Eine sexy Begegnung in der Ruhraue

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Unser Gastautor der Woche heisst Nimra1603, der wirklich mit Schwung erzählen kann. Drum liebe Leser, lasst Euch inspirieren und schickt uns auch eine Geschichte an magazin@kaufmich.com. Wir freuen uns auf Eure Einsendungen.

Um 10 Uhr war ich nach einer ziemlich verrückten Endlos-Party in Dortmund oder Castrop-Rauxel, wie auch immer, ich kann mich nicht mehr genau erinnern, endlich ziemlich verknittert und verknattert wach geworden, begrüßte das tägliche Murmeltier in Form einer eiskalten Dusche und wollte eigentlich die lange vermisste Linda nach 4 Monaten wieder mal in Essen-Rüttenscheid besuchen. Fünfmal mal angerufen. The person you‘ve called is …….not available. Gut, also dann Yvonne. Massagelady Yvonne, zu der ich seit vielen Monaten regelmäßig gehe, und die immer super drauf ist und alles gibt, auch wenn ich manchmal der sechste Kunde bin, Yvonne kann nur Vollgas. Immer auf der Überholspur der erotischen Route sexysex, immer am Limit der multiplen Orgasmen. Immer gute Laune. Eine, die immer lacht. Von Kopf bis zu den High-heels auf Liebe eingestellt.

Am Telefon, sagte sie zu mir, Schätzelein, heute ist Samstag, da kommen viele Gäste, ich bin von 13 bis 17 Uhr besetzt, ausgebucht, heute ist Pussy-Schlussverkauf im Massagesalon. Pussy-Schlußverkauf – Alles muss raus.

Na gut, ich erstmal Blumenerde und Primeln und Narzissen gekauft, der Frühling naht. Meine Nervosität wurde nicht weniger, heilige Klitoris, wohin mit der Tinte, wenn der Füller nicht weiß, wem er schreiben kann. Vielleicht einen Spaziergang in der Ruhraue, da kommt man auf andere Gedanken. Von wegen. Andere Gedanken. Die Gedanken sind geil, wer kann sie erraten? Unmittelbar über meinem Kopf bewegte sich im sanften Wind der Ruhrwiesen ein Vagina-Mobilee mit Liebeskugeln an dünn-drahtigen Spiralen, auf und ab, hin und her, die Schamlippen flatterten unruhig, der Kitzler glänzte in der dunstigen März-Sonne, die sich in der Ruhr spiegelte. Und dann dieser Frühlingsduft. Ruhraue? Ruhraue? Ruhraue? Da war doch was. Ich konzentrierte mich, ich wollte nicht schon wieder googlen, ich hasse es, dass mich diese Fluch-Maschine langsam debil macht. Für jede Kleinigkeit das Smartphone bemühen? Nein !!! Also konzentrierte ich mich auf das Wort Ruhraue und nach 5 Minuten assoziierte ich ein zweites Wort.

Michelle – Jaaaaaaaaaaa Michelle in der Ruhraue. Das menschliche Gehirn speichert ja bekanntlich alles. Vor allem die Erinnerungen, an die man eigentlich nicht mehr erinnert werden will. Egal. Anklingeln – Lippen befeuchten – die Frisur sitzt – warten – heute geöffnet von ….bis… Ich begehrte Einlass und es ward mir geöffnet. Hallo, komm rein, heute sind drei Damen da, 2 sind frei und stellen sich gleich vor. Ich nahm auf einem klitze-kleinen, unbequemen Sesselchen Platz, probierte ein Karamell-Bonbon und mein Blick richtete sich auf das große französische Bett mit Zebra-Bettwäsche. Ich stellte mir alles mögliche vor. Nur die Zebras wollten irgendwie nicht in diese Geschichte hineinpassen. Karnickel wären angebrachter gewesen.

Chiara kam rein, ein hübsches Mädchen, hätte meine Enkelin sein können. Danach stellte sich Marie vor. Wow!!!!! Kennt ihr das “Sympathie auf den ersten Blick”? „Gänsehaut nach dem ersten Kick“? Ich will jetzt nicht romantisch werden, aber so ähnlich sah in meinen jungen Jahren die Frau aus, die ich geheiratet hätte. Familie, Bungalow, Garten, Hunde, Katzen, Kinder, bißchen Gras hinter der Laube. Urlaub auf Sylt, Wohnwagen in Dänemark.

