Als Ausgleich zum Studium auch Hure zu sein tut mir unheimlich gut. Aktuell, in der vorlesungsfreien Zeit, genieße ich es sehr auch mal ein paar Tage in eine andere Stadt zu fahren und dort im Hotel anzuschaffen. Was mir daran gefällt? Dass ich mich um nichts kümmern muss als um mich selbst und Nachrichtenanfragen bei kaufmich. Mir gefällt es, durch die spontanen Termine nie zu wissen, ob und wann jemand kommt und die kribbelige Vorfreude wenn sich jemand anmeldet. Ich mag es bereits fertig im Hotelzimmer zu warten und die Tür aufzumachen wenn es klopft. Für mich ist das Hure sein perfekt als Ausgleich zum Alltag. Vielleicht macht es mir auch gerade deswegen so viel Spaß, weil es für mich ein Ausgleich und Hobby zum Alltag ist und ich es deswegen ganz besonders genießen, erleben und ausleben kann.


Ich bin überrascht, wie gut du mit deiner Situation zurecht kommst. Du hast Freude daran, Hure zu sein. Wirkt sich diese positive Einstellung auf deine Kunden so aus, dass diese dich mehrmals besuchen? Hast du viele Stammkunden?
Hoher Anspruch! Komm doch mal nach Nürnberg und gib mir bitte vorher rechtzeitig Bescheid. Ich würde dich sehr gerne mal genießen.
Man braucht immer einen Gegenpol im Leben bei den wesentlichen Dingen
Laut einer Umfrage unter Studierenden in Berlin finanzieren 3,7% von ihnen ihr Studium durch Prostitution. Das sind auf ganz Deutschland hochgerechnet über 100.000. Das heißt, in einem Hörsaal mit 300 Studierenden sitzen 11 Prostituierte! Ist das ein Thema unter Kommiliton*innen, sprecht ihr darüber? Wissen deine Freundinnen, was du hier machst? Weißt du von anderen, dass sie Geld auf diese Weise verdienen?
Es gibt das mehr, als man denkt. Ich habe eine meiner Studentinnen hier durch Zufall angeschrieben, dann viele Male getroffen. Beim ersten Mal waren wir überrascht, dann überwog der Genuss und die besondere Konstellation des sich schon Kennens auf eine andere Weise. Best Date(s) ever....