Anonymous Geschrieben 16. März 2024 Share Geschrieben 16. März 2024 Hintergrund der Frage ist…mit 31. März 2024 werden bei poppen.de alle Escortprofile gekündigt und der Grund dafür ist genauso nebulös wie die Vorgehensweise. Man stammelt etwas von „Auflagen von verschiedenen Seiten“ (Zahlungsanbieter etc.??) und „neue Ausrichtung“…aber die Gründe werden nicht näher benannt oder erklärt. Wie die Gründe dafür, ist auch die Vorgehensweise sehr fragwürdig. Ich wurde Ende Februar darüber informiert, also gerade mal einen Monat Zeit um Stammkunden zu informieren und sich um Alternativen zu kümmern. Ich bin seit 12 Jahren bei poppen.de und da kommen jede Menge Stammkunden zusammen. Auf Anfragen wurde versichert, dass auch die Kunden darüber informiert werden. Das hat man dann gestern ( 2 Wochen später!!!) gemacht, allerdings wurde die entsprechende Nachricht im Newsfeed versteckt, wo sie kaum zu finden ist. Erstens kann dort jeder posten und diese „News“ kommen quasi im Minutentakt, sodass diese Mitteilung innerhalb einer Stunde soweit runterrückt, dass man sich vom scrollen einen Krampf in die Finger holt bis man sie findet, wenn man sie überhaupt findet. Zweitens wurde die Kommentarfunktion deaktiviert, damit kann sie auch nicht durch Diskussion aktuell gehalten werden. Gut, man könnte jetzt sagen der Betreiber hat das Recht dazu…was ja auch stimmt…aber die Vorgehensweise und die nebulösen Gründe dafür hinterlassen schon ein gewisses „Gschmäckle“ und es stellt sich die Frage…ist das Diskriminierung? Ich bin ja schon länger dabei und keineswegs „zart“ besaitet, aber jetzt fühle ich mich schon wieder einmal diskriminiert. Vor etwa 10 Jahren hatte ich einen Steuerberater mit dem ich sehr gut auskam. Er war bereits älter und im Allgemeinen sogar eher konservativ ausgerichtet, aber er pflegte mir gegenüber immer einen freundlichen und respektvollen Umgang. Nach drei Jahren ging er allerdings in den Ruhestand und übergab die Kanzlei seiner Tochter. Das wars dann mit der respektvollen Zusammenarbeit...aus dem fadenscheinigen Grund einer „mangelnden Mitarbeit“ meinerseits (??), wurde das Mandat niedergelegt. Es wurde auch kein Gesprächstermin mehr gewährt und meine Unterlagen wurden mir per Post zugestellt. Das war meine erste wirkliche Erfahrung mit dem negativen Stigmata einer Sexarbeiterin…oder wie ich es lieber nenne…Erotikdienstleisterin. Meine zweite Erfahrung mit dem negativen Stigmata war dann, als ich 2017 mit dem neuen ProstSchG die Auflage bekam beim Gesundheits- und Gewerbeamt vorzusprechen um den „Hurenpass“ zu beantragen. Die Ärztin war vollkommen überfordert damit und in jeder Geste und Mimik war ihre Abneigung gegen mich zu spüren. Aber ok, ich dachte nur…du mich auch…und habe meine Pflicht erfüllt. Ich besitze einen Hurenpass und habe inzwischen auch längst wieder einen Steuerberater. Jetzt, mit der Aktion von poppen.de, fühle ich mich wieder diskriminiert und das auch noch von einem Sexforum?? Wie blöd ist das denn? Wenn die jetzt schon anfangen uns auszugrenzen…wie geht das weiter? Ich habe das Thema in den offenen Bereich gestellt, weil ja auch die Kunden davon betroffen sind und auch ihre Meinung interessant ist. Also Freunde...wie denken die Kolleginnen und die Kunden darüber? Ist das Diskriminierung oder bin ich doch zu zart besaitet? 