Ich traf einen meiner Stammgäste. Wir kennen uns schon recht lange und wir mögen uns ziemlich gern.
Ich würde ihn in die Kategorie Mann einordnen, der sich für seine Lust zu schämen scheint.
Jedes mal schaut er mich schon fast entschuldigend an, wenn er mich berührt. Sein Blick schielt verstohlen zur Seite, sein Kopf ist gesenkt. Wenn unsere Blicke sich doch zufällig treffen, hält er dem Blickkontakt nicht lange stand. Jedes Mal wenn ich das beobachte löst es was in mir aus...Ich finde das so wahnsinnig charmant. Diese Vorsicht, dieses Feingefühl. Die ganze Zartheit und der dennoch bestehende Trieb seiner Lust Befriedigung verschaffen zu wollen.
Dieses Mal ließ ich seinen Blick nicht entgleiten. Ich nahm sein Gesicht zwischen meine Hand, und forderte ihn damit auf auch in meins zu blicken. Er schaute zögerlich, so richtig von mir ablassen konnte er auch nicht. So ergriff ich die Gelegenheit und spornte ihn an. Ich sagte ihm, dass ich ihn will. Ich sagte: „Ja, schau mich an! Lass dich darauf ein. Lass dich gehen.“
Er fing an zu stöhnen und die anfangs noch leicht unbeholfene Dynamik fing an sich zu verändern. Es wurde wild und wir verloren uns in der hochgekochten Lust...
Mit einem zufriedenen Lächeln ließ ich ihn in seinem Apartment zurück.
Wenn ich daran denke freue ich mich schon auf unser nächstes Treffen.

