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Verliebt in eine Begleitlady

Gibt es das nur bei Pretty Woman?

Die US-amerikanische Liebeskomödie “Pretty Woman” aus dem Jahr 1990 rührt selbst heute zahlreiche Zuschauer zu Tränen. Wobei die Handlung des Erfolgsstreifens von Garry Marshall zum Teil scharf kritisiert wurde. Absolut verlogen und unrealistisch hieß es sogar. Doch ganz ehrlich, Filme dürfen fern der Realität sein! Eventuell lag es am brisanten Thema der Romanze, was bei den Kritikern nicht so gut ankam.


Worum geht es bei „Pretty Woman“?

Ein attraktiver Geschäftsmann namens Edward Lewis (gespielt von Richard Gere) verfährt sich in Hollywood und fragt ausgerechnet eine Prostituierte nach dem richtigen Weg. Vivian Ward (gespielt von Julia Roberts) lässt den Corporate Raider nicht hängen, steigt in seinen Wagen, um ihn persönlich den Weg ins Regent Beverly Wilshire Hotel zu zeigen. Dafür möchte sie natürlich Cash!

Dort angekommen nimmt Lewis die sympathische Hure mit in seine Luxus Suite und beschließt anderentags, sie für eine Woche als Begleitdame zu engagieren. So nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die liebenswert verrückte Vivian sorgt in „Pretty Woman“ für Turbulenzen und verdreht den Männern mit ihrem natürlichen Charme den Kopf.

Während eines Polo-Spiels bemerkt Edward Lewis plötzlich, dass er mehr für seine Begleitdame empfindet. Als Vivian im Gespräch mit einem anderen Mann vertieft ist, der sie eindeutig anhimmelt, keimt bei Edward die Eifersucht auf. Allerdings gesteht sich der erfolgreiche Geschäftsmann seine wahren Gefühle nicht ein. Er soll verliebt in eine Begleitlady sein? Unmöglich!

Um es kurz zu machen: bei „Pretty Woman“ gibt es ein Happy End, wie es romantischer nicht sein kann. Bei Vivian und Edward sprühen die Funken und das ungleiche Paar findet endlich zueinander!


Kann der Funke zwischen einer Escortlady und ihrem Kunden auch im wahren Leben überspringen?

An der Realität vorbei ist „Pretty Woman“ überhaupt nicht. Es kommt öfters vor, dass sich eine Begleitdame in einen ihrer Kunden verliebt oder ein Freier in eine Prostituierte.

Lou, eine ehemalige Berliner Edelhure, verknallte sich beim ersten Escort Date in ihren neuen Kunden Ben. Die Sympathie war auf beiden Seiten vom ersten Augenblick an da. Der Hamburger hatte geschäftlich in der Hauptstadt zu tun. Er suchte gezielt nach einer jungen Begleitdame in Berlin und entdeckte die rothaarige Lou, die ihm auf Anhieb gefiel. Der Bauunternehmer buchte das sexy Escortgirl so oft es ging.

Unterdessen ist das Paar, was einst eine erotische Geschäftsbeziehung verband, seit mehreren Jahren glücklich verheiratet.

Da sag mal einer, so etwas gibt es nur bei „Pretty Woman“!

Klar, warum auch nicht. Das Leben ist bunt, da kann man sich viel vorstellen. Und das ein oder andere Mal wird es dann auch Realität. Aber für die Masse der Escort-TeilnehmerInnen wird die Wahrscheinlichkeit dafür gen Null tendieren. Aber: Sag niemals nie. :o)

28. Jul 2016Antworten

Was findet ihr besser: 1) In der Realität leben und sich darüber freuen, dass es manchmal mehr gibt als erwartet. 2) Im Traum leben und sich darüber ärgern, dass es selten so viel gibt wie erwartet. ;o)

28. Jul 2016Antworten

Das ist schön für Lou, dass sie sich diesen offensichtlich nicht ganz mittellosen Herren geangelt hat und für ihn, dass er eine schöne Frau abbekommen hat. Im Fußball würde man dazu sagen "Geld schießt eben doch Tore." Solche Begebenheiten ereignen sich allerdings, so glaube ich, ganz sicher nicht sehr oft. Ich würde sagen, die Ausnahme bestätigt die Regel.

