Was sagt Geld über den Charakter aus?


Anonymous

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Diese Frage treibt mich ernsthaft um, wenn ich mich nach all den Jahren mal wieder hier umsehe. Ich sehe auch das Polarisierungspotential, deswegen möchte ich tunlichst jegliche Polemik vermeiden.

Aber was ist das für ein Mann, der für eine Nacht so viel ausgibt, wie "normale Menschen" für einen Jahresurlaub? Für zwei Stunden so viel wie für die Monatsmiete?

Ich habe auch schon tolle Dates mit einer Flasche Wein am Kiesstrand gehabt, aber eigentlich möchte auch ich mehr als das bieten. Ein gutes Abendessen, ein wirklich schönes Hotelzimmer, ein gemütliches Taxi. Vor ein paar Jahren habe ich noch gelacht, wenn ich hier einen Stundentarif von 300 Euro und mehr gesehen habe. Irgendwann habe ich ihn dann selbst für einen Abend 600 Euro gezahlt und mich gewundert, warum die Dates nicht besser wurden, sondern eher unpersönlicher, leidenschaftsloser. Je öfter ich in den Profilen las, dass Frauen das hier "nur zum Spaß" machen, desto weniger Spaß schien es ihnen zu machen. Je öfter ich las "mir geht es nicht ums Geld", desto mehr habe ich bezahlt. 

Was ist das für eine Frau, die das drei-, fünf- oder zehnfache des Preises aufruft, den eine andere Frau aufruft. Was, denkt diese Frau, ist an ihr anders als an der anderen?

Das Angebot hier wird immer exklusiver, und damit meine ich den wahrsten Sinne des Wortes. Es schließt immer mehr Menchen aus und da zähle ich mich mittlerweile dazu.

Wie sind eure Erfahrungen, als Zahlende sowie als Bezahlte? Werden die Dates oder die Kunden dadurch, das mehr Geld fließt, auch "exklusiver" im übertragenen Sinne des Wortes? Also besser?

Zum Verständnis zu mir: ich komme aus einfachen Verhältnissen, Mutter war Krankenschwester, Vater Maurer aus Osteuropa, zwei Geschwister. Bei uns ging es immer irgendwie um's Geld. Seit ich Zeitungen austragen konnte, arbeite ich. Also seit über 30 Jahren. Ich habe Möbel geschleppt, bei McDonalds Burger gebraten, Fahrräder repariert, Wohnungen renoviert und viele viele andere Dinge. Glücklicherweise habe ich einen Universitätsabschluss (Master), eine kleine Firma, wohne zentral, bin Single, nie verheiratet, keine Kinder. Mir geht's richtig gut, mein Lebensstandard entspricht genau meiner Vorstellung vom guten Durchschnittsverdiener. Dafür arbeite ich viel, kann mir aber im Supermarkt kaufen, worauf ich Lust habe. Ich gehe gerne essen, mit Freunden aus und leiste mir alle paar Jahre einen richtigen Urlaub.

Paysex war für mich vor rund 15 Jahren eine Offenbarung. Weil ich mit meiner Arbeit verheiratet bin, war es für mich die perfekte Möglichkeit, dieser "Ehe" zu entfliehen, aufregende Frauen kennenzulernen und meine Bedürfnisse genauso zu befriedigen wie die ihren. Und das alles, ohne die Gefühle von irgendjemand zu verletzen. Denn natürlich kann ich auch Daten, ohne dafür zu bezahlen. Ich kleide mich ordentlich, habe volles Haar, treibe viel Sport, bin Single und weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen. Aber ich zahle lieber, denn mir gefällt die Unverbindlichkeit, die es mit sich bringt, wenn Geld fließt. Das heißt, ich HABE lieber gezahlt...

*Verzeiht mir meine heteronormative Ausdrucksweise, ich gehe davon aus, dass hier in der Regel Geld von Männern an Frauen gezahlt wird. Alle anderen Varianten sind natürlich eingeschlossen.

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Erst einmal möchte ich El Hotzo zitieren:

"Ich liebe es, wenn Mindset-Bros damit angeben 80h pro Woche zu arbeiten. Kollege, du bist kein Highperformer, du hast Stockholm-Syndrom."

