Ich hatte euch gestern meine Historie zum Paysex erzählt, ich danke euch hier schon einmal für euren Zuspruch.
Heute habe ich es mir noch einmal durchgelesen und da fiel mir mein erstes tatsächliches Erlebnis wieder ein.
Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich in meinen Alters-Zwanzigern gern auch einmal in einem sogenannten "Bordell" oder wie es auch immer genannt wurde, unterwegs war. Mein erster Besuch dort war geprägt von: Nervosität.
Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, hoffte auf jede Menge tolle Frauen mit Top-Figuren, von denen ich mir eine aussuchen konnte. Dachte ich.
Ich setzte mich an die Theke, und die einzige Frau, die sich zu mir setzte und sich mit mir unterhielt, war eine kleine, eher füllige Frau, nicht besonders hübsch nach meiner damaligen Vorstellung.
Klar, ich hätte sagen können, dass sie mir nicht gefiel und ich auf ihre Dienste verzichte. Andererseits war ich aber auch nicht besonders selbstbewusst und habe mich nicht getraut, sie zu enttäuschen. Immerhin hatte sie mich auserwählt. Das galt für mich als etwas ganz Besonderes.
Nach einem Getränk sind wir dann auf ein Zimmer (das nach meiner Erinnerung recht hübsch war) und fingen an, uns zu verlustigen.
Tatsächlich gebe ich zu, dass es ein tolles Erlebnis mit ihr war. Einfühlsam, sie spürte meine Nervosität und blies sie hinweg (mehr im übertragenen Sinn), sensibel, aber auch fordernd.
An diesem Abend habe ich, glaube ich, gemerkt und gefühlt, dass das wahrgenommene Erscheinungsbild sich von dem unterscheiden kann, was man tatsächlich erlebt. Auch wenn sie meinem Ideal nicht ansatzweise entsprach, hat sie meine Bedürfnisse mehr als befriedigt. Letztlich auch der nach offeneren Augen.

