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<rss version="2.0"><channel><title><![CDATA[Magazin: Sex & Erotik]]></title><link><![CDATA[https://www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/?d=2&page=28&rss=1]]></link><description><![CDATA[Magazin: Sex & Erotik]]></description><language>de</language><item><title>Kann das Liebe sein?</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/kann-das-liebe-sein/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1992424831_monthly_2021_111920225478_20141114571013_m.jpg.16184b591be86d5de78626a73a783a43.jpg.76c05ce09384aa3e59b4ccc68e7a3505.jpg" /></p>



<strong>Diesen Beitrag schrieb uns Gastautor und Kaufmich Community Mitglied <a href="http://www.kaufmich.com/Steph88" target="_blank" rel="external">Steph88</a>.</strong>
***<p> </p>
Ich bin gerade mal 25, ich habe nie Probleme, Frauen kennenzulernen, geschweige denn, mit welchen Sex zu haben. Ich bin sportlich, nicht dick, ich mag es zwar nicht so sagen, aber die meisten sagen, dass ich gut aussehe.<p> </p>
Ich bin, untypisch für meine Generation, gut erzogen. Ich habe Frauen immer mit Respekt behandelt. Das ist vielleicht der Grund, wieso ich nie wirklich ungezwungenen Sex hatte.<p> </p>
Denn ich wollte immer erst mehr von der Person...Dies stellt sich später heraus, kann vielleicht bei Kaufmich auch zum Problem werden, oder auch nicht ;)<p> </p>
Dennoch hatte und habe ich immer so ein Verlangen in mir verspürt, "nur" mal Sex mit einer Frau zu haben. Sex dominiert unsere Gesellschaft und auch mein Leben. Ich habe mich schon oft gefragt ob mein Verlangen nach Sex "normal" ist, aber was ist heutzutage schon normal.<p> </p>
Aus Zufall bin ich auf die Plattform Kaufmich gestoßen. Ich dachte 'Wow' keine Fake Plattform, die auch noch Geld kostet. Ich komme aus Krefeld, hier gibt es sehr viele Frauen, die ihre Dienste anbieten und aus Rumänien, Bulgarien etc. kommen. Ich wollte aber was anderes. Jemanden, der das aus Spaß macht und nicht aus sozialen Gründen oder sogar dazu gezwungen wird. Da ich in Düsseldorf studiere, habe ich nicht nur in meiner Heimatstadt gesucht. Aus Zufall stoß ich auf jemanden, der in seinem Profil so unglaublich natürlich wirkte, dass es schon fast nicht sein konnte. Ihr Name ist "JuliaHasAVagina", da ich, wie wahrscheinlich die meisten anderen zunächst auch nur die maximalen 10 Nachrichten habe pro Tag, gab ich ihr meine Email Adresse. Mit den Gedanken im Hinterkopf, sie würde sich eh nicht melden, hakte ich die Sache erstmal ab. Doch dann sah ich plötzlich eine Email in meinem Postfach. Sie hatte sich wirklich gemeldet.<p> </p>
Wir schrieben ein paar Mal hin und her und versuchten, auf einen Nenner bezüglich eines Treffen zu kommen. Doch leider scheiterte es an meiner zeitlichen Inflexibilität mit Job und Studium. Doch diese Frau...diese Frau mit diesem wunderschönen Körper, diesem natürlichen Profil mit natürlichen süßen Fotos. So zierlich und doch sexy...wie sie schrieb. es hat mich einfach gepackt wie ein Blitz...denn sie schrieb wie ich... so mit unglaublich viel Humor und frech wie ich es mag, da fragte ich mich hinterher, "kann das L,iebe sein"... das Wort ist natürlich zu groß und ich spreche in dem Zusammenhang auch nicht wirklich von richtiger Liebe. Ich habe schon oft von dem Effekt gehört, dass sich ein "Kunde" in eine Frau, die ihre Dienste anbietet, verliebt. Aber ich hatte sie ja noch nicht mal getroffen, es war einfach ihre Art. Seitdem hat sie mich einfach verzaubert. Vielleicht ist diese Geschichte nicht so spannend, weil es nichts verruchtes oder schmutziges beinhaltet, aber es soll vielleicht zeigen, dass auch hinter all diesem Sex mit zum Teil auch negativen Erfahrungen, einfach authentische nette Frauen stecken, die ihre Gründe haben, aber die man auf keinen Fall nur darauf reduzieren sollte, was sie anbieten. Ich werde versuchen, wenn ich irgendwann mal wieder zeit habe, diese Frau zu treffen, denn sie hat mich verzaubert, nicht mit ihren "Diensten" mit ihrer "Nacktheit" sondern mit ihrer witzigen Persönlichkeit. Danke für diese Erfahrung JuliaHasAVagina.<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/carina" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">310</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:39 +0000</pubDate></item><item><title>Ich bin paysexuell &#x2013; und das ist auch gut so</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/ich-bin-paysexuell-und-das-ist-auch-gut-so/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1621470368_monthly_2021_11242309625_20140711849254_m.jpg.9ee11099f627fd6fe5434ae7c1f98394.jpg.7fa699ce028f382596df05014674edf3.jpg" /></p>



<strong>Diese Erzählung schickte uns Gastautor und Kaufmich Community Mitglied <a href="http://www.kaufmich.com/C.onnaisseur" target="_blank" rel="external">C.onnaisseur</a></strong>
***<p> </p>
„Fantasierst Du noch oder …?“, ich fand keine Antwort auf die Frage. O. k., da ist eine paysexuelle Neigung in mir. So viel war mir mittlerweile klar. Zu oft hatte ich in der Literatur vom koketten Freudenmädchen gelesen. Zu oft hatte ich im TV die aufreizende Hooker gesehen. Das musste einfach hängenbleiben und zu gären beginnen.<p> </p>
Aber „solche Typen“, das sind doch Loser, hörte ich nicht nur, sondern dachte ich auch selbst inbrünstig. Also ein Loser wollte ich nicht werden, nein! Eine alte Dame mit Promistatus klärte mich und andere Zuschauer einer Talkshow einst auf, dass Männer, welche zu einer Prostituierten gehen, dies nur täten, weil all ihre anderen Versuche, mit Frauen in sexuellen Kontakt zu treten, gescheitert seien. Für diese Männer, so äußerte sich Madame, sei „es“ der letzte Ausweg. Oh ja, da hat sie absolut Recht. Damals konnte ich ihr vehement beipflichten!<p> </p>
So, da lebte ich nun mit dieser paysexuellen Ambivalenz vor mich hin. Plötzlich ein Unfall und damit einhergehend die panische Erkenntnis, dass es ungetane Dinge in meinem Leben gab, die ich bereue, sehr bereue. Ein Stelldichein mit einem Callgirl stand weit oben auf meiner Erkenntnisliste. Zweite Chancen sind rar gesät, weshalb mein unverrückbarer Entschluss nun lautete: ich werde ein Callgirlcaller.<p> </p>
Unvorstellbares folgte. Ich, der unbescholtene Bürger, Kind eines christlichen Elternhauses, Vorbild und Leitwolf, nahm einen großen Anlauf, sprang über meinen eigenen Schatten und tippte erst einmal vorsichtig die Buchstaben N, U, T, T, E und N in die Internetsuchmaschine ein.<p> </p>
Wow, wie viele Angebote ich da fand. Ob es darunter auch ein Freudenmädchen nach meinem Geschmack in der anonymen Großstadt meiner nächsten jobbedingten Tour gab? „Tour d’amour“ – ich musste grinsen. Nach tagelangem Suchen, welches nur durch etwas Essen, Schlaf, Arbeit, Kino, Wochenende und andere Verzögerungen unterbrochen wurde, fand ich die Anzeige für eine Loulou. Sie war jung, lächelte zauberhaft und hatte einen makellos schönen Körper, welchen ich auf mehreren Fotos bewundern konnte. Sie, genau sie musste es sein!<p> </p>
Einen Monat später war es soweit. „Durchziehen oder den Schwanz einziehen?“<p> </p>
„Fantasierst Du noch oder wirst Du echten Sex mit der echten Loulou haben?“<p> </p>
Mein Smartphone in der Hand und tausend Fragen im Kopf (wo die auf einmal alle herkamen?) versank ich immer tiefer im Sessel meines Hotelzimmers. Zwei Ziffern tippte ich ein, zwei Ziffern, welche mich einem Treffen mit Loulou näher brachten. Stopp!<p> </p>
„Soll ich wirklich!?“<p> </p>
„Kann ich wirklich!?“<p> </p>
Neustart:  eine Ziffer, zwei Ziffern, mein Puls steigt, drei Ziffern, ich glaub‘, ich hab Fieber, vier Ziffern. Halt! So geht das nicht. Also bestrafte ich mich erst einmal selbst mit minutenlangem Schweigen.<p> </p>
„Die anderen Hotelgäste können doch hören, wen ich jetzt anrufe. Also lasse ich es lieber bleiben.“<p> </p>
Oder doch nicht?<p> </p>
Ich entschied mich für „oder doch nicht“. Schnell noch mal meine Anfrage durchgehen und jetzt aber durchziehen. Eine Ziffer, zwei Ziffern … die Verbindung steht – genauso wie mir der Schweiß auf der Stirn. Mein Gesprächspartner klingt freundlich, beinahe schüchtern. Er sagt mir zu, dass Loulou, die Loulou, deren Fotos ich seit Wochen anschmachte, am gewünschten Abend Zeit für mich hätte. „Danke! Tschüss!“<p> </p>
Was war gerade geschehen!?<p> </p>
Hatte ich wirklich ein Treffen mit einer Prostituierten vereinbart?<p> </p>
Ja. Vor Freude hätte ich tanzen können!<p> </p>
Noch war es aber nicht soweit. Eine Stunde vorher war ein Bestätigungsanruf bei Loulous Agentur vereinbart. Es wurde also ernst, und dieser Ernst lernte nicht laufen, sondern begann mir stichwortartig alle mir bekannten Vorurteile gegenüber Prostituierten zuzuflüstern: Geschlechtskrankheiten, Tausende sind schon über sie rübergerutscht, Zwangsprostitution, Ausbeutung, Loser, Hygienemangel. Und vor allem flüsterte er: „Kannst Du Dir danach noch Dein Spiegelbild ansehen?“<p> </p>
„Abbruch!“, schoss mir durch den Kopf.<p> </p>
Dann war da die Erinnerung an das bereute Ungetane in meinem Leben. Also fasste ich zum Smartphone und tippte eine Ziffer, zwei Ziffern. Stopp!<p> </p>
Jetzt ging das wieder los!<p> </p>
Pünktlichkeit ist eine Tugend, dachte ich, und wenigstens die behalte ich, wenn ich zur vereinbarten Zeit anrufe und das Unaussprechliche, das Tugendlose vollziehe – Sex mit einer Prostituierten. Der Anruf wurde so zu einem Muss. Mein Gesprächspartner versicherte mir, dass Loulou dann und dann an meiner Hotelzimmertür klopfen wird. Ich legte auf und meine Sorgen legten sich ebenfalls. Plötzlich war der Raum erfüllt von unverhohlener Vorfreude. Loulou erschien tatsächlich. Loulou war überaus gepflegt. Loulou war unglaublich selbstbewusst. Vor allem aber brachte mich Loulou an jenem Abend um den Verstand und bescherte mir ein berauschendes Hochgefühl, welches jeder Beschreibung spottet.<p> </p>
Am nächsten Morgen war Loulou verschwunden. Vorsichtig riskierte ich einen Blick in den Spiegel und sah einen entspannten und heiteren Mann, welchem die Frage auf der Zunge lag, weshalb ich das nicht schon viel, viel früher gemacht hatte.<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">288</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:37 +0000</pubDate></item><item><title>Ein Sommer in S&#xFC;dfrankreich</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/ein-sommer-in-suedfrankreich/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1936307950_monthly_2021_11423669601_20141114571013_m.jpg.f80719f6d254d69ca4d578e7650b0a85.jpg.6cad98eeab378cb45ac819b450a31f69.jpg" /></p>



