Geld, Honorar, Wert, Preis & Co.

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Von unserem Gastautoren und Kaufmich Community Mitglied der-romantiker ein Beitrag, der sicherlich eine der häufigen Preisdiskussionen auslösen wird. Was ist eine sexuelle Dienstleistung eigentlich wert?

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Das Thema Taschengeld/Honorar wurde hier schon strapaziert, doch ich möchte hier beide Seiten – Escorts und Gäste – etwas zum Nachdenken anregen. Die in dem Zusammenhang entscheidende Frage ist: Wieviel kann, darf, soll, muss … ein Date kosten?

Aus der Sicht der Escorts muss sich jedes Date finanziell lohnen. Daher werden hier mittlerweile überwiegend ein- oder zweistündige Dates angeboten – jedenfalls von den Non-Profis. Ist ja auch klar, denn mit manchmal unzähligen Mails, der Vor- und der Nachbereitungszeit, An- und Abfahrt, dem zu bezahlenden Zubehör wie Kleidung, Dessous, makeup … soll unterm Strich 😉 … soll ja auch etwas übrigbleiben. Ich denke, dass für normalen Service 150€ für die erste und 100 € für jede weitere Stunde gerade ausreichend sind. Wenn weiterführende Dienste angeboten werden, dann können es auch 200€ für die erste Stunde oder mehr sein.

Alles andere kann aus meiner Sicht zu viel sein, doch ich mag mich täuschen – das ist ja nur meine persönliche Meinung.  Sicher gibt es die sogenannten High Class Escorts – aber Männer: Ist es mit diesen Damen sooooo viel schöner, sind die Dates (die Zeit mit den Damen) wertvoller und sind die höheren Preise gerechtfertigt? Oder haben diese Damen einfach nur ein besseres Marketing und andere Wertvorstellungen? Die ganz „wertvollen“ Dates habe ich mir nämlich bislang versagt. Es wäre schön, wenn ein erfahrenes Community Mitglied mir diese Frage mal beantworten würde.

Bei den besuchbaren Damen wird aus meiner Erfahrung etwas weniger bezahlt. Aber die Frauen haben doch mit dem Appartement entweder hohe Kosten (wenn extra angemietet) oder ein ziemlich hohes persönliches Risiko, wenn es die eigene Wohnung ist. Also sollte es eigentlich gleich billig/teuer sein.

Ich habe manchmal ein Problem mit den aus meiner Sicht zu niedrigen Preisen. Wenn von einer jungen und schönen Dame mit guter Figur für einen Blow 25€ oder für die Stunde 80€ verlangt werden, dann gehen bei mir alle Warnlampen an. Ich denke, dass ich da keine gute Zeit haben werde und wenn die Frau sich selbst so wenig Wert ist, dann ist sie als Geliebte auf Zeit für mich nicht geeignet. Irgendwo muss der Haken sein – niemand verkauft sich freiwillig unter Wert. In keinem Job.

Selbst wenn die Dame sich nur etwas TG dazuverdienen möchte und vor allem aus Spaß an der Sache dabei ist, so sollten die Preise angepasst und marktgerecht sein. Schon aus einem gewissen Selbstwertgefühl heraus. Und das ist aus meiner männlichen Sicht der springende Punkt: Was ist eine Stunde Sex mit einem Fremden wert? Es geht mir also nicht um Geld oder den Preis, sondern um den Wert.

Sicher kam ich leider manchmal nach dem Date zu dem Schluss, zu viel bezahlt zu haben. Andersherum gab es aber auch schon so wunderbare Stunden, dass ich danach nochmal mein Portemonnaie (immer sehr zum Erstaunen der Frauen!!!) nochmal geöffnet habe.

Ich fühle mich betrogen, wenn die Zeit, für die ich bezahlt habe oder die Dienste, die in der Beschreibung stehen nicht eingehalten werden. Aber auch wenn ohne Engagement und ganz ohne Gefühl nur eine „Liste“ abgearbeitet wird, bin ich enttäuscht. Es einfach lustlos geschehen lassen, ist für mich zu wenig.

Doch auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass eine gute „Leistung“ auch gutes Geld bringen muss. Selbstverständlich müssen beide Seiten tolerant sein. Die Frauen aber bestimmt viel mehr. Ich stelle mir manchmal vor, ob ich für 150€ eine Stunde Sex mit einer völlig fremden Frau, die so ist wie ich, haben möchte. Liebe Männer – würden wir für Geld mit uns selbst ins Bett gehen? Das sollte sich jeder fragen, wenn er das Honorar drücken möchte.

Ich hoffe, dass ich ein wenig „Wertegefühl“ in die Runde bringen konnte – weg von der Preisdiskussion und freue mich nun auf Eure Kommentare.

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28 Kommentare

  1. Als Frau, die sehr gut mit dreistelligen Beträgen fährt, gebe ich auch mal meine Meinung ab. Vorab: Wir reden hier von Menschen mit Gefühlen und von daher ist Preisdrückerei sowieso nicht okay. Take it or leave it. Alles andere macht niemanden glücklich und ist auch nicht moralisch.

    Männer haben aus historischen Gründen mehr Geld. Das ist ein Fakt und das hat nichts mit männlicher Leistung zu tun. Das ist der Hauptgrund warum dieses Gewerbe besteht. Männer können darüber froh sein, dass Frauen sich mit ihnen für TG treffen anstatt, dass sie auf andere Art dagegen protestieren. Natürlich kann man die Treffen auch genießen (je nachdem wen man trifft, da bin ich ehrlich, aber dann trifft man solche nicht zweimal).

    Es ist nicht erfreulich, dass einige, ich nenne sie mal bewusst Typen, denken, dass der Besuch von Zwangsprostituierten aus dem Menschenhandel eine erfreuliche Alternative wäre. Das ist ekelhaft. Solche Menschen treffe ich aufgrund meiner Preise zum Glück NICHT.

    Ich denke es ist berechtigt von einigen Herren, dass sie schreiben im Sinne von “überleg mal, ob du mit dir selbst ins Bett wollen würdest”. Von Frauen erwartet die Gesellschaft zumindest ein Mindestmaß an Schönheit, damit sie nicht vollkommen geächtet werden. Von Männern erwartet die Gesellschaft das gelinde gesagt…nicht.

