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Meet a sexworker - der Tanz mit dem eigenen Tabu-Thema

„Und, was machst du denn so?“
Der typische Beginn einer Partyunterhaltung in der Küche am Buffet.
„Och, ich bin Prostituierte. Und du so?“
Mit dieser Antwort kommt der unbeschwerte Smalltak sofort zum Erliegen. Die umliegenden Gespräche werden plötzlich sehr ruhig und alle Ohren rücken kaum merklich näher. Der arme Fragesteller steht nun vor der schweren Aufgabe, eine passende Antwort zu geben.

Nie kommt dann die Antwort:
„Och, ich bin Klempner. Hast du den Nudelsalat schon probiert?“

Nein, es kommt wahlweise:
„Ach, ne Prostituierte habe ich mir aber ganz anders vorgestellt…“
oder
„Ach so… ja, klar… ähm, warum nicht… aber du machst das doch freiwillig, oder?“
oder nach betretenem Schweigen dann:
„…wie ist das denn so? Kannst du auch mal „welche“ ablehnen. Also, du mußt doch nicht jeden machen, oder?“
und so weiter… und so weiter.

Und irgendwann kommt das fast immer die Frage, ob man denn einen Zuhälter habe.

So erschreckend es einerseits ist, dass die Menschen in solch einer Situation nicht genauso reagieren können wie bei anderen Berufen, so erfreulich ist es andererseits, dass hier endlich einmal Vorteile aus dem Weg geräumt werden können. Solche ungeplanten Direktkonfrontationen führen oft auch zu sehr langen und interessanten Gesprächen. Bevor sich jedoch die komplette Party-Küchengesellschaft persönlich erotisch offenbart geht es in der Regel um allgemeine gesellschaftliche Konventionen. Über Sex im Großen und Ganzen redet es sich ja sehr gut. Über die eigene Sexualität reden ist schon viel schwieriger. Das können die meisten Menschen nicht mal mit ihrem Partner, und viele können es nicht mal mit sich selber. Nein, ich meine damit nicht Selbstgespräche, sondern es geht mir um die Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen und Gelüsten. Selbst dass findet sehr oft nicht statt.

Ich würde sagen, dass Erotik immer noch ein Tabu-Thema ist.

Andere sagen, dass es sich dabei um etwas sehr Intimes handelt, was nur in der geschlossenen Zweierbeziehung Platz haben sollte und somit kein gesellschaftlicher Diskurs stattfinden sollte.

In der Öffentlichkeit findet das Thema eher statt als Geschlechtskrankheiten oder durch Spammails, die entweder Viagra anbieten oder wollüstige russische Frauen, die den einen Mann suchen, der es ehrlich meint… Von einem offenen, unkomplizierten Umgang mit dem Thema sind wir weit, weit weg.

Hier möchte ich nun den Bogen zu „Meet an Sexworker“ schlagen.

Es gibt und die Möglichkeit über Sexualität zu sprechen mit Menschen, die sich damit auskennen und keine Berührungsängste haben.

Unser Berufsverband bietet nun dan sich mit Sexarbeitenden einfach nur zum Reden zu treffen. Inhaltlich kann sich das sehr unterschiedlich gestalten. Es kann ein unkomplizierter Talk mit einer spannenden Person sein oder neugierige Fragestunden, bei der die „Hure“ aus dem Nähkästchen ihres Berufsalltages plaudert. Aber es darf sich auch ein Austausch über die oben genannten Tabuthema entwickeln und die eigenen sexuellen Bedürfnisse kommen zur Sprache. Natürlich sind wir keine Therapeuten, aber ich stelle fest, dass gerade eine Sexarbeiterin im Gespräch bei vielen Menschen Türen öffnet, die sonst verschlossen sind.

Aktuell sind ja keine LIVE-treffen möglich wegen der Kontaktbeschränkungen durch Corona, aber wir bieten alle Arten von Online- oder Telefonkommunikation an. Ich betone, dass es nicht um Telefonerotik geht, sondern um Reden. Und das für eine guten Zweck.

Alle mitmachenden Sexarbeitenden agieren ehrenamtlich. Das Geld fließt zu 100% an den Berufsverband BesD und wird dort für die Poltische Arbeit verwendet - die politische Arbeit

FÜR
den Ausbau legaler Sexarbeit und Verbesserung der Arbeitsbedingungen
und
GEGEN
Freierbestrafung und Einschränkungen, die Sexarbeitende in die Illegalität führen.