<strong>Diese längere, erotische Erzählung schickte uns <a href="http://www.kaufmich.com" target="_blank" rel="external">Kaufmich</a> Community Mitglied und Gastautor <a href="http://www.kaufmich.com/greg_61" target="_blank" rel="external">greg_61</a></strong>
***<p> </p>
Wir befinden uns einige Jahrzehnte zurück, in einer Zeit, in der ich vielleicht 17 oder 18 war; es ist Sommer, ein wunderschöner Sommer, warm, angenehm, „easy living‘“, wie es so schön heißt.<p> </p>
Im Frühjahr, in den Osterferien, war ich arbeiten und habe etwas Geld gespart; jetzt haben die großen Ferien gerade begonnen und ich will das Gesparte nutzen, will weg, nach Frankreich, in den Süden, ans Mittelmeer.<p> </p>
Wie das damals so üblich war, wird getrampt; das klappt auch ganz gut, schon am zweiten Tag bin ich an der Küste, gar nicht weit weg von St.Tropez. Ich schlage das Zelt, das ich im Gepäck habe, auf einem belebten Campingplatz auf und genieße Sommer, Sonne und Meer.<p> </p>
Ganz in der Nähe ist eine hübsche Stranddisco, in der sich alle möglichen Leute treffen, die Preise sind – ganz unüblich für Frankreichs Süden – zivil, so dass ich‘s mir leisten kann, abends dort etwas zu trinken und mich nach hübschen Mädels und schönen Frauen umzuschauen.<p> </p>
Und schon am zweiten Abend lerne ich eine Frau kennen: sie ist eine Deutsche, die perfekt französisch spricht, schön, dunkelhaarig, älter als ich; es war sie, die mich zum Tanzen aufgefordert und danach auf ein Glas Rosé eingeladen hat, nicht ich war der aktive Part.<p> </p>
Wir reden, trinken, tanzen, bald ist es spät, weit nach Mitternacht; wir sind des Tanzens müde und sie lädt mich noch zu sich in ihr Appartement ein, das nur wenige Minuten von dem Lokal entfernt liegt.<p> </p>
Ich nehme die Einladung sehr gerne an; dort angekommen beginnt sie, zärtlich zu werden. Sie streichelt und küsst mich, zieht mir die Kleider aus, sie selbst bleibt aber angezogen und herrscht mich an „Hände weg!“ als ich in ihre Bluse greifen will. Sehr bald bin ich pudelnackt, hoch erregt, sie zieht meinen Kopf an den Haaren zurück, schaut mir triumphierend in die Augen, massiert mein Glied und sagt nur: „Das ist doch gut, mein Kleiner, oder?“<p> </p>
Nur Sekunden später ejakuliere ich auf den Boden, sie lacht und sagt: “Das wird aber jetzt weggewischt, klar?!“ Natürlich gehorche ich.<p> </p>
Ab diesem Abend treffen wir uns regelmäßig, auch tagsüber; wir schwimmen zusammen, sonnen uns, sie lädt mich auch zum Essen ein, wir gehen weiterhin tanzen, sind aber immer früher bei ihr in ihrem Appartement. Sie erlaubt mir auch von Abend zu Abend mehr; genauer gesagt fordert sie mich dazu auf; sehr gerne mag sie es beispielsweise, wenn ich sie mit meiner Zunge an ihrer Vagina, an der Klitoris und auch am After verwöhne. Ich habe so etwas noch nie gemacht, werde knallrot, wenn sie mir erklärt, was ich zu machen habe und sie mir bei ihren Anweisungen fest in die Augen schaut und dabei schmunzelt. Aber ich gehorche und tue, was Sylvie – so nennt sie sich – von mir verlangt.<p> </p>
Mehr und mehr verliere ich das Interesse an Frankreich, an anderen Menschen, am Meer und am schönen Leben im Sommer, kurz: an der Welt drumherum; ich habe nur noch Augen und Ohren für meine Bekannte. Ich merke nicht, wie sie mich in den zwei Wochen, die unsere Beziehung nun schon anhält, hörig gemacht hat.<p> </p>
Sylvie wird immer bestimmender, geradezu herrisch; Widerspruch von mir, Nachlässigkeit oder gar Ungehorsam wird überhaupt nicht geduldet. Der folgende Vorfall mag das illustrieren:<p> </p>
Wir waren nachmittags in ihrer Wohnung, es galt aufzuräumen, Ordnung zu schaffen; das war meine Aufgabe, da ich längst bei ihr wohnte. Ich beeilte mich, wollte ich ausnahmsweise doch noch schnell ins Meer springen. Dementsprechend war ich zeitig fertig, es war nicht einmal 17 Uhr. Ich fragte Sylvie, ob ich noch schnell schwimmen gehen dürfte; sie erlaubte es mir, sagte aber mit einem strengen Blick: „Du bist aber spätestens um 19 Uhr wieder hier, ich brauche Dich dann noch!“ Gesagt, getan: ich eilte flugs zum Strand, genoss dort die Nachmittagssonne und ging ins Meer, das herrlich warm war (wir waren schon im August). Bei all der Glückseligkeit vergaß ich ganz die Uhr; als ich aus dem Wasser kam, stellte ich mit Erschrecken fest, dass es bereits kurz nach 19 Uhr war! Ich zog mich in aller Eile um und hastete zurück zum Appartement; als ich dort ankam, war es Viertel nach sieben.<p> </p>
Sylvie erwartete mich bereits, trug ein langes, elegantes Abendkleid, hohe Schuhe und Schmuck. Ich setzte an, um mich zu entschuldigen, Sie herrschte mich an „Sei still!“, kam mit raschen Schritten auf mich zu und verpasste mir eine schallende Ohrfeige. Sie hob die andere Hand, wollte mich wohl noch ein zweites Mal schlagen; ich hob instinktiv die Hände, um mein Gesicht zu schützen. Auf ihren strengen Befehl „Hände runter!“ nahm ich meine Hände aber sofort wieder weg und erhielt dann eine zweite, kräftige Ohrfeige auf die andere Wange.<p> </p>
In der darauf folgenden Aussprache, die einer Standpauke gleichkam, stellte sich heraus, dass Sylvie an diesem Abend mit mir Essen gehen wollte, daher auch ihr Aufzug. Sie war so wütend, dass wir zuhause blieben und ich an diesem Abend weder etwas zu essen noch Liebe von ihr erhielt: ich ging nüchtern unter Tränen ins Bett und musste diese Nacht alleine bleiben, mit dem strikten Verbot, mich selbst zu befriedigen; ich hielt mich auch daran, einfach schon deswegen, weil ich in dieser Nacht zu keiner Erektion fähig war.<p> </p>
Es kam aber ansonsten zu keinen körperlichen Züchtigungen, außer diesen beiden saftigen Ohrfeigen erhielt ich keinerlei Schläge von ihr (abgesehen einmal von Klapsen auf den Po im Verlauf unserer Liebesspiele).<p> </p>
Da ich gelehrig bin, passierte mir kein Fehler wie der eben beschriebene mehr; wir waren ein Paar, wie ich dachte: sie war der Chef, ich ihr Untertan, der gehorchte und genoss. Unnötig zu erwähnen, dass ich die ganze Zeit, in der ich sie kannte, Sylvie siezen musste, während sie mich selbstverständlich duzte.<p> </p>
Unsere Beziehung hielt nun schon fast vier Wochen. Das Ende der großen Ferien war nicht mehr weit weg, in knapp drei Wochen würde die Schule wieder beginnen, zudem ging mein Geld zu Ende; darüber redetet ich eines Abends mit Sylvie. Sie hörte zu, sah mir einige Sekunden fest in die Augen und begann:<p> </p>
„Du musst also zurück, gut; das war ja abzusehen. Auch meine Ferien enden am kommenden Wochenende, ich muss dorthin zurück, wo ich arbeite und lebe, gar nicht weit von hier. Wie wär‘s, mein Kleiner, wenn Du mich noch für eine gute Woche dorthin begleitest? Und keine Angst: Geld wirst Du dort nicht brauchen!“<p> </p>
Ich hörte ihre Worte voller Freude, war ich doch mittlerweile Hals über Kopf in sie verliebt; also antwortete ich ohne zu überlegen: „Aber sehr gerne, Sylvie! Vielen Dank für ihre freundliche Einladung!“<p> </p>
Schnell war das Wochenende da, Sylvies Koffer und mein Rucksack wurden gepackt, das Appartement gereinigt, das Gepäck in ihrem Wagen – einem schicken MG – verstaut, das Appartement an den Vermieter übergeben; samstags gegen 10 Uhr fuhren wir ab.<p> </p>
Ich sah noch eine ganze Zeit wehmütig zurück (der MG war offen) und hatte das Gefühl, dass das jetzt nicht nur der Abschied vom Meer und vom Urlaub, sondern von einer unbeschwerten Jugend überhaupt war – endgültig, unwiederbringlich; ich fühlte mich unbehaglich.<p> </p>
Wir fuhren vielleicht 2 Stunden in östlicher Richtung, zuerst auf staubigen Landstraßen, dann wechselten wir auf die Autobahn Richtung Nizza, verließen diese aber schon weit vor Nizza und kamen nach einigen weiteren Kilometern Landstraße an. Die Fahrt war bis jetzt schweigend verlaufen, mein anfänglicher Versuch, eine Konversation zu beginnen, wurde von Sylvie mit einem schroffen „Sei still!“ beendet.<p> </p>
Wir standen vor einem hohen Tor, wohl drei Meter hoch; links und rechts davon befand sich ein Zaun, ebenso hoch; Tor und Zaun waren oben mit Stacheldraht gesichert, so dass es jemand, der eindringen wollte, sehr, sehr schwer haben würde. Drinnen waren große Hunde, die freudig bellten, als sie Sylvie erkannten. Anscheinend waren es Wachhunde, die Besitzer hatten wohl Wertvolles zu schützen.<p> </p>
Sylvie hielt an und schaltete den Motor aus. Sie drehte sich zu mir um, die Arme lässig auf Lenkrad und Rückenlehne ihre Sitzes gestützt, und sagte: „Wir sind da, mein Schatz; hinter diesem Tor lebe und arbeite ich. Gleich wirst Du das Haus sehen und die anderen kennenlernen. Dort wird auch eine Frau sein, der ich dich vorstellen werde und die Du mit „Madame“ ansprechen wirst. Sie ist die Chefin dort, auch mein Boss, und es versteht sich, dass sie mit entsprechendem Respekt zu behandeln ist; lass‘ es Dir bloß nicht einfallen, Sie zu duzen. Sei einfach lieb und gehorsam und es wird dir nichts passieren!“<p> </p>
Ich nickte etwas verstört, da ich mir keinen Reim darauf machen konnte, was mir wohl passieren könnte.<p> </p>
Sylvie stieg aus, ging zum Tor, bediente eine Klingel, sprach ein paar Worte auf französisch und das Tor öffnete sich wie von Zauberhand. Sie kam zurück zum Wagen, startete ihn und wir fuhren auf das Grundstück.<p> </p>
Das Anwesen war offenbar groß, konnte ich doch zunächst nichts von einem Haus sehen; es war bestanden mit diesen eleganten Pinien und knorrigen Korkeichen, die man überall ums Mittelmeer findet. Wir fuhren ein paar Minuten durch diesen lichten Wald, zunächst begleitet von den Hunden, die aber bald zurückblieben und sich wieder ihrer Wachaufgabe widmeten; endlich tauchte vor uns ein Haus auf. Es war eine dieser flachen Villen, die man im Süden Frankreichs häufig findet, nur war sie vergleichsweise riesig: ich schätzte, dass sie mindestens 20 Meter im Quadrat maß.<p> </p>
Wir hielten vor einer großen Terrasse an, die etwas erhöht lag und zu der eine kleine Treppe führte; wir stiegen aus und gingen hoch. Oben mit klopfendem Herzen angekommen, bemerkte ich mehrere Mädchen und auch Jungen, alle etwa in meinem Alter, die sich sonnten oder irgendwelchen kleinen Arbeiten widmeten; andere erfrischten sich im Pool, der sich rechts an die Terrasse anschloss. Alle waren leicht bekleidet, die meisten trugen nur Badehose bzw. Bikini: offensichtlich genossen alle das süße Nichtstun.<p> </p>
Links von der Treppe hatte die Terrasse eine kleine Ausbuchtung nach außen. Dort stand eine große, blonde Frau an die Brüstung gelehnt. Sie trug ein schickes Sommerkleid, halbhohe Schuhe, maßvoll Schmuck und eine Sonnenbrille; sie hatte mich offenbar die ganze Zeit gemustert. Sylvie hielt kurz an und sagte: „Das ist Madame; ich werde Dich jetzt vorstellen.“ Sie führte mich zu ihr, begrüßte die fremde Frau und sagte: „Das ist er, Madame“.<p> </p>
Auf Sylvies Aufforderung „Nun begrüß ́ schon Madame!“ hin ging ich ein paar Schritte vorwärts zu der Frau, reichte ihr etwas unsicher meine rechte Hand, die sie mit festem Griff in beide Hände nahm und sagte: „Soso, Du bist also der neue Zögling. Hübsch bist Du, gut gewachsen auch; wir wollen sehen, was wir mit Dir anfangen können.“ Sie sprach Deutsch mit einem starken französischen Akzent und sah mich dabei durch ihre nicht allzu dunkle Sonnenbrille mit Augen an, in denen ich so etwas wie einen Schalck zu erkennen glaubte.<p> </p>
Sie wollte „etwas mit mir anfangen“? Was denn wohl? Die Situation wurde immer unwirklicher. Ich errötete und senkte endlich die Augen, um ihrem Blick auszuweichen.<p> </p>
Sie ließ meine Hand los und forderte Sylvie mit ruhiger, dunkler, wohlklingender Stimme auf, mich den anderen Anwesenden vorzustellen. Wir gingen reihum, ich lernte Isabelle, Dolores, Julia, Denise, Pierre, Jean und noch einige andere kennen. Die kurzen Gespräche waren belanglos, mir fiel nur auf, dass mit Ausnahme von Isabelle alle mich von oben bis unten musterten, so, als sei ich ein junger Hengst, der potentiellen Käufern vorgeführt wird. Dieser Eindruck täuschte, wie mir später klar wurde.<p> </p>
Endlich waren wir fertig mit der Vorstellungsrunde. Sylvie forderte mich auf, mein Gepäck und das ihre aus dem MG zu holen; selbstverständlich gehorchte ich sofort. Mit dem Gepäck in den Händen folgte ich Sylvie ins Haus; wir betraten ein kleines Appartement, offenbar das ihre, denn sie befahl: „Stell‘ mein Gepäck hier ab!“ Wir verließen die kleine Wohnung und folgten einem breiten Flur, mit Türen links und rechts auf denen Vornamen standen, die mir bekannt vorkamen – es waren die Namen derjenigen, die ich vorhin kennengelernt hatte. Endlich kamen wir an eine Tür, auf der noch kein Name angebracht war; Sylvie nahm einen einzelnen Schlüssel und öffnete damit die Tür. Wir traten ein und sie begann: „Dies hier ist jetzt Dein Zimmer; Du hast hier alles was Du brauchst: Bett, Schrank, Tisch, zwei Stühle, rechts ein kleines Bad. Das ist jetzt Dein Reich um das Du Dich zu kümmern hast – achte auf Ordnung und Sauberkeit! Wenn die Chefin oder ich Dein Zimmer kontrollieren und nicht aufgeräumt oder der Raum gar schmutzig ist, hat das üble Konsequenzen für Dich! Übrigens: nur Madame, ich und Du haben ungehinderten Zugang“. Mit diesen Worten überreichte sie mir den Schlüssel.<p> </p>
Ich stellte mein Gepäck in dem Zimmer, das jetzt mir gehörte, ab, durfte mir die Räumlichkeit kurz anschauen und danach gingen wir zurück auf die Terrasse zu Madame, die in einem Liegestuhl lag, sich sonnte und ein Buch las. Als wir bei ihr waren, ließ sie das Buch sinken, schaute mich noch einmal sekundenlang schmunzelnd an, legte das Buch weg, stand dann langsam auf, kam zu mir, legte ihre rechte Hand in mein Genick und sagte ruhig, aber bestimmt: „Komm‘ mit, mein Kleiner!“ Sie führte mich ins Haus in eine große, komfortable Wohnung; sie schloss die Türe, nahm mich bei der Hand, ging mit mir in ein geräumiges Schlafzimmer mit einem großen Bett und befahl (das was jetzt kam war ein Befehl, das war mir sofort klar): „Zieh Dich jetzt ganz aus, diese Kleider wirst Du hier nicht mehr brauchen.“ Ich tat wie mir geheißen und stand kaum eine Minute später splitternackt vor ihr. Sie nahm ganz ruhig meine Hoden in ihre rechte Hand, umfasste sie so fest, dass es gerade noch nicht weh tat und sagte: „Das gehört jetzt mir, so wie Du. Wehe ich erwische Dich dabei, dass Du unerlaubt onanierst! Dein armer Hintern würde dafür büßen! Hast Du das verstanden?“ Wiederum knallrot geworden bejahte ich. „Gut“, meinte sie, und fuhr fort: „Dann darfst Du mir jetzt zeigen, was Sylvie Dir schon beigebracht hat“. Sie ließ meine Hoden los, zog ihr Höschen aus, legte sich aufs Bett, schob ihren Rock nach oben und sagte ganz sanft: „Und nun verwöhne meinen Schoß mit Deiner Zunge.“ Ich kniete mich auf den Boden vor ihrem Bett und begann mit dem, was mir aufgetragen war. Ich tat es mit Inbrunst, denn: Madame war fürwahr eine Herrin!<p> </p>
Nachdem ich getan hatte, was mir befohlen war, stand Madame auf, zog in aller Ruhe ihren Slip wieder an und meinte: „Du musst zwar noch lernen, aber das war gar nicht schlecht für den Anfang, mein Kleiner. Du kommst jetzt mit mir und zwar so wie Du bist! Deine Kleider hier lasse ich wegräumen.“ Wir verließen daraufhin ihre Wohnung, ich weisungsgemäß im Adamskostüm, und gingen zurück auf die Terrasse. Die Anwesenden schauten mich an, einige von ihnen kicherten, andere lachten verhalten; Madame führte mich zu Sylvie und sprach: „Sylvie, hätten Sie anschließend die Freundlichkeit, diesen jungen Hengst neu einzukleiden?“ Anschließend? Was meinte sie damit wohl? Ich sollte es gleich erfahren.<p> </p>
Madame wandte sich zu mir und befahl mit einem Lächeln im Gesicht: “Du wirst uns allen hier jetzt zeigen, wie gern du dich selbst hast!“ Ich war verdutzt, konnte ich doch mit diesen Worten nichts anfangen. Meine Verlegenheit fiel ihr sofort auf und sie fuhr etwas ungehalten fort: „Ich meine damit, dass du dich jetzt selbst befriedigen sollst – vor allen anderen!“ Wiederum wurde ich bis über beide Ohren rot und zögerte mit dem anzufangen, was mir aufgetragen war. „Du sollst wichsen!“ herrschte Madame mich daraufhin in einem Ton an, der Eile gebot; also begann ich meinen Penis, der noch immer sehr klein war, zu massieren. Alsbald war er erigiert, ich massierte schneller, der Erfolg trat sehr bald ein und ich ejakulierte stehend meinen Samen auf die Terrasse - ganz ähnlich wie am ersten Abend mit Sylvie, nur dass da Sylvie selbst Hand angelegt hatte.<p> </p>
Kaum war ich fertig, als begeistert applaudiert wurde: nicht nur Madame und Sylvie klatschten, sondern auch alle anderen; ich hatte das unbestimmte Gefühl, dass ich jetzt aufgenommen war in diese seltsame Gemeinschaft.<p> </p>
Nachdem ich die Terrasse gesäubert hatte, führte Sylvie mich fort in eine Art Kleiderlager und suchte dort für mich Slip, Badehose, eine enge Jeans, mehrere T-Shirts und ein Paar Schuhe aus, solche, wie man sie im Süden gerne trägt: halbhoch, ohne Schnürsenkel, aus Stoff. Ich musste mich anziehen und danach zurück auf die Terrasse gehen, wo mich die anderen lächelnd empfingen. Ich lehnte mich an die Mauer, man ließ mich dort alleine, auch Madame und Sylvie kümmerten sich kaum mehr um mich; die beiden waren offensichtlich in ein vertrauliches Gespräch verwickelt und nur dann und wann schaute eine von ihnen zu mir.<p> </p>
So allmählich wurde mir bewusst, wie die Machtverhältnisse hier waren: die Chefin war zweifelsohne Madame, Sylvie war irgendwie entweder ihre Stellvertreterin oder ihre Zofe oder ihre Jägerin (also diejenige, der die Aufgabe zufiel, Madame Neulinge zu besorgen), oder alles in einem; die anderen waren wohl Untergebene. Mir wurde auch klar, dass meine Fixierung auf Sylvie von Madame zerrissen worden war; sie hatte dazu nur knapp zwei Stunden gebraucht (so lange war ich jetzt hier). Eines war sicher: Madame war außergewöhnlich dominant und besitzergreifend; mit ihr war nicht zu spaßen.<p> </p>
Die Sonne stand mittlerweile schon tief am Horizont, der Abend nahte, so allmählich bekam ich Hunger; und wie auf Geheiß ertönte eine Glocke, worauf sich alle Anwesenden (fünfzehn an der Zahl) um einen großen Tisch versammelten. Sylvie ging zum Haus, schaute auf eine Art Plan und schickte drei der jungen Leute ins Haus, um das Geschirr fürs Abendessen zu holen, zwei weitere mussten das Essen selbst holen gehen. Sie winkte mich zu sich und erklärte mir, dass das hier der Plan für die zu verrichtenden Dienste sei und ich ab morgen damit zu rechnen habe, dass ich etwas für die Gemeinschaft zu tun bekäme, ich mich also in den nächsten Tagen auf dem Plan wiederfinden würde. Bei der Gelegenheit fragte ich sie, immer noch verwirrt, was denn all die anderen hier täten; sie antwortete: „Das, was auch Du hier tun wirst! Sei nicht so neugierig, warte ab, Du wirst schon noch verstehen.“<p> </p>
Nach dem ausgezeichneten Essen, bei dem sich alle außer mir angeregt unterhielten (ich wusste ja immer noch nicht, wie mir geschah und war völlig konfus), wurden wir alle ins Bett geschickt (es war bereits nach 22 Uhr): wir mussten alle zu Sylvie und Madame gehen, uns verabschieden und die beiden Damen küssen, so, wie das in Frankreich üblich ist.<p> </p>
Ich war als letzter an der Reihe; als ich mich brav verabschiedet hatte, sagte Madame: „Sylvie, seien Sie doch so nett und bringen Sie ihn zu Bett und tragen Sie Sorge dafür, dass er heute Nacht keusch bleibt“; beide lachten kurz und laut. Sylvie nahm mich bei der Hand und ging mit mir in mein Zimmer; sie ordnete an, dass ich mich auszuziehen habe, splitternackt. Während ich das tat, ging sie an eine der Wände, nahm eine Art Halsband, an dem Handschellen befestigt waren, von einem Board, an dem auch eine Rute, ein Stock und sogar eine Peitsche hing (diese Instrumente der Züchtigung bemerkte ich erst jetzt), kam zurück zu mir, legte mir das Halsband aus Leder an und befahl mir, meine Hände in die Handschellen zu legen; diese wurden dann geschlossen. Meine Hände waren jetzt so fixiert, dass es mir unmöglich war, mit ihnen meine Genitalien zu erreichen; eine Selbstbefriedigung war also ausgeschlossen. Das also meinte Madame mit „keusch bleiben“!<p> </p>
Ich durfte endlich zu Bett gehen, war ob der vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse hundemüde und schlief sofort ein.<p> </p>
Am nächsten Morgen weckte mich ein lauter Gong aus einem tiefen Schlaf mit wirren, aber sehr erotischen Träumen. Wie das bei jungen Menschen so üblich ist, war mein Penis erigiert; ich wollte gerade unbeholfen aufstehen (ich trug ja noch mein Halsband), als die Tür geöffnet wurde und Sylvie eintrat. Sie kam zum Bett, bemerkte meine Erregung und meinte nur: „Na, das war ja wohl gut, dass ich dich heute Nacht in Ketten gelegt habe! Du wirst aber heute Gelegenheit bekommen, dich auszutoben!“ Sie löste meine Hände aus der Fesselung und danach das Halsband; ich musste mich anziehen und wir gingen auf die Terrasse, die wohl der Mittelpunkt des Lebens hier war. Der Tisch war bereits gedeckt, es gab ein leichtes, aber leckeres französisches Frühstück. Nachdem wir so den neuen Tag begrüßt hatten, zerstreute sich die Gemeinschaft; jeder ging in sein Zimmer, um aufzuräumen.<p> </p>
Nachdem ich Ordnung in meinem Zimmer geschaffen und das Bett gemacht hatte, ging ich wieder zur Terrasse; dort waren Madame und Sylvie mit einer fremden Dame, die klein und korpulent war, im Gespräch. Als die drei mich bemerkten, verstummten sie und Madame winkte mich zu sich. Bei ihr angekommen, begann sie: “Dein Aufenthalt hier ist teuer; Du musst etwas zu deinem Lebensunterhalt beisteuern. Das hier ist Madame Berte; du begleitest die Dame jetzt und wirst ihr heute jeden Wunsch erfüllen! Wehe, es kommen mir Klagen! Hast Du das alles verstanden?“ Ich bejahte eilig und Madame übergab mich an die fremde Frau, die ihr im Gegenzug ein Bündel Geldscheine gab – ganz offensichtlich war ich eben gerade für einen Tag vermietet worden!<p> </p>
Madame Berte führte mich zu ihrem Wagen, wir stiegen ein, verließen das Grundstück und fuhren etwa eine halbe Stunde nach Norden; während der Fahrt plauderten wir ein wenig. Auf ihrem Anwesen angekommen, parkte sie den Wagen (einen schicken Jaguar), wir gingen ins Haus und dort schnurstracks ins Schlafzimmer. Sie begann sich auszuziehen und ordnete an, dass ich mich ebenfalls ausziehen solle. Wir waren nach kurzer Zeit splitternackt, sie zog mich aufs Bett, beugte sich über mich, küsste mich fordernd und begann, mein längst erigiertes Glied zu massieren; sie tat das sehr heftig, der Erfolg stellte sich bald ein: ich verspritzte meinen Samen auf ihrem Bett. Sie lachte kurz, ließ meinen Penis los, befahl „Steh auf!“ und zog eilig die verschmutzte Decke vom Bett, auf das sie sich mit weit geöffneten Schenkeln legte und mich mit meinem Gesicht zwischen ihre Beine zog: ich wusste, was sie von mir erwartete und begann sogleich mit meiner Arbeit, aber ohne Enthusiasmus – ich war ja schließlich befriedigt.<p> </p>
Der weitere Abend verlief ohne nennenswerte Höhepunkte; gegen 22 Uhr meinte sie: „Für heute reicht’s. Wir werden jetzt schlafen, morgen früh werde ich Deine Dienste nochmal in Anspruch nehmen!“<p> </p>
Frühmorgens weckte sie mich, massierte mein Glied so heftig, dass es fast weh tat und ich sehr schnell ejakulierte. Anschließend musste ich sie wieder oral befriedigen, was sie mit den Worten „Gib Dir jetzt bloß Mühe!“ befahl. Ich gab mir Mühe, der Tag war schließlich jung und ich ausgeschlafen.<p> </p>
Mir schien es, dass Madame Berte mit meinen Diensten am Abend nicht sehr zufrieden war.<p> </p>
Nach einem typisch französischen Frühstück brachte Madame Berte mich wieder zurück auf das Anwesen von Madame; diese befand sich gerade mit den übrigen Bewohnerinnen und Bewohnern beim Frühstück auf der Terrasse.<p> </p>
Wir traten an den großen Tisch und Madame Berte sagte zu meiner Herrin: „Hier ist er wieder, Madame, unversehrt - und völlig ohne Samen!“ Beide Damen lachten herzlich, die übrigen Anwesenden lachten verhalten oder kicherten.<p> </p>
„Wie waren Sie denn zufrieden mit ihm, Madame Berte?“ fragte meine Herrin. „Nun ja, wissen Sie, er könnte sich etwas mehr Mühe geben, vor allem dann, wenn es spät am Tag ist und er schon einen Orgasmus hatte!“<p> </p>
Meine Herrin stand abrupt auf und kam mit drei, vier schnellen Schritten auf mich zu um mir eine schallende Ohrfeige zu verabreichten; sie hob die andere Hand, wohl um mich zum zweiten Mal zu ohrfeigen. Ich hob instinktiv meine Hände, um mein Gesicht zu schützen, ließ sie aber sofort auf den Befehl „Hände runter!“ wieder sinken; prompt erhielt ich die zweite Ohrfeige. Madame griff rasch zu meinem rechten Ohr, packte mich fest daran und sagte in einem leisen, zischenden Ton: „Du sollst es mir büßen, dass Du mir nicht gehorcht hast!“. Sie zog mich am Ohr mit den Worten „Wer nicht hören will, muss fühlen!“ Richtung Haus zu einer Tür, die bis jetzt verschlossen war. Mit einem Schlüssel öffnete sie die Tür und meinte, den Blick zu Madame Berte gewandt: „Möchten Sie zusehen?“ Diese nickte mit dem Kopf und kam näher, ebenso wie völlig unaufgefordert Sylvie. Zu viert traten wir ein, ich immer noch in gebeugter Haltung, da Madame mich fest am Ohr hielt.<p> </p>
Madame schaltete das Licht ein; was ich sah, war beängstigend: da waren Gerten, Ruten und Peitschen, alles fein säuberlich an einer Wand aufgehängt, ebenso Ketten, Handschellen und Fußfesseln, von der Decke hingen Ketten mit Halsbändern aus Eisen. Es gab einen Käfig und einen großen Holzbock, auf dem man offenbar einen Menschen festzubinden konnte, denn es waren Fesseln und Gürtel mit Schnallen an ihm befestigt; genau gegenüber dieses Bockes stand ein bequemer Sessel.<p> </p>
„Nehmen Sie doch Platz Madame Berte“ meinte meine Herrin; das tat der Gast auch. Madame ließ mich am Ohr los und befahl mit einer Stimme, die keinen Widerspruch duldete: „Zieh‘ dich aus!“ Völlig eingeschüchtert tat ich wie mir geheißen und stand wenige Sekunden später nackt vor den drei Damen. Meine Herrin nahm mich am Arm und sagte leise, aber bestimmt: „Du wirst jetzt alles tun, was ich Dir sage und zwar ohne jedes Zögern. Siehst Du diese Peitsche dort?“ Sie deutete mit der Hand auf eine der schrecklichen Peitsche hin. „Beim kleinsten Widerstand wirst Du damit bis aufs Blut ausgepeitscht. Komm‘ jetzt mit und leg‘ Dich auf diesen Holzbock.“ Zwei Sekunden später lag ich dort, die Hände weit nach vorne gestreckt. Sylvie hatte bereits dort gewartet, so als wisse sie, was nun passieren würde. Sie nahm rasch meine Hände und legte diese in Handfesseln, die fest mit dem Bock verbunden waren; mit zwei, drei schnellen Schritten trat sie um den Bock hinter mich und verfuhr mit den Füßen ebenso. Danach wurde ich um die Hüfte mit einem breiten Gurt festgeschnallt; ich war jetzt nahezu bewegungslos.<p> </p>
Madame Berte saß gegenüber in ihrem Sessel und sah mich erwartungsvoll an; ich konnte sie genau sehen, denn mein Kinn lag auf einer Art Kissen, das mich zwang, etwas nach oben zu sehen. Meine Herrin ging zur Wand an eine Stelle, an der Gerten aufgehängt waren; sie wählte eine der Reitgerten aus und kam mit langsamen Schritten zu mir, mit der Gerte spielend.<p> </p>
„So, mein kleiner Hengst! Ich werde Dir jetzt zeigen, welche schlimmen Folgen Ungehorsam hat.“<p> </p>
Die Züchtigung, die folgte war entsetzlich; ich erhielt wohl drei oder vier Dutzend feste Schläge mit der Gerte, die meisten davon auf den blanken Hintern, einige wenige auf die Oberschenkel. Die Schmerzen waren fürchterlich, ich schrie wie am Spieß. Irgendwann schob Sylvie mir etwas wie ein metallenes Ei in den Mund, das offenbar verhindern sollte, dass ich mir auf die Zunge biss.<p> </p>
Endlich war es vorbei. Ich schaute mit Augen voller Tränen zu Madame Berte: sie lächelte genüsslich, hatte meine Züchtigung offenbar genossen. Sylvie kam zu mir, löste alle Fesseln und streichelte mit den Worten „Mein armer Kleiner, es ist ja vorbei“ zärtlich mein Haar.<p> </p>
Madame befahl mir aufzustehen; und mein T-Shirt und meine Sandaletten wieder anzuziehen; ich wollte auch meine Hose wieder anlegen, wurde aber mit den strengen Worten „Die ziehst du nicht an!“ davon abgehalten. So gingen wir alle vier wieder hinaus auf die Terrasse, ich mit nacktem Unterkörper, so dass alle zu ihrem Amüsement mein malträtiertes, hochrotes Hinterteil voller Striemen sehen konnten; ich weinte hemmungslos und schaute auf den Boden, unfähig, einem menschlichen Blick zu begegnen.<p> </p>
Madame meinte ganz ruhig: „Es ist hier üblich, dass jedermann sieht, wenn eine junge Stute oder ein junger Hengst gezüchtigt wurde; deshalb wirst auch Du drei Tage lang weder Hose noch Slip tragen. Sylvie: kümmern Sie sich um ihn“<p> </p>
Sylvie nahm mich bei der Hand, zusammen gingen wir auf mein Zimmer, ich immer noch leise weinend; Sylvie zog mir behutsam das T-Shirt aus, nachdem ich ihrer Anordnung „Na komm‘, zieh‘ deine Schuhe aus“ gefolgt war, war ich wieder völlig nackt. Sie nahm mich bei der Hand, zusammen gingen wir ins Bad; dort musste ich mich waschen, auch meinen Hintern, der entsetzlich schmerzte. Jedes Mal, wenn ich ihn beim Waschen berühren musste, stöhnte ich laut vor Pein.<p> </p>
Als die Körperreinigung beendet war, führte Sylvie mich zurück ins Zimmer, fesselte meine Hände wieder am Hals, so, dass ich unmöglich eine Genitalien berühren konnte und sagte ganz sanft: „Leg’ dich jetzt hin und schlaf‘, mein armer Kleiner“. Mit diesen Worten legte sie mich aufs Bett, deckte mich zu, küsste mich auf die Stirn und verließ den Raum; von außen schloss sie ab, meine Schlüssel nahm sie mit.<p> </p>
Ich lag mit meiner rechten Körperseite auf dem Bett, da es aus verständlichen Gründen unmöglich war, auf dem Rücken zu liegen; meine Gedanken waren wirr, ich war völlig durcheinander. Wo war ich hier nur hingeraten?<p> </p>
Ich dachte, dass es schlimmer nicht mehr kommen könnte; ich sollte mich irren, wie ich nach drei Tagen erfahren musste.<p> </p>
Ich schlief lange, immer wieder von meinem schmerzenden Po geweckt. Am Abend wurde die Türe geöffnet, Sylvie trat ein, gekleidet in ein schickes Abendkleid. Sie kam zu mir, schlug die Decke zurück, nahm meine Hand und zog mich mit den Worten „Nun steh‘ auf, mein Kleiner, das<p> </p>
Abendessen wartet, wir brauchen Dich“ sanft aus dem Bett. Ich gehorchte, stöhnte aber deutlich hörbar als ich mich beim Aufstehen auf meinen Hintern setzen musste. Ich zog auf Geheiß von Sylvie ein frisches T-Shirt an und schlüpfte in meine Schuhe; weder Slip, noch Hose bedeckten meine Blöße. Wir gingen nach draußen auf die Terrasse, auf der alle anderen bereits am gedeckten Tisch Platz genommen hatten, natürlich auch Madame. Sie bemerkte natürlich meinen wegen des malträtierten Hinterns steifen Gang, sah mich spöttisch an und winkte mich zu sich.<p> </p>
„Sag‘, mein junger Hengst, wie geht es Dir?“<p> </p>
Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich Schmerzen hatte.<p> </p>
„So? Weshalb denn?“ war ihre Antwort.<p> </p>
Ich brachte die Antwort kaum heraus, begann zu stottern, sprach aber dann die Wahrheit: „Ich wurde streng mit der Reitgerte gezüchtigt, Madame“.<p> </p>
„Aha...Und weshalb, mein Kleiner?“<p> </p>
Längst hochrot geworden erwiderte ich: „Weil ich bei der Arbeit nicht engagiert genug war, Madame.“<p> </p>
„Nun, dann will ich hoffen, dass die Gerte Dich gelehrt hat, ordentlich und fleißig zu arbeiten!“<p> </p>
„Ja sicher, Madame“ antwortete ich kleinlaut.<p> </p>
„Das wollen wir doch gleich einmal testen. Du wirst uns heute Abend alle bedienen – und wehe Dir, wenn ich mit Dir unzufrieden bin!“<p> </p>
Ich hatte bis gegen 22 Uhr alle Hände voll zu tun, trug Platten auf, schenkte Gläser nach, räumte ab, servierte, kellnerte, war zuvorkommend und aufmerksam wie sonst nie – immer die Reitgerte vor Augen. Manche der Anwesenden machten sich einen Spaß daraus, mir beim Bedienen mit der flachen Hand auf den Hintern zu schlagen oder mich dort zu zwicken, was jedes Mal zu einem kurzen spitzen Schrei von mir führte; sonst reagierte ich aber nicht auf diese Gemeinheiten (auch Madame beteiligte sich daran).<p> </p>
Nachdem alle gegessen hatten, durfte ich auch etwas zu mir nehmen. Madame meine noch: „Gut gemacht, Du hast ordentlich gearbeitet. Siehst Du, dass die Gerte dann hilft, wenn Worte versagen?“ „Ja, Madame“ antwortete ich schicksalsergeben. Dann wurde ich in mein Zimmer geschickt.<p> </p>
Die nächsten beiden Tage verliefen ziemlich ereignislos. Ich musste Hausarbeiten verrichten, bedienen, dann und wann Madame oral befriedigen (Sylvie ließ mich in Ruhe, sie „bediente“ sich eines der anwesenden Mädchen) und diente im Übrigen allen anderen zum Spott. Kurz: während dieser Tage war nicht nur mein Hintern hochrot, sondern auch mein Kopf.<p> </p>
Am dritten Tag nach der Züchtigung, als mein Po so allmählich wieder seine normale Farbe annahm (die Striemen waren natürlich immer noch zu sehen), bekamen wir morgens Besuch von einem Herrn. Er war hoch gewachsen, schlank, trug eine modische Brille und war schick (und wohl auch teuer) gekleidet; er wurde von Madame herzlich begrüßt, die beiden kamen zu mir, Madame legte besitzergreifend ihre Hand auf meine Schulter.. „Jean, das ist meine neue Errungenschaft; hübsch, was meinen Sie?“ Ihr Gast musterte mich von oben bis unten, nickte langsam, streichelte mein Haar, nahm meine Hoden in seine Hand und begann, sie zärtlich zu massieren, wobei er mich stetig anschaute und seine Augen die meinigen suchten; ich – inzwischen wieder hochrot im Gesicht geworden - wich seinem Blick aus.<p> </p>
Mein Glied war inzwischen dank der Hodenmassage steif geworden; er nahm die zweite Hand und begann, immer noch den Blick fest auf mein Gesicht gerichtet, meinen Penis zu massieren, immer<p> </p>
schneller, bis ich schließlich ejakulierte. Der Samen landete auf dem Boden, aber zum Teil auch auf der Hose von Monsieur Jean.<p> </p>
„Du Ferkel!“ herrschte Madame mich an. „Haben ich oder der Herr hier dir erlaubt abzuspritzen, hmm“?<p> </p>
Ich, ziemlich atemlos wegen des Orgasmus‘, antwortete: „Nein, Madame; aber ich konnte mich nicht mehr zurückh...“<p> </p>
„Sei still!“ unterbrach meine Herrin mich. „Erst vor drei Tagen musste ich dich strafen und jetzt bist du schon wieder dran!“<p> </p>
Ich begann, leise zu weinen.<p> </p>
„Hör‘ auf mit dieser Heulerei!“ herrschte sie mich an. „Ich habe ja noch nicht zugeschlagen! Ich gebe dir sogar noch eine Chance.“ Während sie das sagte, nahm sie meinen rechten Oberarm, drehte mich um und ging mit mir auf das Haus zu in Richtig ihres Appartements.<p> </p>
„Monsieur Jean: Sie wollen doch sicher mitkommen, oder?“ Der Fremde lachte kurz und folgte uns.<p> </p>
In ihrer geräumigen Wohnung angekommen, setzte Madame sich in einen Sessel und schlug ihre wohlgeformten Beine übereinander. Jean zog seine Kleider aus und stellte sich vor mich; sein großes Glied war steif erigiert.<p> </p>
„Knie dich hin!“ befahl sie, ich gehorchte sofort, Jean trat näher bis sich sein Glied nur noch ein paar Zentimeter von meinem Mund befand.<p> </p>
„Du wirst jetzt zur Strafe dem Herren hier einen blasen! Du weißt ja, was das ist und wie es geht, obwohl du es noch nie gemacht hast!“ Dabei sah sie Monsieur Jean mit einem Lächeln an, das zu sagen schien „Sehen sie, jetzt beginnt er, seine Unschuld zu verlieren!“<p> </p>
„Nimm jetzt den Schwanz von Jean in deinen Mund und beginne mit deiner Strafarbeit!“<p> </p>
Ich verneinte heftig durch ein Kopfschütteln und sagte nur: „Bitte nicht, bitte nicht das...“<p> </p>
Madame stand schnell auf und kam zu mir; sie legte ihre Hand in meinen Nacken, packte fest zu und drückte meinen Kopf nach vorne.<p> </p>
„Mund auf!“ herrschte sie mich an; ich tat, wie mir geheißen. Ehe ich mich versah, spürte ich den harten Penis von Jean in meinem Mund.<p> </p>
„Du sollst blasen!“ befahl Madame und begann, meinen Kopf rhythmisch nach vorn und wieder zurück zu bewegen; nach einiger Zeit nahm sie ihre zwingende Hand weg und sagte ruhig, fast zärtlich: „Und jetzt machst du weiter bis zum Schluss. Der Schwanz bleibt in deinem Mund, verstanden?“<p> </p>
Nach wenigen Minuten begann Jean schnell und keuchend zu atmen; ich wusste, was das bedeutete, tat aber weiter meine Arbeit. Wenige Sekunden später ergoss sich sein Samen in meinen Mund; mir wurde übel, ich erbrach mich auf den Boden.<p> </p>
„Du Ferkel hast mir ja schon wieder den Boden versaut! Steh‘ auf und wisch‘ auf!“<p> </p>
Ich gehorchte.<p> </p>
„Jean: waren Sie zufrieden?“ fragte Madame ihren Gast.<p> </p>
„Fürs erste Mal war’s gar nicht schlecht.“ antwortete er; beide lachten kurz.<p> </p>
„Gut. Dann will ich ihn nicht weiter strafen. Ich denke aber, sie wollen ihn mit zu sich nehmen, Jean, oder?“<p> </p>
„Aber sehr gerne, Madame!“ antwortete Jean. „Nur: er müsste sich Hosen anziehen, wissen Sie...“; wieder lachten beide.<p> </p>
„Du wirst dich jetzt anziehen, bis morgen früh bei dem Herren bleiben und ihm jeden Wunsch erfüllen, klar?! Wehe dir, es kommen wieder Klagen!“<p> </p>
An Jean gewandt, sagte sie kurz: “Jean, Sie wissen ja: keine Zungenküsse, nicht wahr?“ Jean nickte.<p> </p>
Auf die Bitte von Jean hin wurde mir von Sylvie ein Halsband mit Kette angelegt; Jean nahm die Kette in seine Hand, ich war jetzt wohl sein Fohlen oder sein Hund.<p> </p>
Schicksalsergeben folgte ich ihren Anweisungen und war etwa eine Stunde später auf dem Anwesen von Jean.<p> </p>
Wir begaben uns in sein geräumiges Haus, Jean nahm die Kette ab, das Halsband aber behielt ich an. Ich hatte mich zu duschen, währenddessen telefonierte Jean einige Male. Nach einem kurzen Imbiss verbrachten wir den Rest des Nachmittags am Pool im Freien, ich musste splitternackt bleiben, Jean trug eine elegante Badehose.<p> </p>
Wir bekamen mehrfach Besuch von Herren, einige ansehnlich, andere potthässlich; Jean stellte mich immer mit den Worten „Das ist die neue Errungenschaft von Madame Berte; wie findest Du ihn?“ Alle musterten mich von Kopf bis Fuß, einige streichelten mein Haar oder meine Wange, so, wie man ein Fohlen streichelt; den meisten gefiel ich offensichtlich.<p> </p>
Daneben schwammen Jean und ich, er massierte des öfteren – auch unter Wasser - meine Hoden oder meinen Schwanz, solange, bis ich zum wiederholten Male an diesem Tag einen Ständer bekam. War es soweit, hörte er sofort auf und sagte streng: „Lass‘ es dir bloß nicht einfallen, zu onanieren!“ Immer die Reitgerte von Madame im Hinterkopf, ließ ich das auch tunlichst bleiben.<p> </p>
Spätnachmittags gingen wir in Haus, duschten noch einmal und bereiteten das Abendessen vor. Jean lernte mich an; zusammen schufen (anders kann man das nicht ausdrücken: Jean zelebrierte die Essenszubereitung geradezu) wir Salate und einen köstlichen Lammbraten. Gegen 21 Uhr war das Essen fertig, wir dinierten, tranken Wein dazu und plauderten über Gott und die Welt.<p> </p>
Wohl gegen 23 Uhr gingen wir zusammen ins Schlafzimmer von Monsieur Jean. Dort befand sich ein großes Bett, das sich in der Mitte des geräumigen Zimmers befand. Jean zog sich aus, legte sich hin, seine rechte Hand machte eine einladende Bewegung, ihm zu folgen; das tat ich auch, immer an den strengen Befehl von Madame denkend.<p> </p>
Jean war sehr zärtlich zu mir, streichelte mich, massierte Schwanz und Hoden und betastete meinen After; er küsste mich aber nicht, folgte also offenbar der Abmachung mit Madame.<p> </p>
Ich musste seine Eier lecken, seinen Schwanz blasen, solange, bis er sehr hart war; Jean, völlig in Erregung, befahl kurz: „Knie dich jetzt hin und halte mir deinen Hintern hin!“ Ich, längst wieder rot bis über beide Ohren gehorchte.<p> </p>
Jetzt drang Jean mit seinem (geschützten) Glied ganz langsam und vorsichtig in mich ein, bis sein Schwanz ganz in mir war. Er begann, mich von hinten zu vögeln und tat das immer heftiger, solange, bis er schließlich zum Orgasmus kam.<p> </p>
Erschöpft und schnell atmend ließ er sich aufs Bett fallen; er war schweißüberströmt.<p> </p>
In dieser Nacht musste ich zu später Stunde „noch einmal ran“ (er schaffte es tatsächlich, zweimal zu kommen) und mich außerdem selbst befriedigen, während seine rechte Hand meine Hoden fast hielten.<p> </p>
Am nächsten Morgen wurde ich zu Madame zurückgebracht. Sie war sehr zufrieden mit mir, da Jean sich lobend über mich äußerte. „Damit hast du dein schlechtes Verhalten bei Madame Berte wieder gut gemacht, bravo, mon petit!“<p> </p>
In den folgenden Tagen wurde ich häufig an Männer vermietet, einige davon kannte ich noch von Monsieur Jean. Nicht alle waren so ansehnlich und so einfühlsam und fair wie Jean, leider; ich bemühte mich aber, es allen recht zu machen.<p> </p>
Manche machten sich aber wohl einfach einen boshaften Spaß daraus, Madame die Auskunft zu geben, dass sie unzufrieden mit mir waren; insbesondere erinnere ich mich da an einen dicken, kleinen Herren, dem es ganz offensichtlich besondere diabolische Freude bereitete, der anschließenden Züchtigung von mir durch Madame beizuwohnen.<p> </p>
Ich wurde nicht ein einziges Mal verschont; beklagten sich Freier oder Freierinnen über mich, so bedeutete das strenge, harte, schmerzende körperlich Strafe.<p> </p>
Nach wenigen Monaten war ich endlich zugeritten; ich war zu allem bereit, folgte immer und sofort allen Anweisungen von Madame, Sylvie oder meinen Kundinnen und Kunden. Ich diente Madame lange Jahre, war zu Beginn ihr „bestes Pferd im Stall“, verdiente viel Geld für sie und ertrug alles, auch die Erkenntnis, dass ich jetzt nur noch ein Sklave war, wohl bis zum Ende meines Lebens.<p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/carina" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">283</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:36 +0000</pubDate></item><item><title>Mitternachtssport</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/mitternachtssport/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/712112523_monthly_2021_111632262785_20141114571013_m.jpg.d0b9014d7a46d08475819e511a8059f3.jpg.90ff5e6633674bf11752b55d91bfcb06.jpg" /></p>