    Es gibt durchaus mehr Männer, die sich bei Saufwettbewerben, Pupskonzerten und geheimen Popel-Entsorgungs-Missionen gegenseitig überbieten, als das bei Frauen der Fall wäre. (ruft bitte kurz euren Freundeskreis in Erinnerung) Als bisexuelle Frau gehe ich dreister Weise mal so weit zu sagen, dass Frauen durchschnittlich wesentlich besser aussehen. Ich denke nicht, dass diese Tatsache ein großes Geheimnis ist. Und spätestens nach der Anwendung ausgiebiger Hygiene, Parfums, Make Ups, besonderer Bauch-Beine-Po-Kurse, Yoga mit Belastung durch das eigene Körpergewicht, Nagelsalon-Besuchen, Reingungscreme, Toner und Feuchtigkeitscreme, Hautmasken, Haarmasken, Nagelöl, Hormontherapie, Mega-Hormon-Bomben-Verhütungspillen für größere Brüste und gegen Akne (ja, das gibt es, junge Frauen nutzen das gezielt in der Pubertät für die Langzeit-Entwicklung der Brüste), gesunder Ernährung, Bruststraffungscremes und stundenlangem Proben bzw. Maßregelung was Ladylikes Verhalten ist sind Frauen wesentlich “schöner” und auch schöner als Männer. Frauen haben durchschnittlich zudem einen besseren Charakter als Männer und ich nehme mich da mal raus liebe Männer, weil ich nicht gerade in den Durchschnitt passe und mich die meisten Leser bis hier bereits hassen werden.

    Es hat seine Gründe warum die meisten Frauen nicht für TG Treffen bezahlen. Das hängt natürlich auch mit Kaufkraft zusammen, aber auch damit, dass die meisten Männer im Durchschnitt schlechter aussehen als ihre Frau/Tochter/Schwester/Mutter/Freundin/Geliebte, sich unangenehmer verhalten gegenüber Frauen, unhöflicher auftreten und sich insgesamt nicht auch nur den Hauch einer Mühe geben im Gegensatz zu dem risiegen Zirkus, den die meisten Frauen jeden Tag mitmachen.

    Da viele Frauen sehr gut im Verführen und im Liebkosen sind (was ich von den meisten Herren trotz allem Respekt nicht behaupten kann) ist es durchaus gerechtfertigt, wenn der Betrag dreistellig ist. Wenn es billiger ist, dann nennt man das einen Anfängerfehler oder man sollte wirklich ein Kondom mehr benutzen. Bei mir hat sich noch nie jemand beschwert, allerdings falle ich vielleicht auch etwas in die 5 Fremdsprachen, super Körper…Kategorie, die eine Kommentatorin oben erwähnt hat.

    Ich würde meinen Preis auch nie senken. Warum? Fahrtkosten und Kosten für alles oben Beschriebene sind ja der Standard und bei einem Betrag der nicht dreistellig ist kann man auch echt kellnern gehen stattdessen/zusätzlich und Geschlechtsverkehr hat man sich nicht per Geburt verdient. Es hat jeder das Recht an sich selbst herumzuspielen. Wenn man allerdings an Anderen herumspielen möchte, dann muss man entweder wirklich vorzeigbar sein (5 Fremdsprachen, gezupfte Augenbrauen, Bauch-Beine-Po-Training etc. bitte 🙂 ) ODER man spart sich die tausend Mühen, die Frauen auf sich nehmen, um Engel, Herzblatt, Liebling, Model, Versaute Alle-Wünsche-Erfüllerin, beste, unterstützende, loyalste, schönste Frau und Sex-Göttin zu werden UND zückt den Geldbeutel.

    Ich nehme mal an, dass die meisten Herren INSBESONDERE unter diesem Beitrag keine Lust haben jeden Tag ein Bauch-Beine-Po-Training, professionelle Maniküre, perfekte Ernährung, Schönheitsschlaf, göttliches, unterstützendes, loyales Verwöhnen über alle Wünsche ihrer Liebsten etc. etc. und perfekt höfliches, zuvorkommendes Verhalten einer Frau gegenüber auf sich nehmen und bieten zu wollen. Da kann man also SEHR dankbar sein, dass ein dreistelliger Betrag überhaupt geboten wird und das Frauen sich darauf einlassen. Den ganz ehrlich, natürlich ist es das wert. Nur tummeln sich bei solchen Beiträgen oft Männer die ganz pleite oder ganz geizig sind und den Durchschnitt der Männer ebenso schlecht darstellen. Da gibt es dann viel Hass gegenüber den meisten, die besser verdienen und nicht von Hartz IV leben. Versteht man ja auch, aber dann muss man eben ehrlich sein.

    Natürlich kenne ich auch Kolleginnen, die ebenso dreistellige Beträge oder vierstellige Beträge verlangen. Ich kenne niemanden, der zweistellige Beträge verlangt, aber das finde ich auch hart. Natürlich kann man bei einem höflichen Mann dabei auch einen gewissen Spaß haben, aber der Punkt ist ja, dass es sich meist um Frauen handelt, die finanzielle Engpässe haben, mit dem Mann ansonsten nichts anfangen würden oder gleichzeitig arbeiten und keine Zeit und Lust dafür hätten diesen Mann zu treffen, insbesondere wenn sie stattdessen auch einen zweiten oder dritten Job annehmen könnten. Und natürlich gibt es auch viele Frauen, die mit vielen Männern nichts anfangen können, weil diese sich strikt verweigern etwas aus ihrem Äußeren zu machen (siehe oben), auch wenn sie keine hoffnungslosen Fälle sind. Viele tragen ja noch nicht einmal frische Unterwäsche oder Deo! Hallo, das sind sogar ganz niedrige Standards, die von vielen Männern konsequent gebrochen werden. Wie sollte da ein dreistelliger Betrag JE nicht angebracht sein. Aber wie gesagt, viele Männer unter dem Post verdienen bestimmt um Meilen weniger, als Normalos.

