Dreckig – Geil – Devot

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Dreckig – Geil – Devot: Der Titel ist doch hitverdächtig oder? Escort SweetSnowwhite ist um kein schlagfertiges Wort verlegen. Oder doch? Schließlich fand sie einen Traumtyp und lebte ihre devote Ader mit ihm aus. Und zwar tage- und nächtelang. Eine geile Geschichte zum Wochenstart, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Habt Ihr auch schon so ein intensives Erlebnis erlebt? Wie war es bei Euch? Erzählt uns doch davon im Kommentarbereich.

 

Ein Fremder neben mir

Was für ein Wochenende! Ich lümmel immernoch oder wieder im Bett herum, so wie den ganzen Tag schon nur bin ich jetzt allein.
Von morgens bis zum späten Nachmittag lag da noch ein mehr oder weniger unbekannter Mann neben mir. Weniger bekannt, weil wir uns, außer ein bisschen schreiben und abgesehen davon, dass er der verrückt Charismatische aus einem anderen Blog Beitrag war, nicht kannten. Mehr bekannt, weil der Fremde nackt neben mir lag.

Es sollte ein ganz unverbindliches Treffen werden. Er war gerade in der Gegend beruflich, man wollte zusammen feiern gehen. Da ich erst spät Feierabend hatte und zeitlich in der Bredouille steckte, bot ich dem armen wartenden Kerl an, zu mir zu kommen, was er auch gerne tat. Alles andere als schon schick und parat, machte ich ihm in einem schnell übergeworfenen Kleidungsstück barfuß und mit der Zahnbürste in der Schnorre die Tür auf.

Was für ein schöner Mann

Mein erster Gedanke: was für ein schöner Mann! Dunkle Haare, blaue, tiefgründige und absolut liebe Augen und schöne Züge. Ein absolut warmherziges Lächeln.
Wir quatschen im Eifer des Outfit-Finde-Gefechts etwas nebenher, tranken ein paar Slivka und bereiteten uns auf den Ausgang vor. Er suchte meine Nähe, küsste mir dann pappendreist den frisch gezogenen Lippenstift von den Lippen und los ging es. Um kurz vor drei kamen wir dann auch mal im Club an und zwischen etwas tanzen, quatschen und umherwandern, hoch und runter zwischen den verschiedenen Floors, stellte ich ihm die Frage, wie er mich denn nun einschätzen würde. Dominant (wegen meiner doch etwas kratzbürstigen aufmüpfigen Art) oder devot?

Du bist devot – eindeutig

Ich weiß nicht mehr, ob er so etwas sagte wie “Das finden wir ganz einfach heraus” oder so ähnlich. Jedenfalls strich seine Hand plötzlich sanft über meine Wange. Sie wanderte zärtlich, kaum spürbar von der Wange bis zu meinem Nacken, wo sie kurz verweilte. Immer noch sanft, aber nun deutlich bestimmter, verfestigte sich seine Hand in meinem Nacken und zog mich an sich. Ran bis seine Lippen, die meine berührten und ich am Ende innerhalb weniger Sekunden in seinen Armen lag. Unwillkürlich lachte er, sah mich an und sagte: “Devot! Eindeutig!”

Mich verblüffte dieses rasche Urteil, weil ich es nicht nachvollziehen konnte. Also hakte ich nach. Er machte das selbe Spiel noch ein, zwei Mal und jedes Mal konnte ich einfach nicht anders als sofort seiner Hand nachzugeben, seinem Kuss, schloss die Augen und endete in seinen Armen. “Na, weil du dich mir sofort hin gibst” lautete also die Antwort.

Sex war nicht geplant

Wir verließen die Party, bevor sie endete und gingen zu ihm ins Hotel. Ich hatte wirklich nicht geplant, Sex zu haben, denn ich fühlte mich nicht attraktiv genug dafür, nackt vor einem Mann zu sein. Es geht nicht in meinen Kopf, dass mich jemand begehrenswert finden könnte.
Und so schaffte ich es auch tatsächlich, mit Slip immerhin noch angezogen, zufrieden in seinem Arm einzuschlafen. Wie gerne hätte ich sofort nachgegeben, denn seine Art und Weise, mich zu berühren, brachte mich fast um den Verstand. Aber ich war noch dazu (weil ja Sex nicht geplant war) nicht frisch rasiert und naja…. Ich vertröstete ihn und mich aufs nächste Mal.

Die Hände zwischen Schenkel und Po

Das Ende vom Lied war, dass ich irgendwann davon aufwachte, dass ich komplett feucht im Schritt war und seine Hände, die zwischen meinen Schenkeln und Po unverschämt erregend hin und her wanderten, waren eindeutig schuld daran! Fünf Minuten etwa haderte ich noch mit geschlossenen Augen mit mir, dachte an meinen unrasierten Schritt, bis er mir eigentlich die Entscheidung abnahm. Und zwar in dem Moment, als seine Hand über meine Schenkel, hoch zum Po über meine Hüften nach vorne und in mein Höschen wanderte.

Zu spät also! Ein leises erregtes Stöhnen seinerseits signalisierte mir, dass ihn mein nicht rasierter Schritt wohl herzlich wenig interessierte und so murmelte ich, immer noch etwas schlaftrunken: “Ok wenn du ein Kondom dabei hast, tu ich einfach so, als hätte ich nie gesagt, dass ich keinen Sex will und du nimmst mich einfach…”

Lustvolle Stunden zu Zweit

Die nächsten Stunden waren die anstrengendsten (ich hab jetzt noch/schon Muskelkater an Stellen, da wusste ich nicht mal, dass ich da Muskeln habe…) und lustvollsten, die ich seit je her hatte! Es gab Momente, da wäre ich am liebsten sofort geflüchtet. Beispielsweise gleich zu Beginn, als er bei vollem Tageslicht die Bettdecke von mir strich und mich, nackt wie ich war, einfach nur betrachtete, bevor er langsam zwischen meine Beine abtauchte und mir Orgasmus Nr. 1 bescherte. Dieser unverschämte Typ! Aber ich würde jederzeit wieder meine aufgestellten Regeln a la “ich will keinen Sex” für ihn brechen…

dreckig geil devot!

Lange nicht mehr hab ich mich so akzeptiert und meinen Körper so geliebt gefühlt, und zwar jeder einzelne Quadratzentimeter davon… Wie könnte ich bei so einem Mann anders, als einfach mich hinzugeben? Eben: dreckig geil devot!
Ich weiß nicht, ob es im Hotel schlussendlich ein langes Liebesspiel war, mit kurzen Trinkpausen oder mehrere. Jedenfalls wurden wir irgendwann kurz vor 14 Uhr gestört von der Putzfrau, die klopfte und uns an seinen Checkout erinnerte. Wir gönnten unseren verschwitzten Körpern trotzdem noch eine schnelle Dusche und verließen das Hotel. Da am Abend eigentlich geplant war, dass wir auf seiner Heimreise eine weitere Party besuchen wollten, kam er mit zu mir. Wir legten uns nochmal schlafen, wobei der Fehler wohl war, dass wir dies nackt taten, denn von schlafen war irgendwann wieder keine Rede mehr.

Tage im Bett

Kurz zusammengefasst verbrachten wir den Tag, die Nacht (die Party fand ohne uns statt), den Morgen, den Mittag und den Nachmittag im Bett. Mal schlafend. Mal essend. Mal liebend.

Ich muss das ganze jetzt erstmal sacken lassen, verarbeiten und werde jetzt bestimmt noch davon träumen. Ich danke ihm für jede einzelne Sekunde, die er mich mein Selbst hat vergessen lassen, und vor allem auch für jede, in der er mich mein Selbst hat spüren lassen. Ich danke ihm dafür, dass er mich ein bisschen aus der Reserve gelockt hat.
Und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal. Wenn es wieder heißt: dreckig geil devot!

3 Kommentare

  1. Dominierende_Lust on

    Eine schöne und prickelnde Geschichte! Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das tatsächlich so zugetragen hat. Dass das megageil wäre, könnte ich gut nachvollziehen!

  2. Habt ihr, schon so ein intensives Erlebnis gehabt ?

    JA, genau dieses Erlebniss.
    Mit dieser Frau, nein diesem verrücktem Wesen das so wundervoll übersprudelt vor Lebensfreude,
    Es war ein unglaublicher Hochgenuss sie von einer Emotin in eine andere zu füren und gans frech
    ihr jeglichen Sinn für Raum und Zeit zu nehmen. Ich spürte voller Genugtuung ihr endsetzen da ich
    ihr die Decke nahm um sie einfach nur zu betrachten und ihr zu zeigen das ihr Wille, ihr Wunsch
    nur allen in meinen Händen liegt. Nur einen kleien, fast nicht zu spürenden Augenblick, brauchte
    es um sie wissen zu lassen das nur wir beide wahrhaftig sind und einander spüren müssen…

    Kurz um ein traumhaftes Spiel ausserhalt jener Grenzen die Worte wieder geben könten…

    pxp

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