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 18. März 2024 Share Geschrieben 18. März 2024 Ich denke das hat tatsächlich eher was mit der rechtlichen Lage zu tun. Anders kann ich es mir nicht erklären. So viel ich weiß gehört poppen.de irgendwie zu Kaufmich, oder zumindest sind die schon irgendwie venetzt. Will mich da aber auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen, weil ich es nicht genau weiß. Jedenfalls, ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Seite die gutes Geld mit Escorts als Kunden verdient auf ein Mal anfängt die Escorts zu diskriminieren. Vielleicht ist aber auch einer der Moderatoren hier so lieb und kann uns den Hintergrund dieser Aktion erklären. Charmante Grüße Maya Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 18. März 2024 Share Geschrieben 18. März 2024 Vielleicht wollen die auch einfach nur die Seite schließen. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 19. März 2024 Share Geschrieben 19. März 2024 Guten Tag zusammen, ich habe mich mal bei Poppen informiert und folgende Infos erhalten, die genau das wiedergeben, was @Tantra-Lady bereits erwähnt hat. Grund sind Auflagen von verschiedenen Seiten, die schnellstmöglich erfüllt werden mussten. Da steht auf der einen Seite ein Zahlungsanbieter, für den die Escort-Profile ein No-Go sind. Auch ist es nur schwer umsetzbar, Escort Services in Apps anzubieten. Zudem steht noch eine kleine Änderung in der Ausrichtung der Seite an. All dies hat dann zu der o.g. Entscheidung geführt. Vor allem höre ich dort hinaus, dass den Kollegen die Entscheidung alles andere als leicht gefallen ist, sie aber doch relativ kurzfristig zu diesem Schritt gezwungen wurden. Für weitere Infos muss ich leider auch an den Kundenservice von Poppen verweisen. Ich weiß, es ist ärgerlich. Aber hier bei KM seid Ihr weiterhin lich Willkommen! Lieben Gruß Lea 2 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 19. März 2024 Share Geschrieben 19. März 2024 vor 1 Stunde schrieb Anonymous: Guten Tag zusammen, ich habe mich mal bei Poppen informiert und folgende Infos erhalten, die genau das wiedergeben, was @Tantra-Lady bereits erwähnt hat. Grund sind Auflagen von verschiedenen Seiten, die schnellstmöglich erfüllt werden mussten. Da steht auf der einen Seite ein Zahlungsanbieter, für den die Escort-Profile ein No-Go sind. Auch ist es nur schwer umsetzbar, Escort Services in Apps anzubieten. Zudem steht noch eine kleine Änderung in der Ausrichtung der Seite an. All dies hat dann zu der o.g. Entscheidung geführt. Vor allem höre ich dort hinaus, dass den Kollegen die Entscheidung alles andere als leicht gefallen ist, sie aber doch relativ kurzfristig zu diesem Schritt gezwungen wurden. Für weitere Infos muss ich leider auch an den Kundenservice von Poppen verweisen. Ich weiß, es ist ärgerlich. Aber hier bei KM seid Ihr weiterhin lich Willkommen! Lieben Gruß Lea Dankeschön Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 19. März 2024 Share Geschrieben 19. März 2024 Am 16.3.2024 um 13:33 schrieb Anonymous: Hintergrund der Frage ist…mit 31. März 2024 werden bei poppen.de alle Escortprofile gekündigt und der Grund dafür ist genauso nebulös wie die Vorgehensweise. Man stammelt etwas von „Auflagen von verschiedenen Seiten“ (Zahlungsanbieter etc.??) und „neue Ausrichtung“…aber die Gründe werden nicht näher benannt oder erklärt. Es ist nicht unüblich, dass eine Plattform ihre Richtung ändert und würde das nicht unbedingt als diskriminierendes Verhalten ansehen. Interaktive Foren/Plattformen leben auch von Inhalte und die können sich über die Jahre hinweg verändern. Auch was vorher ein Trend war, kann für eine bestimmte Nutzergruppe uninteressant sein. Und eine Plattform muss auch finanziert werden. Somit überlegt sich jeder Betreiber, welche Methoden einerseits bestimmten