<strong>Diesen Beitrag schickte uns <a href="http://www.kaufmich.com" target="_blank" rel="external">Kaufmich</a> Community Mitglied und Gastautor <a href="http://www.kaufmich.com/berlinberlinberlin" target="_blank" rel="external">berlinberlinberlin</a></strong>
***<p> </p>
Es war bereits spät. Vielleicht zu spät, wenn man bedenkt, dass ich am nächsten Morgen früh raus musste. Aber ich wollte zum Sport, um mich in Form zu halten. Also habe ich meine Tasche gepackt und ging raus.<p> </p>
Ich steige also ins Auto rein und denke mir, dass ich doch vielleicht einen kleinen Umweg machen könnte und mir ein wenig „Inspiration“ für später holen könnte.<p> </p>
Deswegen entschied ich mich kurzerhand die Nacht noch etwas länger zu machen und begab mich zur Kurfürstenstraße in Berlin, die Adresse schlechthin für ein wenig unverbindliche Abwechslung. Ich wollte eigentlich nur mal etwas schauen und ein bisschen quatschen, doch dann habe ich sie wieder entdeckt: Eine Dame, deren Dienste ich erst kürzlich dankend abgelehnt hatte und das nur wegen ihrer Implantate. Dabei muss ich zugeben, dass ich etwas voreilig war, denn ich hatte noch nie das Vergnügen mit einer Damen, die solchen Attribute hatte und dann auch noch solchen großen Attribute. Außerdem war sie einfach unbeschreiblich hübsch und gutaussehend und sexy sowieso mit einem prächtigen Dekolleté und vollen Lippen, die geküsst werden wollten. Dann haben wir uns nett unterhalten und wollten gerade los, als mir einfiel, dass ich gar nicht genug Geld bei mir habe, weil ich ja eigentlich was anderes vor hatte... wie peinlich!<p> </p>
Also schnell zur Bank und zurück, doch siehe da... sie war gerade nicht da. Also wartete ich etwas und kurze Zeit später war sie wieder da, was sich aber anfühlte wie eine Ewigkeit, denn sie hatte mich in ihren Bann gezogen. Ich wollte nur sie!<p> </p>
Als sie mich nochmal gesehen hatte, sah ich bereits das Funkeln in ihren Augen. Ohne vielen Worte zu wechseln, ist sie in mein Auto gestiegen und wir haben uns auf den Weg gemacht. Nachdem wir das finanzielle geregelt haben, haben wir es uns gemütlich gemacht. Und jetzt konnte ich ihren Anblick endlich in vollen Zügen genießen, denn unter dem richtigen Licht war sie noch umwerfender: Was für eine sagenhafte Figur gepaart mit unglaublich sexy Dessous! Vor allem die sexy Spitze ihres BHs umspielte ihren tollen Brüste und als sie ihn dann endlich abgelegt hat, wollte ich nicht länger warten: Ich habe geknetet und geleckt und gekniffen und und und! Und dann kam das eigentliche Vergnügen: Langsam aber bestimmt hat sie mich auf's Bett gedrückt und mich von meiner Hose befreit. Ich war schon halbwegs bereit und mit ihren zarten Händen hat sie mich richtig hart gemacht.<p> </p>
Und dann, endlich, spürte ich die Wärme ihres Mundes und ihre feuchte Zunge und ich habe es richtig genossen, wie sie mich lang und tief verwöhnt hat (natürlich safe). Ich habe genüsslich dabei zugesehen, wie sie voller Hingabe ihr Werk verrichtet hat.<p> </p>
Doch genug vom Vorspiel, deswegen habe ich ihr dann zu verstehen gegeben, dass ich nun zum Hauptgang wollte. Also hat sie sich langsam erhoben und sich anschließend wie ein Cowgirl auf mich gesetzt... und ich war wie gelähmt! Wow!<p> </p>
Doch ich war schließlich wegen ihrer Brüste hier. Deswegen habe ich sie zu mir heruntergezogen und mich wieder voll und ganz ihren Brüsten gewidmet während sie mit ihrem tollen Hintern auf und ab ritt und mich um meinen Verstand brachte.<p> </p>
Doch ein Gentleman genießt und schweigt. Wer neugierig geworden ist, wird sie schon irgendwie finden. :)<p> </p>
Auf diese Weise konnte ich dann mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Ich hatte mein erstes Paar von (wirklich toll) gemachten Brüsten, ich hatte meinen Spaß und am Ende habe ich auch etwas (Bett)-Sport betrieben. ;)<p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/gastautor" rel="">Gastautor</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">280</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:36 +0000</pubDate></item><item><title>Wie man sich irren kann...</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/wie-man-sich-irren-kann/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1419547541_monthly_2021_111251089385_20141114571013_m.jpg.b615c5e31e0e4d638f22677e4e807718.jpg.1accc3aa7971014e9cb1785623c246f4.jpg" /></p>



<strong>Von unserem Gastautoren und Kaufmich Community Mitglied <a href="http://www.kaufmich.com/flieger69" target="_blank" rel="external">flieger69</a></strong>
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Wie man(n) sich irren kann, oder was passiert wenn man(n) zu lange wartet, um sich zu entscheiden. Natürlich wird es niemanden groß interessieren, aber wie heißt es so schön, schreiben befreit die Seele. Also schreibe ich jetzt mal ... nur für mich.<p> </p>
Vorab. Nach Berlin bzw. Brandenburg bin ich vor fast 5 Jahren gekommen, der Liebe wegen bin ich abgehauen. Am zweiten Weihnachtstag habe ich festgestellt, dass meine damalige Freundin mich wohl nicht mehr wollte und sich entsprechend im Internet umgeschaut hatte. Vor Weihnachten habe ich noch 12 Computer verkauft, um wenigstens Geld für die Weihnachtstage bzw. – Geschenke zu haben. Naja, so kann es eben laufen ....<p> </p>
Anfangs habe ich in Hotels gewohnt und dann ein kleines idyllisches Wochenendhaus am Wasser gefunden, hier lebe ich immer noch. Berufsbedingt bin ich im Verkauf ja auch viel unterwegs, da ist es egal wie abgelegen und zurückgezogen ich letztendlich lebe. Habe `ne ganze lange Zeit an dieser Trennung herumgeknabbert und hatte richtige Schmerzen, diese Frau habe ich wirklich geliebt und ich kann dann nicht einfach los und mir eine neue suchen. Das dauert bei mir ewig und da ich eigentlich, außer bei Kundengesprächen, auch keine Frau ansprechen würde und mich hier in der Pampa auch keine findet, habe ich es mir in dieser Rolle recht bequem gemacht. Naja, um nicht zu weit abzuschweifen ... Dachte immer man(n) läuft irgendwann, irgendwie gegen die Richtige und alles ergibt sich auf wunderbare weise. Jou, da kann man lange warten ...<p> </p>
So nach einem Jahr, eher nach anderthalb Jahren regten sich natürlich auch meine Triebe und ich bin unter anderem bei KM gelandet. Mittlerweile ist es übrigens das dritte Mal das ich ein Profil dort habe. Diese Art von Treffen war so gar nicht mein Ding, aber oberflächliche Bekannt- schaften übers Internet wollte ich auch nicht. Habe es dann mal in der Potsdamer event – Zeitschrift versucht. Erst meldete sich keine Frau, dann habe ich in die nächste Ausgabe (ist ja kostenlos) reinge- schrieben ich könne kochen und fliegen (kann ich wirklich), naja und netter, ruhiger Typ und so. Es kamen ungefähr 12 Zuschriften die ersten beiden Tage nach Erscheinen der Januarausgabe. Ich weiß ja nicht was die Frauen so denken, aber wenn ich nur eine bekomme wenn ich protze, dann lieber nicht. Wer weiß wie ich wieder mal verplant werden sollte. Habe mich natürlich mit keiner getroffen. Aber eine nette Frau sollte schon her nur wie ? Habe dann diverse Frauen meistens bei KM angeschrieben und auch besucht. Ooh, man ...<p> </p>
Habe natürlich auch so meine Vorstellungen, war anfangs allerdings sehr verkrampft. Habe wirklich nette Frauen kennengelernt, ordentlich mein Geld übergeben, meistens so um die 100 €, dann haben wir geredet und Kaffee getrunken. Ich hab gesagt, ich müsste wieder weg und habe keine auch nur angefasst. Sex und Liebe gehören, zumindest für mich, ganz fest zusammen. Hatte also wirklich Schwierigkeiten, aber nur ausschwitzen beim Sport oder Radfahren ging und geht ja auch nicht. War noch nie im Bordell oder sonstigen Häusern. Komplettes Neuland, was ich ja eigentlich so nicht wollte. Ich hab jedenfalls oft bezahlt, für mich ist es der Anstand der Frau gegenüber. Mein Pech wenn ich nicht mehr mache, sie haben es mir alle sehr nett angeboten. Ich konnte einfach nicht !<p> </p>
Könnte allerdings ganz viele, meist schöne Anekdoten rund um die Treffen erzählen. Irgendwann hat es jedenfalls gepasst. Es war zwar eine ganz andere Frau wie auf dem Foto in der Anzeige, aber auf meinem Wunsch hin nach passendem Outfit wurde nachgegangen. Ich mag es nun mal wenn die Frau gepflegt ist und sich hübsch und chic zurechtmacht. Wir haben uns in einem Hotel in Brandenburg getroffen und sie hatte unterm Mantel tatsächlich nur ein kurzes, dezentes Teil an. Wir sind so zum Italiener und anschließend auf`s Zimmer. Es hat gepasst, richtig gepasst, war wunderschön, mit allem drum und dran. Eine tolle liebenswerte Frau.<p> </p>
Seitdem habe ich mich dann doch öfters getraut und immer auch die volle Punktzahl bekommen (*****).<p> </p>
Bin also irgendwann mal wieder bei KM am rumstöbern und stoße auf ein Bild. Dezenter, hübscher Körper in farbigen Dessous. Das Gesicht konnte man nicht sehen, dafür aber die überaus tolle Figur und die dunklen Haare. Habe sie, Susi, angeschrieben. Es kam nichts zurück. Gut denke ich, dann eben nicht. Gibt ja so einige, die nicht mal freundlich absagen können. Warum eigentlich nicht, wir Männer sollen doch auch freundlich sein. Aber gut ... Nach bestimmt 6 oder 8 Wochen klicke ich wieder auf das Bild und schreibe nochmal hin. Irgendwann, viel später kam tatsächlich eine Nachricht von ihr. Dann ging es recht zügig. Verabredung zum Essen in Berlin zum Kennenlernen und um danach zu ihr zu gehen. So sollte es laufen. Gegessen und sehr nett und angeregt unterhalten haben wir uns, sind dann auch zu ihr. Aber da war es wieder, ich konnte und wollte nicht. Wir haben noch geplaudert und ich habe mich dann höflich verabschiedet. Natürlich habe ich auch die vereinbarten 80 € bezahlt. Habe sie dann nach ein paar Tagen nochmal angesimst und bin Abends hin. Diesmal hat sie mich nicht vom Haken gelassen und es war mehr als angenehm.<p> </p>
Die 80 € hat sie übrigens verrechnet und mein Geld erbost zurückgewiesen. Eine Frau mit Charakter. Eine Frau mit mehr als nur Charakter, wie sich später noch herausstellen sollte. Manchmal hat sie mir gesimst „Eddi, wie geht es Dir ?“ Da wußte ich, was los ist, habe geantwortet und wir haben uns, meist kurzfristig, bei ihr getroffen. Jetzt, wo ich das so schreibe, überkommt mich jede Menge Wehmut. Logischerweise waren da ja auch noch andere Typen, Stammkunden und sonstiges.<p> </p>
Egal, es war immer superschön und ich hatte eine Frau für Zweisamkeit gefunden. Ich für meinen Teil brauche nicht viele Frauen, aber eine richtige. Und das Geld habe ich immer gleich zu Anfang unserer Treffen in eine Kaffeetasse getan und auch irgendwie die Bezahlung verdrängt. Es war so ok. Wir haben uns ziemlich oft getroffen und irgendwann habe ich dann immer gefragt, wenn sie mich wieder mal angesimst hatte, ob ich über Nacht bleibe. Meistens haben wir ein, zwei Gläser Wein getrunken und dann 50 Km mit dem Auto kommen evtl. nicht so gut. Das war `ne schöne Zeit.<p> </p>
Wir haben geredet über Gott und die Welt, Ferngesehen, sind zusammen eingeschlafen und zusammen aufgewacht. Das kannte ich so ja gar nicht mehr, glaube ich habe sie nachts fast totgestreichelt. Habe mir überhaupt keine Gedanken über den weiteren Verlauf gemacht, die Zeit mit Pia war einfach unbeschreiblich, es gibt dafür keine Worte die das bezeichnen könnten. Trotzdem wusste ich immer, verlieben ist nicht. Unter der Woche Abends mal hat sie für mich gekocht. Ich habe sie damals gefragt was ich für sie bin. Sie sagte ich sei ihr Gast, so wie von Anfang an. Ok, dachte ich. Das ist eine ehrliche Ansage und bin auch erst wieder am nächsten Morgen los. Als sie dann mal die Bewertung einer anderen Frau auf meinem Profil gelesen hatte, war sie ziemlich stinkig. Das habe ich nicht verstanden. Ich war ja auch nicht der Einzige für sie. Nach dem die Mails dann recht heftig wurden, habe ich den Kontakt einfach abgebrochen. Sie schrieb mich dann nach `ner Woche wieder an und wir haben uns natürlich getroffen. Einmal allerdings war es sehr, sehr extrem. Sie hat mich ganz böse beschimpft, ohne Grund, einfach so. Dachte mir da stimmt was nicht, habe alle Telefonnummern die ich von ihr hatte zigmal angerufen. Sie hat nicht abgenommen. Habe per SMS gefragt was los ist, hatte auch Angst sie tut sich was an. Die Simsen von ihr waren wirklich so heftig, dass ich den Kontakt wieder abgebrochen habe und habe nicht mehr reagiert. Musste die ganze Zeit an sie denken, wusste doch das irgendwas nicht in Ordnung ist. Nach einer Woche simste sie mich an und bat um ein Treffen, sie bräuchte einen Rat. Am Telefon wär das nicht so gut und ich sollte doch bitte vorbeikommen. Das war im September vorletzten Jahres und fast zeitgleich, etwas früher ergab sich parallel folgendes: (Und jetzt geht es eigentlich erst richtig los.)<p> </p>
Ich wohne hier auf einem kleinen Grundstück mit 7 anderen Parteien. Im juni/July, ich weiß es gar nicht mehr so genau, zog hier eine neue Nachbarin mit ihrem Sohn zu. Guten Tag und guten Weg, mehr nicht. ... und so weiter, und so weiter, und so weiter. Ist echt wahr. Mittlerweile ist es mein viertes Profil, weil ich doch tatsächlich immer noch glaube das es stimmt wenn m/eine Frau sagt ............., denkste !! Und bald treffe ich mich mal wieder hier und da mit einer netten Frau von KM.<p> </p>
Grüße in die Runde.<p> </p>
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 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/gastautor" rel="">Gastautor</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">269</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:35 +0000</pubDate></item><item><title>Ein Datebericht</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/ein-datebericht/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1855535087_monthly_2021_11564365175_20141114571013_m.jpg.db793387f8091fbd80268ed7f668dacc.jpg.3e739832be52a5e50ec839d2add0a14b.jpg" /></p>



<strong>Ein Beitrag des Gastautoren <a href="http://www.kaufmich.com/Michael_1758" target="_blank" rel="external">Michael_1758</a></strong>
 <p> </p>
Es begann schon im August. Da habe ich eine sehr interessante Anzeige gelesen und ich musst einfach schreiben. Wollte diese Dame kennenlernen. Nicht nur ihre Bilder haben genau meinen Geschmack getroffen, sondern auch ihr Profil. Der Stil, wie sie schrieb, war anders. Auch ihre Vorlieben und Phantasien entsprachen den meinen.<p> </p>
Also, wie schon einige mal zuvor, mir einen netten Text zur Begrüßung ausgedacht in der Erwartung auf Antwort. Diese ließ nicht lange auf sich warten. Wir hatten einen „heißen“ Draht zueinander. Haben dann auch telefoniert. War der Wunsch von uns beiden, denn über die Stimme erfährt man doch auch noch, ob die Sympathie passt. Denn gegenseitige Chemie sollte stimmen, bevor es zur Biologie übergeht. Wir haben über belangloses Zeug geklönt und uns sage und schreibe ein Treffen in 2 Monaten fest gemacht. Manche eine Dame hätte mir wohl den Vogel gezeigt. Auch ich war verblüfft, das dies so unproblematisch von statten ging. In den folgenden 2 Monaten haben wir auch öfters noch geschrieben und immer wieder beteuert, dass wir uns auf dieses Treffen freuen und den Tag entgegenfiebern.<p> </p>
Nun war es endlich soweit. Der Tag, unser gemeinsamer Tag, ist gekommen. Wir haben vorher telefoniert, damit sie auch weiß, auf welchem Zimmer wir uns treffen. Wir haben uns aber für die Hotel Lobby entschieden. Vorher habe ich mich natürlich frisch gemacht und das Zimmer hergerichtet. Ehrlich gesagt, ich war nervös. Bin dann pünktlich in die Lobby. Habe mich hingesetzt und gewartet. Jedes mal, wenn die Hoteltür aufging, pochte mein Herz. Auf einmal stand sie da, eine sympathische Erscheinung, wie ein Engel so lieb und zart. Wir haben uns herzlich begrüßt.<p> </p>
Aufgrund der längeren Anreise sind wir in das Restaurant gegangen und haben was getrunken und gegessen. Dabei kamen wir ins Gespräch und haben uns kennengelernt. Für mich war dies eine völlig neue Erfahrung. Noch nie ist eine Dame, von <a href="http://www.kaufmich.com" target="_blank" rel="external">kaufmich</a>, mit mir ausgegangen. Es war sehr schön, auch meine ich, hat es ihr auch gefallen. Nach über zwei Stunden sind wir dann auf das Zimmer gegangen. Eh ich mich versah, war sie ausgezogen. Obwohl ich doch das gegenseitige annähern, beschnuppern und sich entdecken so prickelnd finde. Na gut, da hat wohl das Herzblatt eilig. So zog ich mich auch aus. Nun kam es zu einer überraschenden Wendung. Sie wollte mit mir duschen. Mhhh, sehr schön. Dieses gegenseitige Einseifen und Erforschen haben wir endlos lange gemacht. Es war einfach nur herrlich im Wasserstrahl zwei nackte Körper, die sich liebkosten. Irgendwann entstiegen wir der Dusche und machten es uns auf dem Bett gemütlich. Wie frisch verliebte streichelten, küssten wir uns. Mir bleibt immer noch der eine Satz im Ohr:“ Wenn du nass werden möchtest musst du nur genau so weiter machen.“ Dies heizte mich zusätzlich an und wir erlebten beide mehrere schöne Momente, welche ich nicht im Detail beschreiben kann und möchte. Nur soviel sei gesagt, es war wirklich nass. Einfach nur unbeschreiblich. Die Zeit schien still zu stehen.<p> </p>
Leider hat alles ein Ende. Wir duschten noch gemeinsam zusammen. Bevor sie ging, zeigt der blonde Engel noch, welche Spielsachen hätten zum Einsatz kommen können. Letzten Endes sind doch die Naturalien immer noch die besten. Ich habe sie noch zum Auto gebracht und dann fuhr der Engel fort.  Auf diesem Wege möchte ich sie ganz herzlich grüßen und ihr für die Zukunft alles Liebe wünschen.<p> </p>
Auch möchte ich nicht unerwähnt lassen, alle Damen, die ich bisher treffen durfte, waren einzigartig und jedes Treffen war zum Glück nicht immer artig. Ich freue mich weiterhin mit bekannten Damen schöne Zeiten zu verbringen wie aber auch noch Damen kennenzulernen.<p> </p>
Auf diesem Wege alles Liebe, auch wenn es mal scheint, ein Treffen rückt in weite Ferne, die Hoffnung stirbt zum Schluß.<p> </p>
Euer Michael<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/carina" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">260</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:34 +0000</pubDate></item><item><title>Inniger Sex erf&#xFC;llte Leidenschaft rauschende Schmerzlust - gegen GELD?</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/inniger-sex-erfuellte-leidenschaft-rauschende-schmerzlust-gegen-geld/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/991085751_monthly_2021_112046307682_2015011003467_365863256876200_946833264_n.jpg.4631e4ec01493f2a91169f724e73d457.jpg.b96eac2ab06c849e64dcb1390697ddb0.jpg" /></p>



Top Blog von Escort <a href="http://www.kaufmich.com/SklavinJana" target="_blank" rel="external">Sub Jana</a>
 <p> </p>
Nach einem Jahr Kaufmich und intensivsten Erfahrungen möchte ich ein kleines Fazit ziehen:<p> </p>
eigene Leidenschaft und Geld? wie passt das zusammen?<p> </p>
Nun zuerst steht bei mir der MENSCH im Vordergrund.<p> </p>
Meine Leidenschaft zur Erotik und speziell im B D S M Bereich ist echt und für mich ein heisses Abenteuer. Mein Mann erlaubt mir diese Freiheit, "es" auszuleben.<p> </p>
DAS stärkt seltsamerweise unsere Ehe und unsere Liebe.<p> </p>
Meine Gäste sind meist gebunden und müssen ihre Leidenschaften im Gegensatz zu mir heimlich leben und möchten vor allem eins nicht: Beziehung und damit Gefühlsverwicklungen.<p> </p>
Habe ich ein schlechtes Gewissen? Nein!<p> </p>
Diese speziellen Seiten der Erotik mag selten eine "normalo" Frau und somit nehme ich ihr nix weg. Und schon gar nicht ihren Partner.<p> </p>
In Bezug auf das Thema des Taschengeldes sprach ich mit einem mir überaus lieb gewordenen Gast.<p> </p>
Nun, wir alle versorgen zb unsere Lieben mit Geld: Familie, Frauen Kinder. Ist Liebe somit im Widerspruch zum Geld? Oder sichert das Geld nicht einfach nur den Unterhalt....aus Wertschätzung gegeben.<p> </p>
Und so nehme ich voll Wertschätzung das Taschengeld an. Spare , leiste mir ab und an was Schönes, trage zum Familienunterhalt bei. Nicht mehr und wahrhaftig auch nicht weniger.<p> </p>
und an ERSTER STELLE stehst DU; MEIN LIEBER GAST<p> </p>
DEINE BEDÜRFNISSE ZU STILLEN; DIR GLÜCKLICHE BEREICHERNDE SM ERFAHRUNGEN ZU SCHENKEN, IST MEINE LEIDENSCHAFT, MEIN INTERESSE!!!!!<p> </p>
DAS ist meine seelische Befriedigung und mein Rausch des Schmerzes, getröstet in deinen Armen, ist meine innerste Belohnung.<p> </p>
Soweit so klar?<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/carina" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">245</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:30 +0000</pubDate></item><item><title>Escort Date</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/escort-date/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/687207004_monthly_2021_111367023096_2014116034355_m.jpg.0d19a5867eed0c72be9efcb9fea0c5f1.jpg.1c901e6566ae5b1f268150610d1a9a26.jpg" /></p>



