Ich trug Schwarz. Natürlich. Latex-Body, tief ausgeschnitten. Meine Lippen in einem dunklen Rot, das sich anfühlte wie ein Versprechen.
Er hatte mich gebucht für zwei Stunden.
Suite mit Blick über die Stadt. Er hatte geschrieben, er wolle „vergessen, wer er ist“. Ich wusste, was das bedeutete.
Als ich die Tür öffnete, war er schon da. Groß, markanter Anzug, nervöse Finger am Jackett. Liquider Typ mit Macht – aber vor mir verlor er die. Ich merkte es sofort. Die Art, wie er mich ansah, wie sein Blick über meine Kurven wanderte. Ich war nicht einfach ein Mädchen für Geld. Ich war seine Fantasie. Seine Niederlage. Sein Kick.
„Setz dich“, sagte ich, nahm mir ein Glas Wasser, als würde ich das hier führen. Weil ich das tat.
Ich setzte mich auf seinen Schoß. Mein Parfum stieg ihm in die Nase, mein Lippenstift war das erste, was seine Haut berührte.
„Denk nicht, dass du mich kontrollierst, nur weil du zahlst“, flüsterte ich.
Er schluckte. Ich liebte diesen Moment.
Ich knöpfte langsam sein Hemd auf. Küsse auf die Haut. Bissspuren an seinem Hals. Er wollte mich sofort – aber ich ließ ihn warten.
„Sag’s mir“, flüsterte ich ihm ins Ohr.
„Was?“
„Wie sehr du mich willst.“
„So sehr… dass es weh tut“, keuchte er.
Ich nahm seine Hand, legte sie an meinen Hals, führte sie tiefer – über die Kurven, die ihn verrückt machten.
„Heute Nacht… darfst du alles fühlen. Aber nichts besitzen.“
Und dann wurde ich wild. Ich ritt ihn, laut, hemmungslos, bis er flehte. Bis sein ganzer Körper bebte. Aber ich diktierte den Takt. Ich kontrollierte seinen Orgasmus, seine Lust, seine hilflosigkeit.
Er kam wie ein gebrochener König – und lächelte dabei wie ein dankbarer Diener.
Am Ende küsste er meine Füße. Ich zog mir den Mantel über, sah ihn noch einmal an.
„Du hast nicht nur für meinen Körper gezahlt“, sagte ich. „Du hast gezahlt, damit du dich endlich wieder fühlst. Und das, Baby, kann nur ich.“


Reizvolle Geschichte, sehr anregend beschrieben.