Anonymous Geschrieben 22. März 2022 Share Geschrieben 22. März 2022 Bei der Suche nach "dem" Stundenpreis kann ich neuen Mädels hier raten, bei irgendeinem Preis zu starten und dann den Preis entsprechend nach unten oder oben anzupassen, bis entsprechend viele oder wenige Treffen zustande kommen, mit denen man sich wohlfühlt. In meinen Augen ist das am sinnigsten, um ein realistisches Bild des Wertes der eigenen Zeit zu bekommen. Das ist dann am Ende fair - wer billiger oder teurer sucht, wird dann anderweitig fündig - schließlich gibt es hier an die 20 000 Escorts. "Normal" in meiner Region sind 130-250€, pro Stunde, was ja eine recht große Spanne darstellt. 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 Alles über 150€/Stunde ist völlig inakzeptabel, kein Wunder das es nur noch Sexarbeiterinnen aus Billiglohnländern gibt, solche Abzocke macht halt kein normaler Mann mit. 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 32 Minuten schrieb Anonymous: Alles über 150€/Stunde ist völlig inakzeptabel, kein Wunder das es nur noch Sexarbeiterinnen aus Billiglohnländern gibt, solche Abzocke macht halt kein normaler Mann mit. Für Dich sind Preise über 150 Euro je Stunde inakzeptabel. OK. Manch anderer ist bereit mehr zu bezahlen. Anbieterinnen können über den Preis auch die Nachfrage etwas steuern. Wobei ich mir nicht immer sicher bin ob clevere Damen für 200 oder mehr die sich gut vermarkten bzw. einen sehr guten Ruf haben wirklich immer weniger zu tun haben. Sei froh dass die Damen aus Ländern mit schlechteren Verdienstmöglichkeiten (zuhause) zu uns kommen und das Angebot zu erweitern. Wenn der Job so attraktiv wäre und so einfach viel Kohle machen zu ist, wären mehr einheimische Damen am Markt. Oder wenn die Damen der Osterweiterung nicht kommen würden wäre das Angebot viel kleiner und vermutlich hochpreisiger. Ich habe in meiner Ausbildung gelernt teuer und billig gibt es nicht. Preiswert ist das bessere Wort. Und eine Laufhausnummer für 30 Euro (nie gemacht) ist für mich den Preis nicht wert. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 Zi teuer Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 2 Stunden schrieb Anonymous: Ich habe in meiner Ausbildung gelernt teuer und billig gibt es nicht. und ich habe gelernt, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Von daher sind die Preise wohl marktgerecht. Muss ja auch nicht jeder Porsche oder Lambo fahren.... Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 3 Stunden schrieb Anonymous: Alles über 150€/Stunde ist völlig inakzeptabel, kein Wunder das es nur noch Sexarbeiterinnen aus Billiglohnländern gibt, solche Abzocke macht halt kein normaler Mann mit. Definieren bitte ,,normaler Mann,, Ich lach mich kaputt 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 Am 11.2.2022 um 18:34 schrieb Anonymous: Ich wusste gar nicht, dass man bei einem Overnight zum Schlafen kommt man lernt nie aus Die High Class Escorts, die über Agenturen gebucht werden, lassen sich 6 Std. Schlaf vertraglich zusichern! Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 Bei der Berechnung des Stundenpreises der Themenerstellerin, geht die Steuer mit 50% ein! Ich buche nur Damen, die hier nur im Nebenerwerb tätig sind. Wer glaubt, dass die Steuern zahlen, lebt im Märchenland. Und dann möchte ich sehen, welcher Beruf 200€ netto pro Stunde verdient! Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 6 Stunden schrieb Anonymous: Alles über 150€/Stunde ist völlig inakzeptabel, kein Wunder das es nur noch Sexarbeiterinnen aus Billiglohnländern gibt, solche Abzocke macht halt kein normaler Mann mit. Nun, wenn für Dein Budget ein Preis von über 150€ zu viel ist (was ja legitim ist), dann findest Du bestimmt ausreichend Kolleginnen, die eine passende Preisgestaltung für das etwas schmalere Portemonnaie anbieten. Aber von "Abzocke" zu sprechen, ist hier nicht angezeigt. Ich mache mal eine kleine Rechnung für meine persönliche Lage als Domina auf: Für eine einzelne Stunde verlange ich in der Regel 260€ Davon gehen direkt zwischen 60€ - 100€ als Miete an das Studio, in dem ich anmiete (das variiert von Studio zu Studio). Nehmen wir den Mittelwert, 80€ pro Stunde. Wenn ich nur 150€ aufrufen würde, blieben mir dann noch 70€ Von den 70€ gingen dann anteilig Steuern, Kranken- und Haftpflichtversicherung, Rentenrücklagen, Werbekosten, Fahrtkosten, Arbeitsmaterial (inklusive zb Arbeitshandy, aber auch Hygieneartikel usw), Arbeitsbekleidung, Verpflegung für den Arbeitstag etc ab, bevor ich davon überhaupt Dinge für den alltäglichen Bedarf (Lebensmittel zum Beispiel) oder Miete usw bezahlen kann. Von den 70€ bliebe buchstäblich nichts übrig. Vergiss bitte nicht, wenn Du angestellt bist, musst Du in der Regel kein Geld für Steuern zurück legen, Du hast ziemlich sicher deutlich niedere Beiträge bei der Krankenkasse (die verlangen für freiberufliche Sexarbeitende teilweise astronomische Summen),um eine Einzahlung in die Rentenkasse musst Du Dich nicht zwingend kümmern, wenn Du arbeitslos wirst, hast Du Anspruch auch Arbeitslosengeld, Du hast vielleicht einen Fahrtkostenzuschuss oder Jobticket usw. Den Preis, den ein*e Freiberufler*in für ein Angebot aufruft, ist nie, auch wenn es sich dabei um Künstler, Fotografen oder Coaches handelt, mit einem Angestelltengehalt vergleichbar. Wenn wir nicht arbeiten, verdienen wir kein Geld. Sind wir 2 Wochen krank, zahlt uns niemand weiter unser Gehalt. Sind dann nicht ausreichend Rücklagen vorhanden, wirds düster. Natürlich haben nicht alle Kolleg*innen diese Ausgaben. Das variiert. Ich gehe zum Beispiel nicht sehr regelmäßig ins Nagelstudio (lange Nägel sind nicht praktisch beim fisten), Solarium (ich arbeite ohnehin nie nackt, warum sollte ich eine nahtlose Bräune haben?), zum Waxing (unberührbare Domina - bei mir tut's eine ordentliche Rasur) oder Friseur (Äh ja, selbsterklärend). Andere Kolleginnen tun das allerdings, vor allem weil die Kundschaft alles TipTop gewienert und glänzend haben möchte. Wenn Kolleginnen einen niedrigeren Preis verlangen, dann gibt es vier Möglichkeiten: 1 - sie haben nicht so hohe Ausgaben, 150€ brutto die Stunde reicht ihnen zum Leben 2 - sie sind dringend auf das Geld angewiesen, und bekommen bei einem höheren Preis nicht ausreichend Kunden in einem bestimmten Zeitraum 3 - sie wissen es einfach nicht besser, und sollten sich mal über die Preise der Kolleginnen informieren. 4 - Der Konkurrenzdruck ist so hoch, dass sie die Kolleginnen lieber unter- denn überbieten, um ausreichend Kunden abzubekommen Hier wurden ja schon einige Meinungen von Kunden zum Besten gegeben. Manche sind beinahe lächerlich, andere haben durchaus Hand und Fuß. Bitte macht Euch einfach bewusst, dass die Preisgestaltung sehr individuell und oft nicht vergleichbar ist, wenn wir von unterschiedlichen Branchenzweigen reden. Die Ausgaben von Escorts, Straßensexarbeitenden, Kolleg*innen im Bordell oder einer Terminwohnung, Dominas, Tantra Masseurinnen usw sind teilweise sehr unterschiedlich. 