Hier der LINK zur Aktion "Meet a sexworker" -> https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/meet-a-sexworker/

Hallo Johanna, das Thema ist in der Tat mal was neues und auch interessant, ich muss aber sagen, als ich Deinem Link gefolgt bin und weiter gelesen habe, musste ich etwas schmunzeln. Ich selbst bin auch Ehrenamtlich tätig und auch wir machen Infoveranstaltungen für die wir Eintritt nehmen (so um die 5€), verkaufen noch Getränke und Essen und kommen so auf unsere Einnahmen von 2-4 t€/Abend, die dem Verein zu Gute kommen. Jetzt scheint 150€ eine etablierte Größe in diesem Busines zu sein, dass aber auch Infoveranstaltungen, stündlich vergütet werden sollen, finde ich doch etwas lustig muss ich gestehen. Ich selbst bin 41 und hatte erst vor wenigen Jahren (2 oder 3) das Erste mal Berührung mit Eurer Branche. Dieser Bereich war bis dahin komplett ausgeblendet, da für mich nicht relevant. Entsprechend groß war mein Interesse und eventuell auch blöd meine Fragen. Da ich meist aber 2h Dates mache, bleibt auch immer viel Zeit zum reden und je besser man jemanden kennt, um so offener, tiefgründiger und ehrlicher, werden die Gespräche, über Hintergründe, Ziele, die guten Seiten, die schlechten Seiten....., jemand der sich hier bewegt und sich auch für den Menschen interessiert, wird aus so einer Veranstaltung, also recht wenig Neues herausziehen, dafür ist dann 150h/h vielleicht doch etwas weit übers Ziel geschossen. Ich finde aber gut, dass so etwas am entstehen ist, es ist eh verwunderlich, dass ein so Altes und so verbreitetes Gewerbe, keinerlei Organisation, keine Interessensvertretung (ich will fast Gewerkschaft sagen) hat. So kämpft jeder für sich und erreicht auch nichts, von oben kommen die Vorgaben und Ihr müsst damit leben. Aber klar ist auch, so etwas muss finanziert werden, am besten von Mitgliedern und regelmäßig. Ich wünsche Euch viel Erfolg mit Eurem Vorhaben! Mögen sich möglichst viele Huren organisieren und zusammen schließen und so eine gute Basis für eure Arbeit schaffen. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber ich denke es stimmen mir viele Freiern zu, dass es auch für uns gut ist, wenn wir wissen, die Dame macht es freiwillig und in einem sicheren und vernünftigen Rahmen und nicht unter Zwang. Fast jede Dame die ich getroffen habe, war eine tolle Persönlichkeit und ich wünsche jeder nur das Beste.

2. May 2020Antworten

@Johanna_Weber "Nie kommt dann die Antwort: Och, ich bin Klempner. Hast du den Nudelsalat schon probiert?“ Vielleicht gehst Du auch nur auf die falschen Partys? Ich würde antworten: "Ich bin Servicetechniker, bist Du beruflich oder privat hier?"

