Die beste Nachricht zuerst: wir verlosen drei handsignierte Exemplare der deutschen Ausgabe von „La Maison“, ein Bordell-Roman, der unter die Haut geht. Wer eines dieser Bücher gewinnen will, braucht nur einen Kommentar unter diesem Beitrag zusammen mit seinem Kaufmich-Benutzernamen hinterlassen. Der Benutzername steht in der URL Deines Kaufmich Profils.

Französische Feministin und Hure

Ich hatte eine großartige Begegnung mit der Bestseller Schriftstellerin und Ex-Hure Emma Becker. Emma ist jung, talentiert und hat schon mehrere Romane geschrieben. Sie ist eine französische Feministin mit deutscher Großmutter, Intellektuelle und Hure, jetzt auch Mutter. Ich bewundere immer Frauen für ihren Optimismus, ihre Zuversicht, Kinder zu zeugen. Ich hatte das leider nicht.

 

Mein Gott, die Männer sind im Bordell „La Maison“ sicher tot umgefallen, weil eine Französin, die was vom Eros versteht der Traum vieler Männer ist. "La Maison" ist natürlich nicht der richtige Name des Bordells, aber beim Lesen des Buches erkannte ich das Bordell in Berlin Wilmersdorf wieder, wo ich 2007 gearbeitet habe.

 

Emma Becker hat den Bestseller Roman „La Maison“ geschrieben, über ein Leben in Berlin und ihre Arbeit in einem Bordell. Auch Escort Traumfrau hat erst kürzlich dazu einen Blog geschrieben.  Emma arbeitete unter dem Künstlernamen Justine zwei Jahre in Bordellen. Sie hat sich auch eins der stabilsten Betten nach der bedauerlichen Schliessung von "La Maison" privat unter den Nagel gerissen, wo ich im 1001-Nacht Zimmer meine Klienten nach Termin für eine oder zwei Stunden glücklich gemacht habe. So schliesst sich der Kreis. Die Betreiberin zog es vor, "La Maison" zu schließen, weil sie kein Interesse hatte, die Registrierungen der Frauen nach dem Prostituiertenschutzgesetz zu überprüfen. Ich habe allerdings mehr als 20 Bordelle alleine in Berlin kennengelernt und habe mich durch alle Bezirke und entlang der S-Bahn Linien entlang gevögelt. Das "La Maison" habe ich leider viel zu spät kennengelernt, als ich schon Independent Escort war und nur noch wenige Hotel-Termine annahm. Dafür hab ich mich gelegentlich im "La Maison"  stundenweise eingemietet, bis die anderen Mädels alle im Dreieck sprangen, weil ich gewisse Privilegien genoß. Ich musste nämlich viel weniger Miete zahlen, weil ich Aktivistin für Hurenrechte war, aber das wußten die Huren dort nicht, nur die Chefin. Ich kam und ging, wann ich wollte.

Im Gespräch mit Emma

Wir treffen uns in Berlin Kreuzberg für ein Interview an einem sonnigen Herbsttag und besprechen bei einem Kaffee das neue Buch von Emma, das 2019 schon in Frankreich eingeschlagen hat wie eine Bombe und nun in  einer hervorragenden deutschen Übersetzung von Claudia Steinitz erschienen ist.  Emma ist eine junge und zierliche Erscheinung, sie sieht nicht wie das Klischee einer Hure aus, eher wie eine Studentin der Kunstgeschichte. Aber das ist ja der Witz: die allermeisten Huren, Sexworker sehen überhaupt nicht aus wie Huren, sondern wie die Nachbarin von nebenan.

 

Hier also ein Gespräch zwischen zwei Ex-Huren, Emma und Susi, die beide in Berlin ihr Glück gefunden haben.  Sag mal Emma, warum hast Du mit der Sexarbeit angefangen und warum hast Du Dir dafür ein Bordell ausgewählt? Warum hast Du als kluge Frau nicht auf eigene Rechnung gearbeitet? z.B. als Independent Escort. Emma: Ich war neugierig und wollte meinen Lebensunterhalt finanzieren, da man von Büchern nicht leben kann. Ich habe über Google eine Adresse gefunden und wollte ein Buch über Sexarbeit schreiben. Ich habe in Berlin deshalb gearbeitet, weil man sich nicht wie in Frankreich verstecken muß, wo es ein Sexkaufverbot gibt. Ich wollte herausfinden, wie der Alltag, der Beruf einer Hure aussieht. Viele Bücher sind für Freier geschrieben. Ich wollte aber ein Buch aus der Perspektive einer Sexarbeiterin schreiben.