4 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 18 Minuten schrieb Anonymous: Bei der Berechnung des Stundenpreises der Themenerstellerin, geht die Steuer mit 50% ein! Ich buche nur Damen, die hier nur im Nebenerwerb tätig sind. Wer glaubt, dass die Steuern zahlen, lebt im Märchenland. Und dann möchte ich sehen, welcher Beruf 200€ netto pro Stunde verdient! Woher nimmst du solche Wissen? Derjenige Person, die mit Sexuelen Dienstleistungen Geld verdient, ob ,,Hobby hure,, Escort etc ist Umsatzsteuer und Gewerbesteuer pflichtig. Da macht Gesetzgeber keinen Unterschied, weil seit 01.07.2021 sogar erste Euro ist zu versteuern. Auch PayPal Zahlungen. Und mit 50% .... Es ist jetzt wirklich lächerlich Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 19 Stunden schrieb Anonymous: Ich arbeite gerne 50/50 mit Club. Da kriege ich auch von Flasche Sekt auch ca ab 75 Euro. Striptease noch dazu, Geschenke. Also, das finde ich sehr fair. Ich meine mal gehört zu haben, dass 50/50 abzurechnen sittenwidrig sein soll aber wenn er deine Steuer auch noch macht, dann wird es schon alles seine Richtigkeit haben 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 8 Minuten schrieb Anonymous: ...Wenn Kolleginnen einen niedrigeren Preis verlangen, dann gibt es vier Möglichkeiten: 1 - sie haben nicht so hohe Ausgaben, 150€ brutto die Stunde reicht ihnen zum Leben 2 - sie sind dringend auf das Geld angewiesen, und bekommen bei einem höheren Preis nicht ausreichend Kunden in einem bestimmten Zeitraum 3 - sie wissen es einfach nicht besser, und sollten sich mal über die Preise der Kolleginnen informieren. 4 - Der Konkurrenzdruck ist so hoch, dass sie die Kolleginnen lieber unter- denn überbieten, um ausreichend Kunden abzubekommen... Ich hab noch einen 5. Grund: Die Damen, welche sich extrem günstig anbieten können, sind hauptberuflich Hartz4ler und machen es nur für den gewissen Luxus nebenbei - sie führen nicht wie wir anständigen Damen die Steuer ab oder müssen einen hohen Krankenversicherungsbeitrag davon bestreiten, benötigen daher auch keinen teuren Steuerberater, die private Miete ist auch schon bezahlt und der Kühlschrank ist mit großer Sicherheit den halben Monat durch uns Steuerzahler*innen gefüllt, etc. pp. Und das ist leider die traurige Realität und macht mich persönlich sehr wütend, weil diese Art von Kolleginnen teilweise finanziell besser gestellt sind mit ihrer unehrlichen Art als wir korrekten Sexarbeiter*innen ;( 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 14 Minuten schrieb Anonymous: Woher nimmst du solche Wissen? Derjenige Person, die mit Sexuelen Dienstleistungen Geld verdient, ob ,,Hobby hure,, Escort etc ist Umsatzsteuer und Gewerbesteuer pflichtig. Da macht Gesetzgeber keinen Unterschied, weil seit 01.07.2021 sogar erste Euro ist zu versteuern. Auch PayPal Zahlungen. Und mit 50% .... Es ist jetzt wirklich lächerlich Scheiße, ich hab schon vorher jeden verdienten Euro versteuert...bin ich dämlich oder was ?! Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 1 Minute schrieb Anonymous: Ich meine mal gehört zu haben, dass 50/50 abzurechnen sittenwidrig sein soll aber wenn er deine Steuer auch noch macht, dann wird es schon alles seine Richtigkeit haben Ich notiere in Buchhaltung jeder Einnahme. In dem Club wo ich arbeite, schreibt der Chef auch Auszahlung als Quittung . Und von Zimmer 50% von 250 Euro gilt als Zimmer Miete. Ich kann auch natürlich mehr oder weniger verlangen, aber Miete zahle ich 125. Striptease sollte ich als Trinkgeld angeben ... aber wir wollen jetzt nicht uber ,,sollten, reden. Ich versteue auch Geschenke nicht. Auch wenn man sollte es tun . Da der Chef sehr gründlich ist und Quittungen sehr detailliert schreibt, muß ich auch es tun. Von ,,Glas champagner ,, bis Flasche durch zwei Personen. Am Sonntag Abend hab ich ein bisschen geschimpft beim Buchhaltung. 28 Punkte fur Einnahmen . Ausgaben noch. Alles mit Quittungen. Ehrlich zu sagen, ich hasse es. Sehr sogar Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 1 Minute schrieb Anonymous: Scheiße, ich hab schon vorher jeden verdienten Euro versteuert...bin ich dämlich oder was ?! Vorher war ich in Gastronomie selbstverständlich. Da sind andere Bedingungen fur Steuern. Jetzt mittlerweile kann auch eine hure auch ,,geschätzt,, von Finanzamt verden. Und sie rechnen genau so bescheuert wie bei anderen selbständigen . Leider . Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 5 Stunden schrieb Anonymous: Für Dich sind Preise über 150 Euro je Stunde inakzeptabel. OK. Manch anderer ist bereit mehr zu bezahlen. Anbieterinnen können über den Preis auch die Nachfrage etwas steuern. Wobei ich mir nicht immer sicher bin ob clevere Damen für 200 oder mehr die sich gut vermarkten bzw. einen sehr guten Ruf haben wirklich immer weniger zu tun haben. Sei froh dass die Damen aus Ländern mit schlechteren Verdienstmöglichkeiten (zuhause) zu uns kommen und das Angebot zu erweitern. Wenn der Job so attraktiv wäre und so einfach viel Kohle machen zu ist, wären mehr einheimische Damen am Markt. Oder wenn die Damen der Osterweiterung nicht kommen würden wäre das Angebot viel kleiner und vermutlich hochpreisiger. Ich habe in meiner Ausbildung gelernt teuer und billig gibt es nicht. Preiswert ist das bessere Wort. Und eine Laufhausnummer für 30 Euro (nie gemacht) ist für mich den Preis nicht wert. Wenn andere bereit sind mehr zu zahlen, dann machen sie das auch weil sie es finanziell können. Und ja wenn es die Frauen der Osterweiterung nicht bei uns gäbe, währen die Preise um einiges höher es wären ja auch weniger Frauen da die diesen Beruf machen, aber auch viele Kunden weniger weil die finanziell durch den Rost fallen würden und sich das einfach nicht leisten können. Es bleibt für uns Kunden halt ein Hobby für mich das schönste Hobby natürlich. aber wo spart Mann zu erst wenn es eng wird beim Hobby, deswegen bin ich auch froh über die Frauen aus dem fernen Osten die hier arbeiten. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 13 Minuten schrieb Anonymous: Woher nimmst du solche Wissen? Derjenige Person, die mit Sexuelen Dienstleistungen Geld verdient, ob ,,Hobby hure,, Escort etc ist Umsatzsteuer und Gewerbesteuer pflichtig. Da macht Gesetzgeber keinen Unterschied, weil seit 01.07.2021 sogar erste Euro ist zu versteuern. Auch PayPal Zahlungen. Und mit 50% .... Es ist jetzt wirklich lächerlich Das ist zwar richtig, wir sind Umsatzsteuer- und ggf. Gewerbesteuerpflichtig, es gibt aber bestimmte Schwellenwerte, die "Hobbyhuren" evtl. gar nicht erreichen. Umsatzsteuer Selbstständig arbeitende Prostituierte müssen ggf. Umsatzsteuer zahlen. Die Umsatzsteuer (zurzeit 19 Prozent) wird jedoch nicht erhoben, wenn die Einnahmen im vorangegangenen Jahr weniger als 17.500 Euro betragen haben und im laufenden Jahr voraussichtlich 50.000 Euro nicht übersteigen werden. Gewerbesteuer Die Gewerbesteuer erheben Kommunen für Unternehmen, die in dem Gebiet ansässig sind. Auch Prostituierte, die einen Gewerbebetrieb unterhalten, müssen auf ihre erzielten Gewinne Gewerbesteuer zahlen. Die Höhe der Gewerbesteuer differiert von Kommune zu Kommune und sie wird grundsätzlich erst ab bestimmten Gewinnen (mehr als ca. 24.500 Euro pro Jahr) fällig. In manchen Regionen wird auch noch eine sogenannte Vergnügungssteuer fällig. Und natürlich müssen wir auch Einkommenssteuer bezahlen. Wenn man nur niedrige Einnahmen hat, gilt ein Freibetrag und man muss keine Einkommenssteuer bezahlen. Mein letzter Stand war, dass dieser Freibetrag bei 8.800€ lag, aber das ist ein paar Jahre her, da gibt es wahrscheinlich noch aktuellere Zahlen. Wichtig auch: Wir brauchen keinen Gewerbeschein, auch wenn das manchen Kolleginnen eingeredet wird. Trotzdem wird unter Umständen Gewerbesteuer fällig. (Ja, es ist verwirrend). Hier ein Auszug aus dem Gesetz: ProstSchG – B.Besonderer Teil, Erklärung zu § 3 (Anmeldepflicht für Prostituierte) „Nach wohl überwiegender Auffassung ist die selbständige persönliche Ausübung der Prostitution kein „Beruf