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Ishtars autarkes Leben oder warum ich keine spontanen Termine annehmen kann!

  • Gepostet am 04.12.2017 01:53

Hallo lieber Leser,

ich habe mir lange Gedanken gemacht, ob ich hier tatsächlich mal blank ziehen soll und den Kaufmich Lesern mal einen wirklichen Einblick in das Leben eines Eskorts bieten soll, der in diesem Fall aber wahrscheinlich etwas anders ausfällt, als was man wahrscheinlich erwartet. Kein Leben ist wie das andere und oft wird in den Kommentaren zu den Blogs erwähnt, dass der Kunde gerne wissen will, wen er da vor sich hat. Also gut, dann werde ich mal den Anfang machen und Euch einen kleinen Einblick in meine Welt gestatten.

Im normalen Geschäftsleben hat der Kunde eine Idee, in was für ein Unternehmen er sein Geld investiert, warum also nicht auch hier. Wir sagen ja immer, wir haben einen ganz normalen Beruf, ein ganz normales Unternehmen. Ich gebe zu, dieser Blog ist in diesem Fall natürlich auch eine Art Eigenwerbung, um auf mich aufmerksam zu machen. Ich bewerbe hier mein Unternehmen, was größtenteils aus mir selber besteht und gebe damit einen Einblick, in was Du investierst, wenn Du mich buchst. Allerdings geht es auch darum, meine Idee und meine Art zu leben, einmal vorzustellen und auch zu schildern, warum ich so lebe und was mich dazu bewogen hat. Ich möchte auch einfach mal darüber schreiben und da Kaufmich eine große Plattform ist und sowieso immer mehr zum Quatschforum wird, warum nicht hier? Wenn Interesse besteht, dann werde ich auch öfter einmal ein Update liefern oder auf Fragen eingehen.

So, also was macht Ishtar und vor allen Dingen, warum macht sie sowas überhaupt? Alles fing vor fast 2 Jahren an oder eigentlich auch schon eher. Eigentlich hatte ich soweit alles, was man braucht, um sich wohl und glücklich zu fühlen. Eine schöne Wohnung, ein Auto, gute Freunde, eine nette Familie, einen gut bezahlten Job als Tantramasseurin, für den ich einen extra Raum in meiner Wohnung hatte, alles war also perfekt. Ich hatte es sogar geschafft, gegen alle Widersprüche, meine Massagen mit Sexualtherapie und Therapie bei Burnout zu verknüpfen und der Laden lief. Trotzdem war ich alles andere als glücklich. Irgendetwas war da, was an mir nagte, ich wusste aber nicht was. Es nagte und nagte aber weiter. Mit der Zeit, so sehr, dass ich meine Lust an der Arbeit verlor. Ich hatte einfach weder Lust noch Kraft, obwohl ich sehr viele nette Kunden hatte. Das Ganze entwickelte sich zu einem Hamsterrad, in dem ich lief. Ich verlor die Lust, mich mit meinen Freunden zu treffen, hatte keine Zeit für die Familie und obwohl ich eigentlich immer so ein kleiner Daniel Düsentrieb gewesen bin, die Lust zu basteln und zu forschen. Die Sitzungen und Massagen mit den Kunden kamen mir immer mehr vor, wie eine Art Selbsthilfegruppe, wo wir uns gegenseitig therapiert haben. Das ging über längere Zeit so, bis ich schließlich einsehen musste, bei mir stimmt hinten und vorne nichts mehr und wenn ich so weitermache, habe ich selber einen Burnout. Ich war nicht mehr glücklich in meinem Leben, schlief immer mehr, hatte keine Lust mehr irgendetwas zu machen und ich war einfach nicht zufrieden. In meinem Kopf manifestierte sich immer mehr die Idee, ich wollte anders leben.

Ich beschäftigte mich immer mehr mit der Natur, war viel draußen, was mir half. Reichen tat es aber nicht. Mich kotzte die Konsumgesellschaft immer mehr an, ich verstand die Machtkämpfe meiner Freunde nicht mehr. Ich verstand auch die lapidaren Probleme nicht mehr, mit denen sie sich beschäftigten und oft selber machten. Ich verstand ihre Streitereien und Lästereien nicht mehr. Ich wollte einfach nur noch weg, irgendwo anders hin.

Durch Zufall fand ich ein kleines Haus mitten im Wald und gegen aller Vernunft, zog ich dort ein. Ich renovierte es selber, setzte alles so gut wie ich es konnte wieder instand. Ich hatte auch sehr viel Hilfe von meiner Familie, die mich tatkräftig bis heute unterstützt, wenn Not am Mann ist. Mein Vater ist Gott sei Dank Handwerker und obwohl er mein kleines Projekt hier erst absolut bescheuert fand, hat er auch heute seinen Spaß daran.