2. May 2020Antworten

Ein wirklich toller Blog. Du sprichst mir aus dem Herzen

2. May 2020Antworten

Hallo Johanna, ein toller und interessanter Blog. Genau darum überlegt man 2 mal, ob man im Smalltalk damit rausrückt, was man beruflich macht, oder lieber nicht. Meist sage ich es nicht. Ist auch nur halb gelogen, denn ich habe noch einen anderen Job, wie viele sagen würden "einen richtigen". Dann rede ich meist nur davon. Nicht weil ich mich schäme, nein, ganz im Gegenteil, ich liebe was ich tue, und habe durchweg nur positive tolle Erfahrungen hier gesammelt, wovon ich keine missen möchte. Sondern weil die Gesellschaft noch nicht so weit ist, bzw es gar nicht sein will. Selbst im Krimi, oder im Kino oder generell im TV, wenn es um Prostituierte geht, oder das Thema Prostitution dann wird es immer abwertend aufgezeigt. Immer sind es osteuropäische Zwangsprostituierte, die drogenabhängig sind, und vom großen dicken Zuhälter verprügelt werden. Die weinen, und leiden, und wollen unbedingt "aussteigen". Es liegt doch auch an Filmemachern, warum wird nie mal, von mir aus auch nur nebenbei gezeigt, es gibt kluge, auch deutsche Frauen, die diesen Job lieben, keine Drogen nehmen, Spaß dabei haben, sich toll eingerichtet haben, im Leben, und in ihrer Wohnung, alles selbst zahlen, kochen, putzen, ins Kino gehen, Kinder haben.....Leben nennt man das. Warum wird überall nur abwertend und auch peinlich von "uns" berichtet. Das macht auch viel aus, wie die Öffentlichkeit, die Umwelt, die Filmindustrie, die Nachrichten berichten. Würde es als normal, und gar schön und freiwillig und vor allem als Job beschrieben werden, ohne Berührungsängste, dann wäre auch der allgemeine "Normalo" auch nicht gleich von den Socken wenn man erzählt, man ist eine Hure. Ich kann nur von mir sagen, dass es bei mir auch kaum einer weiß, gerade ältere Menschen, wie meine Großeltern, oder Eltern, oder Kollegen (im anderen Job) würden das nicht verstehen. Erstere würden sich nur Sorgen machen, und eben auch denken, ich MUSS das tun, werde verprügelt, bin drogenabhängig etc... die würden kein Auge mehr zu kriegen. Und im Freundeskreis, da gucken oft die Mädels von dem Tag an, wo man sich "outet" , einen nur noch abwertend an, du bist kleine mehr von ihnen. Männliche Freunde fangen entweder an, dich genauso zu demütigen, und reden nicht mehr mit dir, oder aber sie wollen "auch mal ran"..... sagt man nix, muss man immer lügen, was nicht gut für die Seele ist. Es ist schon ein heikles Thema, und wird leider bis heute totgeschwiegen. Bis heute sind Wörter wie Nutte, Hure oder Prostituierte immer noch Schimpfwörter, wenn man einer Frau wehtun will, und sie beleidigen und beschimpfen will, greift man zu diesen Wörtern. Das war vor 100 Jahren so, und wird wahrscheinlich auch immer so bleiben. Aufklärung wäre so wichtig, und ein Verständnis dafür, dass es eben doch ein Job, vielleicht kein Normaler, aber ein selbst gewählter, aufregender und auch schöner Job sein kann. In diesem Sinne bleibt schön gesund, und habt ein schönes Wochenende.