gesetzlichen Vorgaben entspricht und die Basisfinanzierung ermöglicht. Je komplexer eine Plattform ist, um so teurer in der Instandhaltung ist sie. Vielleicht um ein wenig die Nutzungsveränderung zu sehen: zB auf Facebook wird man sicherlich kaum noch 16 oder 20jährige antreffen, die sind alle bei Tiktok und Instagram. Facebook ist halt eher was für uns "Alten" und somit hat sich auch die Plattform selbst stark verändert. Das Web lebt von Veränderungen. Blogs haben schon lange keinen all zu großen Stellenwert mehr, als noch vor gut 10 Jahren. Online-Kommunikation, wie sie heute ist, kann man nicht mit jener vergleichen, die vor gut 10 Jahren geherrscht hat. Somit mag es vielleicht für dich sich wie eine Diskriminierung anfühlen, was es aber vielleicht gar nicht ist? Sicherlich kann man - wenn man besonders lange eine Plattform nutzt - sich einen guten Kundenstamm aufbauen. Aber es gibt ja noch immer die Möglichkeit von Messengerdiensten. Aber ich kanns mir schon vorstellen, dass man diesbezüglich dann besonders sensibel reagiert, weil - der Teufel ja immer auf den größten Haufen scheißt - möglicherweise doch Vieles zusammenkommt. Ich hoffe, dass du für dich eine gute Möglichkeit findest, deinen Stammkunden erhalten zu bleiben und das Web ist ja ein großes Schwimmbecken mit vielen Möglichkeiten. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 20. März 2024 Share Geschrieben 20. März 2024 Die persönlichen Konsequenzen für mein Business sind weniger brisant wie es sich vielleicht in meinem Eingangspost liest...mein Marketing im Internet beschränkt sich auf lediglich auf 3 Portale (markt.de, kaufmich.com und poppen.de) und damit habe ich eh schon mehr Traffic als ich bewältigen kann. Facebook, Tiktok, Instagram, Onlyfans etc. nutze ich gar nicht. Inzwischen habe ich auch 80% meiner Stammkunden bei poppen.de informieren können und ich rate allen Escorts dort das ebenfalls selbst zu regeln, von poppen.de kommt da keine vernünftige Unterstützung. Ob es nun Diskriminierung ist oder nicht muss jeder für sich selbst "erfühlen", für mich persönlich ist es das. Was mir aber darüber hinaus viel mehr zu denken gibt ist die Tatsache, dass...egal aus welchen Gründen auch immer...eine Sexseite Paysex ausgrenzt. Wir haben eh schon in vielen Bereichen gegen das Stigmata zu kämpfen und mittlerweilen steigt auch die politische Diskussion gegen den Sexkauf wieder deutlich an, Stichwort "nordisches Modell". Von daher unterstützt diese Aktion auch die Argumente der Prostitutions-Gegner und ich wäre nicht überrascht, wenn diese Fraktion das früher oder später auch für sich nutzt. 5 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 Die Seite fetish.com löscht auch Domina- und Escort-Profile. Sie gehören auch zu Kaufmich. ich denke, es ist Diskriminierung. Es war so eine gute Seite, um BDSM-Sklaven zu finden. Sie wollen nur für kostenloses Dating und kostenlosen Sex da sein. Als ob es nicht schon genug Dating-Apps gäbe 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 Am 19.3.2024 um 16:11 schrieb Anonymous: Es ist nicht unüblich, dass eine Plattform ihre Richtung ändert und würde das nicht unbedingt als diskriminierendes Verhalten ansehen. Interaktive Foren/Plattformen leben auch von Inhalte und die können sich über die Jahre hinweg verändern. Unternehmensstrategische Gründe...z. B. es zu trennen, also Professionelle zu kaufmich und poppen nur den "Amateuren" zu überlassen...wäre ja noch nachvollziehbar, aber das ist ja nicht der Fall! Laut kaufmich sind sie ja dazu gezwungen worden und das sogar von mehreren Seiten. Nur der Bezahlanbieter wurde genannt und dem unterstelle ich schon mal Diskriminierung...dem sind wir wohl nicht fein genug. Und wer könnte sonst noch dagegen sein? Und vor allem...warum? Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 Ich denke ihr hört da Flöhe husten Aber wenn man sich diskriminiert fühlen möchte, dann kann man das natürlich machen. Fragt doch einfach bei der Seite nach. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 vor 3 Stunden schrieb Anonymous: Fragt doch einfach bei der Seite nach. Hat Sie doch gemacht! Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 vor 25 Minuten schrieb Anonymous: Hat Sie doch gemacht! Das habe ich gemacht bei Lea, siehe Antwort weiter oben. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 vor 19 Minuten schrieb Anonymous: Hat Sie doch gemacht! Genau...ich habe bei poppen.de nachgefragt und ich habe die gleiche Antwort wie Lea_CM bekommen, blablabla ohne relevante Aussagekraft. Wenn ich 12 Jahre Mitglied war und plötzlich gekündigt werde will ich zumindest den Kündigungsgrund wissen. vor 4 Stunden schrieb Anonymous: Aber wenn man sich diskriminiert fühlen möchte, dann kann man das natürlich machen. Dankeschön! 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 vor 5 Minuten schrieb Anonymous: Genau...ich habe bei poppen.de nachgefragt und ich habe die gleiche Antwort wie Lea_CM bekommen, blablabla ohne relevante Aussagekraft. Wenn ich 12 Jahre Mitglied war und plötzlich gekündigt werde will ich zumindest den Kündigungsgrund wissen. Dankeschön! Also für mich ist es kein blabla, sondern eine Aussage, die für mich plausibel klingt. Der Punkt ist, dass Du Dich so sehr auf das Thema Diskriminierung fokussiert, dass Du gar nichts anderes mehr sehen willst. Daher habe ich auch geschrieben, wenn Du Dich diskriminiert fühlen möchtest, bitte. Macht zwar kein gutes Gefühl, aber may, Deine Entscheidung Ändert zwar nichts daran, dass Dein Profil gekündigt wurde, aber dafür fühlst Du Dich schlechter und das sicher noch bisschen länger. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 Ich persönlich unterstelle Seitenbetreiber einem Geschäftssinn und den Wunsch Geld zu verdienen. Dass die dabei zahlende Mitglieder rausschmeißen und das in Maßen wird ganz sicher einen anderen Grund haben. Ist nur logisches Denken. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 @Maya77777 Danke dass du mir logisches Denken zugestehst...denn genau um diesen "anderen" Grund geht es ja, warum nur die offiziell als Sexarbeiterin angemeldeten Profile gekündigt werden. Das für den Zahlunganbieter, der uns schon seit 12 (!!!) Jahren den Mitgliedsbeitrag abbucht, Escortprofile plötzlich ein "No-go" sind, ist für dich vielleicht ein plausibler Grund...für mich nicht. Aber ist ok...manche hören nur die Flöhe husten, andere hinterfragen lieber...jeder wie er will. 3 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 vor 27 Minuten schrieb Anonymous: @Maya77777 Danke dass du mir logisches Denken zugestehst...denn genau um diesen "anderen" Grund geht es ja, warum nur die offiziell als Sexarbeiterin angemeldeten Profile gekündigt werden. Das für den Zahlunganbieter, der uns schon seit 12 (!!!) Jahren den Mitgliedsbeitrag abbucht, Escortprofile plötzlich ein "No-go" sind, ist für dich vielleicht ein plausibler Grund...für mich nicht. Aber ist ok...manche hören nur die Flöhe husten, andere hinterfragen lieber...jeder wie er will. Du willst Dich unbedingt angegriffen fühlen oder? Es war gut gemeint, aber bitte. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 Am 19.3.2024 um 11:48 schrieb Anonymous: Guten Tag zusammen, ich habe mich mal bei Poppen informiert und folgende Infos erhalten, die genau das wiedergeben, was @Tantra-Lady bereits erwähnt hat. Grund sind Auflagen von verschiedenen Seiten, die schnellstmöglich erfüllt werden mussten. Da steht auf der einen Seite ein Zahlungsanbieter, für den die Escort-Profile ein No-Go sind. Auch ist es nur schwer umsetzbar, Escort Services in Apps anzubieten. Zudem steht noch eine kleine Änderung in der Ausrichtung der Seite an. All dies hat dann zu der o.g. Entscheidung geführt. Vor allem höre ich dort hinaus, dass den Kollegen die Entscheidung alles andere als leicht gefallen ist, sie aber doch relativ kurzfristig zu diesem Schritt gezwungen wurden. Für weitere Infos muss ich leider auch an den Kundenservice von Poppen verweisen. Ich weiß, es ist ärgerlich. Aber hier bei KM seid Ihr weiterhin lich Willkommen! Lieben Gruß Lea Anbei die Gründe! Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 21. März 2024 Share Geschrieben 21. März 2024 Rechtliche Auflagen, Stress seitens Zahlungsanbieter und Apple lässt keine Escortseiten zu und Änderung der Ausrichtung der Seite. Wenn das für Dich nicht plausibel ist, dann wird Dir niemand diesen Schritt erklären, weil Du die Erklärung nicht akzeptierst. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 22. März 2024 Share Geschrieben 22. März 2024 Rechtliche Auflagen? Sexkauf ist in D legal. Zahlungsanbieter? Will nach Jahren mit Sexarbeiter/innen plötzlich nichts zu tun haben? Apple? Keine Escortseiten...bist du da wirklich sicher? Änderung der Ausrichtung? Eine Sexseite die legalen Sexkauf ausgrenzt? Sorry...die genannten Gründe sind bekannt aber plausibel ist da nix, ausser dass sie gegen Sexarbeit sprechen. @Maya77777 Ich habe die Diskriminierungsfrage zur Diskussion gestellt und freue mich über deine Beteiligung und Meinung. Was ich nur nicht verstehe ist...warum du das Vorgehen so verteidigst. Ist doch ok wenn dich das nicht tangiert weil du a) vielleicht gar nicht bei poppen.de aktiv warst, oder b) du eh nur im Nebenerwerb Sex verkaufst. Aber für alle professionellen Sexarbeiter/innen ist das in moralischer Hinsicht schon bedenkenswert. Wir haben eh schon an vielen Fronten gegen das negative Stigmata und gegen die Ausgrenzung zu kämpfen und diese Aktion, auch noch von einer Sexseite, ist da echt kontraproduktiv und nur ein Argument mehr für die Prostitutionsgegner. 1 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 22. März 2024 Share Geschrieben 22. März 2024 vor 3 Stunden schrieb Anonymous: Rechtliche Auflagen? Sexkauf ist in D legal. Zahlungsanbieter? Will nach Jahren mit Sexarbeiter/innen plötzlich nichts zu tun haben? Apple? Keine Escortseiten...bist du da wirklich sicher? Änderung der Ausrichtung? Eine Sexseite die legalen Sexkauf ausgrenzt? Sorry...die genannten Gründe sind bekannt aber plausibel ist da nix, ausser dass sie gegen Sexarbeit sprechen. @Maya77777 Ich habe die Diskriminierungsfrage zur Diskussion gestellt und freue mich über deine Beteiligung und Meinung. Was ich nur nicht verstehe ist...warum du das Vorgehen so verteidigst. Ist doch ok wenn dich das nicht tangiert weil du a) vielleicht gar nicht bei poppen.de aktiv warst, oder b) du eh nur im Nebenerwerb Sex verkaufst. Aber für alle professionellen Sexarbeiter/innen ist das in moralischer Hinsicht schon bedenkenswert. Wir haben eh schon an vielen Fronten gegen das negative Stigmata und gegen die Ausgrenzung zu kämpfen und diese Aktion, auch noch von einer Sexseite, ist da echt kontraproduktiv und nur ein Argument mehr für die Prostitutionsgegner. 