Anonymous Geschrieben 7. Juni 2025 Share Geschrieben 7. Juni 2025 Geht euch das eigentlich auch so? Hin und wieder beschleicht mich das dumme Gefühl, dass es eine Menge Leute gibt, die glauben, Sexarbeitende kämen allesamt aus dem Mustopf und man könnte mit uns nach Belieben verfahren. Und leider sind da sogar manche Institutionen nicht vor gefeit, die sich die Beratung von Sexarbeitenden aufs Panier geschrieben haben und immer betonen, dass sie "auf Augenhöhe kommunizieren" Beispiel: Ich bin seit Jahren Beiratsmitglied in einer Institution die eine bundesweite Vereinigung von Beratungsstellen für Sexarbeitende ist . Nun war ich auf einer Tagung, auf der auch eine Weiterbildung zum Thema "Öffentlichkeitsarbeit" angeboten wurde. Natürlich steht es für mich ausser Frage, dass ich die Kosten für diese Weiterbildung übernehme. Ich war dann aber merkwürdig berührt, als ich feststellte, dass die Kosten für die Übernachtung mit einem dreistelligen Betrag zu Buche schlug, bei einer Unterkunft, die laut Auskunft der Verwaltung des Tagungshauses nur 76,00€ pro Nacht kosten soll. Ich sollte mehr als 100,00€ bezahlen - also ein satter Preisaufschlag von rund 25%. Merkwürdig. Als ich dann bei der Verwaltung des Vereins, der mir die Rechnung geschickt hatte, meine Irritation zum Ausdruck brachte, habe ich anscheinend in ein Wespennest gestochen. Anstatt sachlich die Frage zu beantworten und mich über diese Preisgestaltung aufzuklären, wurde ich mit wüsten Beschimpfungen und unsachlichen Behauptungen überschüttet. Man wart mir "unangemessenes Verhalten" vor und behauptete, ich wolle die Zahlung verweigern. Dabei hatte diese Institution - übrigens ohne mich zu fragen - den ausstehenden Betrag bereits mit meiner Fahrtkostenabrechnug verrechnet. Das heißt: die Rechnung war bereits beglichen - allerdings , wie gesagt, mit diesem fetten Preisaufschlag. Auf Fragen meinerseits, auf den Hinweis auf den wirklichen Zimmerpreis - es handelt sich um ein kleines EInzelzimmer ohne Bad, das nicht abschleßbar ist , weil sich dort auch der Notausgang befindet, ist man gar nicht eingegangen , sondern hat weiterhin an diesen haltlosen Behauptungen : ich würde die Zahlung verweigern - festgehalten. Sehr merkwürdig das ganze. Ich habe daraus folgenden Schluss gezogen: 1. Es ist offensichtlich auch in Fachkreisen nicht möglich, mit Sexarbeitenden auf Augenhöhe zu verkehren und 2. Wer unbequem ist, wird arrogant und rotzig abgefertigt. Tja .. und nun stehe ich da mit meinem Talent . Wie umgehen mit dieser verqueren Situation? Einerseits ist die Rechnung die mir geschickt wurde, nicht korrekt - was gegebenenfalls auch zu Problemen mit der Finanzbehörde führen könnte, wenn ich die Rechnung bei meiner Steuererklärung einreiche. Und 2. Kommunikation auf Augenhöhe sieht anders aus. Also was machen? Das ganze an die grosse Glocke hängen? Die Geldgeber dieser Institution auf das unseriöse Geschäftsgebaren dieses Vereins aufmerksam machen? Mich leise weinend aus dem Beirat zurückziehen? Der Geldbetrag der zu viel erhoben wurde, ist ja eigentlich marginal, verglichen mit dem , was auf unsereinem jeden Monat an Ausgaben zu kommt. Aber mich ärgert die Art und Weise , in der ich hier abgefertigt wurde. ... 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 7. Juni 2025 Share Geschrieben 7. Juni 2025 vor einer Stunde schrieb Anonymous: Die Geldgeber dieser Institution auf das unseriöse Geschäftsgebaren dieses Vereins aufmerksam machen? Genau so! Da scheinen sich einige Leute die Differenz in die eigene Tasche zu stecken, und sowas darf man nicht durchgehen lassen. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 30. Juni 2025 Share Geschrieben 30. Juni 2025 Sorry, Sex Arbeiterin…. Ist okay doch hier schein eine Arbeiterin… sich stundenlang lecken lassen zu wollen und ausgiebig augeführt werden in einem Hotel ihrer Wahl usw. Stunde 250 Euro und derjenige der zahlt , sollte sich noch bedanken… nicht böse sein… jede Frau ist für mich eine Dame, aber nicht jeder Mann ist ein Kasper … Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 30. Juni 2025 Share Geschrieben 30. Juni 2025 Erstmal sachlich betrachtet, wo hast du das Zimmer gebucht und auf welcher Vertragsgrundlage? Link zu diesem Kommentar
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