Heute besteht der morgen nicht mehr daraus, dass ich mir mein Gesicht bemale und die Haare schön mache. Wenn ich heute aufstehe, darf ich erstmal im ganzen Haus die Bolleröfen anheizen. Im Sommer ist hier alles locker und easy. Dann fang ich den Tag mit einer Tasse Kaffee in der Sonne an und einer Dusche unter dem Gartenschlauch. Im Winter habe ich hier morgens, wenn ich Nachts zu faul war nochmal Kohle auf die Öfen zu legen, 10 Grad. Wenn die Temperatur dann nach einer guten Stunde auf 14 Grad gestiegen ist, dann kann ich vom Gefühl her schon fast den Bikini rausholen.

Wenn ich morgens in die Küche komme und meinen Kaffee koche, dann sind die Temperaturen oft so bescheiden, dass ich manchmal denke, ich sollte mir besser einen Grog machen oder einen Kaffee mit Schuß. Mache ich natürlich nicht, weil besoffen ist das Holzhacken draußen nicht so gesund. Am Anfang habe ich mit einem Beil Holz gehackt. Mittlerweile mache ich es mit einer Axt. Ich weiß noch, als mich der nächste Nachbar hier besucht hat und sah, dass ich mit einem Beil Holz hacke und er mir daraufhin eine Axt brachte. Zuerst war das Teil so schwer für mich, dass ich es kaum hochbekommen habe und ich fand dieses riesen Ding auch sehr beängstigend. Heute benutze ich es jeden Tag denn ich behalte mir auch im Winter vor, jeden Tag Holz zu hacken. Weil es meine Art von Sport ist und es mir gut tut, bei jedem Wetter draußen zu sein. Meist findet mein Besuch es heute beänstigend, wenn ich gerde mit einer Axt aus dem Wald angeschlurft komme. Besonders, wenn ich mal wieder in irgendein Loch getreten bin und dabei noch humpel.

Die Arbeit lohnt sich, wenn ich Abends bei Kerzenschein in meinem kleinen windschiefen Haus sitze und in das prasselnde Feuer im Ofen schaue oder einfach nur nach draußen, in den Wald. Das entschädigt mich dann für die harte Arbeit, die diese Art zu leben oft mit sich bringt und für den Marder, der Nachts auf meinem Dach herumspaziert und mich ärgert oder für eine Güllegrube, wo ich manchmal bis zur Axel drinnstecke, um die Toilette wieder ans Laufen zu bekommen. Hier hört man Nachts keinen Autolärm sondern nur den Regen, den Wind oder die Tiere. Ich habe hier eine Eule, die Nachts manchmal ruft und das ist für einen ehemaligen Stadtmenschen schon recht abgefahren.

Natürlich habe ich hier Strom und somit warmes Wasser, allerdings ist das Wasser so kalt, dass der Boiler nur 5 Minuten lang warmes Wasser liefert, bis Ende im Gelände ist und nur noch eiskaltes Wasser aus der Leitung kommt. Deshalb dusche ich hier selten sondern bade lieber. Das Wasser dazu wird auf den zahlreichen Öfen in riesigen Töpfen erhitzt (weil das weniger Kosten mit sich bringt, als wenn ich das auf dem Herd mache und die Öfen eh Wärme liefern) und wandert dann in meine altertümliche Sitzbadewanne. Das dauert natürlich alles seine Zeit. Das ist auch wieder ein Grund, warum ich nie auf Abruf bereit stehen kann, denn alles hier, ist mit einem gewissen Aufwand und einer Planung verbunden. Alles dauert hier länger. Manche Sachen gehen hier vor und der spontane Besuch bei einem Kunden ist schon deshalb nicht möglich um 11 Uhr morgens, da ich erstmal das Haus einheizen muss und dann natürlich vorher auch baden will. Ich sitze auch nicht geschminkt oder gestylt im Wald oder hacke so mein Holz. Ich habe den Minirock gegen die Latzhose getauscht und manchmal das Make Up gegen ein blaues Auge, weil der Ast, den ich vom Baum trennen wollte noch auf Spannung war. Ja, dass mit dem blauen Auge ist mir leider schon passiert. Man lernt aber schnell aus seinen Fehlern. Statt einem Smartphone, habe ich oft eher eine Motorsäge oder anderes schweres Gerät in der Hand und ich höre auch nur auf, einen Baum zu fällen, wenn der Kunde mit angezeigter Nummer anruft.