 

Hast Du Erotik im Bordell gefunden? Teilweise ist es ja spiessig und die Kommunikation unter den Frauen belanglos. Hast Du das Verruchte gefunden? Emma: Ja, ich wollte eine sexuelle, offene Frau sein, wo die Männer an Sex denken. Die Verführung, das Begehren hat mich neugierig gemacht. Aber der Arbeitsalltag ist oft langweilig, es gibt kaum Männer mit durchgeknallten Fantasien, die meisten wollen gekuschelt und unterhalten werden.

 

Ich habe als Fetisch-Escort gearbeitet, um interessante Rollenspiele zu erleben. Ich wollte nicht kuscheln, keinen Girlfriend Sex, obwohl man damit am meisten Umsatz machen kann. In Filmen und Büchern über Prostitution gibt es sehr viel Geilheit und eine aufgeheizte Atmosphäre. Aber im Bordell habe ich das nicht gefunden.   Emma: Ja die meisten heterosexuellen Männer sind spießig und verklemmt, im Gegensatz zur homosexuellen Szene. Ich habe aber öfter einen Orgasmus im Bordell gehabt. Manche Kunden lecken auch wie ein Weltmeister.

 

Glaubst Du, dass Bordelle grundsätzlich mehr Schutz als andere Arbeitssettings bieten z.B. privater Empfang, Haus- und Hotelbesuche? Emma: Ja, ich bin auch etwas faul und wollte nicht stundenlang über den Computer Kunden suchen. Ich fand das Zeitverschwendung. Auch wollte ich nicht stundenlang mit Kunden quatschen, lieber habe ich halbe Stunden Service im Bordell gemacht. Selbständiger Escort ist sehr viel Arbeit. Im Bordell wird einem alles abgenommen. Natürlich war das Thema Sicherheit ebenfalls sehr wichtig.  Sicherheit im Bordell hängt vom Management ab, und ein Restrisiko existiert immer. Auch wenn man zuhause arbeitet.

 

Ich bin verwirrt: heisst deine Hauptfigur Emma oder Justine? Ich las beides. Justine war mein Künstlername als Hure. Emma ist mein richtiger Name, aber Becker ist mein Künstlername, da mein französischer Name in Frankreich so häufig ist wie bei Euch Müller, Meier, Schmitz.

 

Wann hast Du noch geschrieben, wenn Du im Bordell gearbeitet hast? Hast Du dazu noch Zeit gefunden? Ich habe vor und nach der Arbeit geschrieben, nicht im Bordell. Im Bordell habe ich Deutsch gelernt und die Frauen und Männer beobachtet. Für Rollenspiele muß man deutsch sprechen können. Das Berlinerisch hab ich erst nach langer Eingewöhnung verstanden.

 

Wie sah der Alltag im Bordell für Dich persönlich aus?  Manchmal habe ich sehr viel gearbeitet, 10 Männer an einem Tag, das wurde mir dann zuviel und ich konnte den Schweiss von Kunden am Ende eines Tages nicht mehr ertragen. Es ist kein Beruf wie jeder andere. Deshalb schreibe ich auch, ist wie therapeutisches Schreiben, auch um negative Erlebnisse zu verarbeiten.  Du lebst in Berlin. Was gefällt Dir an Berlin besonders gut, auch im Vergleich zu Paris? Emma: Ich lebe seit 2013 in Berlin. Ich liebe die Berliner Luft und das ich keine Masken auf der Strasse tragen muss, wie in Paris. Zum Schreiben hat man hier mehr Platz und Zeit. Und es ist nicht so teuer wie in Paris. Mittlerweile habe ich ein Kind bekommen. Es gibt hier viel Grün, viele Spielplätze. Mir gefallen aber die Berliner nicht so gut, da sie unfreundlich und schwierig sind. In Frankreich ist man freundlicher.  Ich habe auch lange in England gelebt, weil man dort höflicher ist. In Berlin leben übrigens viele Sexworker aus allen Ländern dieser Welt, die sich hier auch organisieren. Es gibt eine eigene Sexworker Community in Berlin, die nur aus Migrant:innen besteht. In Frankreich sind Bordelle ja offiziell verboten und es gibt ein Sexkaufverbot. Dennoch gibt es sie. Hast Du in Frankreich gearbeitet?  Emma: Ich habe mal kurz als Escort in Paris gearbeitet, aber das Geld war damals für mich Luxus und hab es auch dafür ausgegeben. Aber man muss sich verstecken, es ist gefährlich, insbesondere wegen Corona. Es gibt ja einen zweiten Lockdown. Auch die französische Hurengewerkschaft Strass hat Geld gesammelt, um Sexarbeiter:innen zu unterstützen. In Frankreich ist die Gewalt gegen Sexarbeiter:innen seit Einführung des Sexkaufverbots in den letzten Jahren gestiegen.