    Okay, das musste einfach mal raus 😉 Jetzt tobt euch gerne aus und lasst mich zur Hölle fahren, wenn ihr möchtet. Ändert aber nichts daran, dass viel Wahrheit in meinen Worten steckt, leider. Wäre ja alles einfacher, wenn Männer so toll wären wie Frauen *böses Grinsen*, aber das sind die meisten ja nicht meine Lieben :).

  2. So viel zu dem Spruch: Ich mach’s nur nebenbei…und dann auch noch erbost aufschreien, wenn gesagt wird, ein Liebeslohn von 80 Euro wäre auch ok.
    Und das ist mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs…eine von vielen.
    Ich für meinen Teil, werde bei unverschämten Damen Adressdaten etc. an die FSK weitergeben.

    Hartz IV erschlichen? Prostituierte fliegt auf

    Eine Prostituierte aus Itzehoe (Kreis Steinburg) soll jahrelang ihre Einkünfte nicht angegeben und mit ihrem Lebensgefährten zu Unrecht mehr als 80.000 Euro Hartz IV bezogen haben. Nach Angaben des Hauptzollamtes Hamburg flog die 27-Jährige bei einer Schwarzarbeitskontrolle in einer Bordellwohnung im Hamburger Stadtteil Barmbek auf. Wie Zollsprecher Oliver Bachmann sagte, hätte die Frau ihre Einnahmen dem zuständigen Jobcenter melden müssen. Stattdessen kassierten sie und ihr Partner offenbar bis Ende vergangenen Jahres mehr als fünf Jahre lang Arbeitslosengeld II.
    Das Geld muss das Paar zurückzahlen

    “Die Einkünfte aus dem einschlägigen Gewerbe übertrugen bei weitem das, was die Dame sich hätte hinzuverdienen dürfen. Sie hat es zu weit getrieben”, sagte Bachmann. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe werde ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs einleiten. Das könne mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe enden, so der Zollsprecher. Außerdem müsse das Paar das Geld zurückzahlen.

  3. Der ekelhafteste Kommentator hier ist Fuzzi. Habe mir sein Profil eben angesehen und habe mich vor diesem Mann geekelt. Obwohl er 619 km entfernt von mir wohnt, habe ich die Ignorier Funktion betätigt. Einfach widerlich! Genau so wie ich mir einen perversen, dauernörgelnden, unfreundlichen, fetten Freier vorstelle.

  4. Wie sich Freier doch über Preise bei Nutten auslassen – einfach herrlich. Wenn euch das alles zu teuer ist, dann geht in die nächste Dorf Disko, gebt der Hediekönigin aus dem Vorjahr einen Mojito für 5,- Euro aus und schon kann der Spaß los gehen. Allerdings kann es sein, dass sie in eurer Bett kotzt.
    Ich hatte hier so eben gelesen, eine Stunde sollte unter einem dreistelligen Betrag liegen. Da haben sich bei mir die Zehennägel gekräuselt und weiterhin meinte derselbe Klient, die Damen hätten mehrere Herren am Tag und dann würden sich die 120 pro Stunde zu einem Vermögen anhäufen.
    Bei dem Überangebot an schönen Frauen in KM ist es fast unmöglich mehrere Dates an einem Tag zu haben. Ich besuche meine Kunden meist, ohne mich vorher im Bett mit einem anderen gewälzt zu haben. Na und wenn schon: Kosmetikbesuche, Fitnessstudio, gute Ernährung, hochwertiges Make up und Kleiung, alles Sachen auf die ihr bei mir Wert legt, wollen finanziert werden. Mein Aussehen ist mein Kapital und mit Sparfüchsen als Kunden kann ich neben meinem Studium wieder anfangen zu kellnern. Kommt aufs Selbe raus.
    Man muss echt einen Dachschaden haben, eine Frau zu loben weil sie einen zweistelligen Betrag für ihre Dienste nimmt und das als Maßstab gelten zu lassen. Die hat mehrere Kunden am Tag. Glaub mir mal. Nur kann sie gut lügen und du glaubst es ihr.

  5. Na, jetzt übertreibst du aber ein bisschen, nicht wahr? Es ist ja wohl ein Unterschied, ob ich eine Stunde da liege und die Dame massiert mich (was ziemlich anstrengend sein kann), oder ob sie mich eine halbe Stunde massiert und sich die zweite halbe Stunde von mir massieren lässt. Dieser Unterschied ist es, für den ich bezahle.

    Ja, mein Job macht mir auch Spaß, und ich lasse mich dafür bezahlen, dass ich morgens früh aufstehe und jeden Tag komme, auch wenn ich eigentlich lieber etwas anderes machen würde, was NOCH mehr Spaß macht. Aber von irgendwas muss ich ja auch leben.

    Darüber hinaus habe ich noch viele Hobbies, zum Beispiel das Filmen. Das kann sehr aufwändig sein, und besonders das Schneiden des Films kann stundenlange mühselige Arbeit sein, aber das macht mir eben auch Spaß, und deshalb filme ich auch gern für andere Leute, ohne Geld dafür zu verlangen und ohne zu bedauern, dass sich meine teure Kamera niemals amortisieren wird.

  6. Gute Frage, über die ich mir auch schon den Kopf zerbrochen habe…

    Erst mal zur Massage: eine gute Massage, wo ich passiv da liege und genieße, während die Dame die ganze Arbeit hat, ist eindeutig eine Dienstleistung, die nur in eine Richtung geht und die deshalb auch bezahlt werden muss.

    Was die anderen Dinge betrifft, so betrachte ich mein Geld nicht als Entschädigung für Dienste. Ich suche Damen, die eindeutig das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Klar, dass die ohne Geld nichts mit mir machen würden, denn dann wären sie ja schön blöd, sich mit dem Angenehmen zu begnügen und auf das Nützliche zu verzichten.

    Und solange wir Männer so blöd sind, die Damen zu verwöhnen und auch noch Geld draufzulegen, solange werden die Damen Geld verlangen. So ist das nun mal auf dieser Welt, das wird sich auch nicht ändern lassen. Allerdings hat alles seine Grenzen. Wenn ich in dem aktuellen Magazinbeitrag lese, wie sich eine gewisse Dame einen Gentleman vorstellt, wie sie dies fordert und das fordert und jenes fordert und dann obendrein auch noch satte 180 Euro pro Stunde – nee danke, wie tief müsste ich sinken, um mich auf so etwas einzulassen!

