meiner frühen Jugend fand ich Szenen in Filmen oder auch Bilder in Büchern, in denen eine Frau gefesselt und ausgeliefert ist besonders interessant, später dann erregend ;)   Dabei fand ich die klassische "Damsel in Distress" genauso aufregend, die an einen Pfahl gebunden ist und das Monster (King Kong) gleich aus dem Gebüsch kommt, um sie sich zu holen wie zum Beispiel auch eine Szene aus einem Krimi, den ich mal sah, bei dem der Mann die berühmte Zigarette nach dem Sex genoss und seiner aufs Bett gefesselten Freundin die Zigarette liebevoll an die Lippen hielt, damit sie auch mitrauchen konnte, alles in relaxter entspannter Atmosphäre.

Besonders reizvoll ist für mich zum einen, dass mein Beschützerinstinkt dabei auf seine Kosten kommt, indem ich die Hilflose retten kann, zum anderen aber auch das Gefühl, Vertrauen entgegen gebracht zu bekommen und dieses als besondere Verantwortung zu nehmen. Außerdem gebe ich lieber und habe alles unter Kontrolle ;)

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Als ich blutjung war hatte ich mal eine BDSM-Neigung, die sich aber bei mir ziemlich aufgelöst hat, oder die ich andersweitig integriert habe. Gewisse Vanilla-Geschichten können im Extrem auch BDSM inkludieren auch wenn sie so nicht gemeint sind. Auch Sexwork würde ich insgesamt als eine Art von BDSM bezeichnen, selbst wenn das in der singulären Spielart nicht explizit vorkommt. Aber in der Summe ist es dann das wahrscheinlich schon ich fände 0815 Sex immer mit dem selben echt langweilig.

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Nun, bei mir ist es schon sehr lange her, dass die Grundlagen gelegt sind. Und es ist nicht ganz so lange her, dass ich es erkannt habe und mit den ersten Versuchen ausprobiert habe und seit dem auslebe.

Tief verwurzelt in mir ist der Wunsch nach Gerechtigkeit. Gerechtigkeit in Richtung meiner Person wirkt auf mich wie das Empfinden von Aufmerksamkeit. 

Wer gerecht zu mir ist schenkt mir Aufmerksamkeit. 

Mit einer damaligen Freundin - ich war Anfang 20ziger Jahre und sie in meinem Alter - hatte ich eine intensive und von vielen sexuellen Aktivitäten geprägte Beziehung. Dabei übernahm sie gerne die Führung und sagte was in den Situationen passieren sollte und vor allem was ich zu tun hatte. Dabei erregte es mich kolossal, wenn ich ihr zur Verfügung stehen musste, ihr nackt ausgeliefert war und sie sich nam was sie wollte. Sie war immer gerecht und nahm Rücksicht auf meine Belange. 

Diese Beziehung endete.

Und ich begann über eine Dienerschaft zu einer Lady erst Jahre später nachzudenken. 

Aber seit über 25 Jahren lässt es mich nicht mehr los und ich bin immer wieder zu Situationen hingezogen, in welchen ich ausgeliefert bin,  häufig nackt,  und dann zur Verfügung stehe um genutzt und benutzt zu werden  - und dies von Personen, welche mir ein Gefühl der Gerechtigkeit vermitteln. 

  • Ich liebe es! 1
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Ich hatte schon mal Fesseln versucht, was am Ende "nett" war, aber nichts was ich wiederholen wollte.

Dann war ich bei meiner Stamm-Sexworkerin und sie hat mir Fesseln vorgeschlagen.

Das war für mich ein einschneidendes Erlebnis, dass mich sexuell verändert hat.

Es war für mich, als ob sich eine Tür in ein bis jetzt unentdecktes Land geöffnet hätte.

Ich bin gespannt, wo mich dieser Weg noch hinführt.

meint

Die Rübe

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...bei mir war es der Zufall. Ich wollte eigentlich in der Mittagspause eine Escort aufsuchen für eine ganz normale Nummer. Dort angekommen war aber eine andere Frau da, die aber eigentlich nicht mein Typ war und ich wollte grade gehen, als sie sagte, sie wäre sehr gut mit der Peitsche. Zunächst lehnte ich ab..aber dann dachte ich mir, dass die im privaten Fernsehen immer so viel darüber bringen...warum nicht mal selber ausprobieren..und abbrechen kann ich jederzeit. Was dann kam ist kaum zu beschreibe: Nackt auf allen Vieren empfing ich zuckend ihre Peitsche während ich es mir selber machen musste. Ein Plug im Hintern und ihren Stiefel auf mich gesetzt. Ich erlebte einen Rausch und einen nie gekannten O.......Und die Frau, die ich eigentlich besuchen wollte, stand im Türrahmen und schaute uns zu...danach war ich hooked und hatte noch viele solche tolle Erlebnisse....ohne diesen Zufall hätte ich es nie entdeckt oder danach verlangt...

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Ich (Dom) habe im frühpubertären Alter die Nachbarstochter beim Indianerspiel gefesselt und dabei meinen ersten Orgasmus erlebt, ohne zu wissen, was da mit mir passiert ist. 

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Okay, dann werfe ich hier mal meine Story hier rein.