 

Was hältst Du vom Thema Steuern zahlen in der Sexarbeit? Emma: Warum muss man sich trotz Legalisierung verstecken? Wieso Steuern zahlen, wenn man stigmatisiert ist und sich verstecken muß?

 

Was kann man von Huren lernen? Emma: Man kann in der Sexarbeit Konsens lernen. Also Einverständnis zwischen Kunden und Sexanbieterin. Mein NEIN gegenüber Kunden hatte eine größere Bedeutung, als ein NEIN gegenüber Männern in meinem Privatleben. Man kann auch viel über das Thema Sexualität von Sexarbeiter:innen lernen. Ich habe nie als Domina gearbeitet, aber ich finde es interessant zu lernen, wie man ohne Sex eine Session, ein Rollenspiel aufbaut.

 

Was hältst Du von der Idee, dass Sexarbeiter:innen in Schulen Sexualaufklärungsunterricht anbieten, auch um die sexuellen Rollenbilder, die in Mainstreampornos vermittelt werden, aufzuknacken? Sexarbeiter:innen, die in der Schule Sexualität unterrichten, wäre eine gute Idee. Echter Sex ist ja etwas anderes als Pornographie, das ist ja eher Theater.

 

Was bedeutet für Dich Feminismus? Emma: Feminismus bedeutet, das eine Frau tun kann, was sie will. Und dazu zählt auch Sexarbeit und andere Möglichkeiten, sich als Frau neu zu erfinden. Dass Strapse meine Arbeitskleidung waren. Ich habe mich im Bordell sehr mächtig gefühlt, anders als Kellnerin. Man nennt das Empowerment. Ich habe im Bordell gelernt, meinen Körper besser zu verstehen und auch leichter einen Orgasmus zu erleben.

 

Ich habe Emanzipation im Puff gelernt, und Männer schätzen gelernt.  Wir werden unterbrochen von einem schwulen Gemüsehändler, der gelauscht hat. Er hat früher an der Reeperbahn gewohnt und verkauft jetzt dicke Schmorgurken, die man für allerlei verwenden kann. Hehe Emma: In Frankreich sagt man über Sexarbeit, das sei bezahlte Vergewaltigung. Und das Huren, die Gewalt erfahren, selbst schuld sind, wenn sie sich auf diesen Job einlassen.

 

Sexarbeit ist ein Beruf, Zwangsprostitution ist Sklaverei. Das wird von den Prostitutionsgegnern immer verwechselt.

 

Du sagtest kürzlich im FAZ Interview, dass Männer sich generell wie Kunden benehmen. Wie meinst Du das? Es gibt in privaten Beziehungen immer Momente, wo Sex zur Dienstleistung wird. Wo man Sex als Gegenleistung macht.

 

Viele Frauen suchen sich einen Mann mit Geld und lassen sich in den Arsch ficken, um finanziell abgesichert zu sein. Dabei sind die Huren die freieren Frauen als die Knechtschaft vieler Ehen in Abhängigkeiten. Wir bieten absichtslosen, reproduktionslosen Sex ohne Verpflichtungen und es ist deshalb die ehrlichste Art - die Prostitution, während die Heuchelei in vielen Beziehungen offenbar normal ist.  Der schlimmste Alptraum ist es, eine Woche mit einem Kunden zu verbringen. Besser eine Nummer von nur 20 Minuten ohne emotionale Arbeit. Die geistige Energie, die man einbringt, gegenüber Kunden, die einsam sind, die krank sind, ist viel anstrengender als nur Sex.