2. May 2020Antworten

Hallo Johanna, ein toller und interessanter Blog. Genau darum überlegt man 2 mal, ob man im Smalltalk damit rausrückt, was man beruflich macht, oder lieber nicht. Meist sage ich es nicht. Ist auch nur halb gelogen, denn ich habe noch einen anderen Job, wie viele sagen würden "einen richtigen". Dann rede ich meist nur davon. Nicht weil ich mich schäme, nein, ganz im Gegenteil, ich liebe was ich tue, und habe durchweg nur positive tolle Erfahrungen hier gesammelt, wovon ich keine missen möchte. Sondern weil die Gesellschaft noch nicht so weit ist, bzw es gar nicht sein will. Selbst im Krimi, oder im Kino oder generell im TV, wenn es um Prostituierte geht, oder das Thema Prostitution dann wird es immer abwertend aufgezeigt. Immer sind es osteuropäische Zwangsprostituierte, die drogenabhängig sind, und vom großen dicken Zuhälter verprügelt werden. Die weinen, und leiden, und wollen unbedingt "aussteigen". Es liegt doch auch an Filmemachern, warum wird nie mal, von mir aus auch nur nebenbei gezeigt, es gibt kluge, auch deutsche Frauen, die diesen Job lieben, keine Drogen nehmen, Spaß dabei haben, sich toll eingerichtet haben, im Leben, und in ihrer Wohnung, alles selbst zahlen, kochen, putzen, ins Kino gehen, Kinder haben.....Leben nennt man das. Warum wird überall nur abwertend und auch peinlich von "uns" berichtet. Das macht auch viel aus, wie die Öffentlichkeit, die Umwelt, die Filmindustrie, die Nachrichten berichten. Würde es als normal, und gar schön und freiwillig und vor allem als Job beschrieben werden, ohne Berührungsängste, dann wäre auch der allgemeine "Normalo" auch nicht gleich von den Socken wenn man erzählt, man ist eine Hure. Ich kann nur von mir sagen, dass es bei mir auch kaum einer weiß, gerade ältere Menschen, wie meine Großeltern, oder Eltern, oder Kollegen (im anderen Job) würden das nicht verstehen. Erstere würden sich nur Sorgen machen, und eben auch denken, ich MUSS das tun, werde verprügelt, bin drogenabhängig etc... die würden kein Auge mehr zu kriegen. Und im Freundeskreis, da gucken oft die Mädels von dem Tag an, wo man sich "outet" , einen nur noch abwertend an, du bist kleine mehr von ihnen. Männliche Freunde fangen entweder an, dich genauso zu demütigen, und reden nicht mehr mit dir, oder aber sie wollen "auch mal ran"..... sagt man nix, muss man immer lügen, was nicht gut für die Seele ist. Es ist schon ein heikles Thema, und wird leider bis heute totgeschwiegen. Bis heute sind Wörter wie Nutte, Hure oder Prostituierte immer noch Schimpfwörter, wenn man einer Frau wehtun will, und sie beleidigen und beschimpfen will, greift man zu diesen Wörtern. Das war vor 100 Jahren so, und wird wahrscheinlich auch immer so bleiben. Aufklärung wäre so wichtig, und ein Verständnis dafür, dass es eben doch ein Job, vielleicht kein Normaler, aber ein selbst gewählter, aufregender und auch schöner Job sein kann. In diesem Sinne bleibt schön gesund, und habt ein schönes Wochenende.