    Tja, wofür zahle ich? Ich betrachte meine Zahlung als Anbahnungsmotivation und Begrüßungsgeld. Ich bezahle dafür, dass die Dame mit mir Kontakt aufnimmt und mir die Tür öffnet bzw. in meine Wohnung kommt. Dafür und für nichts anderes.

    • der-romantiker on

      Nein – für die Dame ist es doch keine Arbeit, Dich zu massieren. Du stellst ihr doch Deinen Körper zur Verfügung! Alleine kann sie nur tote Gegenstände massieren – sie hat das Vergnügen. Genauso, wie bei allen anderen Dienste.

      Übrigens: ich bekomme mein Gehalt auch nur als Anbahnungsmotivation, morgens aufzustehen. Denn der Job macht mir doch so viel Spaß, dass ich eigentlich noch Geld abgeben müsste.

      Auch der Bäcker, bei dem ich morgens Brötchen hole, berechnet mir nur noch den Preis fürs Mehl und die Energie. Seine Arbeitsleistung und die seines Teams findet nur aus Liebe zum Beruf statt. Ich sollte Geld dafür nehmen, dass ich ihm die Freude mache, dass seine Brötchen gebraucht werden.

      Ist schon eine irre Welt, in der wir leben.

      der-romantiker

  7. der-romantiker on

    @buschbub
    Danke für Deine Antwort.
    Doch wenn ich Deinen Gedanken weiterspinne, dann verzichtest Du vielleicht auch auf andere sexuelle Dienste, die Geld kosten? Z.B Kuscheln, OV, GV, Massagen, Fingern, Spanisch, Fußerotik … .
    Das sollten für die Damen dann ja sicher auch keine “Opfer” sein, für die sie entschädigt werden müssen.
    Aber wofür zahlst Du dann eigentlich?
    Viele Grüße aus dem Norden.
    der-romantiker

  8. @Romantiker: so verschieden ticken die Menschen. Ich verzichte lieber auf ZK, als dass ich sie einer Dame abkaufen würde. Damen, die ZK wirklich lieben und genießen, nehmen kein Geld dafür. Für sie sind ZK kein Opfer, für das sie entschädigt werden wollen. Sie brauchen keine Gegenleistung, um dazu motiviert zu werden – ihr eigenes Vergnügen motiviert sie bereits. Und wenn eine Dame ZK nicht liebt und genießt, dann macht mir das auch keinen Spaß, dann lasse ich das lieber.

  9. der-romantiker on

    @buschbub und Annabitch – bitte kein Streit auf diesem Blog – jeder hat seine Meinung und darf sie haben und behalten.

    Also:
    Ich habe es getan und mich bei einer Dame gemeldet, die deutlich unter meinem bisherigen Preisvorstellungen liegt.

    Nach Mailkontakt wollte sie dann z.B. für ZK (ein “must haven” für mich) 30 € mehr und ich bin natürlich darauf eingegangen.
    Das Date war dann so schön, nahezu liebevoll und entsprach absolut meinen Vorstellungen, dass ich am Ende gerne noch ein Trinkgeld zahlte – und schon war ich wieder bei 150 – 200 € für die Stunde.

    Ich denke mittlerweile, dass es hier wie in jedem anderen Business zugeht – es ist ein Geschäft, kann aber auch auf beiden Seiten sehr viel Spaß bringen und Geld “wächst” ja (am Monatsende) immer wieder nach.

    Beste Grüße
    der-romantiker

  10. Liebe Annabiatch, ich weiß ja, dass du mir zwanghaft widersprechen musst, aber mit solchen zusammenhanglosen und undurchdachten Sätzen kommst du nicht weit. Selbstverständlich ist eine Hobbyhure eine Prostutierte, aber eben eine Hobbyprostituierte. Ebenso selbstverständlich macht sie kein Date ohne Geld, weil sie dann – wie ich bereits gesagt hatte – schön blöd wäre. Und Bescheidenheit ist etwas, was ich gar nicht erst versuchen möchte dir zu erklären, eher versteht ein Blinder, was Licht ist.

  11. schlauer @buschbub von dir nehmen die frauen doch kein geld weil du sooooo gut bist! ich müsste überhaupt nicht mehr viel arbeiten…tue es aber trotzdem, weil ich das geld und alles andere liebe! es gibt KEINE hobbyhuren!!!! wer die beine breit macht für geld ist eine prostituierte…egal wie wenig oder oft! und ob die frauen darauf angewiesen sind…sonst würden sie es völlig ohne geld machen! aber du lebst ja sowieso in deiner traumwelt…! versuch doch mal ein date hier zu kriegen wo du schonmal warst, ohne zu bezahlen…mal sehen ob sie immer noch so “bescheiden” ist haha

  12. Massima Escort on

    Ich liebe den Sex und …das Geld:-)

    Da ich nur Hotel und Hausbesuche mache, finde meine Preise für angemessen.
    Der Herr zahlt, für meine Zeit, eventuell auch für neue Wunschgarderobe, gute Laune, meine Lust und gerne besuche ich die Herren die das alles möchten.
    Mein Selbstwertgefuhl spiegelt sich nicht mit der Höhe der Höhe des Honorars um.
    Da ich genauso die Herren behandle bei einstündigem Date, wie die jenigen die mich für mehrere Stunden mich buchen.
    Wäre es nur an der Höhe des Geldes liegen, sollte ich zu den die viel Geld zahlen freundlicher sein, lustvoller? Ist dann meine Lust, Zeit und mein Körper mehr wert? Nicht mehr und nict weniger.
    Meine Devise ist: die Qualität statt Quantität zahlt sich im Endeffekt aus, stressfrei ohne Hektik und keine unnötige Verhandlungen.
    Die Preise sind fair, transparent und stabil.
    Es gibt keine Rabatte, keine Aktionen und Sonderkonditionen.
    Als ich vor 13 Jahren kurz bei einer Agentur tätig war, waren es astronomische Preise, wo ich mich immer gewundert hab und am stauen war, dass die Herren solche Preise bezahlt haben.
    Ich wurde vermittelt und den Kunden besucht oder begleitet ohne vorher mit ihm zu kommunizieren können. Völlig ins Unbekannte.
    Das hat mich gestört und die Date waren nicht schöner wie jetzt.
    Im Gegenteil, viele von den Herren waren abgehoben, nach dem Motto: ich zahle viel, verlange noch mehr und erwarte alles.