<strong>Ein Beitrag von <a href="http://www.kaufmich.com/nazan" target="_blank" rel="external">Escort Nazan</a> </strong>
Mit quietschenden Reifen fährt er los. Ohne ein "Ich liebe dich", mit nicht einmal einem "Bis später". Meine Absätze klacken auf dem nassen Asphalt, während ich zur Haustür laufe, hinter der der Kunde mich erwartet.<p> </p>
Er scheint sauer auf mich zu sein. Mal wieder. Aber er sagt nichts, er lächelt bloß. Und ich kann ihm das nicht einmal übel nehmen.<p> </p>
Ich läute an der abgemachten Hausnummer, unter abgemachtem Namen. Den Kunden kenne ich seit letzter Woche. Heute treffen wir uns zum dritten Mal. Das ist auch überhaupt der Grund, dass ich einem Hausbesuch zugestimmt habe. Eigentlich haben wir abgemacht, dass ich das nicht anbiete - höchstens bei Sympathie. Und sympathisch ist der Kunde ja. Witzig, gutaussehend und gepflegt auch. Er entspricht dem Bild von Mann, den ich in meinen Anzeigen beschrieben habe. Also stimmt doch alles?!<p> </p>
Es klingelt kurz, ich ziehe meinen Finger ruckartig, fast verschreckt zurück. Ich höre zuerst mein Herz klopfen, dann einen Schlüssel hinter der massiven Tür. Während das Adrenalin durch jede Faser meines Körpers schießt, frage ich mich, wieso ich dermaßen aufgeregt bin. Das ist ja schließlich nicht mein erstes mal.<p> </p>
Die Tür öffnet sich langsam und im Halbdunkeln sehe ich seine Silhouette stehen. Ein kurzes "Hallo" durchbricht die Stille. Seine rauchige, tiefe Stimme verwandelt den Adrenalinstoß in meinem Bauch in unzählige kleine Schmetterlinge.<p> </p>
Oh nein. Bitte nicht.<p> </p>
Ich lächle ihn an und frage ein bisschen provokant, ob ich denn hinein kommen dürfte. Ich laufe an ihm vorbei, hinein in seine Wohnung und spüre förmlich, wie er mich mit seinen Blicken auszieht. Zuerst mein Haarband, dann mein kleines Schwarzes, dann meine Unterwäsche, bis ich schließlich nur noch in meinen Strapsen und Highheels dastehe. Allein der Gedanke daran, dass seine Hände mir auch die letzten Kleidungsstücke vom Körper reißen, lässt mich verrückt werden. Ich zittere vor Erregung. Eine einzige seiner Berührungen würde mich zum Kommen bringen. Also setze ich mein Pokerface auf, denn meine Fantasie spielt mir offensichtlich einen Streich.<p> </p>
Auf die Frage, ob er verheiratet sei, dreht er verneinend seinen Kopf weg. Dabei ist es offensichtlich. Eine stilvolle Einrichtung, Blumenvasen und Tischdecken aus Spitze verraten die Anwesenheit einer Frau in seinem Leben. Wieso mir das auffällt? Ich weiß es nicht. Ich kam hier an, um zu arbeiten. Aber nun stehe ich hier im Kerzenschein und Vanilleduft, während der Raum von einem Gefühl der Entspannung und Ruhe erfüllt wird.<p> </p>
Ohne viel zu reden zieht er mich aus, in genau der Reihenfolge, die ich vorher vor meinem inneren Auge gesehen habe. Nicht einmal mein Honorar konnte ich mir im Voraus geben lassen, als er anfing, zärtlich meinen Hals, und dann meine Brüste zu küssen.<p> </p>
Leidenschaft.<p> </p>
Er hat mir eine unbekannte Seite meiner Selbst offenbart, die ich bis dato nicht kannte.<p> </p>
Ich ziehe mich wieder an. Er beobachtet mich auf eine besitzergreifende Art. Die Art, auf die ein Löwe eine Gazelle beobachtet. Ob mich das stört? Ja. Ob es mich bei ihm stört? Nein.<p> </p>
Ich nehme das Geld. Es fühlt sich diesmal anders an. Ich will es nicht haben.<p> </p>
Aber ich nehme es, lächele verlegen und drehe mich um. Seine Blicke folgen mir erneut.<p> </p>
Hinter mir fällt die Tür zu. Das einzige, was man in der nächtlichen Stille hört, ist das Klacken meiner Absätze.<p> </p>
Er wollte mich abholen. Er sollte mich abholen. Er hat es nicht gesagt, aber bis jetzt war es immer so. Ich zünde mir eine Zigarette an, um die Zeit tot zu schlagen. Seltsame Gedanken schießen mir durch den Kopf. Ich sehe sein Gesicht, dann sehe ich das Gesicht des Kunden. Sie sehen sich ziemlich ähnlich.<p> </p>
Quietschende Reifen. Er kommt.<p> </p>
Er fährt langsam vor, bleibt stehen und öffnet von innen die Beifahrertür. Sein Blick ist leer und er hat getrunken.<p> </p>
Normalerweise zittere ich vor Erregung.<p> </p>
Aber diesmal nicht mehr.<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/gastautor" rel="">Gastautor</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">195</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:26 +0000</pubDate></item><item><title>Der erste Ku&#xDF; &#x2026; mit einer Frau?</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/der-erste-kuss-mit-einer-frau/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/946224364_monthly_2021_11170031902_20141019225069_m.jpg.1d07cd8fa28da28ed24ba66d78f366e4.jpg.c13b89daf99846ce6a9b02ed00b48f85.jpg" /></p>