Und dann muss ich gestehen, dass es wirklich zum Fremdschämen ist, dass du hier das Bedürfnis hast, deinen Lebenslauf kundzutun. Wen soll das interessieren? Sexarbeit ist nunmal nicht vergleichbar mit Möbelschleppen. Ich z.B. wollte mal an einem Yoni-Massage-Workshop teilnehmen, nur war die Dame die ich nach Anleitung massieren sollte, recht korpulent, so dass ich das ganze sehr schnell abgebrochen habe. Ich persönlich kann überhaupt keinen Sex mit Menschen haben, deren Ästhetik mich nicht reizt. Von daher hätte ich sogar Verständnis dafür, wenn eine SDL einen 4-stelligen Betrag als Stundenlohn aufruft. Warum denn auch nicht? Wieso soll mich das jucken? Nur weil ich selbst hart für mein Geld arbeite, muss jetzt eine Dame für weniger ihre Beine breit machen? Mich zwingt doch keiner dazu für Sex zu bezahlen. Und wieso sollten sich die Damen miteinander vergleichen? Nur weil Bernd und Norbert sich für nen Füffi in den Arsch ficken lassen, wirst du es ihnen ja auch nicht gleich tun, oder? Was wäre denn dein Preis dafür, dich von einem Kerl ficken zu lassen? Spielt auch überhaupt keine Rolle dass du heterosexuell bist. Sexarbeiterinnen haben ja auch Sex mit Freiern, auf die sie teilweise nicht so richtig Bock haben. Letztendlich ist der Thread nichts als Gejammer, der auf eine Preisdiskussion hinausläuft. Allein schon die Überschrift soll ja bei Damen mit höheren Preisen ein schlechtes Gewissen erzeugen. Wenn dich der Pay6 nicht mehr befriedigt, dann nutze halt "normale" Dating-Apps. Über die kann man nämlich auch ganz unverbindlichen Sex finden. Nur ist es halt nicht so schön einfach, wie beim Pay6, aber das ist einzig und alleine dein Problem.

vor 7 Stunden schrieb Anonymous:

Das Angebot hier wird immer exklusiver, und damit meine ich den wahrsten Sinne des Wortes. Es schließt immer mehr Menchen aus und da zähle ich mich mittlerweile dazu.

First World Problem!

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Leider kann ich nicht so wahnsinnig viel aus Deiner Antwort ziehen. Ich habe mir auch andere Diskussionen über Geld durchgelesen und ich finde diese überaus spannend. Zumindest, solange argumentiert wird und nicht rumgekeift. Warum sollte man bei Sexarbeit auch nicht über Geld reden? Bei jeder anderen Arbeit wird doch auch über Geld geredet. Guck mal, das ist hier eine Paysex-Seite. Da geht es, wie der Name schon sagt, um Geld und um Sex. Und ich habe in der Kategorie "Fragen in die Runde" eine Frage über Geld gestellt. 

Du stellst die Frauen hier so dar, als ob sie sich nicht aussuchen können, mit wem sie sich treffen. Das mag sicher für einen Teil zutreffen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es der Teil ist, der seine Preise selbst bestimmt. Aber warum sollte ich etwas mutmaßen, wenn ich jemanden fragen kann, der sich damit auskennt? Im "Kaufmich"-Forum unter der Kategorie "Fragen in die Runde"? Und überhaupt, warum lässt Du die Frauen nicht einfach für sich selbst sprechen?

Über Bernd und Norbert kann ich Dir leider auch nicht viel aus erster Hand sagen. Aber da Du meinen Lebenslauf so gut findest, kann ich Dir sagen, dass ich auch in meiner Branche einen gewissen Spielraum bei der Preisbildung habe. Und natürlich zahlt jemand, den ich mag, weniger. Umgekehrt habe ich auch schon für Kunden gearbeitet, die sehr viel bezahlt haben, dementsprechend dann aber auch sehr viel von mir verlangt haben. Oft Dinge, die nicht abgesprochen waren. Das kommt sogar ziemlich oft vor, deswegen verdiene ich lieber etwas weniger und habe dafür eine entspannte Zeit mit coolen Leuten. Wenn ich allerdings das fünffache meiner Kolleginnen und Kollegen aufrufe, dann habe ich gar keine Arbeit mehr. Und deswegen interessiert mich, wer diese Männer sind, die das bezahlen können und wollen. Und genauso interessiert mich, wie die großen Preisunterschiede zustande kommen. "Jede macht ihre eigenen Preise" ist mir etwas zu wenig. Das "Warum" interessiert mich. 