    Daher es ist einiges sehr individuell.
    Ich denke jede/jeder muss für sich entscheiden was mit wert ist und was ich mir selber wert bin.
    Euch Allen wünsche ich nur schöne Dates, netten Umgang, viel Spass… und ein gutes Gefühl fürs beide. Vor jedem Treffen und ein lächeln nachher…das kann man nicht bezahlen …:-)
    Übrigens 700 Euro für eine Stunde, ist mehr als unrealistisch.
    Es sei sie ist eine Schönheit wie ein Angel von Victoria Secret, eine Pornoqueen, ihr IQ liegt bei 300, spricht 5 Sprachen mindestens, hat Muschi aus Gold…alles in einem!
    Und dann zahlt kein Mann, auch wenn er ein Millionär ist. Solche sinnlose Grosszügigkeit ist sehr sehr selten…aber wer weiss:-)
    LG

  13. Eine Hobbyhure ist eine Dame, die einen “normalen” Job hat, mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdient. In ihrer Freizeit bietet sie zusätzlich ihre Liebesdienste an, aber sie ist nicht darauf angewiesen, damit einen Mindestumsatz zu machen, ohne den sie verhungern würde. Geld nimmt sie aus einem einzigen Grund: wir Männer sind bereit zu zahlen, und sie wäre schön blöd, auf das Geld zu verzichten.

  14. hallöchen ;))) ein wirklich sehr toller blog!!! respekt !!!
    ich bin eine dame die es gerne zugibt…ich liiieeebe geld ;))) sorry, aber hobbyhuren gibt es nicht…wenn eine dame das “nur” zum spass macht,warum dann tg? warum geht sie nicht in die disco und holt es sich? also ich bitte euch *grins*! ich mache es natürlich wegen dem geld und aber weil ich es auch liebe eine hure zu sein! ich liebe es mit meinen reizen männer verrückt zu machen…oder einfach mal nur dummes zeug reden und rumlachen ;)) ! dieser job ist sooooo schön, ich werde ihn machen bis ich nicht mehr kann! die herren kommen rein, bezahlen zwar…aber bei mir soll sich jeder zuhause fühlen! ich möchte kein typisches (hure, gast) verhältnis…ich gehe mit jedem freundschaftlich um und vertraue meinen männern ;)) ! jede frau soll ein tg nehmen soviel wie sie möchte…aber ich finde es soll menschlich bleiben…nicht jeder hat millionen auf dem konto!
    küsschen ;))))

  15. @ der-romantiker

    Warum hast du bei 50 Euro ein schlechtes Gefühl? Das kann doch nur auf Vorurteilen basieren.
    Nehmen wir zum Vergleich mal Betriebssysteme. Da gibt es Windows, Apple und Linux. Linux kostet überhaupt nichts, es wurde von Hobbyprogrammierern aus purer Freude am Programmieren geschrieben. Ist es deswegen schlechter als die anderen? Hättest du ein schlechtes Gefühl, wenn du Linux installierst?

    Deine unbeantwortete Frage interessiert mich allerdings auch. In Frankfurt gibt es eine Dame, die sage und schreibe 750 Euro für eine Stunde verlangt. Was kann in dieser Stunde passieren, dass ein Mann hinterher sagt, zu dir komme ich bald wieder und zahle gern noch einmal 750 Euro???

    • der-Romantiker on

      @ Buschbub
      Das ist bei mir nur so ein Gefühl. “Was nichts kostet, kann nicht gut sein”.
      LiebedienernHH hat es oben als Gesetz der Markwirtschaft beschrieben, bei mir ist es sicher ein Vorurteil.
      Obwohl ich bei meinem Rotwein hohe Qualitätsansprüche habe, wurde ich auch schon beim Discounter gesehen und momentan gehört ein Wein für 2.99 € zu meinem Favoriten.
      Ich werde es mir mal ausprobieren und eine Dame aufsuchen, die “preiswerter” (???) ist.

      Hier spielt natürlich auch immer das subjektive Urteil eine Rolle.
      “Wat den einen sien Uhl, ist den andern sine Nachtigall”

      Beste Grüße
      der-romantiker

  16. Ich persönlich habe einen anderen Standpunkt.

    Dreistellige Stundenpreise sind für mich nicht gerechtfertigt.
    Für einen Großteil der anbietenden Damen ist der käufliche Sex im Internet ein sehr einträgliches Zubrot, welches sie ohne Zwang und Druck ausüben können.
    Zwischen den eigenen schicken Möbeln von Ikea, Höffner oder Roller.
    Da ich das Vergnügen hatte, bereits mehrere (auch) schöne Dates zu erleben, kann ich mir ein Urteil darüber erlauben.

    Schnell kommt bei meiner Aussage das Argument, dass man(n) sich gerne mit der rumänischen Dame im schmuddeligen Stundenhotel für 30EUR vergnügen darf, wenn es billig sein soll.

    Billig daran ist nur dieser Spruch.

    Es darf gerne getauscht werden…Einfach mal raus aus der eigenen bequemen Wohnung, für die sowieso die Miete gezahlt werden muss, es sei denn, das Amt zahlt.
    Oder mal raus aus dem extra angemieteten Apartement, weil’s so gut läuft mit den Kunden und die eigenen Nachbarn nicht hinter die gutbürgerliche Fassade schauen sollen.
    Einfach mal 80% des “reichlich angeschafften” Liebeslohns abgeben müssen, um so dem obligatorischen Schlag ins Gesicht zu entgehen.