 

Männer schimpfen oft, dass sie bezahlen müssen. Sie wollen am liebsten gratis Sex. Deshalb nennen wir sie Preiskasper. Deshalb haben wir auch den Namen Kaufmich für diese Plattform gewählt, damit klar ist, dass es um BEZAHLTEN Sex und KEINEN Gratis Sex geht. Männer fühlen sich eingeschüchtert, dass sie für Sex zahlen müssen. Sie empfinden das als narzisstische Kränkung, sie wollen mehr als ein Freier sein. Sie wollen als Mensch, Mann, Individuum wahrgenommen werden. So wie Huren als Menschen wahrgenommen werden möchten. Bei Kaufmich ist man aber nicht auf dem Sklavenmarkt wegen dem Namen "Kaufmich", sondern die Huren verkaufen selbstbestimmt ihre sexuellen Dienstleistungen, nicht ihren Körper. Wie hat sich deine Sexualität verändert?  Ich habe keinen Bock mehr, unbezahlten Sex anzubieten, also privat. Sexarbeit ist kein Traum, sondern Arbeit.

 

Wenn ich das „La Maison“ früher kennen gelernt hätte, hätte ich niemals in Bordellen in Neukölln und Kreuzberg gearbeitet. Ich habe niemals genug Geld im Bordell verdient, um ein Studium zu finanzieren. Deshalb habe ich mein Zweitstudium Jura abbrechen müssen, weil ich nicht genug Geld hatte. Schrecklich. Ich wusste damals leider noch nicht, dass man als Escort mit einem einzigen Termin am Abend so viel verdienen kann, wie eine Woche im Bordell ackern. Also geliebt habe ich meinen Job nicht. Emma: Man hat das Recht als Hure, seinen Job NICHT zu lieben. Wie andere Leute im Büro, die ihren Job hassen. Warum soll man seinen Job lieben, warum soll man Prostitution lieben? Man fühlt sich befreit, sexuell, und gewinnt finanzielle Unabhängigkeit. Wenn man von Befreiung spricht, muss man von Geld sprechen. Eine Frau geht nicht in den Puff, um sich zu verlieben, sondern weil sie Geld verdienen müssen. Die Leute denken immer, dass man von Bücher schreiben leben kann. Aber ich habe Sexarbeit gemacht, um meine Miete zu bezahlen.

 

Stört Dich, dass Frauen in dieser Gesellschaft ständig sexualisiert werden? Wie wirkt sich das auf die Rollenbilder von Frauen aus? Woran orientieren sie sich? Emma: Man wird sexualisiert und ist durch das Geld zugleich befreit, weil es Unabhängigkeit verspricht.

 

Viele Kolleg:innen geben keine Tipps, Adressen weiter, wo man gut arbeiten kann. Es gibt selten Solidarität. Deshalb habe ich Informationen veröffentlicht, die kostenlos und barrierefrei zugänglich sind, in deutsch und englisch. Wenn man informiert ist, arbeitet man einfach erfolgreicher. Du hast im Bordell genau die Beziehungen zwischen Männern und Frauen beobachtet. Welche Erkenntnisse hast Du daraus gezogen, auch über das Verhältnis zwischen Männern und Frauen? Emma: Die Macht in den sexuellen Beziehungen gehört garnicht den Männern. Auch wenn sie bezahlen. Viele sind schüchtern, haben Angst vor den Frauen, vor der sexuellen Macht und Verfügbarkeit der Frauen.

 

Hattest Du manchmal Mitleid mit den Kunden?  Emma: Ja, manchmal bekommt man Mitleid, weil sie oft einsam sind, sonst nicht gestreichelt werden, ihnen nicht zugehört wird. Da wird man traurig. Ich bin jetzt durch die Sexarbeit eine stärkere Feministin geworden als jemals zuvor.  Auch viele Männer leiden auch unter dem Patriarchat.

 

Man braucht, wie in England, ein Ministerium für Einsamkeit. Die Pussy ist eine Goldmine, die einem Freiheit ermöglicht, bestimmte Jobs und Ziele zu realisieren. In der Kunst, mit Schreiben etc. Vergleichbar mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, das die Freiheit der Berufswahl garantiert. Es gibt auch viele einsame Frauen. Es wäre gut für die Gesellschaft, wenn Sexarbeit auch offen für Frauen als Kundinnen sind.  Es gibt viele Männer, die Bordelle leiten. Was hältst Du davon? Ich bin kein Fan von Männern, die Betreiber sind. Aber es gibt auch viele Frauen, die schlechte Managerinnen, Betreiberinnen sind. Man braucht Empathie und Liebe, um dieses Management zu machen.