28. Jul 2016Antworten

Klar gibt's das im wirklichen Leben... Man(n) begegnet hier ja schließlich seinen Traumfrauen. Ist ja eher eine Kunst und erforder etwas Übung, sich nicht ständig zu verlieben... An Pretty Woman stört mich also nicht der fehlende Realismus derartiger Verbindungen im Allgemeinen sondern ziemlich viel an der konkreten Handlung bzw. den Charakteren. Am Seltsamsten die Verwandlung des anfangs völlig unbedarft-trotteligen Mannes in einen perfekten Liebhaber und großzügigen, kenntnisreichen, souveränen, sehr selbstbewußten Verehrer und auf ihrer Seite die blödsinnige Verklärung reicher materieller Geschenke. Gerade eine Prostituierte lernt, anstatt auf die Verpackung bzw. die Geste auf deren Inhalt, das Motiv zu achten. Großartige Gesten fallen verliebten Männern schnell mal ein. Die Frage ist doch aber (und das ist der heimliche Lehrplan beim Paysex), ob jemand zu dauerhafter, verlässlicher Sympathie fähig ist.... Der Mann in dem Film also unglaubhaft souverän, die Frau zu naiv für eine Prostituierte....

29. Jul 2016Antworten

Was ich mit heimlichem Lehrplan des Paysex meine: beide Seiten können im Grunde nur mit wirklichen Gefühlen oder wirklichem Verlangen arbeiten, nicht mit deren Abziehbildern in Form von Gesten... Klar helfen manchmal ein paar Tricks über die Straße, am Ende "funktioniert" es aber nur, wenn die Treffen von wirklicher Substanz gespeist sind... Man steht einander ja gewissermaßen nackt gegenüber... Konventionen sind also weniger hilfreich (und auch weniger bekannt) als im sog. normalen Leben... Trotz der Illusionen also ein Ort besonderer Ehrlichkeit....

29. Jul 2016Antworten
Diane-sexy

Hallo, lieber ....:-) ?! Von FameEscort, liebe Community! Genau das dachte ich beim ersten Blick in deinen Blog: Dieselbe Frage stellte Sexylady vor einigen Monaten. Ihr Blog sprengte so ziemlich alles bisher hier Gelesene anhand der Vielzahl der Kommentare. Fazit war, wenn ich es korrekt erinnere, dass es sehr wohl glückliche Verbindungen gibt, die auf der P6-Ebene entstanden sind. Genauso viele Beziehungen scheitern allerdings auch wieder wie im richtigen Leben. Viele Kommentatoren zweifelten daran, dass der Faktor, sich mit einem Partner zu verbandeln, der zuvor promiskuitiv unterwegs war, sich segensreich auswirken würde-Sowohl beim männlichen Part ('Freier'), als auch der weiblichen Seite ('Hure!'). Ich persönlich sehe den wirtschaftlichen Part als grösstes Hindernis: Der Film 'Pretty Woman' spiegelt ja eine Beziehung zwischen einem Mann an der Spitze der Einkommenspyramide und einer Frau, die professionell der Prostitution nachgeht. Denke, nicht wenige Partnerschaften, gerade zwischen älteren, wohlhabenden Männern und oftmals osteuropäischen Damen mögen so entstanden sein. Aber wie groß ist die tatsächliche Anzahl dieser Männer auf einem P6-Portal? Und wieviele zarte Bande scheitern an den wirtschaftlichen Gegebenheiten? Dass der Mann ihrer Träume eben alles andere als in der Lage ist, das durch den P6 erwirtschaftete Einkommen auch nur annähernd zu kompensieren? Und weitermachen? Nicht gerade eine erfolgsversprechende Grundlage für eine gerade entstehende neue Liebe.... Beste Grüsse ins WE, von Diane;-) .

29. Jul 2016Antworten
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