2. May 2020Antworten

@Andreas68

2. May 2020Antworten

Smileys gehen hier wohl nicht.. Ich meinte '-) :-)

2. May 2020Antworten

@Lady Johanna, mir ist sowas von Egal welchen Job eine Person hat, sei Es Arzt, Physiker Krankenpfleger, Chemiker, Maurer.. Ich wäre deswegen nicht unangenehm berührt. Wir wissen genug ohne doof hinterfragen zu müssen.

2. May 2020Antworten
ishtar1

ZUM NACHDENKEN Kann mir nicht vorstellen, dass eines Tages Frauen an einem Tisch sitzen, die eine sagt: "Ich bin Friseurin bei der 'Goldenen Schere'", die andere: "Ich bin Kosmetikerin bei der 'Goldenen Maske'", die dritte: "Ich bin Prostituierte bei der 'Goldenen Muschi'" - ohne dass die ersteren die Nase rümpfen!....... ;-)

3. May 2020Antworten

Ich weiß nicht 100%ig, wie ich reagieren würde. Die Frage "Bist Du privat oder beruflich hier" - finde ich auf jeden Fall witzig und schlagfertig. Ich rede auch nicht gerne über meinen Beruf (anerkannt), weil sich das Gespräch dann sofort um die eigenen Erfahrungen und bla bla dreht, obwohl ich eigentlich grade nicht über so was reden will, wenn ich mal auf eine Party gehe. Was ich so oder so nicht mag, ist das Opfergerede. Jeder hat irgendwie einen Rucksack, den er mit sich rumschleppt. Kommt damit klar, oder verändert etwas. Als Kind sucht man sich seine Eltern nicht aus, aber irgendwann fängt der Lebensabschnitt an, in dem man eigene Entscheidungen trifft. Steht zu Euren Entscheidungen und wenn Euch die Konsequenzen, die aus ihnen resultieren nicht gefallen, verändert etwas in Eurem Leben. Viel zu viele Menschen im Allgemeinen und auch SDLs und Kunden im Speziellen, stellen sich als Opfer dar. Jeder, der eine Dienstleistung "anbietet", will das Bedürfnis eines anderen für sich kommerziell nutzen. Das Entscheidende dabei ist nur, dass es jeweils einen fairen Gegenwert gibt. Ich mag weder die Verdammung noch die Heiligsprechung Eures Berufs. Jeder produktiv tätige Mensch leistet einen wertvollen Beitrag für das Funktionieren dieser Gesellschaft. Nur die freiwilligen Dauerhartzer tun das nicht. Ich habe vor jeder Klofrau Respekt - egal woher sie kommt, aber nicht vor den Faulen, die in ihrem Opferstatus verharren und uns allen ohne Gegenleistung auf der Tasche liegen wollen. Ich würde mich sehr gerne privat mit einer SDL unterhalten - mir wäre das weder peinlich noch würde ich davon ausgehen, dass ich sie "kostenlos" abschleppen kann. Ich lasse mich in meiner Freizeit auch nicht buchen und ich gebe auch keine kostenlosen Beratungen in meiner Freizeit. Und wenn wir befreundet wären und sie mir gefiele, weshalb sollte ich sie nicht auch mal "buchen" dürfen? Sie kann ja nein sagen, wenn Sie nicht möchte. Offenheit geht immer in beide Richtungen. Ich wünsche mir insgesamt mehr Eigenverantwortlichkeit und weniger (ab)wertende Urteile über Menschen, die andere Meinungen oder Lebensweisen haben. Wichtiger als solche vorurteilsbehafteten Diskussionen finde ich allerdings, dass Ihr SDLs jetzt aufpasst, dass die Seehofers & Co. Euch Euren Job unter fadenscheinigen Infektionsschutzgründen und die Linke aus vorgeschobenen "frauenbeschützenden" Gründen nicht dauerhaft verbieten. Überlegt Euch gut, mit welchen Leuten Ihr Euch politisch ins Bett legt und werdet aktiv. Diese Regierung zerstört grade auf der Basis willkürlicher und wissenschaftlich nicht begründbarer Vorgaben große Teile unserer Wirtschaft und nimmt uns in Teilen essentielle Freiheiten weg, nur weil sie aus der Paniknummer nicht mehr raus kommen und ihrem Kontrollwahn verfällt. Glaubt Ihr ernsthaft, mit einem verpflichtenden digitalen Immunitätspass hättet Ihr noch ein relevantes Geschäft. Und Plattformen wie diese, werden von den "Behörden" ruckzuck geschlossen. Wollte Ihr das? Das muckt endlich auf. Einvernehmlicher Sex ist ein Grundrecht. Kein Politiker kann mir Sex verbieten, nur weil ich nicht verheiratet bin oder meine Freundin nicht in meinem Bundesland wohnt. Schon gar nicht auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes, wenn es in der betreffenden Region überhaupt keine Neuinfektionen mehr gibt. Ob da jemand privat die Nase rümpft, weil er erfährt, dass Ihr gelegentlich oder regelmäßig Sex gegen Honorar anbietet ist im Vergleich dazu völlig irrelevant.

3. May 2020Antworten

@skunkhunt42 Sicherlich bist Du auch der Meinung, wenn Du nur freundlich genug Deine Frisörmeisterin umgarnst, wird sie Dir kostenlos die Haare stutzen obwohl es ihr Beruf und damit Broterwerb ist. Eine Berufstätigkeit, welche Einkommen zum Lebensunterhalt mit allen normalen Kosten wie Steuern, Versicherungen und Miete generieren muß aus der Differenz von Umsatz und Betriebsausgaben. Sexarbeit ist Arbeit - und ja, auch diese Arbeit darf Spaß machen.

3. May 2020Antworten

@stunkhunt, warum versuchst Du auf Teufel komm raus, eine Partnerin in diesem Gewerbe zu finden und wunderst Dich, dass es immer nur um Geld geht? Ist Deine Denkweise, die Frauen in diesem Gewerbe sind schon so tief gefallen, bei denen habe ich eine Chance? Ich selber bin auch klein mit 165 und ja, Körpergröße ist ein relevanter Faktor für Frauen, es geht um Beschützen, einkuscheln, Sicherheit und ja, auch bei privaten Frauen geht es um Geld, da geht es um Zukunftssicherheit für sich und die Kinder (irgendwann). Nur wenigen ist das Egal, die Mädels die sich wieder jeder Vernunft in einen "looser" verlieben, obwohl arm, obwohl arbeitslos, obwohl Drogen abhängig, weil sie einfach nur den Menschen lieben. Oder die Wenigen, welche nen reichen Opa heiraten und ja sooo verliebt sind. . Man kann Liebe nicht erzwingen und eine Partnerschaft, die nicht auf wahren Emotionen besteht, sondern bei der es nur und ausschließlich um andere Motive geht (Geld...) hat doch keine Zukunft. Wichtig ist, dass Du Dein Selbstwertgefühl in den Griff bekommst, Du bist klein, na und? Hast Du schon weniger Probleme mit Deinem Rücken ;-), Du bist hässlich? Das gibt es gar nicht, denn Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters, zu jedem Topf gibt es den passenden Deckel. Das kannst Du hier doch am besten beobachten, hier gibt es Damen, mit denen könnte ich mich im Leben nicht treffen (Vorurteil ich weiß), dennoch gibt es Männer die Ihnen die Bude einrennen. . Wenn ich Dir einen Tip geben darf (aus dem was ich so raus lese, ich kenn Dich ja nicht), hör auf, etwas über das Knie brechen zu wollen, arbeite an Deinem Selbstwertgefühl, jeder Mensch ist besonders und Einmalig, Konzentriere Dich auf Deine Entwicklung, Deine Zukunft, Deine Bildung, Dein Charakter, die liebe ergibt sich irgendwann von ganz alleine. Du bist derzeit auf einem Pfad, der Dich frustriert und spiegelt diesen Frust auf die Damen hier, dass ist nicht gesund!

3. May 2020Antworten

Es gibt nun mal Berufe die man eher verschweigt. Wobei es sich hierbei ja um einen inzwischen legalen Beruf handelt, ich hoffe das bleibt auch so. Andere Leute müssten sagen das sie Proktologe sind, da wird es auch weniger Kommentare geben, wie finde ich interessant, oder erzähl doch mal. Dann gibt es da noch Berufe wie z.B. Justizvollzugsbeamter, Gerichtsvollzieher oder Kaufhausdetektiv, Bestatter oder Pfarrer. Nicht zu vergessen die Berufe welche vielleicht gar keine sind, wie Einbrecher, Bankräuber, Trickbetrüger, Politiker oder Terrorist. Einige Berufe sind auch nicht gut angesehen in der Öffentlichkeit. Finanzbeamter, Henker, Versicherungsvertreter, Geschäftsführer, Bankkaufmann oder Müllmänner, werden vielleicht auch nur zögerlich ihren Beruf nennen. Vielleicht nennen sie auch andere Bezeichnungen, der Müllmann sagt er arbeitet für die Stadtwerke, der Proktologe sagt er ist Arzt, die Hure sagt vielleicht sie arbeitet als Therapeutin, oder im Dienstleistungssektor. Solange mich ein Unbekannter fragt was ich so arbeite, ist es doch ohnehin nur der Versuch ins Gespräch zu kommen. Wenn mir eine Dame antworten würde, sie wäre Prostituierte, würde ich erst mal denken, wohl jemand angesprochen zu haben, der nicht mit mir sprechen möchte. Kommt natürlich ein wenig darauf an wie sie das sagt, mit bösen Blick, oder eher provozierend. Manchmal sind Menschen die auch mal Klartext reden, spannend und es entstehen viel schneller Gespräche, die interessanter sind als die üblichen Party-Gespräche, wo ganz viel gesagt wird, aber irgendwie auch wieder nichts. Ich finde die Idee interessant mit Menschen sprechen zu können, die einen außergewöhnlichen Beruf haben. Allerdings glaube ich, es wäre noch interessanter für Menschen, die sonst nie mit solchen Berufen in Berührung kommen.

3. May 2020Antworten

@skankhunt42 Wenn Du "in der Fabrik" arbeitest hast Du "auf der Stirn nur das Wort GELD GELD GELD". Auf die Kalkulation des Stundenlohnes will ich nicht weiter eingehen nur soviel, ich bekomme Brutto von meinem Arbeitgeber auch nur etwa 20% von dem was er für meine Arbeit unseren Kunden in Rechnung stellt. Weil eben die Sozialabgaben und Betriebskosten noch dazu kommen. Wenn "Frauen generell eine Abneigung gegen" dich haben wird es sicherlich daran liegen dass du selber eine Abneigung gegen dich hast und dass merkt man eben. Auch ist weder kaufmich.com noch irgendeine andre Plattform auf der SDL ihre Dienst anbieten eine Partnerbörse. Da musst Du dich schon woanders umsehen. Ich persönlich habe nichts dagegen mehr über meine "Date-Ladys" zu erfahren, aber nur wenn es von ihnen ausgeht. "Meine Erfahrungen haben mir gezeigt dass generell Frauen egal in welche Schicht die sich befindet, haben einen gemeinsamen Nenner: Nämlich Geld." diesen gemeinsamen Nenner habe sicherlich 99,99% der Menschen in einem kapitalistischen System, egal ob Mänlein oder Weiblein (bis ein paar Aussteiger).