Die Überschrift kannst Du auf die Zahlenden genauso wie auf die Bezahlten beziehen, denk mal drüber nach. Natürlich ist nicht jeder Mensch, der einen Porsche fährt, ein Arschloch. Aber mich interessiert schon, was der "richtig" gemacht hat. Wer viel verlangt, der bekommt auch viel? Ist das die Welt, in der Du leben möchtest? 

Und wenn das mit den Dating-Apps so einfach ist, dann zeig mir einen Mann, der dort mit dieser unverbindlichen Wahrheit Erfolg hat: "Hey, ich hab Bock auf einen schönen Abend. Wir gehen was essen und fahren dann mit dem Taxi ins Hotel, wo ich gerne Sex mit Dir hätte. Aber erwarte bitte nicht, dass ich Dich danach anrufe. Außer natürlich, wenn ich wieder Lust auf Sex habe." Du denkst wirklich, das ist einzig und allein mein Problem? Und denkst Du nicht, dass dort auch Frauen ausgebeutet und verarscht werden? Dinge tun, die sie eigentlich nicht tun wollten? Aber das ist ein anderes Thema, zu dem ich keine Frage gestellt habe. 

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Es ist in einer Dienstleistung in Selbständigkeit üblicherweise so, daß der Dienstleister die Summe verlangt und auch verlangen darf, die seine/ihre Leistung ihm/ihr wert ist. Der Preis richtet sich nach Leistung sowie Angebot und Nachfrage, nicht nur hier.  Der Top-Anwalt oder Top-Chirurg verlangt für sein Können und seine Expertise das, was jemand mit Bedarf zu zahlen bereit ist. Macht er seine Sache gut, bekommt er viele Aufträge und Anfragen, kann das Handeln und Arbeiten halt monetär priorisieren. Mehr Anfrage und mehr Kompetenz (oder Schönheit/Jugend/Anmut/Intellekt/Profession hier), desto höher kann man die Preise setzen und wird dennoch gebucht. Es gibt genügend Menschen, für die sind 1.000€ nur eine kleine Ausgabe im Vorbeigehen, ich kenne selbst viele davon. Warum sollten die sich hier nicht etwas in ihren Augen Besonderes und Einzigartiges Gönnen, wenn Geld keine Rolle spielt? 

 

Zu Geld und Charakter ist historisch und philosophisch sowie christlich schon viel geschrieben worden. Beispiele: "Geld verdirbt den Charakter", oder "Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt (Markus 10,25)" oder "Geld ist der härteste Prüfstein für menschliche Charaktere, Elfriede Hablé", man suche sich aus......

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vor 5 Stunden schrieb Anonymous:

Das kommt sogar ziemlich oft vor, deswegen verdiene ich lieber etwas weniger und habe dafür eine entspannte Zeit mit coolen Leuten. Wenn ich allerdings das fünffache meiner Kolleginnen und Kollegen aufrufe, dann habe ich gar keine Arbeit mehr.

Das Ding ist doch, dass jeder Freier sich selbst in die coole Fraktion verordnet. Gerade im Forum oder in den Blogs trifft man die Crème de la Crème der Freier, denen es eigentlich am Ego kratzt, dass sie überhaupt für Sex bezahlen. [Zitat: "Denn natürlich kann ich auch Daten, ohne dafür zu bezahlen. Ich kleide mich ordentlich, habe volles Haar, treibe viel Sport, bin Single und weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen."] Wenig Zeit, Unverbindlichkeit blablabla. Bleib doch einfach bei deinen Damen die ein Fünftel aufrufen und gut ist. Oder willst du hier nur mitteilen, was für tolle Typen die Damen verpassen, wenn sie bei ihren höheren Preisen bleiben? Und es ist wirklich süß, dass du dir Sorgen machst, dass die Damen irgendwann keine Arbeit mehr haben könnten, aber ich denke, die wissen am besten selbst, was am Ende des Monats noch im Portemonnaie übrig ist.

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Ich finde die Diskussion hier spannend und würde gern beide Perspektiven  -die der Kunden und die der Damen- etwas genauer beleuchten, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.

