Love Story: wenn aus Lust Liebe wird

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Manchmal passiert es: Escort und Kunde verlieben sich. So war es auch bei Community Mitglied sasuke1kun, der Euch seine Geschichte erzählen möchte. Habt Ihr das auch schon erlebt? Wie sind Eure Erfahrungen? Schreibt uns davon in unserem Kommentarteil. Wir sind gespannt!

Vergangenen Sommer war nicht ganz einfach für mich. Ich hatte eine Trennung hinter mir und zum Ausgehen auch nicht so Lust. Ich hatte eine Affäre vor einiger Zeit für die ein oder andere Nacht wieder aufgewärmt, aber so richtig gut habe ich mich auch nicht gefühlt. Meine abendlichen Besuche im Internet waren schlussendlich nicht mehr befriedigend und so habe ich mich auf diversen Seiten und Communities registriert und nach einer Geliebten auf Zeit umgesehen. Ich war hier noch sehr zögerlich, da es für mich persönlich nicht gepasst hat, eine Frau für gemeinsame Stunden zu bezahlen. Aber schlussendlich habe ich mich dazu durchgerungen und eine private Dame angerufen. Sie war zwei Jahre jünger als ich und laut Anzeige Studentin, sie hieß Jenny. So wie sehr viele jungen Damen in diesem Business, wie mir die „Recherchen“ gezeigt haben.*

Wir verabredeten uns beim ersten Mal für 2-3 Stunden. Je nachdem, wie die Chemie gepasst hat und wie es uns gefällt. Wir waren eine Kleinigkeit essen und dann noch in einem Lokal ein Gläschen Wein trinken. Danach fuhren wir zu mir. Ich war anscheinend sichtlich nervös, da sie mich darauf ansprach. Nach meinem Geständnis, dass ich das zum ersten Mal tue, hat sie gemeint, es sei auch erst ihr drittes Date in diesem Rahmen und das zweite bei dem sie mitfahre. Irgendwie gab mir das, keine Ahnung warum, ein Stück mein Selbstbewusstsein retour. Bei mir angekommen, öffnete ich noch eine Flasche Weißwein, wie setzten uns auf die Couch redeten noch ein wenig und schlussendlich fingen wir an uns zu küssen. So, als ob wir schon ewig zusammen wären. Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass das nicht der Fall sei. Wir küssten uns innig, zogen uns dabei aus und gingen dann ins Schlafzimmer. Es war wunderbarer Sex und nach ein paar Runden lagen wir verschwitzt und ausgepowert nebeneinander – sie in meinem Arm.

Wir haben kein einziges Mal auf die Uhr gesehen oder auch nur daran gedacht. Also wir uns wieder anzogen und ein wenig redeten, haben wir festgestellt, dass unser Date fünf Stunden gedauert hat. Ich musste kurz schlucken, als ich mir die Summe im Kopf ausrechnete. Sie meinte nur, dass wir einfach bei 2 Stunden die Stoppuhr angehalten hätten und einfach einen schönen Abend hatten. Ich fand es wunderbar und versprach ihr sie wieder anzurufen.

Das tat ich auch, einmal pro Woche hatten wir ein Date. Irgendwann meinte sie, dass sie das nicht mehr machen wolle. Ich war erstaunt, da ich dachte, dass es gut lief und wir beide eine gute Zeit hatten. Was sie meinte, war die Tätigkeit als Geliebte auf Zeit. Ich verspürte eine gewisse Traurigkeit in mir und musste mich erneut daran erinnern, dass es keine Beziehung war. Wir hatten dann noch ein Date, aber die Stimmung und das Gefühl, der vorangegangenen war einfach weg. Wir umarmten uns zum Abschied und ich schloss innerlich mit dem Kapitel ab. Wieder was vorbei.

Ein paar Tage später bekam ich eine SMS von einer mir unbekannten Nummer. Der Absender war Jenny. Ich traute dem ganzen nicht, aber wir fingen an ein wenig zu chatten und nachdem sie mir von unseren gemeinsamen Dates erzählte, war mir klar – sie ist es. Wir verabredeten uns für ein gemütliches Treffen in einer Bar. Es war wie beim ersten Mal, nur dass wir uns schon kannten und wir dort anknüpften, wo wir beim vorletzten Date aufgehört hatten. Der einzige Unterschied, wir fuhren getrennt nach Hause und machten uns für den nächsten Tag ein Brunch-Date aus. Wir verbrachten schlussendlich den ganzen Tag zusammen und es war toll. Wir redeten offen, über unsere Vergangenheit und wie es für Jenny war, als Geliebte auf Zeit zu arbeiten. Es war eine Erfahrung, die sie nicht missen möchte, aber auch nicht wieder erleben will. Wir haben beide fertig studiert, ich arbeite und Jenny ist schwanger. Eine ungewöhnliche Love-Story, die auf wahren Begebenheiten basiert.