Dafür ist der Kunde aber oft im Herbst am Handy mit dabei, wenn ich selber Pilze sammel, die ich dann auf dem Ofen trockne und ich freue mich, wenn ich meiner Familie dann einen ganzen Korb Steinpilze und Maronen vorbei bringen kann und auch der eine oder andere Lieblingskunde kriegt mal einen Korb ab, wenn er ein Pilzfan ist.

Im Sommer mache ich Marmelade und koche ein oder ich trockne Kräuter. Auch alle meine Kräuteröle mache ich selber und koche auch noch selber Salben, um die Beschwerden meiner Kunden zu lindern. Der eine oder andere Kunde hat mit den Medizinschrank voll mit Ishtars Salben und Tinkturen. Heute, wo ich die Zeit dazu habe und auch die Muße, ist sowas möglich.

Geld spielt in meinem Leben natürlich immer noch eine Rolle, allerdings brauche ich nicht mehr soviel davon wie andere Menschen, da mein Leben hier draußen nicht so teuer ist. Das heißt, ich muss nicht mehr soviel Arbeiten und als Escort habe ich auch nicht soviel Arbeit, da nicht jeder Kunde die Möglichkeit hat, mich zu sich nach Hause einzuladen. Deshalb ist mir jeder nette und respektvolle Kunde heilig und ich bin dann auch mal froh, aus meinem Wald rauszukommen und mir ein Make Up aufzulegen und die Haare zu machen, weil es auch etwas Besonderes für mich ist. Ich kann mich heute freier entscheiden, wer mein Kunde sein darf und ich muss mich nicht auf jeden einlassen. Es ist für mich heute nicht mehr wichtig, dass ich ein paar neue Schuhe im Schrank habe, denn die Eichhörnchen oder den Marder interessiert das nicht. Wenn ich genug zu Essen und zu Trinken habe, dann reicht mir das. Ein voller Kühlschrank ist für mich heute Luxus und zwar ein selbst gewählter, denn ich habe mir das, was ich hier mache bewußt ausgesucht und ich würde im Leben nicht in mein altes Leben zurück wollen. Mit einer Tasse Kaffee am Morgen im Wald zu stehen, entschädigt mich jeden Tag aufs Neue für die schwere Arbeit, die ich hier draußen oft habe und ich stehe dazu, dass mir Luxusartikel und ein neues Smartphone heute nicht mehr wichtig sind. Es hat mich verändert, dass Leben hier draußen.

Ja, ich bin froh, dass ich mich durchgerungen habe, mal über mein etwas anderes Leben zu schreiben. Die Kunden sollen ruhig wissen, dass sie hier nicht in eine Brust OP investieren oder eine Gucci Tasche (obwohl ich auch nichts dagegen habe, wenn sich jemand die Brust vergrößern lässt, bitte nicht falsch verstehen). Wer mich bucht, investiert in meine Freiheit und in meinen Traum, welcher gewiss nicht der Traum von jedem wäre.

Ich danke Euch fürs Lesen!

Kommentare

SG-Sabrina (Kiel) 04.12.2017 05:47

Wow, ich bin stark beeindruckt. Viele träumen davon, Du hast es umgesetzt, Respekt.
Es ist spannend und schmeckt nach Freiheit auch wenn diese mit viel "Arbeit" verbunden ist.
Beim lesen hab ich ein kleines Hexenhaus vor Augen mit einer Frau die glücklich aus dem Fenster schaut.
Danke das Du mich mit Deinem Blog ein wenig an Deinem Leben teilnehmen lässt.

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ishtarmassagen (Essen) 04.12.2017 12:07

Danke Dir, Sabrina. Ich kann nur sagen, es ist von der Umsetzung her gar nicht so schwer, wenn man einen Platz hat, wo man das machen kann.

Ich habe zuerst lange darüber nachgedacht, mir einen Zirkuswagen zu kaufen. Allerdings ist der Platz in so einem Wagen natürlich sehr begrenzt und Du weißt ja, was Frau so an Klamotten hat. Allerdings gibt es heute auch schon eine Menge Ideen für solche Tiny-Homes. Ich finde die Idee interessant, sein Haus immer mitnehmen zu können, egal wo man gerade leben will und eben nicht mehr für andere zu renovieren sondern in seine eigenen, wenn auch kleinen vier Wände zu investieren. Solche Tiny-Homes können auch richtige Platzwunder sein.

Für mich ist das alles die ultimative Freiheit und ich bin froh, mich getraut zu haben.