3. May 2020Antworten

@skankhunt42 "EHRLICHKEIT SELBSTLOSIGKEIT AUFRICHTIGKEIT" Dann bist Du sicherlich ein Mitglied des Ordens "Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem" kurz Templerorden. Dann solltest Du dich aber von Prostituierten fernhalten.

3. May 2020Antworten

Noch kurz gegoogelt: „Skankhunt42“ ist ein Internet-Troll und Cyberbully, der in der 20. Staffel von South Park die Bewohner online trollt, beleidigt und belästigt. https://www.bedeutungonline.de/was-bedeutet-skankhunt42-skank-hunt-auf-deutsch-bedeutung-uebersetzung/

3. May 2020Antworten

@be_gentle: natürlich sind 150 Euro für eine Stunde Plaudern ein stolzer Preis. Aber alles ist relativ. Hast du dir die Internetauftritte der Damen mal angeschaut? Eine nimmt 450 Euro für 2 Stunden, eine andere satte 500. Da bleibe ich doch lieber bei den Damen mit normalen Preisen, zahle 150 Euro und genieße eine Stunde Sex UND Plaudern.

3. May 2020Antworten

@skankhunt42: Nein, es geht den Damen nicht nur um Geld. Einigen sicherlich, aber nicht allen. Bei vielen muss die Summe aus Geld und Spaß stimmen. Du wirst aber keine finden, die es für 100% Spaß und 0% Geld macht. Und warum sollte sie denn? Wenn die Männer bereit sind, so viel Geld zu zahlen, wäre sie doch schön blöd, darauf zu verzichten. Und dass es "funkt" oder so, diese Hoffnung kannst du absolut vergessen. Im Gegenteil: es nervt die Damen extrem, wenn sich ein Mann als "Liebeskasper" emtpuppt. Wenn du das Gefühl hast, es hätte "gefunkt": schön für dich, denn das zeigt, das sie dich sympathisch findet und das Date mit dir genießt. Aber mehr auch nicht! Grundsätzlich würde ich sagen: wenn du nicht in der Lage bist, am Ende des Dates beim Abschied zu sagen "tschüss und viel Spaß mit dem Nächsten", dann solltest du die Finger vom Pay6 lassen.

3. May 2020Antworten

Frage: bei welchem Spendenaufruf bekommt man denn sonst eine so exquisite persönliche ‚Gegenleistung‘ als Dankeschön geboten?

