Liebes Tagebuch,
ich bin mal wieder sehr sehr beglückt und dankbar und möchte das hier teilen.
Ich liebe es. Immer noch. Sogar mehr und mehr über die Zeit hinweg.
So viel echtes, warmes, tiefes, seufzendes berührt sein,
Augenkontakt erlauben und voller Staunen spüren, wieviel Liebe da mit einer eigentlich fremden Person plötzlich strömt und einen ganz ganz tief wärmt.
Viel großes Erstaunen der Männer (und gerne auch Frauen übrigens)
und freudiges, spielerisch-saftiges Entdecken,
dass Tantra so ganz und gar nicht das Gegenteil von lustvoll ist.
Dass man ja tatsächlich auch in einem solchen tantrischen Begegnungsritual in den Eros eintaucht miteinander.
Aber halt nicht als Sexdienste-Programmpunkt.
Sonder so echt wie möglich.
Im Hier und Jetzt.
Aus einer tieferen Ruhe heraus und von Moment zu Moment.
Wertschätzende, erleichterte, rotbackige Männer,
in deren Augen statt Anspannung und Stress und Druck nun Wärme, Ruhe und auch auf Herzebene genährt sein zu sehen ist.
Herrlich!
und man kann etwas weitergeben hie und da, was Mann dann ja auch mitnimmt nach Hause zur Eheliebsten/ Partnerin und das Liebesleben kann davon profitieren und die vielen Rückmeldungen nach einiger Zeit, freuen mich immer besonders.
Zum Beispiel kann man(n) lernen:
- dass diese Yoniblumentierchen ganz von allein hungrig ins Wollen und Fliessen kommen, wenn man ihnen, erstmal EINEN! Finger,
und den auch erstmal ganz ruhig und entspannt und wach,
in eben diesem Finger innerlich anwesend, fühlend wo man denn da überhaupt so ist, anbietet,
sie sich in Ruhe öffnen lässt,
sie von allein dran saugen lässt, ihn hinein saugen allmählich,
sie hungrig werden lässt in ihr eigenen Zeit,
statt sie allzu direkt und heftig mit Stossbewegungen zu fingervögeln, in der Ruhe liebt nämlich das Geheimnis ihres Schmelzens und Wollens.
Aller-Aller-schlimmstes NO GO, ist es,
wenn man sich auf die Finger spuckt um damit die Yoni befeuchten will um die Sache schneller zu starten.
Liebe Männer,
das kann man vielleicht machen, wenn man mit der eigenen, vertrauten Partnerin intim wird,
- und das aber auch nur dann, wenn man sicher und abgesprochen weiß, dass sie das wirklich mag, es sie vielleicht sogar erregt - ,
und wenn man aktuell auch ganz sicher keine Keime im Mund hat,
die ihrer Flora schaden könnten (Zähne nicht geputzt vorher, Mund-/Zahnentzündungen, erkältet grade, frische Herpesblase)
bei einer fremden Frau aber,
auch im gekauften Erotikontext, macht man das nicht.
Schon gleich gar nicht ungefragt.
In unabgesprochen ist es respektlos bis pfui bäh, geht gar nicht.
Null. Keine Ausnahme. Lernt das bitte auswendig.
Entweder ist die Frau von sich aus feucht,
oder man kann ein für sie stimmiges Gleitmittel zu Hilfe nehmen.
Nie aber um abzukürzen.
Denn dass sie nicht feucht wird, hat was mit Eurem Tun miteinander zu tun. Irgendetwas passt nicht, also Wüste da unten.
Eigentlich selbsterklärend sollte man meinen, gell.
Finde(t) heraus wie es passt, dann klappts auch mit dem göttlichen Nektar.
Und darüber hinaus dann auch mit der erfüllend lustvoll kopf- und atemlosen Geliebten, die von sich aus all die tollen Sachen machen will mit Dir, die man so gern hätte.
- Und dass man mal noch viel viel langsamer wird, als man vielleicht eh schon ganz in Ruhe ....
- Und dass man als Mann, entgegen aller Beschreibungen, in Wirklichkeit genauso wenig bloss Sex ohne viel emotionales sich einbringen oder öffnen haben kann, wie Frauen.
Es ist sogar eigentlich fast andersrum.
Wäre da nicht so viel Verurteilung, Verachtung, gewalt und Ausgrenzung und wüssten endlich Alle, dass es ein erstmal zu durchstossendes Jungfernhäutchen gar nicht gibt und dass Jungfrauen schlicht noch ungebundene, freie Frauen waren und nicht sexuell unberührte,
dann wären die Frauen das sexuellere Geschlecht.
Schon allein, weil Emotionen für sie nicht so superdünnes Eis sind, wie für die meisten Männer. Was aber nicht biologisch ist, sondern nur dieser recht dämlichen "Männer müssen stark sein"-Rolle innewohnt.
In diesem Sinne: glaubt nicht alles, was Euch so eingeprägt wurde als Kind. Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit zu haben Eure Träume zu Eurem heiligen Boden zu machen und satt satt satt zu werden von Süße und Lebendigkeit und verbunden sein mit allem Leben.
Handfest und vor der Nase.


Ja! Danke für diesen Blog liebe Natalie ich pflichte Dir in Allem bei aber ich spucke manchmal aber eher im Bizarrsektor selber lo l ;-) Yoniblumen welch schöne Wortwahl .... !