    Was stellt Euch menschlich und moralisch über das Mädel aus Rumänien, welches ihr so gerne als Totschlagargument für Eure gehobenen Preisvorstellungen anführt?

    Ihr könnt aufhören, wann ihr wollt. Ihr könnt auswählen, wen ihr wollt. Ihr könnt machen, was ihr wollt.
    Ihr schreibt ellenlange – rechtschreib- und grammatiksichere – philosophische Abhandlungen in eure Profile, was ihr alles nicht mögt, wie “Mann” sich bitteschön verhalten darf, was auf keinen Fall geht, wie schlecht ein Teil der Welt ist, dass es unverschämte Kerle gibt, auf keinen Fall unterdrückte Nummer (habt nur ihr eine Anrecht auf Privatsphäre, meine Damen?) und dass das Geld in einem Umschlag zu Beginn des Treffens – ohne dass ihr darauf hinweisen müsst – übergeben werden soll.
    Jawoll…Wird gemacht!

    Meine Güte! Was wollt ihr?!
    Es sprechen sich lediglich zwei Menschen über’s Internet zum f…en ab.
    Wobei ein Mensch sich speziell dafür anbietet und der andere Mensch speziell danach sucht.
    That’s it!
    Tiefergehende Diskussionen über Wert und Moral sind da völlig fehl am Platz.

    Und dafür einen Liebeslohn von, 120-Ich-schaue-auch-nicht-auf-die-Uhr-EUR?

    Ich mache mir doch keine Illusionen, dass gerade ich heute der einzige Klient bei der Dame zu Besuch bin. Das merke ich doch schon an den ewig summenden und vibrierenden Handys, die im Zimmer rumliegen.
    Von mir gibt’s 120EUR im Umschlag, von “Eierbock1966”, welcher nach mir erscheint, gibt’s 120EUR, “SupaloverGermany” übergibt später auch noch 120EUR, und der letzte für heute…”Stechmücke” löhnt zum Schluss seine 120EUR…so geht’s Tag für Tag.

    Vergleiche ich bei kaufmich die Anzahl der angegebenen Besuchstage/Besuchsstunden mit den Profilbesuchern, den Bewertungen und der Preisangabe im Profil, dann kann ich mir ungefähr ausmalen, was am Ende für die -ich-mach’s-nur-nebenbei-wenn-ich-Lust-habe-also-eher-selten-und-ich-bin-viel-mehr-Wert-Dame rausspringt.

    Das alles wird natürlich komplett in den eigenen Strumpf (der ist hoffentlich wenigstens aus Nylon) gewirtschaftet, das Finanzamt sieht keinen Cent davon.
    Bei (nur) zehn Kunden im Monat für 120EUR? Das sind zweieinhalb Kerle pro Woche. Nicht schlecht…

    Natürlich wird es niemand von euch explizit zugeben wollen, meine Damen, aber ihr macht’s in der Hauptsache für Geld!
    Und weil der Mann hormonell einfach gestrickt ist, macht er mit!
    Er sieht im Internet ‘nen Wahnsinnsbusen, einen schönen Hintern, Beine in Nylons und einen verlockenden Text…und schnell ist die erste Nachricht oder SMS getippt. Er hat einfach Bock!
    Und das ist auch völlig in Ordnung so.

    Dass ihr Ausgaben habt, wie Gummis, schmutzige Wäsche, das Wasser in der Dusche für den Herren, die Wellness-CD, den Strom für den CD-Player, die Prepaid-SIMkarten für das Zweit- und Dritthandy, die Zewa-Rolle, Internetkosten, erotische Kleidung, das obligatorische Mineralwasser oder den Kaffee, die nervliche Belastung bei Nachrichten wie: Ich will f…en! Sofort!…etc…, dafür habe ich Verständnis.
    Aber für die Preisvorstellung?!?

    Ich hatte 80EUR-Dates und 120EUR-Dates. Dabei kann man den qualitativen Unterschied nicht am Preis ausmachen. Hier und dort gab es gute oder weniger gute Treffen.
    Alles “steht” und fällt mit den handelnden Personen. Auch da muss irgendwie die Chemie stimmen.
    Ich meine damit, dass ein höherer Preis mitnichten gleich ein besseres Erlebnis bietet.
    80EUR können auch verdammt sexy, warm, nett, weich, lustig und heiß sein.

    Also, meine Damen, schraubt euren “Wertekompass” ein wenig runter…erdet euch mal wieder.

    Für ein freiwilliges und privates Vergnügen, bei welchem ihr euren Spaß habt (oder etwa nicht?) und nebenbei auch noch angenehm und reichlich belohnt werdet, sollten unverschämte dreistellige Preisvorstellung und deren unverschämte Begründungen langsam aussterben.

    Ich habe zugegebenermaßen bewusst überspitzt geschrieben.
    Ihr Damen seid ansonsten wunderbare Geschöpfe, die ich immer gerne mit Respekt behandele.

    Wir sehen uns… 😉

  17. der-romantiker on

    Hey zusammen,

    vielen Dank für die nahezu ausnahmslos positiven Antworten. Ich hätte zwar viel mehr Resonanz erwartet, doch mein Beitrag fand dafür große Zustimmung. Dies belegen auch die PN’s, die mich dazu erreichten.

    @buschbub
    wir sind zum Thema völlig anderer Meinung. Doch natürlich ich lass’ Dir Deine, auch wenn ich sie nicht teile.
    Ich las heute früh hier von einer Dame, die eine Stunde für 50,- € anbietet. Ihr Service war nahezu komplett. Nie würde ich sie besuchen, denn ich hätte nicht nur ein ungutes Bauchgefühl – ich hätte schon vorab Magenschmerzen.

    @Carmina
    Lieben Dank für Dein Beispiel mit dem Laib Brot.
    Brot war im Mittelalter so wertvoll, dass man für einen Laib einen oder sogar zwei Tage arbeiten musste. Projizieren wir das auf die heutige Zeit, kann sich jeder den Preis für ein Date ausrechnen.