 

Im La Maison musste man sich nicht rechtfertigen, wenn man nicht zur Arbeit erschien. In anderen Bordellen gibt es strenge Hausregeln, die den Frauen verbieten, das Bordell jederzeit zu verlassen oder mal einen Tag frei zu machen.  Ja, das greift schon in die (sexuelle) Selbstbestimmung ein. Hast Du ein neues Buchprojekt in Planung? Emma: Ich schreibe bereits. Mutterschaft ist auch ein Thema. Mutterschaft ist kein Traum, es ist anstrengend, aber Du liebst dieses Kind. Es gibt ja auch Mütter, die ihre Mutterschaft bedauern und ihr Kind nicht akzeptieren.  Ich finde es großartig, wenn Menschen genug Zuversicht haben, um Kinder zu zeugen. Ich freue mich für alle Menschen, die diese Zuversicht teilen.  Emma: Aber es ist sehr schwierig mit einem Kind, die Freiheit zum schreiben zu haben.

 

Vielen Dank Emma für das Gespräch!  

 

Das Buch „La Maison“ von Emma Becker ist 2020 im Rowohlt Verlag erschienen. So Leute, haut in die Tasten, schreibt einen Kommentar zu diesem Gespräch mit Eurem Kaufmich Benutzernamen und gewinnt ein handsigniertes Buch! Teilnahmeschluß 15. November 2020. Die Gewinner werden persönlich informiert. Buchbesprechung La Maison von Emma Becker  

 

 

 

 

 

Written by Susi


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Es ist für mich als Kunden Interessant, mal die Gedanken einer Sexarbeiterin kennenzulernen. Ich möchte daher auch gerne an der Verlosung teilnehmen. Mein Benutzername: BlondJohn

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so klasse Buch, das brauch ich unbedingt mit der persönlichen Unterschrift und Widmung!

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Ich würde mich sehr darüber freuen, mein Benutzername ist A.Morningstar Liebe Grüße Alex

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Es liest sich einfach nur toll!

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Deswegen ist die Forderung nach einem generellen Verbot der Prostitution so sinnvoll wie die Forderung nach einem Verbot von Küchenmessern, weil damit Leute erstochen werden.

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Das ist ein interessanter Aspekt @racer1, den Du da ansprichst. Wir müssen den Lockdown nutzen, um sichtbarer zu werden. Übrigens gibt es auch politische Forderungen von Sexworkern in der Coronakrise. Am Montag erfahrt Ihr mehr dazu. Eine Social Media Kampagne, wo sich alle beteiligen können. https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2020/11/11/sexarbeit-waehrend-corona-die-politischen-positionen-und-forderungen-des-berufsverbands/ lg susi

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Gerade, aber eben nicht nur, in Corona Zeiten tut es gut sich mal alles von der Seele zu schreiben. Erfahrungen, Erlebnisse, Begegnungen und und und... Es ist aber auch schön von anderen Frauen zu hören wie sie vieles empfinden, wie sie mit eventuellen schwierigen Gästen umgehen oder aber eben auch lustige Erfahrungen sammeln konnten. Ich biete ja nur den S/M Bereich an, aber auch in diesem Fetisch gibt es die unterschiedlichsten Gäste und Begegnungen. Ich freue mich mehr zu hören, auch wenn ich das Buch nicht gewinne.

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Ich kann auch nur aus meiner Erfahrung heraus ebenfalls berichten, dass sich Sexpositivity und Feminismus keineswegs ausschließen. Gerade im Escort-Bereich sind da einige Sexdienstleisterinnen unterwegs, die das ganz bewusst und selbst bestimmt praktizieren. Die sind sich Ihres Wertes sehr wohl bewusst, aber ich kann für mich nur festhalten, dass es sich unter dem Strich unter dem Gesichtspunkt des Erlebnisfaktors immer gelohnt hat. Ich glaube Emma Becker hatte auch bereits in der Zeit ein größeres Interview. Das zusammen mit dem Interview oben gibt einen ganz guten Eindruck, warum und weshalb Sie das gemacht und was Sie dabei erlebt hat. Im Grunde alles geeignet, um das ganze Thema zu "entabuisieren". Ob´s in der gegenwärtigen Situation viel hilft, in der gerade tatsächliche oder besser vermeintliche "Hardcore-Feministinnen" versuchen unter dem Stichwort des skandinavischen Modell, dem bezahlten Sexbetrieb den Garaus zu machen, ist zu hoffen, aber keineswegs sicher.