4. May 2020Antworten

Hallo Johanne_Weber, und ein fröhliches HALLO auch in die Runde. Leute, bevor dieser Blog-Eintrag zu einem "verbalen Kampf aller gegen einen" verkommt, sollten wir uns doch mal wieder auf die Erstellerin und IHRE Anmerkungen zum Thema konzentrieren!!! Sonst kommen wir vom Thema ab und Johanna_Weber hat sich umsonst die Mühe für diesen tatsächlich SEHR GUTEN Eintrag gemacht. Liebe Johanna, auch ich darf DANKE sagen für deinen Beitrag, er greift ein wirklich seltsames Tabu auf, dem ich schon lange nicht mehr folgen kann --- und deshalb auch nicht will. WAS TUT EINE PROSTITUIERTE? Sie bietet eine Dienstleistung (Sex) an, "verkauft" dafür ihren Körper und beschehrt eine zwar manchmal kurze schöne Zeit, aber in zumindest (so hoffe ich) 95% aller Fälle eben eine SCHÖNE Zeit!!! Durch ihre Arbeit verdient sie Geld, bestreitet ihren Lebensunterhalt, zahlt Steuern, lebt hoffentlich so wie sie es will und verdient und eigentlich SOLLTEN alle glücklich sein. Trifft man eine Frau aus dem Pay6, dann wird's aber tatsächlich schnell unangenehm. Und ich stelle mir schon LANGE die Frage: WARUM??? Lasst uns dass mal mit mir vergleichen: WAS TUE ICH? Ich gehe der Tätigkeit eines IT/EDV-Spezialisten nach (genannt Informatiker), biete Dienstleistungen an, "verkaufe" dafür mein Wissen über Computer, Netzwerke, Sicherheitsbelange usw, verschaffe meinen Kunden hoffentlich damit die Zufriedenheit über meine Arbeit, die angebracht ist und habe Spaß an meiner Arbeit. Ich verdiene mein Geld damit, bestreite meinen Lebensunterhalt, zahle Steuern, lebe so, wie ich es mir vostelle und bin eigentlich glücklich damit. (noch mal kurz oben nachsachauen, bei meiner Beschreibung zur Tätigkeit der Prostituierten!) MERKT IHR WAS????????? Genau --> KEIN UNTERSCHIED. Komme ich jetzt in ein Gespräch, wie von Johanna beschrieben, dann klopft man mir auf die Schulter, und bemerkungen wie "Du, ich hab da ein Problem mit meinem Rechner....." öffnen mir Türe und Tore für weiteren Gesprächsstoff. Sagt ein Mädel, dass sie als Prostituierte arbeitet.... Na, Johanna hat es ja schon beschrieben. Ich und jeder andere "normale" Arbeitnehmer ist genau so wie Johanna und alle anderen Mädels, die hier Sex "verkaufen", ein(e) Prostituierte(r)!!! Wenn man sich den Ablauf anschaut, den ich beschrieben habe, unterscheidet der sich einzig und allein in der Art der Dienstleistung. SONST NIX!!! Und die, die sich dann am schnellsten wegdrehen, am lautesten schimpfen und ein Mädel aus dem Pay6 am heftigsten verdammen und meiden, sind die, die sich abends heimlich durch die Hintertür in den Puff schleichen, um sich dort bedienen zu lassen. SORRY an alle, die sich jetzt wie auch immer angesprochen fühlen, aber das habe ich selbst erlebt, als ich mal eine zeitlang nebenher Taxi gefahren bin. Da erlebt man Sachen, die kann man sich nicht ausdenken. Die muss man erlebt haben. Ich selber kenne ein ganz süßes Mädel aus Ulm, ist hier angemeldet, wir haben uns über KM kennengelernt, schreiben uns recht häufig per WhatsApp, sind uns schon außerhalb des Bettes des Öfteren begegnet und trinken immer gern einen Kaffee zusammen, wenn ich in Ulm bin und man sich sieht. Ohne das ich sie buche, denn sie wohnt und arbeitet auch in Ulm. Buche ich sie, geht natürlich Geld über den Tisch. Ich bin nicht auf dieser Welt - und das ist grundsätzlich niemand - um andere Menschen für ihre Entscheidungen zu verdammen, schlecht zu machen oder zu meiden, wenn mir derren Entscheidungen nicht zusagen. Ich kann jemanden, der eine Arbeit hat, die mir nicht gefällt, trotzdem mögen. Akzeptanz für ihre/seine Entscheidungen MUSS vorhanden sein, dann klappt's auch mit dem "sich mögen". Jeder trifft SEINE Entscheidungen, und das aus einem ganz bestimmten Grund. Wieso soll ich das anzweifeln? Toleranz gegenüber den Entscheidungen anderer gehört dazu. Und jeder soll doch bitte das tun, was sie/er für richtig hält. Solange es nicht meinem Leben, meinem Gut und meinen moralischen Vorstellungen widerspricht, ist doch alles gut. Die/der eine ist Schreiner oder Automechanikerin, jemand anderes verdient sich etwas nebenher, egal ob durch Pay6 oder durch Taxifahren. Solange die andere Person damit zurecht kommt, soll es mich nicht stören. Im Gegenteil, dadurch dass ich z. B. das oben angesprochene Mädel hier gebucht habe, hat sich ja sogar eine sehr schöne Freundschaft ergeben. Also die klassische "Win-Win-Situation". WARUM NICHT...? Diese dämliche "ICH-BIN-BESSER-ALS-EINE-PROSTITUIERTE"-Haltung geht mir gehörig auf den Sack. Musste mal gesagt werden! :-) :-) :-) Grüße an alle JO vom Bodensee

4. May 2020Antworten
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