1. Ja, ja und ja. Dafür gibt es Gesetze und diese sind öffentlich zugänglich. 2. Seitenbetreiber: Beispiel, sowohl Paypal wie auch Kreditkartenbetreiber unterstützen keine Zahlung für die Dienstleistungen die mit diesem Gewerbe verbunden sind, Apple keine Seite - ja da bin ich mir sicher, steht bei denen in den AGBs, übrigens auch öffentlich nachzulesen. Somit ziehe ich mich aus der Diskussion raus, denn mit Verlaub, da kann ich auch mit einer Wand reden. Viel Spaß! Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 22. März 2024 Share Geschrieben 22. März 2024 vor 41 Minuten schrieb Anonymous: Viel Spaß! Danke...und dir viel Spass mit der Wand! Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 22. März 2024 Share Geschrieben 22. März 2024 Am 20.3.2024 um 09:15 schrieb Anonymous: Die persönlichen Konsequenzen für mein Business sind weniger brisant wie es sich vielleicht in meinem Eingangspost liest...mein Marketing im Internet beschränkt sich auf lediglich auf 3 Portale (markt.de, kaufmich.com und poppen.de) und damit habe ich eh schon mehr Traffic als ich bewältigen kann. Facebook, Tiktok, Instagram, Onlyfans etc. nutze ich gar nicht. Inzwischen habe ich auch 80% meiner Stammkunden bei poppen.de informieren können und ich rate allen Escorts dort das ebenfalls selbst zu regeln, von poppen.de kommt da keine vernünftige Unterstützung. Ob es nun Diskriminierung ist oder nicht muss jeder für sich selbst "erfühlen", für mich persönlich ist es das. Was mir aber darüber hinaus viel mehr zu denken gibt ist die Tatsache, dass...egal aus welchen Gründen auch immer...eine Sexseite Paysex ausgrenzt. Wir haben eh schon in vielen Bereichen gegen das Stigmata zu kämpfen und mittlerweilen steigt auch die politische Diskussion gegen den Sexkauf wieder deutlich an, Stichwort "nordisches Modell". Von daher unterstützt diese Aktion auch die Argumente der Prostitutions-Gegner und ich wäre nicht überrascht, wenn diese Fraktion das früher oder später auch für sich nutzt. Man kann Diskriminierung nicht 'erfühlen'. Es ist entweder ein existierender Tatbestand oder nicht. Da Poppen.de und kaufmich.com vom selben Betreiber sind und sie eine dieser Plattformen SW-freundlich gestalten, die andere jedoch nicht, ist es eine schlichte geschäftliche Entscheidung, die man rechtlich nicht als Diskriminierung auslegen kann. JoyCLUB hat auch irgendwann den Zugang für Professionelle gesperrt. Als Seitenbetreiber sollte man das selbst bestimmen dürfen. 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2024 Share Geschrieben 23. März 2024 vor 20 Stunden schrieb Anonymous: Man kann Diskriminierung nicht 'erfühlen'. Es ist entweder ein existierender Tatbestand oder nicht. Sorry, aber da muss ich dir doch widersprechen...ich werde hier nämlich damit konfrontiert dass der Tatbestand zwar eigentlich nicht existiert, trotzdem "fühle" ich mich aber diskriminiert. Ob nun zu Recht oder Unrecht sei mal dahingestellt. vor 20 Stunden schrieb Anonymous: Da Poppen.de und kaufmich.com vom selben Betreiber sind und sie eine dieser Plattformen SW-freundlich gestalten, die andere jedoch nicht, ist es eine schlichte geschäftliche Entscheidung, die man rechtlich nicht als Diskriminierung auslegen kann. (...) Als Seitenbetreiber sollte man das selbst bestimmen dürfen. Da gebe ich dir jetzt vollkommen recht und wäre das der Grund, würde ich das auch verstehen. Aber...warum sagt das dann poppen.de nicht einfach? Es wurde zwar auch "eine kleine Änderung der Ausrichtung" erwähnt, aber primär