Ich schaute ihr tief in die Augen und Adam erkannte seine Frau Eva und sie ward schwanger und gebar den Kain. Häääääh! Was‘n jetzt los? „UNERWARTETER SYSTEMFEHLER – IHR RECHNER WIRD NEU GESTARTET: NEEEIIIIIIIIN: Dann ist ja der ganze Text weg. Abspeichern wieder mal vergessen. Oben auf dem Schrank stand der Whiskey. Ich holte mir schnell einen runter. Aaahh, das tat gut gut.

Zurück zu Marie. Über Geld brauchen wir nicht sprechen, du sagst eine Zahl und ich drucke es schnell auf meinem Laptop aus. Sie hatte ein wirklich bezauberndes Lachen, ihre Augen zogen mich bereits an, nein aus. Sie begleitete mich in’s Bad, schwarze Handtücher, dunkelgraue Bademäntel, alles blitzsauber, Wanne, Bidet, Dusche, zwei Waschbecken, Toilette, Zitronenbäumchen, ich duschte gründlich und sorgfältig und begab mich auf’s Zimmer. Riesenbett, Riesenspiegel, war ich etwa nervös? Ich betrachtete mich in dem Riesending. Naja, 174 cm. 69 kg, bisschen muskulös. wenn ich den Bauch anspanne, sieht man eine Andeutung von sixpack. SIXPACK? Ach Quatsch, HÄTTEST DU WOHL GERNE.

Ob ich ihr gefalle, ob sie mich nett findet? Ich trage eine leichte Urlaubs-Bräune bis auf den Intimbereich. Im erigierten Zustand reicht mein Penis bis zum Bauchnabel. Also bis zum Bauchnabel der Frau, mit der ich gleich auf dem Bett liege. Ich drapiere mich in Burt Reynolds Pose aufs Bett. Ein Bein lang, ein Bein angewinkelt, eine Hand auf dem Intimbereich, kann man auch meine Brustbehaarung sehen? Moment. Ist da etwa schon ein graues Haar? Schnell ausreißen. Aua.

Marie schwebt herein, strahlt mich an, legt sich neben mich und küßt mich leidenschaftlich, mit Zunge und einem sehr angenehmen Mundwasser. Ich streichle währenddessen ihren Rücken und nahm ihren kleinen, runden, festen Po in meine Hand. Der Kuss hört gar nicht mehr auf. Ich hatte den Eindruck, dass sie auf mich gewartet hat, um endlich mal wieder einen netten, sympathischen und zärtlichen, gepflegten Herrn gaaaaaaaaanz lange zu küssen. Schluß jetzt mit der Selbstbeweihräucherung, oder bin ich in den letzten Jahren dem Narzissmus verfallen? Ich war doch immer so ein bescheidener Junge. Sie mag mich, sie mag mich nicht, sie will mich, sie will mich nicht. Verdammt, wie werde ich diesen Matthias Reim jetzt wieder los. Warum geht mir jetzt diese Sch…melodie nicht aus dem Kopf? Ich werde sie verwöhnen, zärtlich, behutsam, erstmal mit meiner Zunge.

Möchtest du, dass ich dich ein wenig mit meiner Zunge verwöhne? Ja gerne. Kannst du dich auf mein Gesicht setzen, ich muss aber noch ein bißchen Luft bekommen? Marie setzte sich auf mein Gesicht. Ihre Muschi duftete nach 1001er Nacht und meine Zunge beschäftigte sich intensiv mit ihrer Klitoris und ihren Charme-Lippen. Währenddessen wixxte sie meinen Penis, der bereits äußerst angespannt die Lage sondierte. Was ist das für eine nette Frau, die da auf deinem Gesicht sitzt? Was tut die da? Die ist doch viel zu jung für dich. Könnte unsere Tochter sein.

Wir hatten dann noch die üblichen Abkürzungen wie GV, BJ, GF6, ich streichelt ihren G-Punkt und ihren Kitzler bis zum Orgasmus, und wir hatte gute Gespräche, sehr gute Gespräche, richtig gute Gespräche, die Chemiebaukästen passten zusammen, da war auch nix gespielt. Marie sagte: Und jemanden wie dich treffe ich ausgerechnet hier. Ich sagte, draußen hätten wir uns nicht kennengelernt, ich bin zu schüchtern, um Frauen wie dich anzusprechen. Sie kochte mir auf meinen Wunsch noch einen Kaffee und setzte sich ein wenig zu mir auf die Couch und erzählte von ihren Wünschen und Träumen. Wir sehen uns wieder und nahmen uns beim Abschied in den Arm wie alte Freunde.

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