Bei Nachfrage ist das dann in aller Regel das bekommen einer Tantramassage gewesen.
Manchmal, - je nachdem ob das eher aus Hobby- oder Profi-rotlichtigem Hintergrund, oder eher aus seriösem, klassischen Tantramassage Hintergrund angeboten/gegeben wurde - wars dann halt auch ne Tantramassage mit dazu gekauften Extras wie OV oder GV,
zusätzlich oder statt Lingammassage.
Ich sage dann gern zur Aufklärung, dass das nicht Tantra kennen ist.
Und schon gleich gar nicht machen.
Auch ich kann nicht Tantra MACHEN oder beibringen in meinen Begegnungsritualen. Nicht mal da.
Tantra ist komplex, ernsthaft, tief. Ein langer Weg, eine ernsthafte Lebensphilosophie, die tagtäglich gelebt wird.
Entsprechend kann man in einer Stunde Ritual auch nur ein wenig eintauchen in eine qualität an Berührung und Begegnung und miteinander sein, die sich daraus speist, darin gründet, dass ich Tantrika bin.
Tantra ist auch nicht Tantrasex machen.
So wie in "machst Du es griechisch, französisch, russisch?" - you name it.
Man kann Essen in Ruhe mit allen Sinnen und viel Schnurren und Seufzen genießen.
Oder es einfach halb-bewusst in sich reinstopfen/-schaufeln.
So ähnlich ist es mit der Athmosphäre einer tantrischen Begegnung,
im Vergleich zu "sie ist eine Dreilochstute und geht gut mit"
Was Manche sehr ausblenden in allen Lebensumständen, ist:
Was Du wie tust und sagst/schreibst/beschreibst/ be- oder entwertest, sagt ausschließlich etwas über Dich selbst aus. Niemals über den Anderen.
Intressanter Gedanke, gell?


Hihi.. Unser Seminarleiter sagte immer, es gibt keine Tantramassagen unter 3 Stunden, entweder man macht es richtig oder man soll es gleich lassen. Eine klassische Tantramassage beinhaltet auch keine sexuellen Handlungen. Wobei Tantra an sich durchaus auch sexuelle Handlungen beinhalten kann. Tantra ist aber keine Lebensphilosophie, sondern basiert zuerst auf der hinduistischen, später dann buddhistischen Philosophie. Zuerest Yoga, Meditation und die Theorie verstanden haben, dann kann man auch mit Tantra anfangen. Ich kenne eigentlich keinen Europäer welcher die Lehre verstanden hat ( mich inklusive) , letzten Endes läuft es doch wieder auf Sexuelle Befriedigung hinaus, was aber nicht das Ziel ist.
Öhhm, doch, es ist eine Lebenshaltung und -philosophie. http://www.tantra-tradition.de "....Tantra ist eine radikale, praxisnahe und experimentelle Umsetzung der religiösen oder philosophischen Idee des Non-Dualismus. Die tantrische Philosophie macht keinen Unterschied von der menschlichen und der göttlichen Sphäre. Geist und Materie sind beides Manifestationen einer höheren Realität, die unsere allgegenwärtige wahre Natur ist. Der menschliche Körper und seine Energie werden als Analogie zum Universum angesehen. In unserer heutigen Zeit sei es notwendig, alle Möglichkeiten zur Erleuchtung zu nutzen, und seien diese auch unkonventionell. Im Gegensatz zu anderen spirituellen Systemen ist Tantra weltbejahend und schließt Sinnlichkeit, weltliche Erfolge und sogar Sexualität mit ein. Tantra ist vielfältig, praxisnah und anpassungsfähig. Das weltliche Leben wird als Mittel zur Erleuchtung anerkannt. Die weibliche Energie wird im Tantra anerkannt und verehrt. Initiation und die Beziehung von Guru und Schüler sind von wesentlicher Bedeutung. Das Ziel soll durch die Aktivierung der schlafenden Kundalini-Kraft im menschlichen Körper erreicht werden." Und Dein Seminarleiter hat da zwar einen guten Hinweis gegeben, aber nicht wirklich recht gehabt. Wenn es im Tantra um eines nicht gehen kann, dann um entweder/oder und um dogmatische Festlegungen.