Das Jahr neigt sich dem Ende zu und immer mehr wohl auch meine Zeit hier.
Und an sich meine Zeit mit meinen tantrischen Begegnungsritualen.
Zumindest fühlt es sich immer öfter so an.
Es rufen, wie so oft in meinem Leben, andere Dinge nach mir.
Prioritäten gewichten sich anders.
Zu viel "szene-/milieutypischer" Blödsinn im Sinne von "ist auch bloß ne Hure wie alle außer mama und soll sich gefälligst auch so verhalten und entsprechend verfügbar sein",
ermüdet meine Freude an sinnlichem Miteinander dann doch mehr und mehr.
In welchem Universum macht es Sinn, so viel Krieg gegen Frauen zu führen?
Sie ihrer Selbstbestimmtheit, Würde, Freude, ihres Stolzes, ihrer Unabhängigkeit und geistig-seelisch-körperlichen Unversehrheit zu berauben?
Um sich dann in X Foren, Podcasts, Youtube Kanälen usw. darüber zu beschweren,
dass Frauen entweder geile aber unerreichbare oderund kaltherzige Golddigger sind.
Oder unattraktive nur halblebendige oder zu bossy-bitchTrullas sind, die eh keiner vög..n will.
Und, last but not least und genauso unumgänglich, mein Körper wird von der Fibromyalgie und anderen "altersgemäß normalen" Wehwehchen schneller älter, als mir lieb ist.
Nicht so sehr weil eitel, aber viel weil entspricht nicht meiner Lebendigkeit und Liebe zum Leben.
Noch gibt es immer wieder wunderbare Momente mit besonderen Männern.
Aber die vielen getarnten Hyänen nehmen zu.
Und meine Lust mich mit ihnen auseinanderzusetzen - denn ich rieche sie ja bereits im Ansatz - nimmt täglich mehr ab.
Schade eigentlich, dass das vielen Frauen den Mut und die Offenheit nimmt. Wer gewinnt dabei?