Aus Sicht der Kunden:
Manche Kunden könnten durch den finanziellen Aspekt tatsächlich ein anderes Verhalten entwickeln. Wenn jemand hohe Summen bezahlt, fühlt er sich möglicherweise berechtigt, mehr zu verlangen - sei es an Aufmerksamkeit, Exklusivität oder besonderen "Service". Das könnte dazu führen, dass die Escort-Dame weniger als Mensch wahrgenommen wird und mehr als reine Dienstleisterin. Hier zeigt sich, dass Geld bei manchen Kunden den Blick auf das Gegenüber verändern könnte.

Aus Sicht der Damen:
Auch auf Seiten der Damen kann Geld eine Rolle spielen. Ein hoher Preis könnte dazu verleiten, sich vor allem über den eigenen Marktwert zu definieren. Kunden werden möglicherweise eher als „Projekte“ oder „Einnahmequellen“ gesehen, statt als Individuen. Natürlich ist das nicht bei allen Damen so, aber der Fokus auf das Finanzielle könnte dazu führen, dass Authentizität und echte Verbindung verloren gehen.

Die Gemeinsamkeiten:
Interessanterweise scheint Geld bei beiden Seiten ein gewisses Risiko zu bergen, den Umgang miteinander zu verändern. Es könnte das Menschliche in den Hintergrund rücken und das Verhältnis mehr auf den Austausch von Leistung und Gegenleistung reduzieren. Die Analogie zu anderen Branchen -sei es ein Top-Anwalt oder ein Chirurg- hinkt in meinen Augen. Denn in der Sexarbeit geht es um etwas zutiefst Persönliches und Intimes.

Letztlich hängt es wohl stark vom individuellen Charakter ab, wie man mit Geld und Macht umgeht. Ich denke, der entscheidende Punkt ist, ob beide Seiten trotz des finanziellen Rahmens eine respektvolle und wertschätzende Haltung bewahren können.

Was denkt ihr? Gibt es Beispiele, bei denen Geld den Charakter nicht beeinflusst hat?

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vor 4 Stunden schrieb Anonymous:

Aus Sicht der Kunden:
Manche Kunden könnten durch den finanziellen Aspekt tatsächlich ein anderes Verhalten entwickeln. Wenn jemand hohe Summen bezahlt, fühlt er sich möglicherweise berechtigt, mehr zu verlangen - sei es an Aufmerksamkeit, Exklusivität oder besonderen "Service". Das könnte dazu führen, dass die Escort-Dame weniger als Mensch wahrgenommen wird und mehr als reine Dienstleisterin. Hier zeigt sich, dass Geld bei manchen Kunden den Blick auf das Gegenüber verändern könnte.

Aus Sicht der Damen:
Auch auf Seiten der Damen kann Geld eine Rolle spielen. Ein hoher Preis könnte dazu verleiten, sich vor allem über den eigenen Marktwert zu definieren. Kunden werden möglicherweise eher als „Projekte“ oder „Einnahmequellen“ gesehen, statt als Individuen. Natürlich ist das nicht bei allen Damen so, aber der Fokus auf das Finanzielle könnte dazu führen, dass Authentizität und echte Verbindung verloren gehen.

Ja Gott sein Dank gibt es noch die Laufhäuser und den Straßenstrich, wo noch diese einzigartige Authentizität herrscht und man echte Verbindungen spürt. Orte wo sich beide Seiten noch so ultra respektvoll als Menschen wahrnehmen, dass einem das Herz aufgeht. Würde Jesus Pay6 in Anspruch nehmen, er wäre definitiv dort zu finden. 

vor 4 Stunden schrieb Anonymous:

Was denkt ihr? Gibt es Beispiele, bei denen Geld den Charakter nicht beeinflusst hat?

Ja, Buddha z.B wuchs in sehr reichen Verhältnissen auf.

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vor 9 Stunden schrieb Anonymous:

Ja Gott sein Dank gibt es noch die Laufhäuser und den Straßenstrich, wo noch diese einzigartige Authentizität herrscht und man echte Verbindungen spürt. Orte wo sich beide Seiten noch so ultra respektvoll als Menschen wahrnehmen, dass einem das Herz aufgeht. Würde Jesus Pay6 in Anspruch nehmen, er wäre definitiv dort zu finden.