<strong>Von Escort <a href="http://www.kaufmich.com/Elouise" target="_blank" rel="external">Elouise</a></strong>
Es gab da mal einen pubertären Versuch mit meiner besten Freundin. Wir wollten ausprobieren, wie es ist, eine Frau zu küssen. Aber das hat nicht geklappt. Wir haben nur gelacht und gegiggelt, es wollte sich einfach keine erotische Stimmung einstellen. Wohl eigentlich auch kein Wunder. Den besten Freund zu knutschen funktioniert in der Regel ja auch nicht (wirklich gut) :).<p> </p>
Dieser letzte Gedanke, wie so einige weitere zu dem Thema Erotik unter Frauen und Erotik unter mehr als zwei Personen, hat sich allerdings erst vor ganz kurzer Zeit eingestellt. Denn bisher habe ich Angebote von Frauen, mit Frauen, wie auch immer, kategorisch abgelehnt und mir keinerlei Gedanken darüber gemacht, ob es auch anders sein könnte.<p> </p>
Nun bekam ich aber vor ein paar Tagen einen Anruf. Ich kannte die Nummer nicht und ging völlig unbefangen ans Telefon, so aus ganz anderen Themen und Gedanken heraus. Aus dem Alltag mitten in einen Escort-Anruf also.<p> </p>
Eine sehr sympathische Stimme am Telefon, ein Herr, vielleicht wenige Jahre älter als ich? (Ja, wie sich herausstellt Mitte vierzig.) Und sein erster Satz schon, hat alles auf den Kopf gestellt: „Meine Partnerin und ich hätten gerne ein Date mir Dir.“<p> </p>
Ich habe keine Ahnung, warum das so ist, aber mein Bauch sagte sofort: „Wow. Wie sexy. Ja, ich will.“<p> </p>
Dann kam natürlich mein Verstand zu Wort: „?? Seit wann bin ich denn bitte bi?? Was ist denn auf einmal anders, dass ich ein Ja im Bauch habe, statt des bisher reflexartigen „Nein“, was die Erotik mit einer Frau angeht?“<p> </p>
Ich habe mir seitdem, wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, ein paar Gedanken gemacht…<p> </p>
Nun, das Escortleben hat mich natürlich insgesamt offener, neugieriger und entspannter gemacht, in Fragen von Erotik und Sex. Ich habe mich außerdem gedanklich des öfteren mit der Frage beschäftigt, warum eigentlich die Polyamorie nicht das Beziehungsmodell unserer (also der gesellschaftlichen) Wahl ist.<p> </p>
Nun ist das Vorhaben, als Paar gemeinsam mit einer Escortlady Sex zu haben, im strengen Sinne keine Polyamorie, eine offene Beziehung aber auf jeden Fall, und ich finde das alleine schon sehr beeindruckend. Die Offenheit und die faire Übereinkunft, dass es in Ordnung ist, dass sich die sexuelle Lust nicht ausschließlich auf den eigenen Partner bezieht, und die Fähigkeit, die positive Erfahrung der körperlichen Berührung, der Intimität und des Sich-fallen-lassen zu teilen und auch dem anderen zusehend zu gönnen, empfinde ich als sehr sinnlich, bereichernd und die (emotionale) Intelligenz dahinter wahnsinnig aufregend und sexy.<p> </p>
Und dann kamen die Detail-Daten.<p> </p>
Le Méridien in Stuttgart. Der Wunsch ein langes Abendkleid oder knielanger Rock mit Bluse, gerne leicht transparent und wenig Schmuck. Darunter Korsage und Strapse. Glücklicherweise besitze ich EIN sehr exquisites Stück, teurer als jedes einzelne andere Kleidungsstück, das ich besitze und je besessen habe… Dieses sollte also an diesem Abend die Ehre haben. Was fast nie der Fall ist. Viel zu wertvoll. No way.<p> </p>
Nachdem ich nun einige Tage nur positiv aufgeregt gewesen war, stellte sich nun, beim Duschen doch echte Nervosität ein: Paradox? „Was ist, wenn ich der Frau nicht gefalle?“ „Was ist, wenn es mir nicht gelingt, mich der Situation hinzugeben?“ Kurz: Totale Aufregung! Weiche Knie. Und dann – mal wieder High Heels, die richtig hohen. Oh Gott.<p> </p>
Ich weiß im Nachhinein kaum mehr, wie ich zum Méridien gekommen bin. Ich bin gefahren wie ferngesteuert. Und mein Bauch war Pudding, wie die Knie. Aber was ich noch genau weiß, diese unsicheren Knie haben so gezittert, dass ich bevor ich das Foyer des Hotels betreten konnte, erst einmal ein paar mal tief Luft holen mußte. Würde meine Stimme überhaupt funktionieren? Ich habe gleich zwei Gegenüber, von denen einer sicher immer ein Stück weit weiter von mit entfernt sein wird, eher in der Beobachter-Rolle, als der andere. Also stehe ich immer unter Beobachtung. Ertrage ich das überhaupt?<p> </p>
Wir trafen uns an der Bar. Und meine Neugierde und die tagelange Beschäftigung mit der Frage „Frau“ hat mich wohl so fixiert, dass ich den Mann, der ja eigentlich meine Kontaktperson war, mit ihr hatte ich nicht gesprochen oder irgendwie kommuniziert, völlig links liegen ließ, im ersten Moment, und die schlanke, beeindruckende blonde Frau anstrahlte als sei ich verliebt.<p> </p>
Glücklicherweise übernahm, wie es auch sein soll und am besten funktioniert, von da an mein Bauch wieder die Regie und ich überließ mich schlicht und einfach der Situation. Der Mann lachte und sprach mich an. Ich löste meinen Blick von seiner Frau und nahm nun auch ihn wahr. Offene, humorvolle und intelligente Augen, eine angenehme Wärme darin zu sehen. Ich empfand ihn sofort als Gastgeber und „Moderator“ unserer Begegnung und fühlte mich aufgehoben und neugierig zugleich. Meine Erregung stieg schlagartig an.<p> </p>
Ich wollte keinen Smalltalk führen. Deshalb bat ich die beiden spontan, doch direkt mit mir in ihre Suite zu gehen. Zwei Menschen und dann noch Öffentlichkeit, das war mir zu viel. Ich wollte mit ihnen allein sein. Ich wollte herausfinden, was die beiden von mir, mit mir wollen.<p> </p>
In der Präsidentensuite setzen wir uns an den leise knisternden Kamin. Natürlich setzte ich mich auf das braune Ledersofa mit seinen goldenen Kissen, um den beiden oder einem von beiden die Möglichkeit zu geben, sich zu mir zu gesellen. Der Herr setzte sich auf einen der beiden Sessel, ganz in der Nähe des Kamins. Ich schmunzelte innerlich, so hatte er einen perfekten Anlass, sich ein wenig zu entkleiden, dachte ich mir.<p> </p>
Sie setzte sich also neben mich. Ich war erfreut zu spüren, wie sich auf einmal meine Nervosität auflöst und stattdessen der Wunsch aufkommt, dass sie mich begehrt. Sie lächelt mich an. Ihre filigranen Gesichtszüge, die strahlend blauen Augen, der perfekt rot geschminkte Mund und winzige Lachfältchen an den Augen faszinieren mich.<p> </p>
Schon interessant, wie schnell sich uralte Mauern im Kopf, die ich immer für unhinterfragbar und für fest zementiert hielt, dahinschmelzen können, wenn man (frau :-)) sich schlicht und einfach der Situation hingibt.<p> </p>
Woher kam das nochmal? Die Idee, ich stehe nicht auf Frauen? Ich kann mich einfach nicht erinnern.<p> </p>
Sie lächelt mich an. Genau. Da war ich, bevor meine Gedanken sich in Grundsatzfragen verirrten… Und sie fragte mich einfühlsam und gleichzeitig völlig unaufgeregt, wie es mir geht. Gut ging es mir. Und so lächelte ich zurück, entspannte mich und wendete mich ihr vollständig zu, so dass ich sowohl sie als auch ihn nun wieder im Blick hatte. Und sie beide mich.<p> </p>
Er zog nun sein Jackett aus. Und lockerte ein wenig seine Krawatte. „Du bist sehr schön. Besonders Dein Gesicht. Das kannte ich ja noch nicht. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schön ist.“ Er lachte: „OK. Ich glaube, das klingt jetzt ein bißchen merkwürdig. Ich hoffe, wir gefallen Dir auch? Möchtest Du mit uns diesen Abend wirklich verbringen? Wenn nicht, kannst Du natürlich abbrechen. Schließlich hattest Du von Anfang an zu bedenken gegeben, dass Du noch überhaupt nicht weißt, ob Du einen Abend mit einem Pärchen verbringen kannst.“<p> </p>
Sie lächelte wieder und stimmte ihm zu. „Ja. Wenn Du abbrechen möchtest, haben wir dafür natürlich Verständnis.“<p> </p>
Nein. Ich möchte auf keinen Fall abbrechen. Ich will diese Frau tatsächlich berühren. Merkwürdig. Er kommt in meinem Kosmos immer noch nicht wirklich vor. Er scheint eher unser Zaungast zu sein. Der Beobachter. Der stille Dritte.<p> </p>
Ich wende mich also noch ein Stück weiter zu ihr und versuche zu lächeln. Ob es mir gelingt, weiß ich nicht. Ich bin so verwirrt, dass ich nur „Nein, nein“ rausbekomme. „Ich bleibe.“<p> </p>
Beide lachen und der Herr steht auf, um uns ein Glas Champagner einzuschenken. „Das ist ein ganz wunderbarer Tropfen, den ich selbst beim Winzer in Polisot gekauft habe. Das ist ein kleiner Winzerort zwischen Chaumont und Troyes…Ein wunderbarer 10-jähriger Tropfen von Raymond Henriot.“<p> </p>
Ich fühle mich geehrt. Sie haben nicht einfach im Hotel bestellt, sondern sich die Mühe gemacht, einen eigenen Champagner mitzubringen, den sie besonders mögen. Das ist eine schöne Geste, finde ich.<p> </p>
Wir stoßen an. Wieder ein wunderbares Lächeln auf ihrem Gesicht, er setzt sich zurück in seinen Sessel und wird nun deutlich: „So, Elouise, Du hast Dich entschlossen zu bleiben, so sollten wir einen weiteren Schritt gehen. Ich kann mir vorstellen, dass Du Dich unsicher fühlst, so überlasse es doch erst einmal uns, Dich anzuführen. Einverstanden?“<p> </p>
„Ja, gerne.“ Erleichterung. Bilder aus Dubai schießen mir durch Kopf, Mark und Bein. Ja, ich mag es, wenn ich einmal kurz die Verantwortung abgeben darf und sie für mich übernommen wird. Gerade bei Themen, die bisher Tabus waren.<p> </p>
„Dann bitte ich Dich nun um eines“ fährt er fort „ziehe bitte zuerst Dein Höschen aus und bring es mir“.<p> </p>
O.<p> </p>
Verantwortung abgeben? Das hab ich nun davon. Aber gut, das schaffe ich, schließlich habe ich auch das Treppenhaus in diesem Appartmenthotel in Hintertupfingen geschafft und das zwei mal.<p> </p>
Noch sitze ich, das Zittern in den Beinen ist noch schwach, aber deutlich sichtbar. Ich versuche halbwegs ästhetisch auszusehen, während ich mir selbst unter den Rock fasse, um meinen Slip zu greifen und von meinen Schenkeln zu streifen. Über den High Heels bleibt es kurz hängen, löst sich aber glücklicherweise schnell wieder.<p> </p>
Ich stehe also auf. Natürlich zittern sie, die Beine. Und mein Gesicht brennt. Ich fühle mich wie betäubt. Ich spüre mein Höschen warm in meiner Hand. Weiß nicht, ob ich lächeln soll, kann… Und sehe ihm schlichtweg einfach ernst in die Augen. Er lächelt verschmitzt, greift meine Hand, streichelt sie und nimmt das Geschenk entgegen. Ich stehe da, versteinert wie eine Salzsäule, aber ich kann lächeln. Das ist schön, denke ich bei mir. Ich kann lächeln, wenn mich jemand anlächelt, egal, in welcher noch so unwirklichen Situation ich mich gerade befinde.<p> </p>
Er hält meine Hand weiter fest und zieht mich zu sich. Er berührt meine Hüfte, streichelt meine Schenkel unter meinem knielangen Rock. „Sehr schön. Vielen Dank. Du kannst wieder zum Sofa. Deine armen Beine ausruhen. …Ach, und knöpfe doch bitte noch Deine Bluse auf.“<p> </p>
Ja, das war ja die Ansage. Des Herrn.<p> </p>
Ganz beiläufig. Ich solle doch bitte noch die Bluse aufknöpfen. Mein Höschen hatte ich ja schon verloren, er hatte es längst in der Hand. Die Beine zittern immer noch. Und nun saß ich wieder auf dem braunen Ledersofa in der Präsidentensuite. Die schöne Blonde saß entspannt mit übereinandergeschlagenen Beinen neben mir und sah mich wohlwollend lächelnd an.<p> </p>
Ganz schön durcheinander, von den vielen Eindrücken, von dem Vorhaben, zum ersten Mal eine erotische Begegnung mit einer Frau, das ganz nebenbei noch in der Begleitung eines Herrn, ihre Partners, zu erleben, war ich wiedermal dankbar, für diese klare Aufgabe: Bluse aufknöpfen.<p> </p>
Ich gab also mein bestes, wieder zu mir zu kommen, mich auf mich zu fokussieren. Mich zu spüren. Meine Aufregung, meine Erregung und meine Hingabe in die Situation. Als auch der unterste Knopf erfolgreich gelöst war, blickte ich die schöne Blonde an, in der Hoffnung, einen Hinweis zu bekommen, was nun geschieht.<p> </p>
Da sie mich weiter aufmunternd anlächelte, zog ich nun langsam meine Bluse aus dem Rock, knöpfte auch die letzten Knöpfe auf und schob die Bluse ein wenig über meine Schultern. Ich weiß nicht, wen diese Geste mehr erregte. Mich oder die beiden.<p> </p>
Ein Schluck Henriot verbarg meine Anspannung, so hoffte ich zumindest. Meine beiden Mitspieler nahmen auch einen Schluck und wir plauderten einen Moment über nette Belanglosigkeiten, bis die schöne Blonde aufstand und sich ins Schlafzimmer zurückzog.<p> </p>
Das Gespräch verstummte und er setzte sich nun neben mich auf das Sofa. Mir zugewandt lächelte er wieder und ergriff mein Gesicht, mit einer Hand am Kinn. Seine Finger glitten über meine Lippen und verschmierten meinen roten Lippenstift ein wenig. Er beugte sich zu mir und küßte mich. Sehr sanft zuerst, dann drängender. Trotzdem waren es ungemein schöne Küsse, sehr weich und rund. Wir harmonierten auf mehr als angenehme Weise. Das half mir ein wenig, meine immernoch vorhandene Anspannung zu vergessen.<p> </p>
Er befreite mich nun vollständig aus meiner Bluse und berührte mich sanft im Nacken, mit seinen Lippen. Ein Schauder ergriff mich. Wie sollte es auch anders sein. Die zartesten Berührungen sind nämlich diejenigen, die mich, vielleicht am langsamsten, aber dafür am nachhaltigsten, in Erregung versetzen.<p> </p>
Nun führte er mich ins Schlafzimmer, wo sie, die schöne Blonde bereits auf das große Bett wie dahin gegossen lag, in einem Hauch von Nichts, das ein Negligee war. Schwarzer Tüll, wie ein Schleier und ein winziges Höschen. Eine wahre Schönheit. Meinem Empfinden nach schöner als ich. Ich empfand tatsächlich Begehren. Ich wollte sie berühren. Ich sehnte mich danach, ihre Hingabe wahrzunehmen.<p> </p>
So muß es sich anfühlen, für einen Mann, wenn er eine schöne Frau verführt. Diese Ästhetik, diese Reinheit, diese Unberührtheit, die aufgelöst werden will. Sie will es nicht offenkundig. Nein sie ruht ganz in sich. Aber ich nehme an, dass sie sich nach einer Berührung sehnt. Ein zartes Streicheln ihrer schlanken Beine. Ein leichtes Kitzeln an ihren Schenkeln… Das würde ich ihr jetzt gerne schenken. Ein zarter Einstieg in ein sinnliches Spiel zwischen zwei weiblichen Körpern…<p> </p>
Als ich mich bewege, hält er mich zurück. Er ergreift mich von hinten und entkleidet mich. Nun vollständig. Seine Hände fühlen sich kühl an auf meiner Haut. Kein Wunder, denn mein Körper brennt jetzt regelrecht.<p> </p>
Nun stand ich also da...<p> </p>
Völlig nackt. Er hinter mir, mich weiter festhaltend, damit ich mich nicht zu seiner schönen Blonden begeben kann. Ich spüre den Stoff seiner Hose, das Leder und die Schnalle seines Gürtels in meinem Rücken. Sein Festhalten verwandelt sich. Von einer funktionalen Handlung in eine erotische. Er umarmt mich nun und ergreift meine Brüste. Ich empfinde eine Mischung aus Erleichterung und noch stärkerer Sehnsucht nach Berührung, nach Umschlungen sein, nach weiteren Küssen, Schmecken, alles in mich aufsaugen... Ich stöhne auf.<p> </p>
Und nun ist sie es, die sich auf mich zu bewegt. Das, was eigentlich ich tun wollte, tut nun sie.<p> </p>
Sie hat sich vor mich auf die Bettkante gesetzt und meine Beine stehen (ein Wunder, dass ich überhaupt noch in der Lage bin zu stehen) nun zwischen ihren gespreizten Beinen. Sie berührt zart meine Oberschenkel. Sie ergreift meinen Po und zieht mich zu sich.<p> </p>
Bitte stellt es Euch einfach vor, ich kann es nämlich nicht ausdrücken, was nun geschieht.<p> </p>
Fakt ist, es dauerte die ganze Nacht. Und ich war in meinem Leben noch nie so erschöpft, wie nach dieser Nacht. Nicht, weil ich so viel hätte "leisten" müssen, nein es kam mir so vor, als ob ich ständig von diesem schönen und sinnlichen Paar verwöhnt wurde. Im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, mich viel zu selten, viel zu kurz revanchieren zu dürfen, für die Höhepunkte, die mir die beiden bescherten. Ich weiß nicht, ob Ihr dieses Gefühl kennt. Diesen tiefen Wunsch, das, was man gerade erleben durfte, zurückzugeben. Es ist für mich tatsächlich schmerzlich, mich nicht ausgiebig revanchieren zu dürfen. Und so ging es mir auch in dieser Nacht der Nächte.<p> </p>
Die ganze Zeit über waren wir in unterschiedlichsten Konstellationen in das Liebesspiel verwickelt. Ob wir beiden Ladies gemeinsam ihren Geliebten verwöhnten oder eine von uns Damen im Mittelpunkt stand oder ob sich einer an den Spielfeldrand zurückzog... Es war rundherum warm, weich, heiß, und ich hatte das Gefühl, wir alle drei wurden nicht satter, sondern immer hungriger. Zwischendurch fielen wir in einen matten Schlaf, schlummerten ein paar Minuten oder auch mal eine Stunde, bis irgendeiner der Spieler wieder wach wurde und seine Fühler zu den anderen ausstreckte…<p> </p>
Es schien wie ein Startschuss, nicht wie ein einmaliges Spiel ohne Wiederholung.<p> </p>
Doch dann kam "das Endspiel". Und das hat mich wieder in die Realität zurück geworfen. Recht unsanft. Die schmerzliche Seite dieses Jobs.<p> </p>
Die letzte Runde, bevor ich mich verabschiedete, gehörte nämlich allein ihnen. Dem schönen Paar. Sie wünschten sich, dass ich als Zeugin dabei bleibe, hätte ich von diesem ihrem Wunsch nichts gewußt, hätte ich mich, glaube ich, klammheimlich verkrümelt. Die beiden in ihrem Liebesspiel zu sehen, diese Vertrautheit und diese immense Lust, fühlte sich für mich elend allein an. Ich war nun und, so spürte ich, insgesamt in ihrem gemeinsamen Leben, Zaungast. Ich war die Illusion, wenn auch eine ganz wunderbare für alle Beteiligten, und die beiden haben eine Realität, die so viel mehr umfasst, als nur eine Nacht...<p> </p>
Ich schlief den ganzen Tag. Und mein Herz war schwer.<p> </p>
Aber morgen lächle ich wieder. Denn trotz Schmerz: Es ist eine schöne Rolle, die Rolle der Zaungästin. :-)<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/gastautor" rel="">Gastautor</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">179</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:24 +0000</pubDate></item><item><title>Bordellstory</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/bordellstory/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/578369860_monthly_2021_11868265749_20130710915580_m.jpg.05b89c2080ed4dea00f2a1e6d6a8deb9.jpg.76526c2463b421e3bcc3eeb793cd9565.jpg" /></p>
<strong>Von Markus Döller</strong>
Wenn ich Nicky nicht kennengelernt hätte, hätte ich in diesem Moment anders reagiert. Ja, ich hätte mich vor Frust wahrscheinlich in einem Mauseloch verkrochen und Trübsal geblasen. Aber jetzt sage ich mir:“ Ach was, Was soll ich mich wegen eines Korbs aufregen. Das Leben ist zu schön dafür. Und ich weiß was ich bin.“<p>&nbsp;</p>
Und so stand ich auf und ließ Judith mit ihrer Freundin sitzen. Ich verabschiedete mich höflich von ihr und ging. Judith Steinert, war eine blonde, zierliche Frau, die seit kurzem als Europasekretärin beim Daimler arbeitete. Die Uhr an der Wand schlug auf halb zwölf. Ich befand mich in der Traube, eine Bar, in der Altstadt von Sindelfingen, umgeben von Fachwerkhäusern.<p>&nbsp;</p>
Die Gelassenheit habe ich Nicky zu verdanken. Ob sie wirklich so heisst, oder ob sie den Namen tragen musste werde ich nie erfahren. Aber es ist mir egal. Es ist mir auch egal, was für Geheimnisse sie sonst noch mir gegenüber hatte. Sie hatte mich auf ihrer Art selbstbewusster gemacht. Dieses neue Selbstbewusstsein habe ich von einer Frau bekommen, von der man alles Mögliche erwartet hätte, aber bloß keine aufmunternden Worte.<p>&nbsp;</p>
Und was Martina Lechmann angeht: Da weiß ich nicht ob ich je mit ihr über die Vergangenheit reden soll. Nicky hatte mir da auch keinen Rat geben können. Konnte mir da überhaupt Jemand sagen, was da die richtige Lösung wäre?<p>&nbsp;</p>
Und so streifte ich durch die Altstadt Sindelfingens, zwischen den Fachwerkhäusern hindurch. Der Himmel war bedeckt und ich sah eine halbe weise Mondsichel durch ein Loch in den Wolken scheinen. Die Erinnerungen an Nicky, und an das was sie für mich getan hatte, kamen mir wieder hoch.<p>&nbsp;</p>
Alles begann im Februar, vor zwei Jahren. Ich stand vor dem Erospark Sindelfingen. Von einem befreundeten Taxifahrer hatte ich gehört, dass es früher zwei kleine Bordelle gewesen waren, die zu einem großen geworden waren. Links vom Erospark ragten die grauen, riesigen Fabrikgebäude des Daimlers hoch. Rechts waren weitere Fabrikanlagen und ein kleiner, weisser Imbißstand, an dem gebratene Hähnchen verkauft wurde. Der Erospark ist in drei Gebäude aufgeteilt, die zusammen die Form eines eckigen Us ergeben. Es gibt das Gebäude A, in der Mitte B und das Gebäude C. So ist die offizielle Aufteilung der Erosparks. Auf dem Parkplatz, vor dem gläsernen und automatischen Eingang, stand ein dunkelblaues Auto, mit der roten Schrift „Erospark“ und der weissen Silhouette eines erotischen Frauenkörpers. Hinter mir war die rotorange gestreifte Wand des Hornbachs.<p>&nbsp;</p>
Mit einem klopfenden Herzen ging ich auf die Glastür zu, die sich automatisch öffnete. Links neben der Glastür, auf der Glasfront, standen die Öffnungszeiten des Erosparks, in weißer Schrift.<p>&nbsp;</p>
Was zum Henker mache ich hier?“ fragte ich mich. Es war überflüssig, dass ich mich das selbst fragte. Mutter Natur hatte mich hier her geführt. Das kommt davon, wenn man die Erotikfilme Freitags Nachts auf Kabel1 anschaute. Man kommt auf dumme Gedanken und schwups war man im Erospark.<p>&nbsp;</p>
Beim Laufen schleife ich mein linkes Bein nach. Der linke Turnschuh war vorne schon abgewätzt. Mein linker Arm ist angewinkelt und gelähmt. Ich bin halbseitig gelähmt. Der Arzt hatte mich bei der Geburt mit der Zange aus der Gebärmutter holen müssen. Damals waren Nervenstränge beschädigt worden, die für die linke Körperhälfte zuständig sind. Und deshalb bin ich halbseitig gelähmt.<p>&nbsp;</p>
Ein grauhaariger, aufgepumpter Bodybuilder, in einer blauen Jeans und einem grauen T-Shirt, kam aus dem Gebäude gestürmt. Sein faltiges Gesicht hatte eine leicht rötliche Farbe. Über seinem T-Shirt trug er eine schwarze Winterjacke. Die Ärmel waren hochgekrämpelt. Er musste irgendwo hin. Er machte kurz halt und fragte:“ Hey, brauchst du Hilfe?“ Ich sah, wie die Adern aus seinen Unterarmen herausquollen. Sie sprangen mir schon fast ins Gesicht.<p>&nbsp;</p>
„Nein danke. Ich habe eine Frage,“ erwiderte ich.<p>&nbsp;</p>
„Ja und welche?“<p>&nbsp;</p>
„Sind da Leute, die mir eventuell gefährlich werden können. Du weißt schon, irgendwelche Zuhälter, oder so?“ Da dieser Mann mich geduzt hatte, nahm ich an, ich könnte ihn auch duzen. Der Bodybuilder schüttelte den Kopf.<p>&nbsp;</p>
„Nee, hier geht´s eigentlich ruhig zu. Vor ein paar Wochen hatten wir hier einen, der besoffen die Mädchen angemacht hat. War zwar ein bisschen nervig, aber sonst ist es hier friedlich. Du, ich muß jetzt weiter. Brauchst du wirklich keine Hilfe? Vor kurzem hatten wir einen Rollstuhlfahrer hier. Wir haben ihn zu zweit durchs ganze Haus getragen. Leider gib’s hier keinen Aufzug.“<p>&nbsp;</p>
„Nein danke.“ Der Bodybuilder eilte in einem schnellen Schritt weiter. Ich schätzte ihn zwischen fünfundvierzig und fünfzig ein.<p>&nbsp;</p>
Ich betrat den Erospark. Drinnen waren die Wände rot und der Boden bestand aus grauen Platten. Rechts ging es am Büro vorbei in einen Raum, in dem eine Bar war. Er war mit ultramodernen, quadratischen Barhockern und Tische ausgestattet. Durch die Beleuchtung hatte er einen Blaustich. Ich befand mich in einem Gang, der rot beleuchtet war. Und so startete ich meine Entdeckungstour durch den Erospark.<p>&nbsp;</p>
Sehr schnell stellte ich fest, dass der Erospark eine mulitkulturelle Einrichtung war. Ich traf Frauen aus allen Teilen der Erde, aus Mexico, Ungarn, Russland Thailand<p>&nbsp;</p>
usw. Aus manchen Zimmern strömte der Duft von asiatischen Essen. Es roch mitten im Puff nach Basmatireis. Ich kam mir vor, als hätte ich mich ausersehen in einem chinesischen Restaurant verirrt. Aus einigen Zimmern ertönte spanische oder türkische Musik. Ich beobachtete, wie sich einige Damen die Fußnägel lackierten. Jede wollte, daß ich zu ihnen, für fünfzig Euro reinkomme. Doch ich wollte nicht. Ich wollte mich nur umschauen. Es gab eine sehr nette Thailänderin. Sie hieß Ducky. Sie war besorgt um mich und füllte mich mit Bonbons ab.<p>&nbsp;</p>
Schließlich gelangte ich an eine Frau, da wusste ich, dass ich dieser Frau nicht widerstehen konnte. Ich kam zu einem Zimmer, im ersten Stock, das in einem rechten Winkel, neben der Treppe lag. Die Tür war von einer roten Lichterkette eingerahmt. Und auf der Tür stand C217. Ich schaute hinein. In dem Zimmer bastelte eine kleine Frau mit brünetter Haut, pechschwarzen, glatten Haaren und kastanien-braunen Augen an ihrer Stereoanlage herum. Das schöne Gesicht dieser jungen Frau haute mich in diesem Augenblick fast aus den Socken.<p>&nbsp;</p>
Auch eine blonde Frau befand sich in dem Zimmer. Für meinen Geschmack hatte die blonde Frau eine zu grosse Oberweite. Es sah etwas unproportioniert aus, zu ihren dünnen und kurzen Beine. Ihre hellblonden Haare waren gelockt. Ihr Mund war breit, und sie hatte einen Spalt der Mitte der vorderen Zahnreihe. Und am Rücken, knapp über dem Po, war sie mit einem bunten drachenförmigem Muster tätowiert. Auf mich wirkte sie wie ein Playmate Model.<p>&nbsp;</p>
Mein Blick wanderte wieder zu der Schwarzhaarigen. Sie war wunderschön. Es war als hätte sich einer der schönsten Perlen des Orients in diesem Bordell verirrt. Ich stellte sie mir als Bauchtänzerin in einem indischen Palast, auf einem orientalischen Teppich, mit Musik aus Tausend und einer Nacht im Hintergrund, vor.<p>&nbsp;</p>
Ich schaute auf das Schild, das auf der Tür war. Der Name Nicky stand da drauf. Eine Frau, in Reizwäsche, war mittels Wordart unter dem Namen angebracht worden. Die schwarzhaarige Frau drehte ihr jugendliches Gesicht zu mir, und schenkte mir ein selbstbewusstes und leicht freches Lächeln. Ihre Augen lagen in Höhlen. Über ihren kleinen runden Brüsten lag ein blauer BH, der einen weißen Rand hatte. Das Blau ihres BH´s hob sich von ihrer brünetten Hautfarbe ab. Sie stand auf. Sie war einen Kopf kleiner als ich.<p>&nbsp;</p>
„Hallo, na bist du neugierig?“ sagte sie mit einem starken ausländischen Akzent.<p>&nbsp;</p>
Ich lehnte mich an den Rahmen der Tür und dachte nur:“ Wow, hat diese Frau ein<p>&nbsp;</p>
wunderschönes Gesicht.“<p>&nbsp;</p>
„Wer von euch ist Nicky?“ ich deutete mit dem Finger auf das Namensschild an der Tür.<p>&nbsp;</p>
„Ich, ich bin Nicky und das ist meine Freundin Diana.“ Sie deutete auf die blonde Frau, die Pamela Andersons jüngere Schwester sein könnte. Ich bin gewiß kein Fan von Pamela Anderson. Aber irgendwie erinnerte sie mich ein bisschen an sie.<p>&nbsp;</p>
„Wie heisst du?“ fragte sie.<p>&nbsp;</p>
„Ich heisse Michael,“ sagte ich.<p>&nbsp;</p>
„Du komm später wieder. ja Diana und ich wir müssen das hier reparieren.“<p>&nbsp;</p>
„Garantiert,“ sagte ich und ging. Von ihrer Schönheit war ich überwältigt. In diesem Moment wusste ich, dass es für mich unmöglich gewesen wäre dieser Frau zu widerstehen. Es wäre so als würde man verhindern wollen, dass die Sonne unter beziehungsweise aufging. Selbst wenn ich mit Martina tatsächlich zusammen-gekommen wäre hätte ich nicht dafür garantieren können, dass ich der Frau wider-stehen könnte. Kurz dachte ich wieder an Martina. Wenn die Geschichte mit Martina anders gelaufen wäre, wäre ich jetzt bestimmt nicht hier hergekommen. Obwohl, wer weiß? Beim laufen merkte ich, wie mein Herz schwer wurde. Ich dachte kurz an Martina. Innerlich seufzte ich:“ Ich hätte Benjamin heissen und Maler werden sollen.“<p>&nbsp;</p>
Der Blick auf zwei runde symmetrischen Pobachen und den schwingenden Hüften, die einer braunhaarigen Italienerin gehörten, heilten mich von meinen melanch-olischen, selbstbemitleidenten Gedanken. Ich hörte wie Stöckelschuhe auf dem Plattenboden hallten und sich Stimmen in ausländischer Sprache unterhielten. Es heisst doch, dass Männer in Gegenwart von hübschen Frauen ihr Gehirn ausschaltet. Das konnte ich nur bestätigen.<p>&nbsp;</p>
Und so schlenderte ich weiter durch den Erospark. Einige Damen schauten gelang-weilt in den Fernseher. Manche Frauen konnten gar nicht mit meiner Behinderung umgehen. Sie schauten mich dumm an und scheuchten mich weg.<p>&nbsp;</p>
Später machte ich mich wieder auf den Weg zu Nicky. Mit ihrer rechten Schulter lehnte sie an dem Türrahmen. In ihrer rechten Hand hielt sie eine Zigarette. Als ich vor ihr stand, merkte ich, dass ich das Gleichgewicht verlor. Sie stützte mich dass ich<p>&nbsp;</p>
nicht hinfiel.<p>&nbsp;</p>
„Du musst aufpassen,“ sagte sie in einem besorgten, fast mütterlichen Ton.<p>&nbsp;</p>
„Danke,“ sagte ich. Und als ich mich wieder gefangen hatte, fragte ich sie:“ aus welchem Land kommst du?“ fragte ich.<p>&nbsp;</p>
„Aus der Tschechai. Und du wohnst hier.<p>&nbsp;</p>
„Ja, ich wohne in der Altstadt und arbeite im Breunninger, in der Verwaltung. In Ludwigsburg, im Körperbehindertenzentrum, Auf der Karlshöhe, habe ich meine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht.“<p>&nbsp;</p>
„Breuninger ist gut. Es gibt viele schöne Sachen dort. Schicke Kleider und schicke Schuhe. Und du bist das erste Mal hier im Puff?“<p>&nbsp;</p>
Ich nickte.<p>&nbsp;</p>
„Bestimmt hast du dich verlaufen und wolltest eigentlich ins Bett gehen und hast dich in der Adresse geirrt,“ sagte Nicky mit einem Lächeln. Dabei zwinkerte sie mir zu. Als ihr Lachen auf ihrem Gesicht erschien, merkte ich, dass ich richtig schwach wurde.<p>&nbsp;</p>
Ich merkte, dass Nicky Spaß haben wollte und offenbar eine Frau mit Humor war. Und so beschloß ich ihr eine Kostprobe meines Humors zu geben und sagte:“ stimmt nicht ganz. Ich wollte eigentlich den Sindelfinger Kirchenchor besuchen und hab´ mich in der Hausnummer geirrt.“ Unterbewußt wollte ich ihr imponieren, wie allen Frauen, die ich attraktiv fand. Ich hatte gemerkt wie ihre Lockerheit und ihr Humor mich ansteckte. An ihrem Gesicht sah ich, dass sie meinen Scherz nicht verstanden hatte. Vielleicht wusste sie nicht was ein Kirchenchor ist. Das mit der deutsch – tschechischen Konversation musste noch geübt werden. Ich merkte, dass ich mich genierte und dass dadurch mein Gesicht wärmer, und wahrscheinlich auch rot wurde.<p>&nbsp;</p>
„Wie lange muß du noch arbeiten?“ fragte ich sie.<p>&nbsp;</p>
Ich wollte sie von meinem missglückten Witz ablenken.<p>&nbsp;</p>
„Bis vier, wenn ich Glück hab bis drei. Mal sehen. So Michael. Ich muß weiterarbeiten sonst bekomme ich Schwierigkeiten.“ Ich merkte, dass sich in der stickigen Luft ein süsslicher chemische Geruch ausgebreitet hatte. Ncky griff nach einer silbernen blauen Dose, die neben der Tür stand. Als sie die Dose zum Mund führte, erkannte ich, dass es eine Redbulldose war. Wahrscheinlich stammte der süsslich chemische Geruch daher.<p>&nbsp;</p>
Nicky setzte die Dose ab und sagte:“ Dieses Zeug hält fit für Bettgymnastik.“ Ihre Hüfte schwang sie hin und her, um mir zu verdeutlichen, welche Art von Gymnastik<p>&nbsp;</p>
sie meinte.<p>&nbsp;</p>
„Okay, ich gehe, mach´s gut“ sagte ich.<p>&nbsp;</p>
„Du auch. Pass gut auf dich auf,“ sagte Nicky in einem kameradschaftlichen Ton.<p>&nbsp;</p>
Ich ging die Treppe runter und schaute zurück. Sie lächelte mir entgegen.<p>&nbsp;</p>
„Fall nicht. Tschau.“<p>&nbsp;</p>
„Tschau,“ Ich ging weiter die Stufen runter. Mann, was das eine Frau. Dass sie eine Prostituierte, und für manche Männer bloß ein Spielzeug war, hatte ich irgendwie verdrängt.<p>&nbsp;</p>
Meine Wohnung lag in der Sindelfinger Altstadt, in einem Fachwerkhaus in der Nähe meines Stammcáfes. Ich teilte sie mit einem der beim Ikea arbeitete. Mein Verwaltungsjob beim Breuninger war zwar nicht der absolute Hit, aber es ging.<p>&nbsp;</p>
Ich lief am s´Cafe vorbei. Hier hängen hauptsächlich Daimlerarbeiter und Mitarbeiter von Athos herum. Athos ist eine Softwarefirma, die sich auf die Abfallwirtschaft spezialisiert hat. Man kann sagen, dass ein Großteil der Stammgäste des Cáfes Fabrikarbeiter sind.<p>&nbsp;</p>
Mein Blick fiel durch ein Fenster auf ein viereckigen Tisch. Im Geist sah ich meinen Kumpel Dirk vor mir.<p>&nbsp;</p>
„Was willsch machen,“ hörte ich seinen schwäbischen Akzent in meinem Kopf.<p>&nbsp;</p>
„Du kannsch sie zu nix zwinge. Was glaubscht du was passiert wenn du Martina alles sagst, was Benjamin dir gesagt hat. Denkst du sie verlässt ihn für dich. Hey, ich geb´ dir an Tipp als Kumpel, werf´ die Adresse weg und vergiß sie. Du muß an dich denken, sonst gesch du hee. Ich hab dir gesagt, wie Frauen denken. Martina würde es dir nie offen sagen, wie ich es dir eben. Aber vergiß die Frau. Und sag ihr bloß nicht, was Benjamin dir gesagt hat sonst ist der Deifel los. Wenn du´s ihr sagst, verlierst du sie womöglich als Freundin.“<p>&nbsp;</p>
Ich dachte wieder:“ ich hätte Benjamin heissen und Maler werden sollen.“<p>&nbsp;</p>
Mein Mitbewohner Florian klopfte mir auf die Schulter. Ich zuckte zusammen.<p>&nbsp;</p>
„Hey Michael, wo warst du,“<p>&nbsp;</p>
„Im Stadtpark,“ log ich, aber nur halb. Denn das mit dem „Park“ hatte ja gestimmt.<p>&nbsp;</p>
„Du, Luis, Matze und Nico wollen nachher vorbeikommen und mit uns DVD gucken.“<p>&nbsp;</p>
Mein Mitbewohner hatte eine leichte Spastik. Zu uns kommt zwei Mal die Woche ein Betreuer, den wir vom Persönlichen Budget bezahlen.<p>&nbsp;</p>
Wir gingen wieder zu unserer Wohnung. Ich ersetzte diese Erinnerung an das<p>&nbsp;</p>
Gespräch über Martina durch die Erinnerung an die orientalische Schönheit Nicky und merkte, dass es mir schon bald besser ging.<p>&nbsp;</p>
Vor vielen Jahren hatte ich Martina Lechmann auf einer Faschingsparty im s´ Café kennengelernt. Das ganze s´Cafe war voller Luftballoon und Konfettis. Draussen war schon die Nacht hereingebrochen. Eine dünne Schneeschicht lag auf den Strassen und Gehwegen Sindelfingens Alle möglichen Gestalten begegneten einem an diesem Abend. Angefangen von der Mumie, die in Toilettenpapier eingewickelt war, über Cowboys bis hin zu Vampiren über Transen in Strapsen und Strumpfhosen.<p>&nbsp;</p>
Martina war an diesem Abend als Vampir verkleidet. Und so hatte ich sie auch kennengelernt. Sie hatte dunkelblonde Locken. Ihre Augen waren strahlend blau. Die Haut war von Natur aus blaß. An diesem Abend hatte sie sich um ihre Augen und um ihren Mund kräftig mit Schwarz und Rot geschminkt. Sie trug schwarze Kleider und sie hatte an diesem Abend ihre lackierten Fingernägel spitz gefeilt. Das Schwarz und das Blau im ihre Augen und das Rot auf ihren Lippen stachen richtig aus ihrem blassen Gesicht heraus.<p>&nbsp;</p>
Wenn sie mir an diesem Tag erzählt hätte, dass sie Draculas Enkelin gewesen wäre, ich weiß nicht, ob ich ihr geglaubt hätte, aber ich hätte auf jeden Fall vorsichtshalber ein paar Knoblauchzehen gegessen und mich mit Weihwasser begossen. Sie sah wirklich aus wie ein Vampir.<p>&nbsp;</p>
Damals ging Martina auf die Eschenried – Realschule. Sie hatte eine Schwester namens Susanne, Eltern und eine Katze, die Pussy hieß. Und ich lernte auch ihre besten Freundinnen Michaela und Katrin kennen. Sie gingen mit ihr auf die selbe Schule.<p>&nbsp;</p>
Ich erinnerte mich auch daran wie ich sie zu ihren siebzehnten Geburtstag in eine Eisdiele am Marktplatz eingeladen hatte. Zuvor war sie im Krankenhaus gelegen. Mit ihrem Fahrrad hatte sie einen Unfall gehabt. Zu meiner Einladung erschien sie mit einer roten Schramme über ihrem linken Auge. Ich hatte ihr eine Cinemaausgabe geschenkt, in der ein Johny Depp – Film vorgestellt wurde. Ich hatte am Rande mitbekommen, dass sie ein begeisterter Johny Depp-Fan war. Ihrer Meinung nach hatte er ein grosses Sex-Appeal. Damals hatte ich noch lange Haare gehabt und wollte unbedingt so verwegen aussehen wie Lorenzo Lamas in der Fernsehserie Renegade. Das Problem war nur: Lorenzo Lamas hatte das Gesicht eines Erwachsenen und ich das eines Milchbubies. In diesem Sommer war ich mit Martina auch in dem Film Vampirs gegangen, mit James Woods in der Hauptrolle und John Carpenter als Regisseur. Ich wusste, dass Martina Vampire mochte.<p>&nbsp;</p>
Wir trafen uns öfter. Ich verliebte mich in sie. Ich träumte oft davon, mit ihr in Sindelfingen in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen. Aber blöderweise verlief es ganz anders als ich es mir erträumt hatte. Und seit dem sage ich immer wieder „Zukunftsprognosen sollte man vorsichtig betrachten“.<p>&nbsp;</p>
Als ich aus dem Erospark zurückgekommen war ging mir Nicky nicht aus dem Kopf. Es war besser an Nickys knackigen Busen und an ihr hübsches Gesicht zu denken, als an das traumatische Ereignis mit Benjamin und Dirk. Ich hoffte, dass sich die Erinnerungen an diese beiden Gespräche bald in Luft auflösten. Und zwar für immer.<p>&nbsp;</p>
Nicky hatte etwas, was viele Frauen, vor allem die Jüngeren, im Erospark nicht hatten. Sie hatte Humor und Herz. Ich hatte es gemerkt. Sie war ein Typ mit dem man Pferde stehlen konnte. Ich wollte sie unbedingt bald wieder sehen. Ihr hübsches orientalisches Gesicht ging mir nicht aus dem Kopf.<p>&nbsp;</p>
So kam es, dass ich schon bald wieder im Erospark landete. Ich bummelte den Gang entlang. Und Nicky saß auf einem Barhocker. Sie schaute in den Fernseher, in dem die Comedy-Serie „Die Nanny“ lief. Nickys Beine waren überkreuzt. In Ihrer rechten Hand hielt sie eine Zigarette. Ihr orientalisches Gesicht war nicht nur sehr schön, es strahlte auch eine gewisse Frechheit und Selbstbewusstsein aus. Um ihr Hals baumelte eine goldene Kette, an der ein goldenes Kreuz hing. An ihrem linken Handgelenk befand sich eine schwarze Uhr mit einem schwarzen Armband, passend zu ihrer Haarfarbe.<p>&nbsp;</p>
„Oh Michael, hast du dich wieder verlaufen,“ fing sie an zu scherzen. Sie grinste frech. Lachfalten erschienen auf ihrem Gesicht.<p>&nbsp;</p>
Ich grinste und nickte.<p>&nbsp;</p>
„Eigentlich wollte ich diesmal ins Cáfe, aber irgendwie klappt es nicht mit der Orientierung."<p>&nbsp;</p>
„Also Michael, nee, das mit der Orientierung müssen wir noch trainieren. Ich muß dir eine Karte machen. Da ist der Puff, hier das Sterncenter und hier die Altstadt mit dem Café.“ Mit ihren beiden Zeigefingern zeichnete sie in die Luft eine Karte und deutete an die Stellen wo die erwähnten Etablissement waren.<p>&nbsp;</p>
Ich lächelte. Unwillkürlich wanderten meine Blicke ihren zierlichen Körper hinab. Ich konnte nicht anders. Mutter Natur rief nicht nach mir. Nein. Sie schrie nach mir. Ich war wirklich von ihr angezogen. Es war mit dem Verstand nicht zu erklären. Eine unsichtbare, uralte und animalische Macht hatte mich in diesem Augenblick im Griff. Im Nu hatte sie jeglichen Verstand, jeglichen Scham und Anstand in mir ausgeschaltet. Die wildesten Phantasien überfluteten mich, wie das Meer einen Strand. Jede Zelle meines Körpers war von ihr elekrisiert.<p>&nbsp;</p>
„Michael, das mit der Orientierung klappt nicht, wenn du mir auf die Titten schaust. Echt schlimm,“ sagte sie scherzhaft.<p>&nbsp;</p>
„Entschuldigung, die Erdanziehung zieht mein Blick hinunter. Du verstehst? Das nennt man ein physikalisches Gesetzt.“<p>&nbsp;</p>
„Ja, ja, du bist mir so einer,“ sagte sie locker.<p>&nbsp;</p>
„Du hast einen wunderschönen Körper,“ sagte ich leise, und merkte, dass mein Herz schneller schlug.<p>&nbsp;</p>
„Vielen Dank, “lächelte sie. „Und was machst du noch,“ fragte sie.<p>&nbsp;</p>
„Ein bisschen joggen und Zirkeltraining. Und du?“<p>&nbsp;</p>
„Ich muß arbeiten, und habe für nichts Zeit,“ sagte sie und rollte das „R“ dabei.<p>&nbsp;</p>
„So, geh dann mal schön spazieren. Ich muß weiterarbeiten,“ sagte Nicky.<p>&nbsp;</p>
Da fiel mir noch eine Frage ein.<p>&nbsp;</p>
„Wie lange arbeitest du noch in diesem Laden?“<p>&nbsp;</p>
Nicky seufzte:“ Ich weiß es nicht.“ In ihrer Stimme lag eine grosse Portion Ratlosig-keit.<p>&nbsp;</p>
„Ich geh´ dann mal, damit du kein Ärger bekommst.“<p>&nbsp;</p>
„Okay, tschüs, pass auf dich auf,“ ja,“ sagte sie in einem fast mütterlichen Ton und strich mir dabei mit ihrer linken Hand über meinen Bauch.<p>&nbsp;</p>
Ich lächelte breit und sagte:“ Nicky, habe ich dir schön gesagt, dass du ein bildhübsches Gesicht hast wie eine Prinzessin aus dem Orient.“<p>&nbsp;</p>
Nicky lehnte mit ihrer linken Schulter am weissen Türrahmen und lächelte.<p>&nbsp;</p>
„Und das meine ich ernst, es soll keine Anmache sein,“ schob ich schnell nach.<p>&nbsp;</p>
„Danke, dir glaub´ ich es,“ lächelte sie und kniff dabei die Augen ein bisschen zusammen. Mit der Hand strich sie mir wieder über den Bauch.<p>&nbsp;</p>
„So, geh bitte, wenn ich nicht weiterarbeite, bekomme ich Probleme. Und paß auf dich auf.“<p>&nbsp;</p>
Langsam ging ich die Treppe hinunter. Auch wenn ich nicht mit ihr im Bett gewesen<p>&nbsp;</p>
war, war es ein Genuß mit ihr zu reden und sie anzusehen<p>&nbsp;</p>
In den nächsten Wochen ging ich öfter dorthin. Nicky gefiel mir unheimlich. Es machte mir den Eindruck als würde ihr meine Behinderung nichts ausmachen. Das, ohnehin dünne, Eis zwischen uns war schließlich schon bald ganz weg. Ich merkte, wie ich ihr gegenüber die Scheu verlor, und dass sie mir gegenüber keinerlei Berührungsängste hatte.<p>&nbsp;</p>
Die Sache mit Martina hatte ich irgendwo in eine der hintersten Schublade meines Kopfes gelegt. Dummerweise gab es für diese traumatische Erfahrung keinen Mülleimer oder einen Schräder.<p>&nbsp;</p>
Und so kam es wie es kommen musste. Eines Tages, im April, recherchierte ich per Internet die Nummer ihres Zimmers, und verabredete mich mit ihr zum Sex. Der Erospark hat eine Homepage mit Belegungsplan, auf dem die Zimmer mit den dazugehörigen Telefonnummern drauf sind. Dass ich beim telefonieren nicht vor Aufregung an einem Herzanfall gestorben war, ist für mich heute noch das achte bis zehnte Weltwunder zusammen.<p>&nbsp;</p>
Genauso wenig wie ich das auf- und untergehen der Sonne verhindern konnte, genauso wenig konnte ich verhindern, dass ich ihr widerstehen konnte. Wenn man hetero war und man sie sah, war das meiner Meinung, nach unmöglich.<p>&nbsp;</p>
Ein kurdischer Freund, der Taxifahrer ist, hat mal, mit seinem schwäbischen Akzent gesagt:“ Michael, das ist Mutter Natur. Da kannsch gar nix machen. Glaub´mir. Du willsch brav, anständig, zivilisiert, ethisch angepasst und was der Geier was sein. Aber wenn du ´ne geile Muschi siehst, dann.. I kenn des Spiel. Da bisch machtlos.“<p>&nbsp;</p>
Ich war echt spitz auf Nicky. Ich ging zu ihr. Sie trug an diesem Abend einen weissen BH und einen weissen Slip, welches sich von ihrer Haut besonders gut abhob.<p>&nbsp;</p>
Als ich zur Tür kam verabschiedete sich eine Kollegin von ihr auf tschechisch.<p>&nbsp;</p>
Mit grossen braunen Augen schaute sie mich an und sagte:“ Ich hätte nie gedacht, dass du so schnell die Treppe hochlaufen kannst. Was Sex nicht alles bewirken kann.“<p>&nbsp;</p>
Ich ging nicht darauf ein und fragte:“ Wollte deine Kollegin mitmachen - du weißt schon Teamwork. Ich habe gehört, dass osteuropäische Frauen gerne im Team<p>&nbsp;</p>
arbeiten.“<p>&nbsp;</p>
Sie lachte:“ Das schaffe ich auch alleine. Über deinen Anruf war ich echt überrascht.“<p>&nbsp;</p>
„Wirklich, wenn du dich im Team wohler fühlst... Dabei denke ich nur an dein Wohl. Ich will nur, dass es dir gutgeht. Ich bin ein Gentleman. Und ausserdem man ergänzt sich im Team.“<p>&nbsp;</p>
Sie lächelte:“ Du bist mir einer. Komm rein. Ich glaube, das kann ich alleine.“<p>&nbsp;</p>
„Doch wirklich. Das stand in der Zeitung. Und zwar in der Bildzeitung, auf der ersten Seite.“ Sie gab mir einen Klaps auf den Bauch.<p>&nbsp;</p>
Ich ging rein, gab ihr das Geld. Beim betreten des Zimmers merkte ich, dass ich nicht nur scharf auf sie war, sondern auch neugierig. Ich wollte nicht nur schnell möglichst viele Samenzellen loswerden. Ich wollte auch ihren ganzen Körper erforschen. Wie fühlten sich Ihre kleinen Brüste, ihr Geschlecht und ihr Po an? Das breite Bett war von einer schwarzen Decke überzogen. Ein knallrotes Kissen, das die Form eines Herzes hatte, befand sich am Kopf des Bettes. Am Fenster hingen knallrote Vorhänge, durch die die untergehende Abendsonne schien. Neben dem Fenster war eine Tür, die auf einen Balkon führte. Man sah durch das Fenster auf die Wand des Hornbachs. Nicky hob den weißen Läufer vom Boden auf und tat ihn auf den Sessel.<p>&nbsp;</p>
„So, nicht das du runterfällst,“ sagte sie.<p>&nbsp;</p>
Auf einem Tisch, an der Wand, stand ein buntes Plexisglas, auf dem Maria, Josef und das kleine Jesuskind abgebildet waren. Ich fragte sie, ob sie gläubig sei. Nicky antwortete, dass sie katholisch sei. Eine goldene Kette mit einem Kreuz hing an ihrem Hals. Nicky zog ihre weisse Unterwäsche aus, und sprang kurz unter die Dusche. Mir fiel schnell auf, dass ihr Geschlecht rasiert war. Und zwar blitzblank. Mein Herz schlug schneller. Als sie wieder aus der Duschkabine stieg, merkte ich, dass ich nicht nur neugierig sondern auch ein wenig schüchtern war.<p>&nbsp;</p>
Nicky fragte:“ gefall´ ich dir?“<p>&nbsp;</p>
Ich nickte und betrachtete ihren nackten Körper. Mein Herz schlug schneller. Zwar wusste ich genau was ich wollte, aber getraute es mir nicht zu sagen. In diesem Augenblick war die Neugierde und der Forscherdrang in mir sehr groß.<p>&nbsp;</p>
Sie kam zu mir ins Bett. Ihre nackten Füsse hallten dumpf auf dem Boden.<p>&nbsp;</p>
„Nicky,“ sagte ich etwas schüchtern und merkte, dass ich ziemlich verlegen war.<p>&nbsp;</p>
„Darf ich dich auch anfassen?“ stotterte ich die Frage hinaus.<p>&nbsp;</p>
„Natürlich!“ sagte Nicky laut.<p>&nbsp;</p>
Und so schickte ich meine Hände auf eine Expedition. Sie tasteten sich zu den Körperstellen hervor, die ich erforschen wollte. Ihre brünette Haut war warm, weich und roch nach Schampoo. An manchen Stellen war ihre Haut vom Duschen noch feucht. Ihren Körper schaute ich mir haargenau an. So als würde ich einen ganz exotischen Gegenstand betrachten. Ich spürte ihren Atem auf meiner Haut. Nicky lächelte mich an und fragte lächelnd:“ Macht dir das Spaß?“<p>&nbsp;</p>
„Ja,“ grinste ich.<p>&nbsp;</p>
Schliesslich legten wir mit der Bettgymnastik los. Als Nicky über mir war, baumelte ihre goldene Halskette mit dem Kreuz rhythmisch hin und her.<p>&nbsp;</p>
Es kappte erst beim zweiten Mal, beim ersten Mal war ich zu aufgeregt. Nicky nahm es locker, dass es beim ersten Mal nicht geklappt hatte. Sie sagte:“ Michael, du bist doch keine Maschine.“<p>&nbsp;</p>
Im Radio lief der Song „Mad World.“ Von meinen gut trainierten Bauchmuskeln war sie begeistert und ich nahm mir vor sie stärker zu trainieren.<p>&nbsp;</p>
Sie fragte „Darf ich sie anfassen?“<p>&nbsp;</p>
Ich sagte:“ Na klar,“ Ich spannte sie extra fest an. Nach dem wir fertig waren, trat ich aus dem Zimmer.<p>&nbsp;</p>
„Vielen Dank, mir hat nicht nur der Sex Spaß gemacht, sondern auch das Streicheln und das Drumherum.“<p>&nbsp;</p>
„Bitte.“ Sie strich mir über meinen Bauch.<p>&nbsp;</p>
„Deine Bauchmuskeln deprimieren mich. Guck mein Bauch“ sagte sie<p>&nbsp;</p>
„Ein kleines Kissen dabei zu haben schadet nicht. Da liegst du weich. Okay, ich muß gehen,“ sagte ich zu ihr.<p>&nbsp;</p>
„Paß gut auf dich auf, und ruf mich an wenn du Zuhause bist,“ sagte ich mit einer leicht besorgten Stimme.<p>&nbsp;</p>
„Ja mache ich. Tschau“ Ich ging.<p>&nbsp;</p>
Nicky rief ich erst am nächsten Tag an, weil ich bis spät unterwegs gewesen war. Sie war sauer. Sie hatte gedacht, dass ich noch am gleichen Abend anrufen würde.<p>&nbsp;</p>
Sie sagte:“ Michael, warum hast du mich einen Tag warten lassen. Ich hatte Sorge um dich.“<p>&nbsp;</p>
Ich fand es echt rührend, dass sie sich Sorgen um mich machte. Das hatte ich von einer Prostituierten nicht erwartet. Es lag an meiner Behinderung. Aber es machte sie für mich sympathischer. Es gab Frauen, denen war es egal wenn ich neben ihnen hinfiel. Sie würden sich nicht rühren, auch wenn ich mir den Hals brach, oder wenn ein Laster auf mir parken würde. Und diese Frauen waren gebildet und arbeiteten nicht im Bordell.<p>&nbsp;</p>
Und so schlenderte ich regelmässig zur Nicky. Es vergingen Monate. Aus dem Winter war Frühling und schliesslich Sommer geworden. Sie konnte schon die Uhr danach stellen. Alle ein zwei Monate, wenn ich das Geld zusammen hatte, stieg ich mit ihr ins Bett. Ich glaubte zu merken, dass sie gerne mit mir ins Bett stieg. Jedes mal bemühte sie sich für mich anfangs einen echt guten Strip hinzulegen. Da waren die Sexy Sportclips auf DSF nichts dagegen. Und jedes Mal tat sie es mit einem sympathischen Lächeln auf ihren Lippen. Wenn da nicht mal ein Hauch Freude dabei war, dann war sie eine verdammt gute Schauspielerin.<p>&nbsp;</p>
An einem frühen Abend, als ich die Strasse zum Erospark entlanglief, waren Nicky und Diana auf dem Balkon. Diana rauchte eine Zigarette. Nicky stand auf, winkte mir zu und sagte:“ Hallo Michael, schön, daß du da bist.“<p>&nbsp;</p>
Einmal, die Szene werde ich nie vergessen, saß ich auf dem Bett. Sie stand splitternack an dem Waschbecken und machte sich frisch. Sie fragte:“ Wo ist bloß mein Haarkamm hin?“ Sie warf mir ein Lächeln zu und zwinkerte dabei mit ihrem rechten Auge. Ich wusste, was sie vorhatte. Und sie wusste, dass ich die allerletzte Person auf diesem Planeten war, die sie daran hindern würde.<p>&nbsp;</p>
„Mhm, ich glaube, der muß wohl runter gefallen sein. Da muß ich mich ja bücken, um ihn zu suchen. Ich glaube, er ist in dem Mülleimer gelandet. Warte, ich schaue.“<p>&nbsp;</p>
Sie bewegte sich absichtlich langsam. Und in den darauf folgenden zwei Minuten dachte ich nur eins:“ Halleluja!!!, ich liebe die Tschechai.“<p>&nbsp;</p>
„Also, im Mülleimer ist der Kamm nicht, und auch nicht auf dem Boden. Wo ist er den bloß? Ach der Kamm liegt ja doch auf dem Waschbecken. Jetzt sehe ich ihn. Michael, warum hast du ihn nicht gesehen?“ Sie lächelte mich an und zwinkerte. Von Anfang an musste ich, dass diese Einlage dazu diente, mich spitz zu machen. Ich hatte den Eindruck gehabt, dass ihr die Show Einlage selber Spaß gemacht hatte. Sie war auffällig langsam in die Hocke gegangen und hatte mir dabei ein Lächeln zugeworfen. Ich war davon überzeugt, dass sie mir mit der Show eine Freude machen wollte. Ich hatte sie nicht um diese Show gebeten. Sie hätte es nicht machen müssen. Sie hatte es von sich aus gemacht.<p>&nbsp;</p>
„Die Sonne hat mich geblendet,“ sagte ich schnell. In diesen Augenblick wollte ich nicht zugeben, dass ihr Haarkamm das aller Letzte war, was mich im vorherigen Moment interessiert hatte.<p>&nbsp;</p>
„Ja, die Sonne. Schlimm. Deshalb konntest du mit nicht beim Suchen helfen. Ich verstehe dich.“ Sie nickte und lächelte breit.<p>&nbsp;</p>
„Ach übrigens, hier vom Bett aus hat man eine richtig schöne Aussicht. Hast du das gewusst?“<p>&nbsp;</p>
„Ja, ja vor allem wenn ich nackt nach dem Haarkamm suche,“ sagte Nicky mit einer leicht provokanten Stimme.<p>&nbsp;</p>
„Ja, ganz genau,“ erwiderte ich kurz und zwinkerte Nicky zu. Mein Mund formte sich zu einem Grinsen, das nun etwa zwei Kilometer breit war.<p>&nbsp;</p>
„Du bist mir so einer,“ sagte sie und stemmte ihre Hände in de Hüften<p>&nbsp;</p>
„vielen Dank Nicky,“ sagte ich und strich ihr über den Bauch.<p>&nbsp;</p>
„Gern, jetzt machen wir Abendsport, ja?“ fragte sie.<p>&nbsp;</p>
„Ich sage bestimmt nicht nein,“<p>&nbsp;</p>
Und dann legten wir los.<p>&nbsp;</p>
Bei meinen Besuchen sprudelten auch die Witze aus mir raus, wie Sprudel, aus einer Flasche, die kurz davor geschüttelt worden war.<p>&nbsp;</p>
Wenn ich einfach nur so bei Nicky vorbeischaute, ohne mit ihr Sex zu haben, schaute sie fordernd zu mir hoch, schmunzelte und fragte:“ Michael, wann kommst du mich mal wieder besuchen?“<p>&nbsp;</p>
„Ich bin doch hier,“ sagte ich.<p>&nbsp;</p>
„Nein... Michael, du weißt wie ich das meine.“ Ihre braunen Augen sprachen Bände und liessen mich fast schmelzen.<p>&nbsp;</p>
In diesem Augenblick hatte ich das Gefühl, als würde ein elektrischer Strom durch meinen Körper fahren. Es war ein Strom der Wolllust. Und ich wusste eines ganz genau: Ich werde niemals im Kloster landen, zumindest in keinem, in dem Mönche lebten, oder Nonnen die über fünfunddreißig waren.<p>&nbsp;</p>
„fragst du das weil du Geld brauchst, oder weil es dir ein bisschen Spaß macht?“ fragte ich. Wie ich es geschafft hatte, in diesem Augenblick, vor lauter erotischer Extase eine so lange Frage einwandfrei, und ohne einen grammatikalischen Schaden, zu formulieren, weiß ich bis heute nicht.<p>&nbsp;</p>
Nicky winkte mich zu sich. Ich neigte meinen Kopf zu ihr und drehte ihr mein Ohr zu.<p>&nbsp;</p>
„Das Geld, das du mir gibst, macht mich weder reicher noch ärmer.“ Ich spürte ihren warmen und Atem an meiner Wange, der nach Redbull roch.<p>&nbsp;</p>
„Also nimmst du mich, weil es dir Spaß macht?“<p>&nbsp;</p>
Sie nickte „Ja, es ist schön mit dir, wenn du bei mir bist.“<p>&nbsp;</p>
Ich beschloß es aufzugeben, in ihrer Gegenwart mit dem Kopf zu denken. Es war schlicht und einfach unmöglich.<p>&nbsp;</p>
In dem Sommer fanden die Olympiaden statt. Sie sah es sich im Fernsehen an. Da sagte ich zu ihr:“ Die Leichtathletik hat eine neue Disziplin erfunden – und zwar den Catwalk.“<p>&nbsp;</p>
Als ich in Nickys verwirrtes Gesicht schaute, wusste ich, dass mein Witz auf Grund tschechisch- deutscher Konversationsprobleme gescheitert war. Sie hatte nicht verstanden, dass ich mit dem Catwalk auf den Striptease an einer Stange anspielte.<p>&nbsp;</p>
Ansonsten unterhielten wir uns. Ich erzählte ihr von meinem Job, meinem Fitnesstraining und las ihr meine Gedichte und Kurzgeschichten vor. Dass sie eine Prostituierte war hatte ich manchmal vergessen. Einmal zog sie für einem Monat in ein anderes Zimmer, in dem ein großer Wandspiegel war. Und schwubs schmolz mein Kontostand fast so schnell, wie ein Schneeball, der in einem Ofen gelandet war.<p>&nbsp;</p>
In diesem Sommer machte ich Urlaub in Griechenland. Ich schrieb Karten an Nicky, Diana und andere Damen aus dem Erospark. Aus Griechenland brachte ich Ihr einen kleinen Schlüsselanhänger mit. Ein Freund, mit dem ich im Urlaub war, hat sich gewundert, warum so viele Karten an die selbe Adresse gingen.<p>&nbsp;</p>
Als sie zwei Wochen Urlaub in der Tschechai machte, brachte sie mir ein kleines Parfümfläschchen mit. Inzwischen war es Oktober geworden. Ich kannte Nicky seit etwa einem dreiviertel Jahr.<p>&nbsp;</p>
Sie sagte:“ Michael kommst du. Ich habe etwas für Dich.“ Sie drückte es mir in die Hand. Es war klein, lilla, hatte einen goldfarbenen Rand und einen goldfarbenen Deckel. Sie schenkte mir auch einen Schlüsselanhänger. Es war ein kleines schwarzes Entchen, das gelbe Arme und Beine hatte. Der linke Fuß steckte in einem rotweiß geschreiften Strumpf. Die Augen der Ente waren weiß. Als sie mir diese Ente gab, sagte sie zu mir:“ Michael, das soll dich immer an mich erinnern, ja.“ Ich umarmte sie. Das war eine spontane Dankeschön-Umarmung.<p>&nbsp;</p>
Anfangs zögerte sie und sagte:“ Was ist, wenn die anderen Männer das sehen?“<p>&nbsp;</p>
„Ach komm schon – als dankeschön.“<p>&nbsp;</p>
„Was sollt´s, warum nicht.“ So umarmten wir uns. Und ich war echt froh die schönste Frau des Erosparks in den Armen zu halten.<p>&nbsp;</p>
Von ihr erfuhr ich im Laufe der Zeit, dass sie einen Bruder, zwei Schwestern hatte und elffache Tante war. Sie war achtundzwanzig und hatte am zwölften Februar Geburtstag. Sie erzählte nie warum sie diesen Job machte. Da ich noch lange leben wollte und den Hintermännern nicht traute, fragte ich auch nie nach. Sie gestand mir auch, dass sie die deutschen Spätzle möchte – genau wie ich. Genau so wie ich liebte sie Kässpätzle. Sie mochte Tiere und hatte eine weisse Terrierhündin namens Mimmi und eine Katze. Zweimal hatte ich mit Mimmi gespielt und sie gestreichelt.<p>&nbsp;</p>
Noch heute frage ich mich, warum Nicky den Job überhaupt machen musste. Dafür war sie zu klug, zu nett und zu schade.<p>&nbsp;</p>
Niemandem von meiner Familie oder meinen Freunden hatte ich von der Bekannt-schaft mit Nicky erzählt. Manchmal nachdem wir uns telefonisch für ein Treffen verabredet hatten, lag ich auf meinem Bett und dachte nach, ob das richtig war. Was würde geschehen wenn das rauskäme? Würde mich dann alle für einen Perversling halten? Würde ich dann meine Freunde verlieren? Diese Gedanken schwirrten mir durch den Kopf als ich mit meiner Mutter und meiner Tante an der Grenze zu Elsaß einen Park und mit meinem Bruder und seiner Familie die Wilhelma besucht hatte.<p>&nbsp;</p>
In der Wihelma kaute ich einen Kaugummi, den mir Nicky geschenkt hatte. Normalerweise esse ich keine Kaugummis<p>&nbsp;</p>
Ein paar Mal wollte Nicky, dass ich einfach so bei ihr anrufe. Sie wollte meine Stimme hören. Dass sie mich sympathisch fand, hatte ich schon von Anfang an gemerkt. Ich grübelte oft darüber nach, ob eine Freundschaft oder Sympathie zwischen einem behinderten Mann und einer Prostituierten so gut war.<p>&nbsp;</p>
Und da kamen mir auch wieder Erinnerungen an Martina hoch. Obwohl Nicky sehr nett zu mir war, wünschte ich mir, dass Martina meine Freundin geworden wäre. Denn trotz der Freundlichkeit die mir Nicky entgegenbrachte, sie war eine Prostituierte, die es für Kohle machte. Man durfte sich auch nicht ausserhalb des Bordells mit ihnen treffen. Sie würde mich immer nur als eine Geldquelle betrachten. Das heisst Kino, Disco und andere Veranstaltungen waren nicht drin. Wenn man sie auf der Strasse traf, taten sie so, als würden sie einen nicht kennen. Einmal hatte ich Nicky und Diana rein zufällig im Sterncenter getroffen. Ich wollte sie höflich begrüssen, und schon waren sie weg, obwohl ich sie nicht blöd anmachen wollte.<p>&nbsp;</p>
Mir gefiel Atmosphäre im Erospark manchmal nicht. Die Frauen wurden zum Teil echt blöd angemacht. Nicky hatte sich einmal in meiner Gegenwart die Hose zurecht gezupft, da fragte ein junger Mann im vorbeigehen:“ Hey, Machst du dir´s selber oder was?“ Nicky achte nicht darauf. Sie hatte lernen müssen solche Sprüche zu überhören. Trotz der Bedenken, die ich hatte, konnte ich die Finger nicht von ihr lassen. Einmal hatte ich gehört, wie ein Betrunkener durchs Haus gegröhlt hatte. Ich sagte Nicky, sie solle sich lieber im Zimmer einschliessen und warten bis der Mann weg ist. Nicky sagte:“ Michael, mach dir keine Sorgen.“ Sie rief einen Mitarbeiter namens Georg an, der den Mann hinaus begleitete.<p>&nbsp;</p>
Nachdem ich sie einmal besucht hatte sagte ich:“ Nicky, ich werde mir nie wieder die Finger waschen.“ Dabei setzte ich mein breitestes Grinsen auf.<p>&nbsp;</p>
Nicky antwortete mir sofort:“ Das glaube ich dir. Du Schlingel.“ Sie kraulte mir freundschaftlich am Bauch, was Gott sei Dank kostenlos war, denn sie tat es öfter.<p>&nbsp;</p>
Der Kalender zeigte den Monat November an. Mit unserer Bettakrobatik waren wir fertig als Nicky zu mir sagte:“ Michael, Du bist lieb. Und du sagst immer danke, wenn du bei mir warst. Und du fragst immer, ob es für mich angenehm ist. Ich mag dich.“ Sie griff in eine Tasche, holte eine Banane heraus und gab sie mir. Ich hätte nie gedacht, dass mich mal eine Prostituierte mögen würde. Ich streichelte ihr über die Wange und sagte:“ Danke, aber du brauchst doch auch Vitamine“.<p>&nbsp;</p>
„Mach dir keine Sorgen, ich habe Vitamine.“<p>&nbsp;</p>
„Bedanken sich die anderen Männer nicht bei dir?“ fragte ich.<p>&nbsp;</p>
Nicky schüttelte den Kopf „Nein, das tun sie nicht.“ Dabei wurde ihre Stimme leise.<p>&nbsp;</p>
Es stürmte draußen. Der Regen prasselte gegen das Fenster. Der Himmel war dunkelgrau, fast schwarz. Nicky sagte in ihrem fürsorglichen und ernsten Ton:“ Bei dem Wetter laß ich nicht zum Bus laufen. Ich rufe dir ein Taxi.“ Das tat sie auch. Mit dem Finger strich ich ihr über die eingecremte Wange und sagte:“ Danke Nicky.“ Diana kam. Sie trug eine blaue Jeans und ein schwarzes Hemd, das keine Ärmel hatte. Ich wusste, sie hätte mir kein Taxi bestellen müssen. Aber sie hat es von sich aus getan.<p>&nbsp;</p>
„Na Michael, du strahlst ja so,“ lächelte Diana.<p>&nbsp;</p>
„Und dabei war ich gar nicht in Tschernobyl,“ erwiderte ich.<p>&nbsp;</p>
Viele andere aus ihrem Gewerbe hätten mich vor die Tür geschickt, auch wenn es draussen Hunde, Katzen oder Elefanten geregnet hätte. Für mich war Nicky eine Mischung aus einer ultimativen Sexgöttin und einer Kameradin geworden.<p>&nbsp;</p>
Im Laufe der Zeit hatte ich sie mit vielen zweideutigen Scherzen und Witz bombardiert. Die meisten hatte ich im Internet recherchiert, bevor ich Nicky besuchte. Inzwischen kannte sie meine Art von Humor und konnte damit sehr gut umgehen. Nach jedem zweideutigen Scherz sagte ich „Nicky, es war Spaß.“<p>&nbsp;</p>
Sie zwinkert mir lächelnd zu:“ Das habe ich jetzt total ernst genommen. So, jetzt rede ich einen Monat kein Wort mit dir.“<p>&nbsp;</p>
„Naja, mit mir reden brauchst du ja nicht, aber mit mir...“<p>&nbsp;</p>
Sie stemmte die Hände in die Hüften, verzog das Gesicht und sagte mit einer gespielt, ernsten Miene:“ Ich glaube, du solltest spazieren gehen. Schlimm mit dir. Ich muß dich erziehen. Ich glaube, ich hole unsere Domina.“ Ihre Stimme klang gereizt. Allerdings wusste ich, dass sie auch nur Spaß machte.<p>&nbsp;</p>
„Oh, Wenn das so ist, gehe ich lieber.“ Sie lachte.<p>&nbsp;</p>
„Okay Michael, paß auf dich auf, ja.“<p>&nbsp;</p>
Ich nickte lächelnd:“ Ja, mache ich, und du versprichst mir, dass es dir immer gut geht.“ Ich strich ihr mit dem Finger über die Wange.<p>&nbsp;</p>
„Keine Sorge, mir geht es immer gut.“<p>&nbsp;</p>
Dann ging ich.<p>&nbsp;</p>
Einmal hatte sie gefragt:“ Michael, kennst du kein hübsches Mädchen bei dir in der Umgebung?“<p>&nbsp;</p>
„Ich kenne eines. Aber die Sache ist anders gelaufen wie ich es mir gewünscht habe. Aber ich will nicht darüber reden. Ich will es vergessen.“<p>&nbsp;</p>
„Das ist wahrscheinlich das Beste,“ sagte Nicky.<p>&nbsp;</p>
„Es ist echt unglaublich, was für ein schönes Gesicht du hast,“ sagte ich<p>&nbsp;</p>
Sie blinzelte mir selbstbewusst entgegen und lächelte dabei.<p>&nbsp;</p>
Die Vergangenheit ist ein Teil der Persönlichkeit. Manche Teile davon sind schön. Auf manche konnte man aber getrost verzichten.<p>&nbsp;</p>
Leider war man manchmal nicht der Regisseur seines Lebens. Vor allem wenn man eine Behinderung hat wie ich. Obwohl, wenn ich der Regisseur meines Lebens gewesen wäre, hätte ich jetzt etliche Unterhaltsverpflichtungen am Hals.<p>&nbsp;</p>
An einem Abend öffnete ich mein E-mail-Postfach und sah:“ HYPERLINK mailto:martina.lechmann@gmx.de martina .lech-mann@gmx.de. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, als würde irgendjemand ein Krater in meine Brust reißen<p>&nbsp;</p>
Im Geist war ich wieder in ihrem Garten, in der Bergstrasse, in der Nähe vom Ratgeber Holzbau. Martina feierte ihren zwanzigsten Geburtstag. Es war eine sternenklare Nacht. Aus einer Stereoanlage dröhnte laute Musik. Und Martina war wieder mal bildhübsch, auch wenn sie für meinen Geschmack, mit dem Gesicht zu lange in der Schminke gebadet hatte. Die Bäume auf dem Grundstück ragten in die Höhe. Rechteckige Biertische- und Bänke waren aufgestellt. Überall, an den Stufen, die von der Garage zum Garten führten, in der Garage, in der Mitte der Biertische, standen brennende Teelichter. Auch Fackeln waren aufgestellt worden und brannten. Die Luft hatte inzwischen abgekühlt. Der Topf mit roter Rosen, den ich ihr geschickt hatte, stand ebenfalls auf einem der Tische. Bunte Schüsseln voller Salate, Teller mit Baguettes und Pizzen standen zwischen den Teelichtern auf den Tischen. Ihre Katze, Pussy, flitzte durch den Garten an einem der Bäume hoch.<p>&nbsp;</p>
Alle Gäste lachten und unterhielten sich. In ihren Händen hielten sie Biere und Weine. Ich saß auf einer Bierbank, die Beine breit, die Ellbogen auf den Knien, die Hände gefaltet. Ich sah vom Boden hoch und...“<p>&nbsp;</p>
Ich spürte den Schmerz, den mir diese Erinnerung immer noch verursachte. Er machte mich kraftlos und mein Magen zog sich zusammen. Seit Martina aus Sindelfingen weggezogen war, verdrängte ich die Erinnerung. Aber leider konnte ich sie nicht löschen, wie eine Festplatte, wenn man Format C eingab. Gnadenlos überrannten sie mich in diesem Augenblick. Auf einmal wurden alle Einzelheiten wieder so deutlich.<p>&nbsp;</p>
Ich sah wie ihre Zunge, mit der eines Typens namens Benjamin herumspielte. Benjamin hatte braune lange Haare gehabt und sah aus wie Jesus Christus als Teenieverschnitt. Er lag in ihren Armen. In diesem Moment glaubte ich ein Messer in meiner Brust zu spüren.<p>&nbsp;</p>
Ich schloß mein Emailaccount wieder, ging aus dem Internet und lehnte mich ans Fenster. Meine Knie waren weich und mein Herz raste. Das was ich an jenem Abend in Martina´s Garten erlebt hatte war heftig. Aber nicht das aller Heftigste. Das Gespräch zwischen Benjamin war viel heftiger und hätte mir fast den Rest gegeben. Wie ich das Gespräch überstanden hatte und mich dabei beherrschen konnte, weiß ich bis heute nicht. Damals, nach den Gesprächen mit Benjamin und Dirk hatte ich mich in München im Schullandheim volllaufen lassen. Meinen Eltern hatte ich gesagt, meine Klassenkameraden hätten mich zu Trinkspielchen verführt. Das war nur die halbe Wahrheit. Ich hatte aus Frust getrunken, - Frust deshalb, weil Martina mit Benjamin gevögelt hatte.<p>&nbsp;</p>
„Ich hätte offen mit ihr darüber reden sollen,“ dachte ich, „auch wenn es zwischen uns den grössten Krach gegeben hätte – aber es wäre wenigstens aus mir raus gewesen,“ dachte ich.<p>&nbsp;</p>
Ich hörte wieder Dirks tiefe Stimme:“ Im Unterbewusstsein denkt sie weiter. Sie denkt vielleicht: Michael ist zwar trotz seiner Behinderung nett aber mit einem Behinderten...“<p>&nbsp;</p>
In diesem Moment beschloß ich meine geistige Tour in die Vergangenheit abzubrechen. Es war als hätte Jemand mir die Luft abgeschnürrt. Ich brauchte Luft, und zwar schnell. Ich ging in den Stadtpark von Sindelfingen und versuchte in meinem Kopf aufzuräumen – aber ohne Erfolg.<p>&nbsp;</p>
Ich kam zurück in die Wohnung. Mein Mitbewohner war schon da.<p>&nbsp;</p>
„Rainer und Vannessa kommen heute,“ sagte Florian. Rainer arbeitete beim Daimler am Band und seine Frau in Vaihingen als Bürokauffrau.<p>&nbsp;</p>
„Gut,“ sagte ich und ging wieder ins Internet. Ich öffnete die Mail und las<p>&nbsp;</p>
„Hallo Michael, ich hoffe, dir geht´s gut. Bei mir geht es in der Arbeit drunter und drüber aber mir geht es auch gut. Werde in ein paar Wochen nach Sindelfingen kommen. Wäre schön, wenn wir uns treffen könnten.<p>&nbsp;</p>
Wir können wieder mal miteinander telefonieren. Hab schon so lange nichts mehr von dir gehört.<p>&nbsp;</p>
Liebe Grüsse<p>&nbsp;</p>
Deine Martina“<p>&nbsp;</p>
Ich lehnte mich zurück und seufzte. Es hatte eine Zeit geben, da wollte ich ständig bei ihr sein – jede Sekunde.<p>&nbsp;</p>
In diesem Moment wünschte ich mir, ich würde Martina nie wieder sehen. Nicht weil ich sie hasste, nein, sondern weil ich es vergessen wollte. Ich wollte vergessen was damals war. Die Beziehung zwischen Benjamin und Martina war später auseinander gegangen. Sie wollte mit mir eine tiefe freundschaftliche Beziehung, vögelte aber Benjamin.<p>&nbsp;</p>
Ich atmete tief durch und wusste nicht was ich fühlen sollte. Ich schloß die E-Mail und schaute auf die hölzerne Platte meines Schreibtisches.<p>&nbsp;</p>
Wäre es besser gewesen, ich hätte mich damals anders verhalten? Hätte es was gebracht? Ich erinnerte mich an das Gespräch mit Benjamin und an seinen<p>&nbsp;</p>
triumphierenden Gesichtsausdruck bei seiner Beichte, die ich hoffentlich eines Tages für immer vergessen werde.<p>&nbsp;</p>
So lief ich einige Zeit wieder durch den Erospark. Ich war nicht mehr fröhlich, sondern stumm. Die Frauen begrüsste ich nur kurz. Bilder, die ich vergessen wollte, waren wieder da. Warum hatten Erinnerungen kein Verfallsdatum, wie ein Pfund Butter? Als Martina aus Sindelfingen weg gezogen war, war es von Tag zu Tag besser geworden. Schliesslich war es weg. Ich kam zu Nickys Tür. Sie war geschlossen. Ich sah wie ein grosser südländischer Mann links durchs Treppenhaus nach unten ging.<p>&nbsp;</p>
Ich erinnerte mich wieder an das Gespräch. Es war ein lauer Sommerfreitag. Damals saß ich im s´Cafe. Benjamin war angeheitert. Er hatte lange Haare, blaue Augen und ein Milchbubigesicht. Er trug ein schneeweises Hemd, mit Knöpfen eine blaue Jeans, einen schwarzen Gürtel und braune Schuhe.<p>&nbsp;</p>
„Das ist echt der Hammer..“ erinnerte ich mich an seine Stimme. Er hatte ein Becks- Bier in der rechten Hand. Martina war damals mit ihrer Theatergruppe unterwegs<p>&nbsp;</p>
gewesen. Ich brach die Erinnerungen ab.<p>&nbsp;</p>
Ich atmete tief durch, schaute zu Boden und Nickys Tür ging auf.<p>&nbsp;</p>
„Hallo Michael,“ sagte sie mit einer fröhlichen Stimme.<p>&nbsp;</p>
Als sie in mein Gesicht schaute, sah sie, dass ich gar nicht gut drauf war.<p>&nbsp;</p>
„Was ist los?“ fragte sie mit einer besorgten Stimme. „Ist was passiert?“<p>&nbsp;</p>
„Wenn ich normal wäre, würden sie die Frauen bei mir wohler fühlen,“ sagte ich und sah zu Boden.<p>&nbsp;</p>
„Wer sagt diese Scheisse,“ fragte Nicky provokant.<p>&nbsp;</p>
„Es ist so.“<p>&nbsp;</p>
„Michael, ich will niewieder solche Worte von dir hören,“ sagte sie mit einer strengen Stimme. Die Zigarette hielt sie in der rechten Hand.<p>&nbsp;</p>
Da platzte es aus mir heraus. Nur der Allmächtige und vielleicht Sigmund Freud wussten, warum es in diesem Moment aus mir heraus brach.<p>&nbsp;</p>
Ich erzählte Nicky von dem E-Mail und von dem Gespräch mit Benjamin:“ Michael, es ist echt der Hammer. Martina will es von mir jeden Tag,“ prahlte Benjamin. „und wenn sie besonders gut drauf ist will sie es sogar ohne Kondom.“<p>&nbsp;</p>
„Psst Michael nicht so laut,“ sagte Nicky<p>&nbsp;</p>
„Hey, ich meine ich mag sie. Ich hätte jahrelang alles für sie getan. Ich wäre am liebsten sofort zu ihr gezogen. Aber sie hüpfte mit dem ins Bett, bloß weil es mit ihm angenehmer ist und ich leider nicht normal bin. Und das manchmal ohne Kondom. Benjamin hat richtig damit angegeben. Und ich durfte gar nichts. Später habe ich mich mit einem Freund darüber unterhalten. Er meinte:“ vielleicht denkt sie der Michael ist vielleicht ein netter Kerl. Aber er ist behindert. Und von einem behinderten Mann womöglich schwanger werden. Ein Kind und eine Partnerschaft mit einem Behinderten? Da hätte sie zwei Personen um die sie sich kümmern müsste. Ein Kind und ein behinderter Partner. Martina würde es gegenüber dir nie offen zugeben. Aber vielleicht ist das mit ein Grund warum sie nie mit dir zusammen sein will. Vielleicht denkt sie das im Unterbewusstsein und meint es nicht böse mit dir. So wie ich dich kenne, willst du keine Frau, die nur aus Mitleid mit dir ins Bett steigt und mit dir zusammen ist. Das hat er Wort wörtlich gesagt. Ich kann mich noch gut an das Gespräch erinnern.“ Ich atmete tief durch.<p>&nbsp;</p>
„Was sagt sie dazu?“<p>&nbsp;</p>
Ich schüttelte den Kopf:“ Sie weiß es nicht. Ich habe mit ihr nie darüber geredet.“<p>&nbsp;</p>
„Mit dem dann?“<p>&nbsp;</p>
„Du bist die einzige Person, der ich es erzählt habe,“ sagte ich.<p>&nbsp;</p>
„Warum hast du mit ihr nicht darüber geredet?“ fragte Nicky.<p>&nbsp;</p>
„weil sie Recht gehabt hätte,“ lächelte ich und schaute auf die rote Lichterkette, die ihre Tür einrahmte.<p>&nbsp;</p>
„Wie meinst du das?“ fragte sie.<p>&nbsp;</p>
„Sie hätte gesagt, dass ich ihre Liebe nicht erzwingen könnte. Und damit hätte sie recht gehabt. Es hätte einen heiden Streit gegeben wenn ich ihr von meiner Eifersucht erzählt hätte, und ich hätte sie als Freundin verloren. Trotz meines Liebeskummers habe ich klar denken können – es wäre sinnlos gewesen. Als ich nichts von ihr gehört habe, geriet die Sache bei mir in Vergessenheit. Und mir ging´s besser. Als die E-Mail kam, wurden diese Erinnerungen wieder hoch gespült und ich kann nichts dagegen machen.“<p>&nbsp;</p>
Ich machte eine Pause. Meine Augen wanderten zu ihrem kleinen Bauchansatz, ihrem kleinen Kopfkissen. Dann fiel er auf den dunkelgrauen Fussabtreter, der vor ihrer Tür lag.<p>&nbsp;</p>
„Ich wünschte ich wäre anders. Ich wünschte, ich wäre normal, dann ...“<p>&nbsp;</p>
„Was du erlebt hast, tut mir leid. Aber es ist nun mal so. Du hattest Recht. Du kannst es nicht erzwingen. Du willst auch mit keiner Frau ins Bett steigen, auf die du nicht stehst. Viele Männer wollen mich übers Wochenende zu sich einladen. Aber da sage ich auch nein. Aber Michael, du bist hier normal,“ sie deutete mit ihrem rechten Zeigefinger auf ihren Kopf. „viele andere Männer sind hier nicht normal, “<p>&nbsp;</p>
Sie drückte ihre Zigarette in einem Aschenbecher aus.<p>&nbsp;</p>
„So Michael, ich muß weiterarbeiten. Paß gut auf dich auf. Und rede dir nicht diesen Blödsinn ein. Ich will den fröhlichen Michael wiederhaben,“ sagte sie.<p>&nbsp;</p>
Ich atmete tief durch, und da fiel mir ein flotter Spruch ein, den ich ihr schon immer sagen wollte.<p>&nbsp;</p>
„Und ich will, dass du endlich durchsichtige Wäsche trägst. Ich bin mir sicher Klamotten aus durchsichtigem Stoff würden dir gut stehen,“ sagte ich und merkte, dass es mir wieder besser ging.<p>&nbsp;</p>
Nicky lachte:“ Na, bitte, dass ist der Michael, den ich so mag. Geht doch.“<p>&nbsp;</p>
„Martina will sich wieder mit mir treffen. Ich weiß nicht ob ich sie sehen will. Nicht weil ich sie hasse, sondern weil ich es vergessen will. Ich habe ein Problem, mit dem was damals vorgefallen war. Was soll ich tun?“ Ich wusste nicht warum ich ausgerechnet einer tschechischen Prostituierten mein Seelenleben anvertraute. Denn schließlich sind Prostituierte Frauen, denen man am besten überhaupt nichts anvertrauen sollte. Aber es war aus mir herausgeplatzt.<p>&nbsp;</p>
„;Michael, die Entscheidung will und kann ich nicht für dich treffen. Ich muß weiterarbeiten. Es tut mir leid, aber...“<p>&nbsp;</p>
„Okay, tschau, und danke,“ sagte ich<p>&nbsp;</p>
„Bitte, pass gut auf dich auf.““ sagte sie.<p>&nbsp;</p>
Ich ging. Was Martina anging, da konnte ich für mich an diesem Abend keine Lösung finden. Das Problem war, dass Martina mich mochte, auch wenn sie mit Benjamin und verschiedenen anderen Männer ins Bett gestiegen war. Ich war damals in der Traube gesessen, als Mirco gesagt hatte.“ Ich hatte Probleme ihr den BH auf zu knöpfen.“ Ich hatte meinen Ärger hinunter geschluckt. Ich meine, was hätte ich anderes machen sollen? Ihm meine Colaflasche über die Birne hauen? Ich hatte mich beherrscht. Ich musste es.<p>&nbsp;</p>
Einige Wochen später bekam ich wieder eine Mail von Martina. In der stand:<p>&nbsp;</p>
“ Hallo Michael, kann leider doch nicht kommen. Ich bin vor kurzem krank geworden und ausserdem haben wir im Theater soviel zu tun. Ich hoffe, Du bist mir nicht böse. Ich hätte Dich so gerne gesehen. Aber mit der Angina kann ich unmöglich von Heidelberg nach Sindelfingen kommen.<p>&nbsp;</p>
Sei mir bitte nicht böse – bis bald<p>&nbsp;</p>
Deine Martina“<p>&nbsp;</p>
Ich wusste nicht was ich fühlen sollte. Auf der einen Seite fand ich es schade, denn ich hätte sie schon gern gesehen. Auf der anderen Seite war ich auch ein bisschen froh. Nicht weil ich sie hasste, sondern weil ich mit den wach gerufenen Erinnerungen nicht zurecht kam. Wenn ich sie getroffen hätte, hätte ich unterschwellig an das Gespräch mit Benjamin und Dirk gedacht.<p>&nbsp;</p>
So ging ich wieder zu Nicky. Aber sie war nicht da. Es war nun eine Angelina aus Lettland im Zimmer C217.<p>&nbsp;</p>
Ich ging zu Diana, die ein Stockwerk drunter war und fragt wo Nicky ist. Sie sagte, dass Nicky ausgestiegen ist. Sie war wieder zurück in die Tschechai gegangen.<p>&nbsp;</p>
Diese Nachricht traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Ich hatte das Gefühl, nicht mehr atmen zu können. Tief im Unterbewusstsein war ich sogar ein bisschen froh, dass sie gegangen war. Denn ich hatte für diese Frau Gefühle entwickelt, die man besser nicht für eine Prostituierte entwickeln sollte.<p>&nbsp;</p>
Ich ging wieder nach Hause. Auf der einen Seite war ich sehr traurig. Auf der anderen Seite froh. Denn so konnte es nicht weitergehen. Wenn Nicky hier geblieben wäre, ich wüsste nicht ob ich ihr widerstehen könnte. Vielleicht hätte ich ihr meine Gefühle gestanden und es hätte grosse Probleme gegeben.<p>&nbsp;</p>
Die nächsten Wochen stromerte ich durch Sindelfingen, durch den Park und das Sterncenter und dachte oft über Nicky nach. An ihr freches Lächeln kann ich mich heute noch gut erinnern.<p>&nbsp;</p>
Ich lernte bald Judith kennen. Ich fand sie sehr hübsch. Obwohl sie mit ihrem hübschen Gesicht, ihre hübsche Figur einen guten Eindruck auf mich machte, merkte ich, da fehlte etwas. Mir fehlte das Kumpelhafte, der Humor, die Lockerheit und die Freundschaft von Nicky. Judith war sicherlich eine nette und kluge Frau, aber es fehlte etwas. Ich hoffte, dass dieses Etwas, was mir fehlte, zum Vorschein kommen würde, wenn wir uns besser kannten.<p>&nbsp;</p>
Ich probierte es weiter bei Judith, denn sie war dennoch eine sehr attraktive Frau. Ich lud sie auch zum Essen ein, schickte ihr per E-Mail meine Kurzgeschichten, gab ihr auch Tipps wie sie sich im Klavier spielen verbessern könnte. Obwohl ich von Klavier spielen überhaupt keine Ahnung habe. Ich riet ihr sich Leute zu suchen, die ebenfalls Klavier spielen, um von denen etwas zu lernen. Auf diese Weise hatte ich etwas über das literarische Schreiben gelernt. Und ich dachte, vielleicht funktioniert das auch beim Klavier spielen.<p>&nbsp;</p>
Aber irgendwie klappte es nicht. Ich saß in der Traube neben ihr und ihrer Freundin und spürte, dass sie kein Interesse an mir hatte. Sie saß auf der Bank, hielt ihr Dinkelacker in ihrer rechten Hand und unterhielt sich mit ihrer Freundin über die derzeitige Finanzkrise und andere Dinge. Mir wurde in diesem Augenblick bewußt, dass ich keine Chance bei Judith hatte.<p>&nbsp;</p>
Statt wie früher in Depressionen zu verfallen, erinnerte ich mich an den einen Moment mit Nicky:<p>&nbsp;</p>
„Aber Michael, du bist hier normal. Viele andere Männer sind hier nicht normal, “<p>&nbsp;</p>
Ich erinnerte mich wie sie mit dem Zeigefinger gegen den Kopf tippte, während sie das gesagt hatte.<p>&nbsp;</p>
In diesem Moment bereitete sich in meinem Herzen eine tiefe Zufriedenheit aus. Ich lächelte zaghaft und kurz. Anstatt mich krampfhaft in eine unglückliche Sache zu stürzen wollte ich lieber gehen.<p>&nbsp;</p>
So betrat ich den Rückweg, auf dem meine Erinnerungen in die Vergangenheit geschweift waren. Wenig später lag ich auf meinem Bett, drehte mein Kopf zum Regal, auf dem das Parfümfläschchen und der Schlüsselanhänger waren und flüsterte mit einem Lächeln:“ Wenn du wieder dein Haarkamm suchst, sag mir unbedingt Bescheid. – vielen Dank für alles, Nicky.“ Mit einem Gefühl der Dankbarkeit und Zufriedenheit schlief ich etwa eine Stunde später ein.<p>&nbsp;</p><h2>Written by <a href="/community/tags/gastautor" rel="">Gastautor</a></h2><p><br style="clear:both;" /></p>]]></description><guid isPermaLink="false">174</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:24 +0000</pubDate></item><item><title>Welche Dessous- Farbe bringt Euch auf Touren?</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/welche-dessous-farbe-bringt-euch-auf-touren/</link><description><![CDATA[Viele von Euch Kunden haben auf Kaufmich angegeben, dass sie bei der Auswahl ihrer Escorts auf Dessous stehen. Heute wollen wir es genau wissen! Spielt für Euch dabei die Farbe der Unterwäsche eine Rolle? Bevorzugt ihr eher schwarze oder rote Dessous oder gehen eure Vorlieben in eine ganz andere Richtung?<p>&nbsp;</p>
Und was sind die Erfahrungen von Euch Escorts? Welche Dessous Farben tragt Ihr und hat die Auswahl dieser eine Auswirkung auf den anschließenden Sex?<p>&nbsp;</p>
Diskutiert einfach mit uns im Kommentarbereich und nehmt an unserer kleinen Umfrage rechts unten im Magazin teil.<p>&nbsp;</p>
Euer Kaufmich Team<p>&nbsp;</p><h2>Written by <a href="/community/tags/yvonne" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;" /></p>]]></description><guid isPermaLink="false">171</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:24 +0000</pubDate></item><item><title>Was war Dein aufregendstes Erlebnis als Escort-Modell?</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/was-war-dein-aufregendstes-erlebnis-als-escort-modell/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1639574621_monthly_2021_111309463801_20140818418927_m.jpg.cc58ebb5802ce7fb77360242fabcb4c1.jpg.8fc52c2a704ddb0cfddaabb06dc66aa0.jpg" /></p>