    Was mich aber wirklich interessiert und worauf ich bislang keine Antwort bekommen habe – was ist bei den wirklich hochpreisigen Dates das Besondere? Ich meine nicht die Dates für ein wenig mehr als 150 €, sondern die für 500 oder 700 € (kein overnight!)
    Vielleicht schreibt einer der Herren, was daran das Wertvolle für ihn ist – oder eine der Damen, was das Date mit ihr so wertvoll macht? Mich interessiert es wirklich, vielleicht verpasse ich ja etwas ganz besonderes?

    ein auf eure Antworten gespannter
    der-romantiker

  18. Ich glaube, mit Worten wie “Wert”, “Preis”, “Leistung” kommt man der Sache nicht wirklich auf den Grund. Natürlich, das Honorar für ein Treffen wird mehr oder weniger vom Markt bestimmt und am Ende muss es für beide stimmen. Aber wenn es gut war, hatte ich nie das Gefühl, mit dem Geld irgendeine bestimmte Leistung honoriert oder bewertet zu haben. Es ist dann eher sowas wie ein Gegengeschenk. Manchmal ist der Sex auch nur eine schöne Nebensache und ich habe dann nicht den Eindruck, dass ich mit dem Geld etwas Bestimmtes einfordern oder eine genau definierte Dienstleistung bezahlen kann. Aber Bezahlung muss natürlich sein! Sie ermöglicht es einfach, dass man sich für eine begrenzte Zeit treffen und hinterher wieder auseinandergehen kann, ohne sich gegenseitig etwas schuldig zu sein. Aber von diesen Dingen verstehen die Ökonomen leider nicht viel…

  19. Ich glaube, es ist ein grundlegender Unterschied, ob ein Mensch mit einer Wert-Einstellung an welches-Geschäft-auch-immer herantritt oder mit einer Preis-Leistungs-Einstellung.
    Ich kenne beides sowohl von mir als auch von meinen Gästen wie auch aus meinem privaten Umfeld.
    Es hat ja auch beides seine Berechtigung.
    Wo man jedoch was anlegt, das differiert stark.
    Und wenn man genau die gegenteilige (oder auch dieselbe) Einstellung hat wie eine andere Person, dann bewertet man ihr Verhalten. Man setzt sich dazu ins Verhältnis.
    Auch das ist ok.
    Ob man jedoch versuchen sollte, ihre Einstellung zu ändern, ist nochmal eine andere Sache.
    Wenn es die Situation nahelegt, kann man zumindest drüber reden.
    Im Zweifelsfall sollte man es aber einfach lassen und hinnehmen, daß jemand anderes eine andere Einstellung hat.
    Ich erinnere mich noch gut, wie ich mal mit einem Freund per Email diskutierte, ob denn der damals aktuelle Slogan “Geiz ist geil” positiv oder negativ sei. Er war zuerst der Meinung, Geiz sei positiv, weil er auch geizig sei. Es stellte sich dann aber im weiteren Verlauf des Schriftwechsels heraus, daß er nicht geizig, sondern sparsam ist.
    Wir kamen überein, daß Geiz negativ ist, Sparsamkeit jedoch positiv für uns beide besetzt war.
    Ok, das war jetzt kein Beispiel für einen Einstellungswechsel, sondern eine Begriffsklärung.
    Nunja… *g*

    Was meine Gäste angeht, kann ich mit beiden Einstellungen leben.
    Jeder nach seiner Facon. 🙂
    Bloß einig muß man sich halt werden.
    Was das angeht, bin ich eben zu meiner Verhandlungsbasis-Strategie gekommen und damit sehr zufrieden. Da kann auch nicht jeder mit umgehen (Viele wollen lieber einen alles-inklusive-Preis.). Die Meisten finden es aber gut, daß man mit mir individuell das Honorar auf die Wünsche abstimmen kann. 🙂

    Und zu guter Letzt:
    Ich las einmal, daß es im Mittelalter schon Sex gab gegen einen Laib Brot.
    Ich hingegen bekomme gerne mal ein Tüte Brötchen zusätzlich zu meinem Honorar mitgebracht von besonders netten Kunden. 😉

  20. Ein sehr gelungener treffender Beitrag hier, Romantiker. Dankeschön dafür!
    Jeder hat andere Wertvorstellungen von uns. Da ich als HauptSDL tätig bin (d.h ein enormer Kostenfaktor monatlich) und dazu noch umsatzsteuerpflichtig, kann und will ich nicht zu Dumpingpreisen werkeln.
    Von dem Geld habe ich letztendlich auch nicht mehr übrig wie preiswerterd Damen, die die Herren daheim empfangen und ihre Kontakte nur über kostenlose Erotikportale (wie KM) knüpfen. Deswegen mache ich mehrere Dates am Tage……….
    Allerdings habe ich meine Festpreise und verlange nicht für jedes Extra noch mehr Geld. Mit dieser Preispolitik mache ich die besten Erfahrungen. Auch möchte ich mit den Gästen, wenn diese bei mir sind, nicht noch einmal über Geld sprechen müssen.
    Ich für mein Teil empfinde es als tiefste Beleidigung, wenn ein Herr mir abgezählte Eur 50,00 hinlegt und dann anfängt “Ich will aber eine halbe Stunde mit usw. usw”. Diese Männer setzte ich sofort wieder an die frische Luft.
    @buschbub: Ich “fresse” Dich nicht wegen Deinem Kommentar hier. Hochachtung wegen Bescheidenheit? Diesen Satz hatte ich schon mal von Dir gelesen. Ehrlich gesagt, hört sich das toll an, gute Argumentation (um Geld zu sparen). Aber wenn Du junge Damen findest die es mitmachen. Warum nicht! Aufgrund diverser Kommentare von Dir in vielen Blogs behandelst Du die Mädchen jedenfalls respekt- und liebevoll, nicht wie den letzten Dreck. Und das ist das Wichtigste!

  21. Hi ,Ihr Lieben

    Ich bin eine von den Damen die hier ihre dienste anbieten und ich habe mich schon oft gefragt warum
    eine Dame die für eine Escort Agentur tätig ist so viel mehr an Honorar verlangt.
    Aber dort gehen ja auch Herren hin die einen ganz anderen verdienst haben als wie die Herren hier.
    Deswegen sind die Damen dort auch nicht mehr oder weniger Wert .
    Ich finde das es darauf ankommt wie sich die Herrschaften geben ,auch als Dame in diesem Gewerbe
    kann ich auf Gewisse Umgangsformen achten und nicht mit irgend einer Gossensprache daher kommen.

