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59 Jahre, Mann, Heterosexuell
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??? "Ich mache das hier nur Nebenbei und möchte meine ungestüme Sexualität gegen ein Taschengeld ausleben" ???

Wie oft habe ich das schon gelesen? Und dann folgt, was alles geht und was alles nicht geht und was Frau ganz exakt pro Stunde und pro „Extra“ für Ihre so willenlos ausgelebte Sexualität verlangt.


Ich vergleiche das mal mit meiner KFZ Werkstatt oder mit meinem Anwalt. Beide machen ihren Job so professionell, wie möglich und verlangen für einen Ölwechsel oder für einen Schriftsatz einen genau festgelegten Betrag. Extraleistungen kosten extra! Aber sie machen es sehr professionell! Und dafür zahle ich gerne.


Wie soll ich als Mann, der hier auf gelegentlich erotische, intime Erfahrungen sammeln möchte mit so einer Information umgehen?  Zu Beginn meiner KM-Laufbahn, bin ich mehrfach drauf angesprungen... „wow, eine junge Frau, die (fast immer) studiert! und sooooo dauergeil ist, dass sie es unbedingt braucht... klaro gebe ich ihr gerne ein Taschengeld für Bücher und andere Lehrmittel, für eine junge attraktive und sehr intelligente Frau (sonst würde sie ja nicht studieren), die über mich lächelnd herfällt und es mir besorgt, der ich ihre sexuellen Triebe befriedige und wir so vor lauter Triebhaftigkeit die Zeit vergessen... äh... nö...


Meine bisherigen Erfahrungen sind leider mit Laiendarstellerin*innen dramatisch anders: oft sehr abgebrüht, wenig Hingabe, Zeit wird durch ellenlange „LUSTIGE“ Gespräche totgeschlagen, Sex eher mechanisch und sehr kontrolliert und dann bloß schnell wieder weg...


Ehrlich jetzt?


Stattdessen sind meine Erfahrungen mit erfahrenen Escort*innen viel angenehmer. Ich weiß sehr schnell auf was ich mich einlasse. Es gibt keine Versprechungen... dafür einen festgelegten Zeitraum, der wirklich für mich reserviert ist. Die wirklich schönsten Stunden habe ich mit Prof*innen erlebt. Zugewandt, sachkenntlich, empathisch, lustvoll. 


Also Mädels, wir Männer*er hier sind alle völlig unprofessionell, erhoffen uns etwas, was wir eben nicht unbedingt alltäglich erleben. Macht es uns doch ein wenig leichter. Werdet konkret, damit wir uns einstellen können. Helft uns, dass wir loslassen können und zeigt uns, was Euch Lust bereitet. Und bitte erzählt uns keine Märchen... wir haben beide nichts davon.

Wir sind doch selber Schuld! Es wird angeboten, was nachgefragt wird. Viel zu häufig suchen alte Männer junge Frauen um sich selbst noch einmal jung zu fühlen. In unseren Köpfen ist das ungewöhnliche, das normalerweise nicht zu erhaltende besonders attraktiv. Dafür wird oftmals am bereitwilligsten viel Kohle ausgegeben. Dann noch unschuldig, liebreizend und anschmiegsam, schon schmelzen viele dahin. Das dieses Klientel junge Frauen es oft nicht nötig hat, sich zu verkaufen und es ihnen auch besonders wenig Freude macht, regelmäßig mit anmaßenden, unzuverlässigen und fordernen alten Säcken in Kontakt zu treten, ist wohl auch logisch. Professionell im Sinne, wie du es oben beschrieben hast, wird man aber sicher nicht von heute auf morgen. Erst einmal muss man sich überwinden, überhaupt einen solchen Kontakt in Erwägung zu ziehen, dann braucht es sicher viel Zeit, mit den Gepflogenheiten zurecht zu kommen, etliche Male enttäuscht zu werden und trotzdem weiter zu machen und dabei auch noch besser zu werden. Und ist es endlich so weit wird einem von einem Großteil der Suchenden genau das wieder vorgeworfen: Nur eine Nummer des Tages zu sein und unemotional abgefertigt zu werden. Ich bin auch für die Wahrheit und habe damit die besten Erfahrungen gesammelt. Allerdings lässt sich damit nicht am meisten Kohle machen und nicht wenige wollen, wie in anderen Jobs auch, mit möglichst wenig Einsatz möglichst viel Kohle machen. Es kommt dann halt auch nicht das beste Ergebnis dabei heraus, wenn Faulheit, Desinteresse und Abneigung auf den Wunsch nach schnellem Geld treffen. Da wird dann im Profil die Sexgöttin versprochen und in Wahrheit ist doch nur das Geld der alleinige Antrieb zum Handeln. Also müssen einfach nur alle mit den Umständen vernünftig umgehen und die Unzulänglichkeiten des jeweils anderen nach eigenen Betrachtungen bis zu einem Grad tolerieren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Dann gibts auch die monetär gewertschätzten Partner auf Zeit, die man sucht. Die Damen wissen nach einiger Zeit genauso wie die Männer, was zu einem guten Kontakt führt. Davor muss man halt viel Lehrgeld bezahlen oder viele Frösche küssen....... Allerdings ist hier alles möglich, sogar die von dir beschriebene Studentin mit Lust, sich auszuprobieren! Und das ist gut so.....

