BDSM Themen kommen hier viel zu kurz. Daher freuen wir uns, dass Bizarrlady Johanna Weber etwas dazu beiträgt, dies zu ändern. Es geht um Keuschhaltung, eine SM Praktik der besonderen Art. Wenn Du uns auch einen spannenden Beitrag aus dem BDSM Spektrum schicken möchtest, dann schreibe an magazin@kaufmich. Wir sind gespannt! Du bist auf der Arbeit und denkst an mich. Ich weiß, dass du an mich denkst,

 

denn ich habe dir einen Keuschheitsgürtel verpaßt.

 

Er trägt sich gut. Ja, wesentlich angenehmer als du gedacht hast. Doch er erinnert dich daran, dass du nicht darfst, dass du nicht kannst, dass deine Geilheit mir gehört. Irgendwie denkst du die ganze Zeit daran. Das ist doch verrückt. Du bist doch sonst auch nicht den ganzen Tag geil.

 

Ach was, die Zeiten sind längst vorbei, wenn es sie denn überhaupt gegeben hat.

 

Aber jetzt - jetzt bist du geil.

 

Jetzt denkst du die ganze Zeit daran.

 

Jetzt wo es nicht geht.

 

Jetzt, wo es verboten ist, Jetzt, wo du für mich keusch sein sollst und weißt, dass ich dich abends ran nehme.

 

Du versuchst dich auf deine Arbeit zu konzentrieren, und es gelingt auch ganz gut.

 

Dann plötzlich eine SMS.

 

„Na, wie trägt er sich?“

 

Au weia, jetzt bist du wieder beim Thema.

 

Du antwortest natürlich: „Ganz gut. Danke“

 

Du wartest auf Antwort, aber es kommt nichts.

 

Nun gut, wo warst du stehen geblieben? Ach ja, die Arbeit.

 

Die Arbeit geht dir jetzt gut von der Hand. Du entspannst dich. Dein Schwengel interessiert dich gar nicht...

 

Und dann wieder das Piepen deines Handys.

 

„Dein Schwanz gehört mir!“

 

Scheiße.

 

Deine Lust pocht im Käfig.

 

Du faßt dir an die Hose. Weich aber sehr gut verpackt ist. Ohhhh, du bist so geil. Kann man mit dem Teil vielleicht doch wichsen?

 

Die nächste SMS reißt dich aus deinen Gedanken:

 

„Dein Schwanz gehört mir. Du wirst ihn heute Abend voll geladen bei mir abliefen!“

 

Du fühlst dich ertappt.

 

Du antwortest: „Ja, natürlich!“

 

Ruhe

 

Puhhhhhh... Du atmest tief ein und versuchst es wieder mit arbeiten. Oh je, um 12:00 Uhr ist die wichtige Besprechung. Wie sollst du dich dort konzentrieren, wenn du so rattig bist?

 

Was denken die Kollegen? Wenn die wüßten, dass du verschlossen bist. Ein herrlicher Gedanke, aber wie sollst du dich konzentrieren?

 

Alles eine Frage der Selbstbeherrschung.

 

Selbstbeherrschung war ja leider noch nie deine Stärke.

 

OK, du gehst jetzt auf Klo und versuchst zu wichsen. Die Geilheit muss raus. So geht es doch nicht weiter.

 

Aber der Keuscheitsgürtel ist hält was sein Name verspricht. Es geht nicht. Deine kläglichen Versuche machen es nur noch schlimmer.

 

Du gibst auf und setzt dich breitbeinig auf deinen Schreibtischstuhl. Möglichst wenig Reibung in der Beinmitte.

 

Als ob ich es geahnt hätte, schicke ich wieder eine SMS:

 

„Mein Schwanz!“

 

Da ich ja nicht so genau weiß wie die Gemütslage auf dem anderen Ende der Leitung ist, muß ich mich neutral fassen. Aber ich treffe natürlich wieder deinen Nerv.

 

Das war der Moment, wo du bereust, dich auf das Spiel eingelassen zu haben. Du mußt doch arbeiten....

 

Da du nicht antwortest, weiß ich, dass du gerade mit dir selber in Klausur bist. Natürlich willst du das alles nicht, aber es war um dich geschehen...

 

Ich lasse dir Luft und schreibe:

 

„Geh um 12:00 Uhr zum Meeting und melde dich danach bei mir!“

 

„Jawohl!“

 

Dieses „Jawohl“ geht dir so leicht von den Fingern, dass du dich über dich selber wundern mußt, denn unter normalen Umständen wärest du nie auf die Idee gekommen, solch ein dienstbeflissenes und unterwürfiges Wort zu benutzen. Aber in diesen Fall befreit es dich und verschafft eine gewisse Erleichterung.

 

Du bringst das Meeting sogar recht gut hinter dich, aber dann holt dich die Realität wieder ein. Du solltest dich melden. Und schon spürst du den Druck in der Hose. Es ist schlimmer als vorher. