Ein denkwürdiges Escort-Erlebnis und eine wahre Geschichte

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Gastautor PliniusX erzählt uns von einem denkwürdigen Date mit einer Escortdame, das in der Notaufnahme endete. Was genau passiert ist, müßt Ihr selber herausfinden!

Sexy, humorvoll und schlagfertig

Es sollte unser drittes oder viertes Date sein. Nadine – so will ich sie hier nennen – war eine bildhübsche Studentin mit einer wunderbaren Ausstrahlung, intelligent, sexy, humorvoll, schlagfertig. Man konnte sich fantastisch mit ihr unterhalten und eine tolle Zeit miteinander verbringen. Ich hatte sie als sehr pünktlich und korrekt kennengelernt und war umso verwunderter, als sie an jenem Tag mit einiger Verspätung bei mir anrief.

Es sei ihr etwas dazwischen gekommen und sie bitte um Verständnis dafür, dass sie sich um eine halbe Stunde verspäten würde. Kein Problem, Hauptsache, es ginge ihr gut, und ich freute mich auf sie. Nach einer weiteren halben Stunde kam sie ganz aufgelöst bei mir an und erzählte aufgeregt, eine andere Autofahrerin sei ihr bei einem Stau auf der Autobahn hinten aufgefahren. Sie konnte sich gar nicht beruhigen und erzählte mir immer wieder von vorne, was passiert war und dass die Unfallgegnerin so gemein zu ihr gewesen wäre und dass ihr Auto ganz verbeult sei… Und sie ergänzte schließlich, dass das Auto auf ihren Vater zugelassen sei und es ihr bevorstünde, ihrem Vater von dem Unfall erzählen zu müssen.

Meine sexy Escortdame verwandelte sich in ein kleines Mädchen

Meine sexy Escortdame, mit der ich einen erotischen Abend hatte verbringen wollen, kauerte auf meinem Sofa und hatte sich in ein kleines Mädchen verwandelt, das mit den Tränen kämpfte. „Ruf doch rasch deinen Vater an, er wird dir bestimmt keine Vorwürfe machen und dich beruhigen.“ Ich brachte dem kleinen Mädchen, während es mit seinem Papa telefonierte und den Tränen freien Lauf ließ, einen heißen Kräutertee ans Sofa, reichte ihm eine Packung Taschentücher und wickelte ihm die eiskalten Füßchen in eine warme Decke ein (die feinen Halterlosen, die Nadine für mich angezogen hatte, waren für eine ganz andere Situation gedacht).

Väterlicher Trost, Kräutertee und warme Füße hatten bald ihre Wirkung getan, mein süßer Besuch beruhigte sich schließlich. Wir lästerten noch ein wenig über ihre blöde Unfallgegnerin, dann lächelte Nadine tapfer und kündigte an, mich jetzt auch mal verwöhnen zu wollen („Aber ganz anders, ohne Kräutertee!“), ging ins Bad, um sich frisch zu machen, und unser Date nahm wie ursprünglich vorgesehen doch noch seinen Lauf.

Mit der Escortdame in die Notaufnahme

Denkste! Im Bett klagte Nadine bald über Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. „Schleudertrauma“, ging mir durch den Kopf. So konnte ich sie unmöglich nach Hause fahren lassen. Ich half ihr also, sich anzukleiden (mal was anderes, Sexdate verkehrt!), und fuhr sie in die Notaufnahme des Krankenhauses.

Gleich beim Empfang teilte uns die freundliche Krankenschwester mit, dass die Wartezeit bis zu vier Stunden betragen könnte, die Patientin sollte im Warteraum Platz nehmen. Und wie zum Trost und als Hinweis, dass sie ja nicht allein sei, fragte mich die Krankenschwester, ob ich der Vater sei. „Nein, – der – Onkel“ hörte ich mich stammeln. Ihr Blick wanderte zwischen uns hin und her und sie gelangte zu der erstaunlichen Erkenntnis: „Ja, eine Familienähnlichkeit ist unverkennbar.“

Na toll, jetzt war ich also der Onkel meines Dates! Ich setzte mich im Wartezimmer neben meine Escortdame, von der ich allein wusste, welche unglaublichen Dessous sie für mich trug und zu welcher herrlichen Verruchtheit sie (eigentlich) in der Lage war, und dachte flüchtig über meinen Frauengeschmack nach: Das hast du davon, du alter Bock, wenn du sie jung und niedlich magst. Und wenn sie mir gefielen, sahen sie dann wirklich aus, als könnten sie meine Nichte sein? Hilfe!! Ich nahm mir fest vor, nachher nicht auch noch ins Untersuchungszimmer mitzukommen.

Jeder Quadratzentimeter ihrer Haut

Vier geschlagene Stunden saßen wir im Warteraum. Ich erzählte ihr, um die Wartezeit zu füllen, von meiner Arbeit und meinen Reisen, sie erzählte mir von ihrem Studium und ihrer Masterarbeit, dann von ihrer Familie und ihrer kleinen Heimatstadt irgendwo am Niederrhein. Sie ließ mich ihre Lieblingsmusik auf dem Smartphone hören und weihte mich in die Hamburger Clubszene ein, ich lernte ihre Mitbewohner und deren liebenswerte Macken kennen, und schließlich erfuhr ich sogar ein paar Dinge über ihren Freund, der damals auf ein Erasmusjahr in Schweden studierte. Es war herrlich!

Ich kannte bis dahin schon jeden Quadratzentimeter ihrer Haut, ich liebte ihren Duft und ihre entfesselte Lust. Und nun lernte ich im Warteraum der Notfallambulanz in vier kurzweiligen Stunden eine vielschichtige, kluge junge Frau kennen mit ihren Geschichten, ihren Sorgen, ihren Vorlieben und Beziehungen und vielen weiteren Details ihres jungen Lebens! Mir fiel auf, wieviel schöner es war, sie in Gänze wahrnehmen zu dürfen.

Mitten in der Nacht war sie endlich untersucht worden. Zum Glück war sie nicht ernsthaft verletzt, mit Schmerzmitteln und in Begleitung ihres äußerst vertrauenswürdigen Onkels hatte man sie entlassen. Auf der Heimfahrt in meinem Auto holte sie den Umschlag mit dem Honorar, das ich ihr gegeben hatte, aus ihrer Handtasche und wollte ihn mir zurückgeben. Sie hätte schließlich die vereinbarte Leistung nicht erbracht.

Es fühlte sich alles richtig an

„Um Himmels Willen, nein, es ist zwar anders gelaufen als geplant, aber wir haben eine tolle Nacht miteinander verbracht. Du hast mir Nähe und Vertrauen geschenkt und hast dich geborgen gefühlt bei mir. Das fühlt sich alles irgendwie richtig an.“ Vor meinem Haus stieg sie in ihr verbeultes Auto ein und fuhr zu sich nach Hause. Wir beide hatten nur noch wenige Stunden Schlaf bis zum nächsten Arbeitstag.

Danach haben wir uns noch ein paar Mal getroffen. Und ganz sicher nicht wie Onkel und Nichte! Aber diese Vertrautheit ist geblieben und sie bereicherte unser Zusammensein ungemein.

Habt Ihr auch schon so ein merkwürdiges Date erlebt, das sich in eine völlig andere Richtung entwickelte? Dann erzählt uns im Kommentarteil davon. Wir sind schon sehr gespannt!

 

1 Kommentar

  1. Ich hatte ein Date wo ich die Rolle der Ärztin spielte,…. ich stand im weißen Kittel da und untersuchte ihn und hörte das Herz ab und misste Blutdruck. Dann beim Sex spritzte er ab als ich auf dem Tisch lag, wir standen voreinander, er hielt in seiner Hand ein gerissenes Kondom. Er war schockiert und ich auch. Ich fragte ihn im weißen Kittel ob er denn gesund sei? Er sagte nix. Er sagte, wir müssen jetzt zur Notfallapotheke, er begleitet mich , er zahlt die Pille danach. Mit dem Navi liefen wir etwa dreißig Minuten. Bei der Apotheke kostete es 50€ und der Apotheker gab mir ein Glas Wasser dazu. Auf dem Rückweg fragte mein Date ob ich noch etwas Essen gehen will..,,

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