Ich hab schon als Bubi solche Spielchen getrieben. Irgendwie war die sexuelle Seite, wenn, nur ganz latent vorhanden, sprich ich wusste selbst nicht, warum es Spaß gemacht hat. Unten tat sich ja nix.

Diese Spielchen haben irgendwann aufgehört. Erst spät wurde ich durch einen gewissen Auslöser mit voller Wucht von der Vorliebe, urplötzlich, überrumpelt.

Das war mal eine Zeit, noch vor den Handys.

Da hat mal eine religiös geprägte Einrichtung, wo man typisch Kicker, Dart, und so fort spielen konnte, mit Bauarbeiten begonnen und sind irgendwie nicht zur Potte gekommen oder haben mittendrin aufgehört, ich weiß es nicht.

Jedenfalls haben die ein Teil eines Außenbereiches platt gemacht, wobei ein Hintereingang nach draußen weggefallen ist ... naja ... nicht so ganz. Denn es wurde einfach lieblos eine Mauer hochgezogen -> Fertig!

Ergebnis war folgende handwerkliche Meisterleistung:

 

[BILD ENTFERNT - MOD]

 

Leute mit BDSM-Bezug dürften das spielerische Potential schon erkannt haben.

Für die, bei denen es noch nicht Klick gemacht hat: Die Tür hat auf der ehemaligen Außenseite nur einen Knauf und konnte von dieser Seite nicht geöffnet werden. Aus Klopfen, um reinzukommen wurde Klopfen, um rauszukommen.

Jeder, der einigermaßen schlank war, konnte sich reinstellen und die Tür zu machen, saß aber dann gnadenlos in der Falle. Diese einbruchssichere Tür ist nun ausbruchssicher.

Der Chef wollte nen Bücherregal einbauen lassen - wieder mal nix draus geworden. Stattdessen lag etwas Putzzeug drin, weshalb die Tür nicht verschlossen wurde.

Als ich zum ersten Mal diese Tür geöffnet habe und das sah, hab ich sofort gemerkt, dass mich der Gedanke tierisch anmachte, vor nem Mädel da drin festzusitzen.

Hab mich natürlich nicht getraut, sie direkt anzusprechen. Wenn schon Homosexualität in dieser Einrichtung ein Grund war, schief angeglotzt zu werden, eieiei ... dann hätte sich bestimmt der Boden zur Hölle aufgetan.

Stattdessen ne Methode entwickelt.

Gespräch suchen, in alberne Themenbereiche wechseln, dem Mädel ganz unschuldig den Hohlraum zeigen und schauen, wie sie reagiert. Zickt sie, nächstes Mädel.

Das Argument "Mal schauen, ob ich reinpassen würde" hat für den Anfang gut gezogen, führte aber leider dazu, dass sie sofort die Tür wieder aufmachte.

Besser war natürlich: "Kannst du mir gleich mal die Tür aufmachen?", ein Ja abwarten und selbst zuziehen. Für die Anbahnung riskant - eher bei Mädels geeignet, die mir schon positiv aufgefallen sind oder selbst schon drinnen waren. Kann zu längeren Aufenthalten führen.

Am Schluss kannte ich 3 verschiedene Mädels, die bei Anwesenheit mir ohne weitere Fragen die Tür aufmacht haben, wenn ich gerufen und geklopft habe, allerdings gab es nur bei einer davon regelmäßig Gelegenheiten. Immer wenn ich erfuhr, dass ich alleine mit einer davon sein werde, war ich völlig aufgedreht.

Was ich während meiner Gefangenschaft gemacht habe, könnt ihr euch sicherlich denken. Ob die Mädels wussten, was darin abging? Ja? Nein? Kann sein? 42? Ich denke aber, richtig aufgeklärt bezüglich BDSM war zur Zeit, wo Internet noch Luxus war, und das in einer religiösen geprägten Einrichtung wohl kaum jemand.

Hach, was waren das für wirklich geile Zeiten! Natürlich auf das eine Ding bezogen.

Die Tür wurde irgendwann ausgehängt, aber das waren eh meine letzten Wochen dort.

Heute nehm ich lieber Handschellen. Dann sieht zwar Frau, was ich mache, aber ich habe festgestellt: dann wird das noch anregender. 🙃

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Rückblickend fing alles in einer ziemlich jungen Beziehung an. Wir waren beide noch recht unerfahren, aber irgendwas in unserer Dynamik war besonders. Sie war sehr hingebungsvoll, fast unterwürfig, auch wenn wir diese Begriffe damals noch gar nicht kannten.

 

Ich habe gemerkt, wie sehr mir diese Rolle liegt, die Führung zu übernehmen. Nicht nur im Alltag, sondern auch emotional. Es war nichts Hartes oder Kaltes, eher das Gegenteil: Ich konnte fürsorglich dominant sein. Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen, immer auch mit dem Gedanken, was für sie gut ist. Dieses Geben und Führen hatte für mich etwas sehr Intimes.

 

Und als wir dann körperlich näher wurden, hat sich das noch verstärkt. Ich konnte sie fester anfassen, sie beißen, ihr wehtun,  sanft oder intensiver und sie hat es genossen. Diese Mischung aus Nähe, Kontrolle und beidseitigem Vertrauen war für mich wie ein Aha-Moment. Da hab ich zum ersten Mal gespürt: Das ist ein Teil von mir.

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