wie jeder andere“ und kein Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung, sondern eine höchstpersönliche Dienstleistung. Auch wenn einzelne Kommunen Gewerbeanzeigen von Prostituierten entgegennehmen, besteht im Verwaltungsvollzug weitgehend Einigkeit darüber, dass Prostituierte kein nach § 14 Absatz 1 der Gewerbeordnung anmeldepflichtiges Gewerbe ausüben. Angesichts der Besonderheiten der Prostitution kann dies auch als sachgerecht angesehen werden, da anderenfalls z. B. die Grunddaten des Gewerbes (Name, betriebliche Anschrift, angezeigte Tätigkeit) gemäß § 14 Absatz 5 Satz 2 der Gewerbeordnung allgemein zugänglich gemacht werden dürften.“ 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 2 Minuten schrieb Anonymous: Vorher war ich in Gastronomie selbstverständlich. Da sind andere Bedingungen fur Steuern. Jetzt mittlerweile kann auch eine hure auch ,,geschätzt,, von Finanzamt verden. Und sie rechnen genau so bescheuert wie bei anderen selbständigen . Leider . Jedem treiben die Steuerabrechnungen Tränen in die Augen - egal ob selbständig oder angestellt und völlig gleich ob Friseur oder Hure...doch ohne dieses Steuersystem würde es uns in Deutschland sicherlich nicht so gut gehen und ich finde, dass es die Pflicht jeder Sexarbeiter*in ist ihre Steuern genauso korrekt abzuführen wie jeder andere Bürger, damit wir endlich mal aus dieser Schmuddelecke herauskommen, welcher immer noch Geldwäsche, zwielichtige Geschäfte, Steuerhinterziehung, etc. vorgeworfen wird und aufgrund dessen wir leider immer noch kaum kreditwürdig sind, schon beim Anmieten einer Wohnung Schwierigkeiten haben oder es immer noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung für unsere Branche gibt...wir sollten geschlossen als Geschäftsleute da stehen, denen man Vertrauen schenken kann und die man nicht mehr wie Menschen zweiter Klasse behandelt, weil wir unseren Teil für die Gesellschaft beitragen - doch solange es Kolleg*innen gibt, die nur egoistisch an sich selbst denken, wird sich dies wohl leider nie ändern! 3 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 2 Minuten schrieb Anonymous: ...Wichtig auch: Wir brauchen keinen Gewerbeschein, auch wenn das manchen Kolleginnen eingeredet wird. Trotzdem wird unter Umständen Gewerbesteuer fällig. (Ja, es ist verwirrend). Hier ein Auszug aus dem Gesetz... Wir brauchen keinen Gewerbeschein MEHR seit 2017...vorher sollte aber jede von uns einen Gewerbeschein besessen haben. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 7 Minuten schrieb Anonymous: Das ist zwar richtig, wir sind Umsatzsteuer- und ggf. Gewerbesteuerpflichtig, es gibt aber bestimmte Schwellenwerte, die "Hobbyhuren" evtl. gar nicht erreichen. Umsatzsteuer Selbstständig arbeitende Prostituierte müssen ggf. Umsatzsteuer zahlen. Die Umsatzsteuer (zurzeit 19 Prozent) wird jedoch nicht erhoben, wenn die Einnahmen im vorangegangenen Jahr weniger als 17.500 Euro betragen haben und im laufenden Jahr voraussichtlich 50.000 Euro nicht übersteigen werden. Gewerbesteuer Die Gewerbesteuer erheben Kommunen für Unternehmen, die in dem Gebiet ansässig sind. Auch Prostituierte, die einen Gewerbebetrieb unterhalten, müssen auf ihre erzielten Gewinne Gewerbesteuer zahlen. Die Höhe der Gewerbesteuer differiert von Kommune zu Kommune und sie wird grundsätzlich erst ab bestimmten Gewinnen (mehr als ca. 24.500 Euro pro Jahr) fällig. In manchen Regionen wird auch noch eine sogenannte Vergnügungssteuer fällig. Und natürlich müssen wir auch Einkommenssteuer bezahlen. Wenn man nur niedrige Einnahmen hat, gilt ein Freibetrag und man muss keine Einkommenssteuer bezahlen. Mein letzter Stand war, dass dieser Freibetrag bei 8.800€ lag, aber das ist ein paar Jahre her, da gibt es wahrscheinlich noch