<strong>Von <a href="http://www.kaufmich.com/Elouise" target="_blank" rel="external">Escort Elouise</a></strong>
Oh, ja, daran erinnere ich mich noch gut.<p> </p>
Ich meine, die allermeisten meiner Begegnungen sind ganz wunderbar und aufregend und eigentlich nicht sinnvoll miteinander zu vergleichen.<p> </p>
Aber allein schon von der Situation her, hier mein aufregendstes Erlebnis:<p> </p>
Meine erste und gleichzeitig letzte Buchung über eine Agentur. Ich hatte kaum Erfahrung mit dem Escort-Leben, von daher war ich natürlich schon sehr aufgeregt…<p> </p>
Der ausdrückliche Wunsch des Buchers war: ohne Wäsche, im Minirock, durchsichtige Bluse und Jackett, High Heels… Also der absolute Klischee-Klassiker!<p> </p>
Treffpunkt war ein Appartment-Hotel in der Walachei. Also weit weg von jeder größeren Stadt. Und das Wetter war entsetzlich, Regen, starker Wind… Oh Gott. Allein schon die Fahrt…<p> </p>
Ich parke ein paar hundert Meter vom Hotel entfernt in einer Seitenstraße, passe mein Outfit im Auto den Wünschen meines Kunden an und stakse („damals“ hatte ich noch nicht so viel Übung im Laufen auf High Heels :-)) zum Treffpunkt. Es ist schon längst dunkel und es nieselt immer noch. Das macht Spaß, in einem solchen Dress über hochgeklappte Bordsteine zu laufen. Ganz allein…<p> </p>
Dann komme ich am Hotel an. Es war von einer Lobby die Rede gewesen, in der wir uns treffen sollten, es gab aber gar keine Lobby. Sondern nur eine Tür, die halb angelehnt war und in ein (zugegebener Maßen schönes) Treppenhaus führte.<p> </p>
Und keiner da. Was tun? Warten… Puh. Sekunden fühlen sich an wie Stunden… Versucht, die Agentur zu erreichen, erstmal vergebens, bis der Rückruf kam, als auch endlich mein Gentleman auftauchte. Alles gut. Sofort große Sympathie mit einem wirklich attraktiven Herrn, der nur ein paar Jahre älter als ich sein dürfte… Also erst einmal Entspannung….<p> </p>
Nun durfte ich vor ihm die steile Treppe hinaufsteigen, in das kleine Appartement mit Küchenzeile und schönem Badewannen-Bad. Zwei mal durfte ich das tun, da ich ihm beim ersten Mal keinen Anblick unter meinen Rock gegönnt hatte… OK: Nochmal runter und rauf gestakst… Mit zitternden Beinen wohlgemerkt, so aufgeregt war ich.<p> </p>
Dann sein zweiter Wunsch: Rollenspiele.<p> </p>
Wie sollte es bei dem Look anders sein: Ich bin eine Sekretärin, die sich auf eine Stelle bewirbt, die sie auf JEDEN FALL haben will. Dazu setzt sie ausgiebig ihre weiblichen Waffen ein. Er bleibt recht cool. Ziemlich lange. Die Gehaltsverhandlungen bleiben erstmal unvollendet…<p> </p>
Dann beweist die engagierte Bewerberin, wie ernst sie es mit dem Engagement für ihren neuen Chef meint, und lässt ihm ein Bad ein. Er soll sich nach einem anstrengenden, langen Tag entspannen. Mit warmem Wasser, schön duftendem Badeöl und einem Glas Sekt. Die Sekretärin nicht zu vergessen…<p> </p>
… Nun decken wir das Mäntelchen des Schweigens über den weiteren Fortgang dieses Dates. Nur so viel: Meine Gehaltsforderungen, die unverschämt hoch waren, wurden dann doch recht schnell akzeptiert. Und es wurde heiß. Sehr heiß. :-)<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/gastautor" rel="">Gastautor</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">162</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:23 +0000</pubDate></item><item><title>Gesundheitsuntersuchungen als Pflicht?</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/gesundheitsuntersuchungen-pflicht/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1341077896_monthly_2021_111766758182_20111220280359_m.jpg.2066d874edc12a94f4c90b65474c6ab0.jpg.af4f69e6ce1bc74969f898180f4001b5.jpg" /></p>



