Ganz oft lese Ich von der Nervosität die ein Jeder vor einem Spannenden Date empfindet, auch ich :) Ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt...
Es gibt diese Freitage, an denen die Luft anders schmeckt. Ein feines Summen liegt in der Luft, das sich irgendwo zwischen Herzklopfen und einem flauen Gefühl im Magen breitmacht. Das Wochenende steht vor der Tür und mit ihm ein Event, auf das ich schon seit Wochen hinhibbere.
Wer BDSM nicht kennt, wundert sich vielleicht über diese schräge Mischung aus Gefühlen. Aber wer es fühlt, weiß genau, wovon ich spreche: Es ist dieser magische Sweetspot aus Vorfreude und süßer angst.
Da ist die Freude auf das Intime, das Intensiver-als-der-Alltag-Sein, das Spüren von Grenzen und das Fallenlassen. Und gleichzeitig ist da diese feine, scharfe Nadel der Nervosität.
Was wird passieren? Wie tief werde ich fallen können? Wie weit werde ich mich öffnen?
Diese "angst" ist kein lähmendes Gefühl, sondern der absolute Beschleuniger für den Puls. Sie schärft die Sinne schon Tage vorher. Sie lässt mich wacher sein, lebendiger. Es ist der Respekt vor der Intensität, der Hingabe und der verletzlichkeit, die eine solche Session mit sich bringt. Kontrollabgabe klingt auf dem Papier so simpel, aber im Kopf passiert davor ein ganzer Ozean an Emotionen.
Jetzt sitze ich hier, die Taschen sind im Kopf (und fast schon real) gepackt, und ich kann es kaum erwarten, die Alltagshaut abzustreifen und einfach komplett einzutauchen.