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Das ist ein spannender appetizer, der Lust auf mehr macht. Der Bordellroman im Wechsel zwischen den Atmosphären von Berlin und Paris hat ein Interesse geweckt. Vielleicht ist es ja ein Kracher, den man verfilmen müsste?

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Vielen Dank Nolle! Susi vom Kaufmich Team

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Fickdiemaus. Seit mein Sex und Nähebedürfnis mit PaySex und speziell über KM organisiere, habe ich sehr viele Erfahrungen mit Frauen gemacht, dien so sehr emanzipiert sind, dass ich mir davon für meine eigene Emanzipation eine dicke Scheibe abschneiden konnte, und hoffentlich in Zukunft weiter entwickeln kann. Ich unterstütze Sexarbeit und Escorts ausdrücklich und wünsche mir, dass diese Dienstleistung volle Anerkennung als interessanteren existentiell wichtiger Beruf findet. Liebe Grüße an euch alle Nolle

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Dem stimme ich voll zu: Sexarbeit ist ein Beruf, Zwangsprostitution ist Sklaverei.

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omg I need this book

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Liebsten Dank für dieses Interview! Das Begeisternde ist, dass ich genau dieselben Erfahrungen gemacht habe. Ich habe auch im "La Maison" gearbeitet, einem wunderbaren Laden, wo ich auch angefangen habe (Studienfinanzierung ...). Irgendwie ein spannendes Gefühl, dass wir alle drei in demselben Bett gearbeitet haben, in dem Emma jetzt schläft *lach* Liebe Susi, herzlichste Grüße nach Berlin! Friederike

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Sehr interessant ?

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Hallo, ich kann ihre ausdrucksvolle Mimik nicht sehen und ihren Akzent nicht hören, aber ja, es ist Emma. Ich vermisse sie. Liebe Grüße und Danke für das Interview, Marcel

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Ich kann Justine „Emma“ nur beipflichten was Sie schreibt und im Interview sagt Susi. Bei mir war es ein kompletter Spätstart nach 33 Jahren Ehe und Treue und einem vergeblichen Versuch normal soviel Geld zu verdienen um leben zu können. Ich habe durch meinen damaligen Freund der in der Jugend in FFM auf dem Kiez Geld eingetrieben hat dazu gefunden und da ich neugierig war es mich dann mit 53 Jahren Einstieg schon bewusst und Verstand. Aber mein ersten Tag vergesse ich nie und auch nicht den ersten Kunden der sehr speziell war und ich bin weggelaufen nach der halben Stunde, erst auf der Heimfahrt habe ich alles verarbeitet und bin am nächsten Tag doch wieder ins Bordell und das war von einen Mann geführt und mit einer schrecklichen Hausdame, ehemalige Hure und Hass auf Frauen. Und selbst ich als gestandene Frau wurde von Kolleginnen aufs Glatteis geführt und habe so einiges an Futterneid kennengelernt, war aber nach einem halben Jahr weiter und härter wie so manches „altes Häschen“. Heute nach gut 7 Jahren habe ich den richtigen Weg zwischen Bordell und Mutter und Oma gefunden. Über den Gewinn des Buches würde ich mich sehr freuen, denn auch ich habe so einige Begebenheiten im Bordell und als Escorts mir schon aufgeschrieben und gedacht das müsste eigentlich mal jemand lesen. Vielen Dank und Grüße von SandraRL

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Ich finde es toll so ein Buch zu lesen. Die Meinung und Erfahrungen das Erlebte und auch über die Lebenserfahrungen etwas zu erfahren. Einfach toll

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Ein tolles Interview. Sehr, wahr, nüchtern und trotzdem mit viel Empathie geschrieben. Danke dafür! Auch wenn ich das Buch nicht gewinne, werde ich es mir kaufen. Liebe Grüße Veronica

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Was für ein interessantes Gespräch und dann auch noch aus meiner Stadt Berlin . Das macht mich natürlich sehr neugierig erstrecht da ich nie in Bordellen oder Clubs gearbeitet habe. Ja diese Stutenbissigkeit oder Mißgunst von anderen Damen ist echt schlimm( kann zwar nur von Berlin berichten). Wir sind doch alle so verschieden und es würde allen Mädels soviel bringen sich gegenseitig zu helfen oder Tipps zu geben.

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