    Und ihr habt auch recht wenn ihr hier schreibt,das Preis / Leistungsverhältnis sollte ebenso
    Stimmen wie der Spass und das vergnügen daran .

    Ich auf jeden Fall kann mich ihr nicht beklagen ,da mich meine Gäste hier immer mit Respekt
    behandeln.

    So dann wünsche ich Euch bis dahin alles liebe …….

  22. letztenendes richtet sich der wert nach angebot und nachfrage – solange es genug männer gibt, die das verlangte honorar bezahlen bzw. denen das “wert” ist, ist ja alles gut
    aber als normalverdienender mann hat man ja nicht unendlich viel geld zur verfügung
    und je mehr honorar von den damen verlangt wird , desto seltener kann mann die dienste eben in anspruch nehmen und er sucht evtl. nach “günstigeren” alternativen
    folge: die damen haben weniger geschäft und müssen evtl. wieder mit ihrer honorarvorstellung runtergehen
    die honorare bei km reichen von 80euro die stunde bis 300euro – so hat eben jede dame auch eine andere wertvorstelllung ihrer dienstleistung
    wobei aus diversen blogs hervor ging, dass die preiswerteren damen zum teil einen besseren service boten als die hochpreisigen – also, nicht alles was teuer ist muss auch gut oder besser sein

  23. Vorsicht vor der “Wert”-Falle. Damit wird oft argumentiert. Aber sind nicht alle Menschen gleich viel wert?

    Und denken wir mal einen Schritt weiter. Es gibt zahlreiche Damen, die 150 Euro verlangen mit der Begründung, dass sie so viel wert wären. Welche von denen würde die Frage “warum nimmst du nicht 200 Euro?” mit “nein, sooo viel bin ich ja nun doch nicht wert” beantworten? Keine einzige, möchte ich fast wetten! Also steht das Argument “Wert” auf recht wackligen Füßen.

    Selbstwertgefühl ist ein wichtiges Stichwort. Das nehme ich nämlich auch für mich selbst in Anspruch. Zu einem perfekten Date gehört es meiner Meinung nach, dass Geben und Nehmen im Gleichgewicht sind: Verwöhnen und Befriedigen muss gleichermaßen in beide Richtungen gehen. Aber je mehr Geld ich zu bezahlen habe, desto stärker habe ich das Gefühl, dass meine Zärtlichkeiten der Dame nichts, aber auch gar nichts wert sind. Ähnlich sehe ich auch Zusatzleistungen. So manche Dame schreibt oben in ihrem Profil “ich liebe den Geschmack deiner Sahne in meinem Mund” und unten steht “mit Aufnahme 30 Euro extra”. Dann denke ich, wenn ich dir das abkaufen muss, kann es dir ja wohl doch nicht so viel Spaß machen… und wenn’s der Dame keinen Spaß macht, dann macht es mir auch keinen Spaß, dann verzichte ich lieber darauf.

    Also – der “Wert” ist ein ganz heikles Thema. Deine Frage nach den “High Class Escorts” halte ich für sehr berechtigt. Die Damen, die ich gern und immer wieder besuche, nehmen maximal 100 Euro und bieten einen besseren Service als die Damen, bei denen ich mal 120 bzw. 130 Euro bezahlt habe. Deshalb will in mir keine rechte Neugierde auf noch teurere Damen aufkommen.

    Und was die Preise unterhalb 100 Euro betrifft: reine Einstellungssache. Erst kürzlich war ich mal wieder bei einer von diesen Damen. Eine Hobby-Hure, wie sie im Buche steht: sie empfängt Besucher ganz einfach in ihrem normalen Schlafzimmer, sofern sie es schafft, ausreichend Zeit zwischen ihrem normalen Job und der Ankunft ihres Mitbewohners zu organisieren. Irgendwie kamen wir auf ihr niedriges Preisniveau zu sprechen. Sie meinte: “wenn ich mehr verlangen würde, wäre es ja kein Taschengeld mehr, sondern… sondern…” Sie sprach es nicht aus, aber offensichtlich teilt sie meine Meinung: je höher der Preis, desto mehr macht sich die Dame selbst zur Ware. Ich verehre dieses Mädchen. Sie ist jung, hübsch, gut gebaut – aber das ist ihr nicht in den Kopf gestiegen. Es ist gerade ihre Natürlichkeit und Bescheidenheit, weshalb ich so große Hochachtung vor ihr habe.

    (All dies habe ich schon in anderen Blogs geschrieben, und ich weiß schon, wer mir jetzt sofort schärfstes Kontra gibt. Feuer frei – vielleicht ist ja doch mal ein echtes Argument dabei.)

  24. LiebesdienerinHH on

    Das ist einer der besten Beiträge, die ich hier bisher gelesen habe.
    Der Wert den man etwas beimisst, ist immer sehr subjektiv. Das Thema ist auch nicht neu (siehe das Zitat am Ende).

    Ich werde es z.B. nie verstehen, warum MANN teilweise 40,- für ne Unnerbüx hinblättert um dann mit dem sehr präsenten scheußlichen BRUNO BANANI Schriftzug als lebende Litfasssäule schauzulaufen. Aber da bin ich auch nicht Zielgruppe, das muss ich also auch nicht verstehen…

    Was Dates angeht, so nehme ich es mir heraus, Männer die ich aufgrund ihres Verhaltens mir gegenüber unsympathisch finde (was auch subjektiv ist) abzuweisen, egal wie viel sie hinblättern würden.
    Ich verkaufe MICH nicht für Geld, nur etwas von meiner Zeit (ohne mich zu verbiegen!), die idealerweise beiden “danach” ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht zaubert.

    “Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.”
    John Ruskin (1819-1900), engl. Schriftsteller, Kunstkritiker u. Sozialphilosoph

    Es gibt auch noch eine ausführliche Version dieses Zitats, einfach mal Tante Google fragen 🙂

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