Auch wenn du es nicht glaubst: Besonders bei den Latinas in Frankfurter Laufhäusern, bei denen ich war, sind größtenteils sympathisch, reden über persönliche Dinge, besonders wenn man eine Frau öfters besucht. Diese Begegnungen waren jedenfalls nicht schlechter oder weniger respektvoll als die über Kaufmich.

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vor 2 Stunden schrieb Anonymous:

Auch wenn du es nicht glaubst: Besonders bei den Latinas in Frankfurter Laufhäusern, bei denen ich war, sind größtenteils sympathisch, reden über persönliche Dinge, besonders wenn man eine Frau öfters besucht. Diese Begegnungen waren jedenfalls nicht schlechter oder weniger respektvoll als die über Kaufmich.

Und die wären weniger sympathisch, wenn sie mehr Geld bekommen würden oder nicht so horrende Mieten zahlen müssten? Letztendlich geht's darum auch gar nicht, denn auch ich hatte meine perfekten Dates mit einer Dame, die ich im Bordell kennengelernt habe. Hatte ich hier im Forum auch schonmal geschrieben. Nur für mich funktioniert das Preisvergleichen im Pay6 halt nicht wie im Supermarkt. Dafür sind Menschen einfach zu individuell. Und jede sexuelle Verbindung ist einzigartig. Das können vielleicht Leute, die nach Noten beurteilen. Optik: 2, Blasen: 3- , Ficken: 3, Preis-Leistung: 2-. So oder so ähnlich. Wenn mich eine Dame interessiert, möchte ich sie buchen und das in unterschiedlichen Preissegmenten. Und natürlich kann das teure Date genauso ein Flop werden. Mein zweitteuerste Date überhaupt, war das erste was ich je abgebrochen habe und das mit einer Dame über Kaufmich. Aber was soll's. Ich will mich weiterhin mit Damen treffen, die mich reizen und gehe gerne dieses Risiko ein. Weil ich nach dem ästhetischen Gesichtspunkt, mehr am Menschen interessiert bin statt an Service Service Service. Und es ist doch auch völlig okay, wenn Freier sich ein Preislimit setzen. Aber dann bucht doch einfach unter dieser Grenze und fertig, statt immer und immer wieder rumzujammern. Und es nimmt halt teilweise peinliche Züge an. Der Threadersteller will zum Beispiel über Preise diskutieren, muss sich dazu aber erst einmal elendig lang selbst beschreiben. Ist es irgendwie relevant für eine Preisdiskussion zu wissen, dass er "natürlich auch ohne zu bezahlen Daten könnte"? Kann übrigens ja fast jeder Freier nach eigener Aussage. Und Mr.Trendy meint ernsthaft, wenn ein Freier spendabel ist, dann könnte das "dazu führen, dass die Escort-Dame weniger als Mensch wahrgenommen wird und mehr als reine Dienstleisterin." Leute Leute, das ist doch alles nicht mehr normal. Ich persönlich habe ja das Gefühl, dass sich viele Freier ein stückweit abhängig vom Pay6 fühlen und deswegen so gereizt sind, dass Frauen fürs ständige "Orgasmen erleben" so fürstlich entlohnt werden. Gott war/ist halt eine Frau.

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vor 12 Stunden schrieb Anonymous:

Ja Gott sein Dank gibt es noch die Laufhäuser und den Straßenstrich, wo noch diese einzigartige Authentizität herrscht und man echte Verbindungen spürt. Orte wo sich beide Seiten noch so ultra respektvoll als Menschen wahrnehmen, dass einem das Herz aufgeht. Würde Jesus Pay6 in Anspruch nehmen, er wäre definitiv dort zu finden. 

Du sprichst da einen interessanten Punkt an, auch wenn es etwas spöttisch formuliert ist. Beim Straßenstrich oder in Bordellen geht es meist klar ums Monetäre und rein körperliche Aspekte. Das erwartet dort auch niemand anders. Bei einer Escort-Buchung, sei es über eine Agentur oder independent, sieht das aber anders aus. Der höhere Preis setzt ganz andere Erwartungen: mehr Authentizität, Aufmerksamkeit und das Gefühl, als Kunde individuell wahrgenommen zu werden. Genau das macht ja den Reiz und auch den Unterschied aus!