aktuellere Zahlen. Wichtig auch: Wir brauchen keinen Gewerbeschein, auch wenn das manchen Kolleginnen eingeredet wird. Trotzdem wird unter Umständen Gewerbesteuer fällig. (Ja, es ist verwirrend). Hier ein Auszug aus dem Gesetz: ProstSchG – B.Besonderer Teil, Erklärung zu § 3 (Anmeldepflicht für Prostituierte) „Nach wohl überwiegender Auffassung ist die selbständige persönliche Ausübung der Prostitution kein „Beruf wie jeder andere“ und kein Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung, sondern eine höchstpersönliche Dienstleistung. Auch wenn einzelne Kommunen Gewerbeanzeigen von Prostituierten entgegennehmen, besteht im Verwaltungsvollzug weitgehend Einigkeit darüber, dass Prostituierte kein nach § 14 Absatz 1 der Gewerbeordnung anmeldepflichtiges Gewerbe ausüben. Angesichts der Besonderheiten der Prostitution kann dies auch als sachgerecht angesehen werden, da anderenfalls z. B. die Grunddaten des Gewerbes (Name, betriebliche Anschrift, angezeigte Tätigkeit) gemäß § 14 Absatz 5 Satz 2 der Gewerbeordnung allgemein zugänglich gemacht werden dürften.“ Genau richtig. Ich wollte nur nicht einen Unterricht fur lau fur jungen Mann halten. Von Einkommenssteuer komm ich nicht weg, da ich fast nur in Club arbeite und alles bei Chef uber Fiskus läuft. 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 9 Minuten schrieb Anonymous: Jedem treiben die Steuerabrechnungen Tränen in die Augen - egal ob selbständig oder angestellt und völlig gleich ob Friseur oder Hure...doch ohne dieses Steuersystem würde es uns in Deutschland sicherlich nicht so gut gehen und ich finde, dass es die Pflicht jeder Sexarbeiter*in ist ihre Steuern genauso korrekt abzuführen wie jeder andere Bürger, damit wir endlich mal aus dieser Schmuddelecke herauskommen, welcher immer noch Geldwäsche, zwielichtige Geschäfte, Steuerhinterziehung, etc. vorgeworfen wird und aufgrund dessen wir leider immer noch kaum kreditwürdig sind, schon beim Anmieten einer Wohnung Schwierigkeiten haben oder es immer noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung für unsere Branche gibt...wir sollten geschlossen als Geschäftsleute da stehen, denen man Vertrauen schenken kann und die man nicht mehr wie Menschen zweiter Klasse behandelt, weil wir unseren Teil für die Gesellschaft beitragen - doch solange es Kolleg*innen gibt, die nur egoistisch an sich selbst denken, wird sich dies wohl leider nie ändern! Das stimmt auch. Aber ich kenne sehr viele Kollegen, die anders denken. Und fälschlicherweise meinten dass sie es nur als Hobby machen . Nämlich Gericht in hh hat etwas anderes gezeigt und eine Dame musste sehr viel blättern Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 Gerade eben schrieb Anonymous: Das stimmt auch. Aber ich kenne sehr viele Kollegen, die anders denken. Und fälschlicherweise meinten dass sie es nur als Hobby machen . Nämlich Gericht in hh hat etwas anderes gezeigt und eine Dame musste sehr viel blättern Richtig so Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 Hurenpass ist quasi ychon ein Gewerbeschein. Mit Beantragung kriegt man gleich neuen Steuernummer. Hab ich auch sofort einen Brief bekommen das mein vorherige gewerbenummer nicht mehr gültig ist und ich muß nur der neue Nummer nutzen Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. März 2022 Share Geschrieben 23. März 2022 vor 2 Minuten schrieb Anonymous: Richtig so Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Ich denke das war keine Unwissenheit. Auch wenn sie hat nur paar mal in monat treffen gemacht, geschätzt war sie auf hohem Niveau. 20 tage im monat mal 5 Kunden, je 160 euro. Mal ein jahr. Genau weiß ich nicht mehr. Hat mir Steuerberater gezeigt Link zu diesem Kommentar
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