Wir hatten vor kurzer Zeit eine Umfrage laufen, bei der man über die Einführung verpflichtender Gesundheitsuntersuchungen abstimmen konnte. Auch hatte sich in einem aktuellen <a href="http://www.kaufmich.com/CandyLove/blog/Totgeglaubte_leben_laenger__Geschlechtskrankheiten_und_das_AO_Revival?_ver=0" target="_blank" rel="external">Escort-Blog</a> eine interessante Diskussion zum Thema entsponnen.<p> </p>
Hintergrund der Umfrage war die aktuelle Diskussion um neue gesetzliche Regelungen in der Prostitution, die u.a. eine Erlaubnispflicht für Bordelle, eine Zwangsregistrierung (Meldepflicht) für Sexarbeiter_innen umfasst, die Bestrafung von Kunden Zwangsprostituierter sowie Kondompflicht und die Wiedereinführung von verpflichtenden Gesundheitskontrollen. Daher möchten wir etwas Hintergrundmaterial liefern, was es mit Pflichtuntersuchungen auf sich hat.<p> </p>
Ältere unter uns kennen noch den sog. 'Bockschein', also der Nachweis über medizinische Pflichtuntersuchungen für Prostituierte, der 2001 abgeschafft wurde. Aus dem Grund, da man einsah, dass das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung nicht nur ein Menschenrecht ist, sondern Zwangsuntersuchungen menschenrechtswidrig sind und üblicherweise keinerlei Auswirkungen auf Angebot und Nachfrage von ungeschützten Sex hat und nur zur weiteren Kriminalisierung dieser Berufsgruppe beiträgt. Allein Einsicht, Aufklärung und Information über gesundheitliche Risiken und die Bereitstellung anonymer Möglichkeiten der medizinischen Untersuchung, wie sie in Grossstädten von Gesundheitsämtern angeboten werden, so die Auffassung, trägt zu einem bewussten Sexualverhalten in der Gesellschaft bei.<p> </p>
Medizinische Pflichtuntersuchungen sind also menschenrechtswidrig, es muss allerdings eine Infrastruktur und Informationsmaterial vorhanden sein, die Untersuchungen jederzeit möglich macht und vor allem bedeutet das Professionalisierung. Prostitution untersteht seit Abschaffung des sog. “Bockscheins” 2001 dem Infektionsschutzgesetz, das auf freiwillig wahrzunehmende Hilfsangebote setzt, da man aus der Vergangenheit gelernt hat.<p> </p>
Aus der Forschung zu STI/HIV-Prävention geht international hervor, dass der Zugang zu Gesundheitsdiensten vorhanden sein muss und freiwillig genutzt wirksamer sind als die Einschränkung dazu. Erfolgversprechend sind erfahrungsbasierte und durch wissenschaftliche Erkenntnisse geförderte Community Arbeit, Peer2Peer Beratung (Sexarbeiter beraten andere Sexarbeiter), internationale Best Practice Projekte, wo Sexarbeiter_innen als Experten in die Szene hineinwirken.<p> </p>
Repressive Massnahmen zeigen nur eins: kein Vertrauen und kein Zugang mehr in soziale und gesundheitliche Dienste und damit höhere Ansteckungsrisiken. Dort, wo Menschen diskriminiert und ausgegrenzt werden hat Gesundheitsförderung keinen Zugang mehr. Dies belegen auch 30 Jahre Erfahrungen im Umgang mit HIV/Aids, die zeigen, dass sich die Situation für die Betroffenen nur bessert, wenn sie nicht diskriminiert werden.<p> </p>
Das deutsche Infektionsschutzgesetz verpflichtet Gesundheitsämter schon jetzt, Untersuchungen für Sexarbeiterinnen anzubieten. Dieses Angebot wird auch angenommen. Es ist also möglich, Menschen auf freiwilliger Basis zu erreichen. Mit guten Angeboten können auch Leute erreicht werden, die bislang keinen Versicherungsschutz haben. Dieser Ansatz hat dazu geführt, dass Deutschland europaweit eines der Länder mit den niedrigsten HIV-Infektionszahlen ist.<p> </p>
Die Frage ist also, ob der erneute Ruf nach Zwangsuntersuchungen, nichts anderes ist, als Gesundheitsschutz und Scheinsicherheit vorzugaukeln. Es würde eine zusätzliche Stigmatisierung von Sexarbeiter_innen als Krankheitsüberträger_innen bedeuten und die Kunden aus ihrer Verantwortung entlassen. Regelmässige Gesundheitschecks sind für professionelle Sexarbeiterinnen schon jetzt selbstverständlich und dürfen nicht verpflichtend sein.<p> </p>
Die bundesweite Einführung einer Kondompflicht in Prostitutionsstätten nach Vorbild der bayerischen Hygieneverordnung, die generell Sex ohne Kondome in der Prostitution verbietet, wird derzeit ebenfalls diskutiert. Laut meiner Kenntnisse ist die Nachfrage nach ungeschütztem Sex in Bayern konstant gleich hoch geblieben, trotz Verordnung. Aus Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts ist nicht erkennbar, inwieweit sich die Kondomverordnung auf ein geändertes Sexualverhalten in der Prostitution ausgewirkt hat, es lässt sich kein Effekt ableiten und keine empirisch belegbare Aussage finden, wonach die Verordnung zu einer Verringerung bzw. Erhöhung von sexuell übertragenen Krankheiten geführt hätte.<p> </p>
Professionelle SexarbeiterInnen schätzen den Wert ihrer Gesundheit und gehören zu den achtsamsten Frauen in der Bevölkerung, eben weil ihre Gesundheit ihr Kapital ist und sie sich gar keine Erkrankungen leisten können. In doppelter Hinsicht.<p> </p>
Eine Kondompflicht ist nicht nur ein Eingriff in die sexuelle Selbstbestimmung. Sie öffnet Tür und Tor für falsche Anschuldigungen in der anonymen Internetwelt, was ein Escort nicht nur ihre Reputation kosten kann, sondern in diesem Fall Ermittlungen wegen strafbarer Handlungen auslösen könnte. Denunziation, auch durch Lügen, ist leider im Internet jetzt schon anzutreffen, teils von der Konkurrenz motiviert, um eine Mitbewerberin auszuschalten. Da die Kontrollbehörden nicht nur Bordelle und Wohnungen, auch sämtliche einschlägigen Internet-Portale, also virtuelle Anbahnungsstätten wie Kaufmich im Visier haben, wo Sexarbeiter Werbung schalten, würde dies Wasser auf die Mühlen einer anonymen Denunziantenkultur spülen und zu Spannungen führen, d.h. zu Falschaussagen und Anprangerung unsafer Praktiken bei Escorts. Ihre Verhandlungsposition und Rechte im Netz, auch dagegen vorzugehen, noch weiter geschwächt.<p> </p>
Kondompflicht ist also als Erziehungsmassnahme zur Pflege der “Volksgesundheit” überflüssig und eine Scheinmassnahme, um Aktivismus und Scheinsicherheit vorzutäuschen. Dies geht auch aus der gut begründeten Erklärung gegen die Kondompflicht in der Evalution des Prostitutionsgesetzes hervor. Idealerweise kann nur mit Information, Selbstverantwortung, Aufklärungsarbeit argumentiert werden und vor allem muss der Zugang zu gesundheitlichen Dienstleistungen für alle SexarbeiterInnen gewährleistet sein. Insbesondere für Migrant_innen mit ungeklärten Aufenthaltsstatus in- und ausserhalb der EU-Staaten.<p> </p>
Die Praxis zeigt, dass sich SexarbeiterInnen international Kontrollen und Reglementierungen zu entziehen suchen und dann der Zugang für Prävention und zu Gesundheitsdiensten so gut wie ausgeschlossen ist. Hinzuweisen ist auch auf die Verstärkung des Stigmas, indem man SexarbeiterInnen generell als “VirenverbreiterInnen” diskriminiert und Vorurteile verfestigt. Schutz, auch Arbeitsschutz und Sicherheit lassen sich schwerlich über Zwangsmassnahmen herstellen. Die Bundesregierung ist aufgefordert ihre Vorschläge zu überdenken, um zu konstruktiven Lösungen zu kommen.<p> </p>
Eine Diskussion hier im Kommentarteil wäre wünschenswert, Argumente pro und contra Pflichtuntersuchungen und die in der Diskussion stehenden Zwangsmassnahmen  sind sehr willkommen.<p> </p>
Und hier das Ergebnis unserer Umfrage:<p> </p>
Erstaunliche 51% stimmten <strong>pro</strong> Pflichtuntersuchungen für Sexarbeiter, 49% dagegen. Wir hoffen, dass hinter diesem Ergebnis mehr die Sorge um die allgemeine Gesundheit steht als der Wunsch nach Überwachung...<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/ariane-g" rel="">Ariane G.</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">159</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:23 +0000</pubDate></item><item><title>Gedanken</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/gedanken/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1648349931_monthly_2021_11304204927_20140823961885_m.jpg.8482214591b69e89f2ce14c80d7732c6.jpg.971f7a36fc17219f7d78fdc14f9b8568.jpg" /></p>