Was ich schwierig finde ist, wenn im Profil oder in Gesprächen betont wird, wie „authentisch“ die Dame sei und dass das Geld gar nicht die Hauptrolle spiele, sondern der Mensch zählt. Das klingt natürlich toll und hebt sie von anderen Angeboten ab. Aber wenn man dann merkt, dass weder Authentizität noch die angeblich nebensächliche Rolle des Geldes wirklich stimmen, fühlt man sich als Kunde ehrlich gesagt getäuscht.

Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass gerade die hochpreisigen Anbieterinnen (auch Agenturen) leider oft nicht das abgeliefert haben, was sie vorher so vollmundig schriftlich oder mündlich präsentiert haben. Das ist natürlich subjektiv, vielleicht habe ich da auch nur Pech gehabt, aber es hinterlässt ein Gefühl, dass Anspruch und Wirklichkeit bei diesen Angeboten oft weit auseinanderklaffen.

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@Nightdriver Tja, einerseits versuchst Du dich in gewisser Weise von einer Verantwortung freizukaufen, andererseits landest Du bei Deinem weiblichen und bisweilen egoistischen Spiegelbild. Das meine ich nicht negativ, sonder ich beschreibe damit nur, was Dir hier passiert. Den Frauen, die hier Männer zum Teil ausnehmen, wird es umgekehrt aber auch nicht viel besser gehen, vermute ich.

In einem anderen Beispiel geben Menschen im NSFW-Bereich Missbrauchserfahrungen weiter. Man sollte sich selbst und seine Grenzen sehr genau kennen bevor man fremden Menschen egal wo die Tür aufmacht. Solange man mit sich selbst nicht im reinen ist ist das Schicksal nicht so schön und jeder bekommt, was er oder sie verdient. Da ist es auch vollkommen egal, ob man im Palast oder in der Hütte lebt. Das hat damit gar nichts zu tun. Statusfragen sind Nebenkriegsschauplätze oder persönliche Ablenkungsmanöver, mit denen man sich selbst hinters Licht führt.

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Vielleicht wäre es hilfreich, nicht zu sehr auf die persönlichen Motive des Einzelnen einzugehen und stattdessen die verschiedenen Standpunkte einfach nebeneinander stehen zu lassen. Jeder hat doch seine eigenen Erfahrungen und Ansichten zu diesem Thema, oder?

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Guten Abend in die Runde! Erst lese ich die Überschrift vom Thread und denke, das ist ja mal interessant. Aber wenn ich so die ganze Diskussion durchlese, frage ich mich, was hat das mit der Frage in der Überschrift zu tun?

Der Thread-Eröffner scheint mir auch eher seine negativen Denkmuster über Geld hier ausbreiten zu wollen. Vielleicht ja nicht bewusst. Ich will hier niemanden verurteilen oder so. Das ist nur meine Wahrnehmung.

Es gibt den schönen Denkansatz: Gib jemandem sehr viel Geld und du wirst seinen Charakter erkennen. Das wäre aus meiner Sicht die Antwort auf die ursprüngliche Frage. Es sollte jedem klar sein, das man mit wenig Geld sein wahres Ich kaum ausleben kann in dieser Welt. Mit viel Geld geht das schon viel besser. Und mit sehr viel Geld kann man nahezu grenzenlos alles ausleben, was man will. Dann sieht man auch am besten den Charakter eines Menschen.

Es gibt Menschen mit sehr viel Geld, die haben Charakter. Andere mit sehr viel Geld haben keinen. So einfach kann man das betrachten.

Mein Rat an den Thread-Eröffner: Wenn du mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis nicht zufrieden bist, wenn dir der passende Service-Gedanke fehlt, dann geh da einfach nicht wieder hin.

Ich finde es erschreckend, wie viele Menschen sich bei Bekannten über irgendwas beschweren, dann aber dieselben Dinge, über die sie meckern, weiterhin konsumieren. Würden sie es nicht tun, dann wären die Anbieter gezwungen ihre Geschäftspolitik ernsthaft zu verändern, wenn sie finanziell überleben wollen. Kommen die Kunden aber nach dem Motto "Friss oder stirb" immer wieder, dann ändert sich natürlich nichts.

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende.

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