Die Kälte kriecht mir unter die Haut, als ich das Hotel betrete. Er wartet bereits – schmal, roter Bart, Jeanshemd, Brille. Ein IT-Typ, der gerade sein Notebook zugeklappt hat. Sein Lächeln zeigt, dass er sich freut, mich zu sehen.
Ich folge ihm durch die schmalen Gänge. Sein Zimmer ist schlicht, doch der raumhohe Spiegel neben dem Bett fängt mein Spiegelbild ein. Die Beine aneinander geschmiegt, das Kleid unschuldig – könnte ein Essen bei den Schwiegereltern sein. Oder ein Fickdate.
Er verschwindet im Bad, während ich mich betrachte. Mein Herz schlägt schneller. Als er zurückkommt, bleibt er vor mir stehen, dann beugt er sich unvermittelt herab. Seine Lippen sind weich, vorsichtig – doch die Zurückhaltung verfliegt. Unsere Küsse werden drängender.
Meine Hände fahren unter sein Hemd, spüren seine Wärme. Ich gleite tiefer, ertaste die wachsende Härte. Langsam öffne ich seinen Gürtel, dann die Hose. Sie fällt zu Boden. Ich lasse mir Zeit, koste den Moment aus, während meine Finger über seinen Schaft streichen.
Ich ziehe ihm die Shorts herunter, betrachte ihn. Hübsch gewachsen. Ich küsse ihn erst sanft, dann gierig. Er atmet schwer, als meine Lippen ihn ganz umschließen. Sein Griff in meinem Haar verstärkt sich, sein Rhythmus wird fordernder. Er nimmt sich, was er will – und ich liebe es.
Doch er will mehr. Zieht mich hoch, entkleidet mich mit sicheren Bewegungen. Sein Blick gleitet über meinen Körper. Dann spüre ich seine Zunge an mir, warm, hungrig. Seine Finger dringen in mich, erkunden mich. Ich winde mich unter seiner Berührung, mein Körper brennt vor Verlangen.
Ich brauche ihn jetzt. Flehend sehe ich ihn an, und endlich gibt er mir, wonach ich verlange. Er streift das Kondom über, gleitet zwischen meine Beine. Dann stößt er zu – tief, fordernd. Ich keuche, packe seine Schultern, klammere mich an ihn, während er sich nimmt, was längst ihm gehört.
Seine Hände greifen meine Handgelenke, halten mich fest. Seine Stöße sind hart, zielgerichtet. Ich verliere mich in ihm, in der Hitze unserer Körper. Mein Stöhnen füllt den Raum, seine Lippen finden meine, verschmelzen mit mir.
„Dreh dich um“, murmelt er rau.
Ich gehorche, beuge mich tief, präsentiere mich ihm.
Sein Griff wird fester, sein Tempo erbarmungslos. Das Klatschen unserer Körper treibt mich über den Rand. Meine Finger finden meine Klit, kreisen in verzweifeltem Rhythmus – dann zerreißt es mich, mein Körper bebt unter der Intensität meines Höhepunkts.
Er ist nicht mehr weit. Ich spüre es in seinem Stöhnen, in der Art, wie er mich packt.
„Ich komme“, keucht er.
„Bitte“, flüstere ich.
Mit wenigen harten Stößen bringt er sich zum Kommen – und dann spüre ich es, pulsierend in mir.
Ich spiele mit ihm, koste den Moment voll aus, während sein Körper zittert. Dann zieht er mich hoch, küsst mich, schmeckt meine Lippen.
„Verdammt …“ Ein zufriedenes Lächeln huscht über sein Gesicht.
Ja. Das war ein perfekter Feierabend.


Wow so intensiv und erotisch !
Dankeschön @Rufusblack 🫦
Cindy, oh Cindy! 🥰 Du bist ja eine große Poetin! 💌 👏👍 Wenn dir mal Sex keinen Spaß mehr machen sollte, dann kannst du auch ins "schreibende" Gewerbe wechseln! 😜 Ich würd's lesen! 😁😘
Uuuuh, du Romantiker wirst deinem Namen gerecht und bleib erstmal feucht 🤣😙