<div> <strong>Diese erotischen Gedanken schickte uns die Escort Lady <a href="http://www.kaufmich.com/HighClassVollweib" target="_blank" rel="external">HighClassVollweib</a>. Vielen Dank, dass Du uns daran teilhaben lässt ...</strong></div>
<div></div>
<p dir="ltr">Ich habe noch eine Stunde Zeit nach meinem Arbeitstag in meiner "bürgerlichen" Berufswelt, um auf meinem Balkon die warmen Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht zu genießen, bevor ich mich nachher mit dem Taxi auf den Weg mache zu meinem heutigen Date in einem Theater für eine Komödie.</p>
<p dir="ltr">Die Sonne streichelt meine Seele und lässt meine Sehnsucht nach Berührung erwachen.</p>
<p dir="ltr">Ich blinzele in die Sonne und meine Gedanken kreisen um den bevorstehenden Abend mit einem Geschäftsmann, der mich heute gebeten hat, ihn zu einer Komödie zu begleiten. Er ist beruflich in meiner Stadt und möchte sich den Abend mit Kultur und Weiblichkeit versüßen, wenngleich ich mir schmunzelnd gerade seine lüsternen Gedanken durch den Kopf gehen lasse, bei den Wünschen, die er äußerte. Er bat mich, ein Kleid mit tiefem Dekolleté, Strapsen, Pumps, aber ohne Höschen zu tragen.</p>
<p dir="ltr">Ich bin schon fertig gestylt, trage mein Kleid bereits, muss nur noch in die Pumps schlüpfen und ins Taxi springen. Bis dahin genieße ich auf meinem Balkon die bald untergehende Sonne und gebe mich meiner Phantasie hin.</p>
<p dir="ltr">Ob er aufgeregt sein wird, wenn ich in dem von ihm gewünschten Outfit neben ihm sitzen werde?</p>
<p dir="ltr">ICH werde es sicher sein.</p>
<p dir="ltr">Ob er seine Hand auf meinen bestrapsten Oberschenkel legen wird und beinahe unbemerkt den Kleidersaum höher schieben wird?</p>
<p dir="ltr">Ob es ihn erregt, zu wissen, dass mein frisch rasierter Schritt nur wenige cm unter dem Kleidersaum zu spüren wäre, wenn er seine Hand nur etwas höher schieben würde?</p>
<p dir="ltr">MICH wird es ganz bestimmt erregen dieses Spiel.</p>
<p dir="ltr">Hoffentlich werde ich nicht nass, das wäre mir doch etwas peinlich mitten im Theater.</p>
<p dir="ltr">Ich werde sicher die ganzen Lacher verpassen, weil ich mit meinen Gedanken ganz woanders bin. Vielleicht gleitet meine Phantasie sogar ganz und gar mit mir davon?</p>
<p dir="ltr">Vielleicht stelle ich mir vor, wie die Hände der neben mir, vor mir und hinter mir sitzenden Gäste des Theaters langsam auf meinen ganzen Körper gleiten. Zärtlich und verboten zugleich. Es meinen Begleiter immer mehr in Erregung versetzt, zu sehen, wie ich unter all den zärtlichen Händen zerfließe, sie mir mein Kleid höher und höher schieben, meinen edlen Spitzen-BH zum Vorschein bringen, meine Schenkel langsam spreizen...</p>
<p dir="ltr">Oh Gott...ich zerfließe ja jetzt schon... Ich muss los, das Taxi wartet…</p><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/gastautor" rel="">Gastautor</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">151</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:22 +0000</pubDate></item><item><title>Das Kaufmich-Sex-ABC</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/das-kaufmich-sex-abc/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/2132498561_monthly_2021_111604102035_201404sexy_ABC.jpg.24f46b427cdbd2315dde5fdee77a6d45.jpg.3063437aef5969fac4e120837369512d.jpg" /></p>



<p dir="ltr">heute: Sprachkenntnisse</p>
<p dir="ltr">Herren testen gerne die Sprachkenntnisse und die Anpassungsbereitschaft der Damen. Dabei braucht es für manch hemmungslosen Körperkontakt noch nicht einmal die Biegsamkeit einer Artistin, nur etwas Übung im internationalen Verkehr. Daher haben wir einmal das kleine Kaufmich-Sex-ABC zusammengestellt, mit dem Ihr überall gut durch kommt. Es wird in vielen Ländern gesprochen und nicht nur dort, wo die einschlägigen Begriffe ihre kulturelle Herkunft haben. Wobei historisch noch nicht zweifelsfrei erwiesen ist, ob der Ursprung von ‘Französisch’ tatsächlich in Frankreich liegt.<!--more--></p>
<p dir="ltr">Wir möchten gerne etwas zur internationalen Völkerverständigung beitragen. Und wo gelingt sie besser als in der Musik oder beim Sex?</p>
<div> <a href="http://www.kaufmich.com/magazin/wp-content/uploads/2014/04/infomap_big-1.png" rel="external"><img class="aligncenter size-medium ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="http://www.kaufmich.com/magazin/wp-content/uploads/2014/04/infomap_big-1-250x300.png" alt="infomap_big-1" width="250" height="300"></a></div>
<div>
<p dir="ltr"><em>Zum Vergrössern bitte Bild anklicken</em></p>
<p dir="ltr">Selbstverständlich freuen wir uns über weitere Hinweise bzw. Ergänzungen im Kommentarteil, um die Verständigung voranzutreiben. In der Kaufmich-Community gibt es ja regelrechte Sexperten, die sicherlich Erhellendes zu diesen internationalen Disziplinen beitragen können.</p>
<b><b>
</b></b>
<p dir="ltr">Wir wünschen viel Spaß in Theorie und Praxis</p>
<p dir="ltr">Euer Kaufmich-Team</p>
</div>
<div></div><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">112</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:18 +0000</pubDate></item><item><title>Die Girlfriend-Erfahrung</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/die-girlfriend-erfahrung/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1809058315_monthly_2021_111677411245_2013024021224_m.jpg.11a8b5b26296021094df56f72de22072.jpg.369b3bf29e9a31a5a87fd146974aa9f0.jpg" /></p>



<strong>Herren bevorzugen im bezahlten Verkehr häufig die "Girlfriend Erfahrung". Dies ergab eine Forschungsstudie in den USA, wo knapp 600 Kunden nach ihrem Buchungsverhalten und ihren Wünschen befragt wurden. </strong>
<strong>(Quelle: The Hobbyist and the Girlfriend Experience: Christine Milrod/Martin A. Monto, Behaviors and Preferences of Male Customers of Internet Sexual Service Providers, Routledge 2012).</strong>
<!--more--><strong>Was bedeutet das, eine Girlfriend-Erfahrung?</strong>
<div>
Ein Film zum Thema, den man gesehen haben muss, ist der  gleichnamige Film von Steven Soderbergh aus dem Jahr 2009. Ein Film, der von Escort und Kunde handelt. Die Hauptdarstellerin ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sasha_Grey" rel="external nofollow">Sasha Grey</a>, Model, Schauspielerin, Musikerin und ehemalige Pornodarstellerin.<p> </p>
Hier eine Filmkritik dazu <a href="http://www.kino-zeit.de/filme/the-girlfriend-experience" rel="external nofollow">http://www.kino-zeit.de/filme/the-girlfriend-experience</a>
und hier der Trailer<p> </p>
http://youtu.be/euwBlSZVrtQ<p> </p>
 <p> </p>
Der Begriff stammt ursprünglich aus den U.S.A., wo Prostitution verboten ist. Deshalb umschreibt man dort bezahlten Sex bildreich und entwickelt gewisse Codes für Prostitution. Sie sollen bei der Date-Anbahnung dabei helfen, dass die Polizei einen nicht hochnimmt. Dazu zählt auch die Umschreibung "Girlfriend Erfahrung" für ein Escort-Date, wobei Escort ein Euphemismus für Prostituierte ist.<p> </p>
<h6>Codes und Umschreibungen für Prostitution in USA</h6>
Man sollte in den USA auf keinem Fall einer Frau eindeutige Fragen stellen, auch nicht am Telefon, ob sie Service soundso anbietet. Also nach Geschlechtsverkehr oder Oralsex und explizite Dinge fragen, da die Strafverfolgungsbehörden die Szene überwachen. Der Begriff Escort wurde von Escortagenturen in Deutschland übernommen. Darunter versteht man aus Escort-Sicht meist Kuschelsex. Das passende Kürzel ist GFS oder GFE (Girlfriend Sex, Girlfriend Erfahrung).<p> </p>
Das Pendant zum Girlfriend ist der Sugardaddy. Ebenfalls eine US-amerikanische Umschreibung auch für Kunden, die in U.S. <em>ebenfalls kriminalisiert</em> sind. Wobei der Sugardaddy ursprünglich eine Art älterer Liebhaber bezeichnet, der eine jüngere Dame finanziell aushält. Ob mit oder ohne Sex. Aber Sex wird meist gewünscht.<p> </p>
<h6>Der Wunsch nach einer romantischen Beziehung zu einer Prostituierten</h6>
<em>Der Begriff ist mittlerweile symbolisch aufgeladen: er steht auch für die Sehnsucht nach einem Ersatz für eine konventionelle, romantische und unentgeltliche Beziehung.</em>
Dies ergab u.a. die genannte Studie. Insofern kommt es nicht selten vor, dass Kunden, die auf der Suche nach käuflichen Sex mit der passenden Spielgefährtin sind, auch eine Beziehung suchen und Gratis Sex anfragen oder starken. Auf diesem dünnen Eis bewegt man sich als Escort und Kunde gleichermaßen, wo dann eben <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/paysex-und-die-wahren-gefuehle/" target="_blank" rel="external">Gefühle</a> ins Spiel kommen.<p> </p>
<blockquote class="modern-quote full">Sexualität ist etwas privates und intimes und im Bereich des käuflichen Sex ist es nicht immer einfach, die körperliche Nähe einerseits zuzulassen, aber tiefere Emotionen auszuschalten und zu vermeiden.</blockquote>
In diesem Spannungsfeld bewegt man sich. Und warum sollte man sie auch ausschalten, wenn man verliebt ist und es auf <em>Gegenseitigkeit</em> beruht?<p> </p>
Ich habe gelernt, dass der verliebte Kunde nicht selten vorkommt, aber nicht auf Gegenseitigkeit beruht und sich dann die eine oder der andere bedrängt fühlt.<p> </p>
Dann sollte man nicht um die Gunst der oder des Angebeteten werben und sich zurückziehen, auch wenn die Gefühle verrückt spielen und man sich einbilden möchte, dass der andere diese erwidert.<p> </p>
Also immer schön Augen auf im Verkehr und cool bleiben! Insbesondere in einer Zeit, wo nicht nur durch das Internet manche Grenzen fallen, auch Praktiken angeboten werden, die früher ein Tabu in der Szene waren, wie z.B. Küssen.<p> </p>
<h6>Tabus sind eine Art Schutz für Privates</h6>
Es war eben auch eine Art Schutz, dass man sich als Prostituierte Bereiche bewahrt, die man nur privat ausleben mochte.<p> </p>
Mag sein, dass es heute schon als 'professionell' gilt, wenn manche Escorts einiges nicht in ihrer Servicepalette anbieten. Dann bitte nicht nach fragen. Aber Grenzen ziehen können, heisst eben auch Schutz und das sollte man respektieren.<p> </p>
<blockquote class="modern-quote full">Und dort, wo ein Escort ihre Tätigkeit als Hobby bewirbt nicht automatisch Beziehungsabsichten vermuten.</blockquote>
Klingt kompliziert und kann es manchmal werden, überall dort, wo Nähe entsteht, Sex und Austausch stattfindet können auch mal die Gefühle verrückt spielen.<p> </p>
Weitere hilfreiche Informationen über das besondere Verhältnis zwischen Kunde und Escort findet Ihr in unserem <a href="http://www.kaufmich.com/info/clientinfo" target="_blank" rel="external">Kunden-Knigge</a>.<strong id="internal-source-marker_0.22803475055843592">
</strong>
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 <p> </p>
Eure Ariane G. - Kaufmich-Erklärbär<p> </p>
</div><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/ariane-g" rel="">Ariane G.</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">53</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:13 +0000</pubDate></item><item><title>Spielregeln f&#xFC;r Spielgef&#xE4;hrten</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/spielregeln-fur-spielgefahrten/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1589685682_monthly_2021_111226502174_20130121550027_m.jpg.69f51a6207e0e77af10583ecca654b5a.jpg.5047cb3cf4432b9fb4f397fa24c56dd1.jpg" /></p>



Eene meene Miste, es rappelt in der Kiste. Und damit es auch richtig gut rappelt, haben wir diese Empfehlungen speziell für Euch Kunden entwickelt, die regelmässig Gast bei Escorts sind, aber auch für jene, die bislang keinen oder kaum Kontakt mit Anbieterinnen sexueller Dienstleistungen haben.<p> </p>
<!--more-->
Durch Geld lässt sich Wohlbefinden kaufen, wenn man einige Spielregeln beherzigt, und hier sind Escorts wahrlich Expertinnen. Für bezahlte Dates gelten noch einmal andere Regeln, die Escorts für sich persönlich definieren.<p> </p>
Hinzu kommen Absprachen zwischen Escortdame und Kunde, basierend auf gegenseitigem Vertrauen: es spielt nicht nur die sprichwörtliche Chemie eine Rolle, sondern Vertrauen, Sicherheit und Gesundheit für Dich und Deine Spielgefährtin.<p> </p>
Daher haben wir uns informiert, haben viel gelesen, was Escorts im Umgang mit Kunden im Allgemeinen wichtig ist, in Deutschland und überall auf der Welt. Daraus haben wir einen kleinen Leitfaden entwickelt, der zur Orientierung dienen soll und von uns bei entsprechendem Input verbessert und erweitert wird. Und hier geht's lang zum <a href="http://www.kaufmich.com/info/clientinfo" target="_blank" rel="external">Kaufmich-Knigge</a>.<p> </p>
In diesem Sinne seid klug und bucht!<p> </p>
Euer Kaufmich-Team!<p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">52</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:13 +0000</pubDate></item><item><title>Sex und Behinderung</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/sex-und-handicap/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1489052760_monthly_2021_112127953105_20120213747233_s.jpg.a7fd98eb8eef087a12cc995656c8564c.jpg.59f388c7ca9c1307c743c89dd0c9ef66.jpg" /></p>



Wie geht ein Escort mit körperbehinderten Kunden um? Wie nehmen Männer mit Körperbehinderung eine Sexarbeiterin wahr? Haben Menschen mit Handicaps überhaupt Sex? Diese Fragen werden selten öffentlich besprochen, geschweige denn beantwortet. Dabei haben Männer und Frauen mit Behinderung oder Schwerstbehinderung natürlich auch Lust auf Nähe, Zärtlichkeit und Sexualität; wie jeder andere auch.<p> </p>
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Körperliche Attraktivität wird in unserer Spaßgesellschaft für sehr wichtig gehalten. Doch was ist mit all denen, die diesen Schönheitsidealen nicht entsprechen? Wie finden sie einen Partner und Sexualpartner?<p> </p>
Es gibt seit geraumer Zeit das schöne Wort <strong>Sexualbegleitung</strong> im Zusammenhang mit Sexarbeit. Sexualbegleiterinnen sollten idealerweise darin qualifiziert sein, ihre Dienste behinderten Kunden anzubieten. Sie sollten keine Hemmung haben, auf Leute mit Behinderungen zuzugehen und mit behinderten Körpern umzugehen. Es gibt mittlerweile Frauen in ganz Deutschland, die sich selbstbewusst als <strong>Sexualbegleiterin</strong> bezeichnen. Um erfahrene und seriöse Anbieterinnen in diesem Bereich zu finden, kann man sich auch an Beratungsstellen für Prostituierte in jeder größeren Stadt wenden. <a href="http://www.hydra-berlin.de/" target="_blank" rel="external nofollow">Hydra</a> kann dazu Kontakte auf Anfrage in Berlin vermitteln. Auch in einigen Freier-Foren gibt es meist eine eigene Rubrik zum Thema, wo sich Herren über Frauen mit diesem Angebot austauschen können.<p> </p>
In der letzten Zeit sind zwei hervorragende Artikel dazu erschienen:<p> </p>
Klaus Birnstiel, selbst körperbehindert, schildert eindrucksvoll <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/digital/archive/2011/12/10/sex-und-behinderte-koerper-ein-existentielles-limit.aspx" target="_blank" rel="external nofollow">seine Gedanken im Umgang mit der käuflichen Liebe</a>. Matthias Vernaldi beschreibt <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/tabu-sex-und-koerperbehinderung-freier-mit-behinderung-betrachten-uns-als-menschen-1.1269396" target="_blank" rel="external nofollow">seine ersten Erfahrungen als Behinderter mit Prostituierten</a>.<p> </p>
Mehr Informationen zum Thema:<p> </p>
<a href="http://forum.sexualaufklaerung.de/index.php?docid=813" target="_blank" rel="external nofollow">Sexybilities</a> ist eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen (ASL) e.V. in Berlin.<p> </p>
<a href="http://www.rollimans-erfahrungen.de/" target="_blank" rel="external nofollow">Hier</a> schreibt der Blogger <em>Rolliman</em> über das Leben mit Behinderung, über seine Sexualität und auch über seine Erfahrungen mit Sexarbeiterinnen. Außerdem hat er eine eigene deutsch- und englischsprachige Facebook-Gruppe zum Thema eröffnet „<a href="https://www.facebook.com/groups/271348659583046/" target="_blank" rel="external nofollow">SW for people with disability</a>“ („SW“ steht für <em>sexwork</em>), der man bei Interesse an gegenseitigem Austausch beitreten kann.<p> </p>
In England stellt die Internetplattform <a href="http://www.tlc-trust.org.uk/" target="_blank" rel="external nofollow">TLC Trust</a> den Kontakt zwischen Menschen mit Behinderungen und verantwortungsvollen und seriösen Sexarbeiterinnen her.<p> </p>
Das deutschsprachige <a href="http://www.sexworker.at/phpBB2/index.php?c=39" target="_blank" rel="external nofollow">Support- und Hilfeforum für und von Sexarbeiter</a> in Österreich, Deutschland und der Schweiz wendet sich auch an interessierte Außenstehende und engagierte Kunden.<p> </p>
Hoffentlich führen diese Initiativen und Berichte sogar mittelfristig dazu, dem vermeintlichen Tabuthema eine größere gesellschaftliche Akzeptanz zu verschaffen.<p> </p>
Ungefähr ein Drittel der Escorts bei Kaufmich.com geben in den Profiloptionen an, dass sie auch Menschen mit Behinderung als Kunden willkommen heißen. Wir würden gerne die Meinungen von beiden Seiten dazu wissen. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?<p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/ariane-g" rel="">Ariane G.</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">25</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:11 +0000</pubDate></item><item><title>Die gr&#xF6;&#xDF;ten Mythen &#xFC;ber Sex ohne Kondom</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/die-grosten-mythen-uber-sex-ohne-kondom/</link><description><![CDATA[


<a href="/magazin/uploads/monthly_2021_11/18427642_s.jpg.10bd37e29981762f7625fd0f55e0c30e.jpg" data-fileid="598"><img class="aligncenter ipsImage ipsImage_thumbnailed size-full" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/18427642_s.jpg.10bd37e29981762f7625fd0f55e0c30e.jpg" data-fileid="598" alt="Die grössten Mythen über Sex ohne Kondom" width="320" height="450"></a>
Mit der <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.kaufmich.com/magazin/neue-ao-regelung-auf-kaufmich/" rel="external">Ankündigung unserer neuer AO-Regelung</a></span> haben wir angesprochen, dass uns im Laufe der Zeit viele Missverständnisse zum Thema Sexualkrankheiten und Prävention aufgefallen sind. Hier möchten wir jetzt die Chance nutzen, einmal die häufigsten Mythen rund um das Thema "Sex ohne Kondom" aufzuklären.<p> </p>
<strong>Mythos Nummer 1: Ein aktueller HIV-Test gibt Sicherheit</strong>
Dies gilt leider nur, wenn die Person danach für 12 Wochen im absoluten Zölibat gelebt hat.<p> </p>
Der traditionelle Aidstest ist ein Test auf HIV-Antikörper im Blut. Wie bei jeder anderen Infektion fängt der Körper erst damit an Antikörper zu produzieren, wenn man sich bereits infiziert hat. Um eine HIV Infektion nachweisen zu können, müssen ausreichend dieser Antikörper im Blut sein. Der Zeitraum zwischen der Infektion und der Nachweisbarkeit kann entsprechend bis zu 12 Wochen dauern, erst dann hat man die Gewissheit, dass wirklich nicht passiert ist.<p> </p>
Gleiches gilt für den neueren PCR-Test, der das Virus selbst nachweist. Zwar hat dieses Testverfahren ein Fenster von "nur" 2 Wochen, aber um wirklich sicher sein zu können, muss auch noch der klassische Test nach 12 Wochen gemacht werden.<p> </p>
<blockquote>Fazit: Ein aktueller HIV-Test ist genauso sicher wie ein Horoskop - kann stimmen, muss aber nicht.<p> </p>
<!--more--></blockquote>
<strong>Mythos Nummer 2: Als Mann habe ich kaum ein Risiko</strong>
Theoretisch und statistisch gesehen haben Frauen weltweit ein höheres Ansteckungsrisiko, aber praktisch spielt das Geschlecht ausser als Ausrede kaum eine Rolle. Liegen bereits Erkrankungen mit anderen Geschlechtskrankheiten vor (diese können mitunter sogar symptomlos sein), so erhöht dies das Risiko einer HIV-Infizierung erheblich. Dazu kommt natürlich auch noch die Anzahl der ungeschützten Sexualkontakte. Ausserdem, was bringen einem Statistiken, wenn man zu dem Prozentsatz gehört, der sich ansteckt?<p> </p>
<blockquote>Fazit: Egal ob Mann oder Frau, ein Volltreffer reicht aus!</blockquote>
<strong>Mythos Nummer 3 - Wenn Clubs vor Ort Tests anbieten, muss doch alles sauber sein</strong>
Zunächst kann man hier umgehend auf den ersten Punkt verweisen, denn das gleiche gilt für den sogenannten Schnelltest. Darüber hinaus dürfen diese <a href="http://www.aidsaufklaerung.de/hivtest/index.html" target="_blank" rel="external nofollow">Heimtests in Deutschland </a>überhaupt nicht von "medizinischen Laien" durchgeführt werden, weil sie ein relativ grosses Risiko von einem falschen positiven Ergebnis mit den entsprechenden psychischen Folgen bergen.<p> </p>
<blockquote>Fazit- Lust darauf einmal zu testen wie es sich anfühlt positiv diagnostiziert zu werden? Hier hat man die größten Chancen darauf.</blockquote>
<span style="font-family: Verdana; color: #999999; font-size: xx-small;"><a style="font: Verdana;" href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;videoid=47304976" rel="external nofollow">Turn me on - Sex kann gefährlich sein!</a>
<object width="425px" height="360px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="wmode" value="transparent"><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=47304976,t=1,mt=video"><param name="allowfullscreen" value="true"><embed width="425px" height="360px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=47304976,t=1,mt=video" allowfullscreen="allowfullscreen" wmode="transparent"></embed></object>
<a style="font: Verdana;" href="http://www.myspace.com/meinewelt" rel="external nofollow">Meine Welt</a> | <a style="font: Verdana;" href="http://vids.myspace.com" rel="external nofollow">MySpace Video</a></span><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">13</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:10 +0000</pubDate></item><item><title>Der Striptease...</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/der-striptease/</link><description><![CDATA[


...in einer Infografik. Leider auf englisch und fokussiert auf die USA, aber trotzdem sehr schön. Ein paar Highlights findet Ihr unten übersetzt. Freiwillige vor, falls jemand eine ähnliche Grafik auf deutsch kennt oder erstellen möchte, wir posten sie gerne!<p> </p>
<!--more-->
Via: <a href="http://www.onlineschools.org" rel="external nofollow">Online Schools</a>
<ul><li>Es gibt mehr als 5000 Stripclubs in den Vereinigten Staaten. Amerikaner geben mehr Geld in Stripclubs aus als für Theater, Oper, Ballett, Jazz und klassische Konzerte <em>zusammen</em>.</li>
 	<li>Das Durchschnittsalter einer Stripperin ist 24. 90% der Stripperinnen sind alleinerziehende Mütter.</li>
 	<li>Das Einkommen von Striptease-Tänzerinnen in Amerika ist sehr unterschiedlich. Sie verdienen zwischen 7$ (5.80€) und $60 (50€) pro Stunde.</li>
 	<li>Einer Studie zufolge verdienen Stripperinnen mehr Geld, wenn sie gerade ihren Eisprung haben.</li>
 	<li>Eine Brustvergrösserung kann von der Steuer abgesetzt werden.</li>
 	<li>Es gibt Bemühungen, das Striptease-Tanzen zu einer Olympischen Disziplin zu machen.</li>
</ul><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">6</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:10 +0000</pubDate></item></channel></rss>
