von unserem Gastautor Spielernatur  

 

Wann immer jemand an das älteste Gewerbe der Welt denkt, so kommen sofort Bilder und Gedanken hoch. So vielfältig die Branche an sich schon ist, so zahlreich sind die Möglichkeiten an welchen Orten und in welchem Rahmen sie stattfinden. Ich hab die meisten mehrmals probiert und möchte meine Erfahrungen hier gerne teilen.

 

In praktisch jeder größeren Stadt gibt es mindestens ein Laufhaus. Diese Form von Häusern erfreut sich immer noch großer Beliebtheit. Im Grunde bestehen diese Häuser aus Etagen mit langen Gängen und vielen kleinen Zimmern. Diese werden von den Damen angemietet und beinhalten i.d.R. Bett, Schrank und Bad. Die Damen arbeiten auf eigene Rechnung und sitzen vor dem Zimmer oder liegen auch schon mal bei offener Türe auf dem Bett, und warten so auf Kundschaft.Ist eine Türe zu und der Hocker leer, so ist die Dame beschäftigt. Ist die Türe zu und kein Hocker vor der Türe, dann hat die Dame Feierabend.

 

Manche Dame wohnt die Arbeitstage über in dem Zimmer und dementsprechend sind sie oft mit selbst mitgebrachter Dekoration verschönert. Wenn eine Dame über Jahre ein Zimmer gemietet hat, dann kann es regelrecht ein kleines Wohnzimmer sein.

 

Als Kunde geht man nun die Gänge ab und wenn eine Dame gefällt, dann bleibt man stehen und äußert seine Wünsche. Anschließend geht es ins Zimmer und die Türe geht zu. Im Vergleich zum Straßenstrich, bieten diese Einrichtungen deutliche Vorteile. Zum einem einfach der Faktor Hygiene. Die Damen können sich nach jedem Kunden im angeschlossenem Bad Duschen und die Betten, hoffentlich, mit einem neuen Tuch oder Handtuch abdecken. Wenn eine Dame das nicht macht, so wird die Kundschaft ausbleiben, einfach weil der Kunde direkt vor ihr steht und es riecht.

 

Die Sicherheit ist hier ebenfalls deutlich höher. Solche Häuser haben oft Türsteher und auch wenn man keine sieht, die Security ist immer Einsatzbereit. Oft haben Zimmer eine Art „Notrufknopf“ für die Damen. Sich hier daneben zu benehmen ist eine ganz schlechte Idee.

 

Der Service hier wird oft etwas besser sein, als der bei einem Straßenstrich. Die Preise für die „schnelle Nummer“ aber nicht wesentlich höher liegen. Hier kann es dann auch die Möglichkeit geben länger zu bleiben, oder Wünsche zu äußern. Wobei diese dann schnell teuer werden. Mehr Zeit für den Einen Kunden heißt weniger Kunden gesamt und schmälert so das Einkommen. Manche Häuser nehmen Eintritt und viele verfügen über eine kleine „Kontaktbar“. Bei Häusern mit Eintrittspreis sind an denn Bars dann Softdrinks auch schon mal kostenlos

 

Aber auch hier sollte man sich klar sein, dass es Nachteile gibt. Erstmal ist man auf engstem Raum unterwegs, in den kleinen Gängen ist nicht viel Platz. Manche Dame könnte da schon mal aufdringlich werden und wenn man etwas schüchterner Natur ist, dann wird es ein ungutes Gefühl geben. Hier mischen sich auch Anfängerinnen mit Profis. Vor Nepp wird man im übrigen auch nicht sicher sein. So mache wird dort einfach nur den Job erledigen wollen und das auch offen zeigen, freilich erst wenn das Geld übergeben und die Türe zu ist. Andere werden den Kunden in ihr Zimmer locken und dann die Honorarforderung stellen, also immer erst vereinbaren was gewünscht ist und was es kostet. Wie immer im Leben, Erfahrung ist Gold wert.

 

Aber der größte Vorteil eines Laufhauses: Es gibt dort meistens sehr viele Damen und mit etwas Menschenkenntnis und Erfahrung, zusammen mit einer Priese Geduld, dürfte man die Richtige finden. Wer aber allgemein höhere Ansprüche hat, der sollte solchen Häusern eher fern bleiben.

 

Written by Gastautor


0 Kommentare

Keine Kommentare vorhanden

DIR KÖNNTE AUCH GEFALLEN:

×