wird erklärt dass sie von "anderen Stellen" dazu gezwungen sind. Für diese anderen Stellen ist es offensichtlich vollkommen in Ordnung dass sich bei poppen.de fremde "normale" Menschen zum Sex verabreden, nur wir Sexarbeiter/innen sind ein "NO-go" und werden ausgeschlossen. Da frage ich dich...wie würde man denn diesen existierenden Tatbestand dann bezeichnen? Und wann spricht man generell von Diskriminierung und wann nicht? Vielleicht habe ich ja eine falsche Denkweise? Beispiel 1: wenn eine Frau als Vertreterin einer Kosmetikmarke für einen geschäftlichen Termin einen Mann in seinem Hotelzimmer trifft, ist das für das Hotel in Ordnung. Wenn die selbe Frau den Mann aber als Prostituierte für einen geschäftlichen Termin auf seinem Hotelzimmer trifft, ist das in den meisten Fällen für das Hotel ein No-go. Beispiel 2: wenn eine Firma gemäß ihrer internen Firmenpolitik (die sie natürlich selbst bestimmen kann) farbige Menschen, dicke Menschen, Behinderte und Prostituierte als Mitarbeiter ausschliesst...ist das dann Diskriminierung oder nicht? In beiden Fällen ist es jeweils eine interne Entscheidung des Hotels/der Firma, die zwar rechtens, aber moralisch fragwürdig ist. Für die Betroffenen allerdings ist es Diskriminierung, oder wie nennt man das sonst...Pech gehabt? Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2024 Share Geschrieben 23. März 2024 vor 9 Stunden schrieb Anonymous: Sorry, aber da muss ich dir doch widersprechen...ich werde hier nämlich damit konfrontiert dass der Tatbestand zwar eigentlich nicht existiert, trotzdem "fühle" ich mich aber diskriminiert. Ob nun zu Recht oder Unrecht sei mal dahingestellt. Da gebe ich dir jetzt vollkommen recht und wäre das der Grund, würde ich das auch verstehen. Aber...warum sagt das dann poppen.de nicht einfach? Es wurde zwar auch "eine kleine Änderung der Ausrichtung" erwähnt, aber primär wird erklärt dass sie von "anderen Stellen" dazu gezwungen sind. Für diese anderen Stellen ist es offensichtlich vollkommen in Ordnung dass sich bei poppen.de fremde "normale" Menschen zum Sex verabreden, nur wir Sexarbeiter/innen sind ein "NO-go" und werden ausgeschlossen. Da frage ich dich...wie würde man denn diesen existierenden Tatbestand dann bezeichnen? Und wann spricht man generell von Diskriminierung und wann nicht? Vielleicht habe ich ja eine falsche Denkweise? Beispiel 1: wenn eine Frau als Vertreterin einer Kosmetikmarke für einen geschäftlichen Termin einen Mann in seinem Hotelzimmer trifft, ist das für das Hotel in Ordnung. Wenn die selbe Frau den Mann aber als Prostituierte für einen geschäftlichen Termin auf seinem Hotelzimmer trifft, ist das in den meisten Fällen für das Hotel ein No-go. Beispiel 2: wenn eine Firma gemäß ihrer internen Firmenpolitik (die sie natürlich selbst bestimmen kann) farbige Menschen, dicke Menschen, Behinderte und Prostituierte als Mitarbeiter ausschliesst...ist das dann Diskriminierung oder nicht? In beiden Fällen ist es jeweils eine interne Entscheidung des Hotels/der Firma, die zwar rechtens, aber moralisch fragwürdig ist. Für die Betroffenen allerdings ist es Diskriminierung, oder wie nennt man das sonst...Pech gehabt? Dein 2. Beispiel ist falsch. Bei der Mitarbeiterauswahl darf nicht diskriminiert werden. Das ist gesetzlich geregelt. Firmenpolitik hin oder her. Allerdings muss verbotene Diskriminierung bewiesen werden, behaupten und empfinden reicht da nicht. Ggf. läuft auch ein haltloser Diskriminierungsvorwurf auf Verleumdung hinaus. Link zu diesem Kommentar
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