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4 Kommentare

  1. Oh ja, leider sind Männer, die eine Beziehung ohne Eifersucht und Alleinbesitzanspruch lieben können, dünn gesät! Ich musste das auch erfahren. Gast und ich waren 3 Jahre liiert …Fazit Beziehung beendet er will und kann sich nicht mit mir mitfreuen, wenn es mir gut geht und ich Spaß habe. Er könnte das natürlich genauso – offene Beziehung ohne Restriktionen – Leider das alte Lied … Alleinbesitzanspruch und Eifersucht – Egoproblematik…

    Falls es hier Herren gibt, bei denen eine Escort trotz Liebe Ihre Tätigkeit nicht an den Nagel hängen muss, das interessiert mich brennend! Mit diesen würde ich gerne sprechen!

    • Ich weiß das solche Herrn. Und aus eigner Erfahrung weiß ich auch das schwer für beide Seiten ist.

    • Mich stört diese Tätigkeit nicht, ich war jetzt ne zeitlang frisch verliebt in eine Dame aus dem Gewerbe, hab mir nie bGedanken gemacht um Ihren Job oder die Männer mit denen sie zu tun hat… Allerdings war sie nicht ehrlich, deshalb musste ich gehen…. Lügen sind Gift für Beziehungen jeglicher Art… Ausserdem hab ich eine Freundschaft zu einer Thai aus dem Gewerbe seit über 15 Jahren…. Ich hatte auch schon eine Beziehung mit einer Afrikanerin aus dem Gewerbe… Auch da störten mich andere Männer nicht… Man besitzt niemanden, kann man auch nicht.. Jeder Mensch ist sein eigener Eigentümer und dieser Eigentum kann von niemanden übernommen werden und das ist auch gut so und soll so sein….

  2. Highlanderin on

    Zum Thema “Wenn aus Lust Liebe wird”denke ich mal das dies sogar relativ oft passiert. Ich kenne sogar einige diesbezügl. Geschichten..!

    Ich arbeite schon seit einigen Jahren als Escort.. mal verliebt man sich in einen Kunden.. einige Kunden verlieben sich in mich… aber meistens bleibt es Einseitig. Funzt es dann auf beiden Seiten beinhaltet das auch grosse Probleme!

    Bei mir fing es ganz normal an: Kunde datet.. da war es einfach ein Kunde… keine Gefühle.. keine Liebe auf den ersten Blick usw. Kunde datet ein zweites Mal (hatte fast 2 Stunden Anfahrt) und die Gespräche&Sympathie wurden intensiver. Ist aber oftmals so! Erst beim dritten Date freute ich mich tierisch auf ihn und die Symphatie wurde heftiger und aus dem Kunden war ein guter Freund geworden. Bereits hier erlies ich ihm 1/3 des TG’s da ich wollte das er wiederkommt.

    Beim vierten Date verlangte ich garnix mehr und wir hatten nicht den typischen Escort-Sex zum rein befriedigen der Lust sondern schliefen miteinader mit verdammt viel Gefühl und ohne Gummi! Von da an war klar das wir uns privat treffen und er kein “Kunde” mehr ist.

    Das war vor 1 1/2 Jahren und wir sind seitdem total glücklich fest zusammen und harmonieren traumhaft.

    Nur ein brennendes Thema gibt es natürl.: ich habe damals schon gesagt das ich das Escort-Geschäft NICHT an den Nagel hängen möchte und das der bittere Nachgeschmack ist wenn man eine “Pretty-Women”-Situation hat.

    Er wollte es akzeptieren (was ich ihm aber bis heute nicht abehme) und wir lassen das Thema gänzlich untern Tisch fallen. Ich sage nicht wann, wie oft und überhaupt ich date und wir sprechen nicht darüber! Aber es ist eine äusserst ungute Situation und ICH würde den Zustand umgekehrt ehrlich gesagt nicht ertragen bzw. akzeptieren. Meine Freundinn z.b. ist danach sofort ausgestiegen! Das ist die Kehrseite der Medaille wenn Kunde&Escort sich verlieben und man den Job nicht an den Nagel hängen will.

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