Und es wurde immer schlimmer.
Ich war ein Pulverfass – in der einen Sekunde himmelhoch jauchzend, in der nächsten zu Tode betrübt. Mein bester Freund zog sich derweil immer weiter zurück. Tag X (ein Sonntag) rückte näher, und es fehlte noch eine Menge Geld. Doch ich versank immer tiefer im Sumpf meiner Gedanken. Mein Ziel war nicht nur außer Sicht – es lebte gefühlt in einem anderen Land.
Anstatt wenigstens den Versuch zu wagen, verbrachte ich das gesamte Wochenende im Club. Ich schoss mich komplett aus der Realität.
Und um es kurz zu machen:
Der Hochpunkt meines Tiefs fand an genau diesem Sonntag statt. Ich war kurz davor aufzugeben – wirklich alles hinter mir zu lassen. Doch anstatt diesen Weg zu gehen, schleppte ich mich nach Hause, legte mich ins Bett – und schlief. Die ganze Nacht. Tief und fest. Wie ein Baby.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war nichts verschwunden – nicht die Schulden, nicht die Probleme. Aber mein Blick war klarer. Ja, die finanziellen Sorgen sind real, und durch meine Zahlungsunfähigkeit werden sie sich noch etwas verschärfen. Aber ich habe etwas begriffen: Es wird sich regeln.
Und genau das war der Wendepunkt.
Seitdem sind ein paar Wochen vergangen – und was soll ich sagen? Ich mache das jetzt regelmäßig, und mein Gott… es macht so Spaß!
Und wer weiß – vielleicht wird aus diesem kleinen, rettenden Hobby ja irgendwann ein Vollzeitjob.


Andere zerbrechen an diesem Druck! Mein Respekt.
Ich habe schon so vieles erlebt und durchmachen müssen. Ich bin unglaublich stark das weiß ich. Das ich allerdings soviel Stärke besitze hätte nicht mal ich für möglich gehalten. Danke dir 🩷