„Einsam in der Stadt“
Ich - im Antlitz dieser Stadt, entferne mich meiner Selbst. Und entwandle dem Lichte matt, hinein zur erotisierenden Welt.
Drin ich zum Prinz gekrönt, denn Geld die Liebe schönt. So dass für kurze Zeit, mir sich gönnt, Zweisamkeit.
Aber diese Sterne kurz, fallen hinab in den Sturz. Wenn des Geldes Haufen, schönster Liebe abgelaufen.
Und ich dem Antlitz dieser Stadt, als ein Einsamer entrinn. Sind zu mir die Blicke matt, ICH – der Sehnsucht zu Gewinn.
© Robert Preuße
„Gedanken zu einem Callgirl“
Erstmals beisammen und beide schon nackt. Vollbringen wir süß, den Liebesakt. -
Der Landung nach, zwei Stunden sind vorbei. Folgend der Bezahlung, bleibt ein einsamer Schrei. -
So im trauernden Fall, rase ich gen Schlucht. Drum mehret euch, ihr Finanzen mein.
Und entnehmet mir diesen Sehnsuchts- schein. - Dieser kommt, sobald die „Liebste“ sich entfernt.
Jene rein aus Verpflichtung, mich des Geldes wegen umschwärmt! Oh weh! So Zart scheint dein Wesen!
Ich dir danke, Dir du himmlischste Frau, dass für kurze Zeit, du meine Seele hast genesen.
© Robert Preuße
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