8. Jul 2022Antworten
@Platon8 ja, ich bin auch älter als der Großteil der Frauen, die wir hier finden. Und klaro: wir haben in der Regel auch alle ein hausgemachtes Thema... aber das wäre schon wieder ein neuer Blogbeitrag... der wird auf jeden Fall in Kürze folgen. Ich wollte mit meinem Beitrag einfach auch meine Naivität ausdrücken... Du hast völlig recht, man braucht echt ne Zeit, bis es passt. Ich habe durchaus auch sehr schöne und geile Momente erlebt... und das auch erst, nachdem ich mich zurecht gefunden habe... vielleicht ist mein Ansatz sowieso nicht mehrheitsfähig... aber wenn junge Frauen sich hier anmelden und ein wenig mehr über sich schreiben würden... worauf sie wirklich stehen... was sie sich von einem Mann wünschen und was sie geben können und vl auch noch gar nicht wissen... das wäre cool... weg vom stereotypen Gleichklang... Herzliche Grüße, der PSSST
8. Jul 2022Antworten

Was soll das? Schlecht geschlafen heute? Ich kann euch beiden voll und ganz NICHT zustimmen. Ich weiß, das Leben könnte mal wieder sooo schön sein, würden nicht auch Ar..löcher daran teilnehmen.

8. Jul 2022Antworten

Wieso so beleidigend? Was ist denn Dein Problem? Was stört Dich?

8. Jul 2022Antworten

Die Quintessenz der Ausführungen meiner Vorredner ist die Erkenntnis, dass nicht alles, was glänzt, Gold ist. Auch ich habe zu Beginn meiner paysex-Odyssee diese bitteren Erfahrungen gemacht. Dann bin ich einer Dame begegnet, die zwar nicht wie Gold glänzte, aber Gold war. Ich wurde einer ihrer Stammgäste. Für die Damen ist es vorteilhaft, Stammkunden zu haben, da Akqisitionskosten und Akquisitionszeit entfallen.

8. Jul 2022Antworten
@hinundwiedergerne das hört sich definitiv gut an... ich wünsche mir das auch... mal sehen, ob ich da schon eine "Goldjungfrau" am Haken habe... grins.
8. Jul 2022Antworten

Ich schließe mich mal hier mit meiner Meinung als SDL an ... letztendlich sehe ich den Bericht des Threaderstellers als Erfahrungswert. Offen gestanden, bezweifle ich, dass es einen qualitativ großen Unterschied gibt zwischen Frauen, die das nebenbei (Studium/Arbeit) machen und denen, die sich entschieden haben, "hauptberuflich" im Horizontalen zu arbeiten. Charaktere sind einfach unterschiedlich - das eine passt mehr - oder weniger gut. Gerade, wenn ich Menschen besuche, ist die Erwartung immer eine andere. Wer 2-3 Stündige Dates bucht, will unter Umständen, dass man sich davor 15-20 Minuten unterhält. Ich hatte schon alles zwischen "er möchte den ersten Schritt hin zum sexuellen machen, da er sich so sicherer fühlt und schonmal bei jemand anderem das Gefühl hatte, abgefertigt zu werden" bis hin zu (wo man sich aber schon kannte), er liegt nackt auf dem Bett und wartet, dass ich reinkomme und beginne, mich an ihm zu vergnügen. Ich denke, die besseren Dates sind die, wo vorher Kommunikation bzgl Erwartungen und Vorlieben stattgefunden hat. Und klar, die immergleichen Anzeigen von vermeintlich sexgeilen Studentinnen finden sich überall... ob das alles Studenten sind, und man nicht auch ein bisschen für die Illusion zahlt... wer weiß. Ist vielleicht etwas so, wie die Thaimasseuse, die anfängt, hochdeutsch zu sprechen, sobald alle Kunden weg sind...

8. Jul 2022Antworten
@MissNaughtyNextDoor - hahaha... das mit der Thaimasseuse klingt sehr gut... aber ja... es ist völlig wurscht, ob eine Frau das nebenbei oder als Haupterwerb bzw. sehr professionell betreibt... es geht um Autentizität... und da ist es wie im "echten" Leben... man muss schon ein wenig suchen... und natürlich ist das meine ganz persönliche Meinung... ich schreibe auch, weil ich lesen will, was andere erleben... und dabei geht es mir immer auch um Informationen und dem gemeinsamen Verständnis.
8. Jul 2022Antworten

Sicherlich gibt es viele junge Damen, die behaupten, Studentin zu sein. Aber das ist oft auch einfach nur die Wahrheit. Laut einer Umfrage unter Berliner Studierenden finanzieren 3,7% von ihnen ihr Studium durch Prostitution. Wenn man das auf ganz Deutschland hochrechnet, ergibt das über 100.000 studierende Prostituierte. Die wenigsten von ihnen arbeiten offiziell. Die meisten machen diskrete Haus- und Hotelbesuche, die sie über einschlägige Internetseiten organisieren.

2. Aug 2022Antworten
@Buschbub Wow... das ist ja mal ne Recherche... cool und danke! Ich wollte auch nicht die Studentinnen hier diskreditieren... das liegt mir fern...
2. Aug 2022Antworten
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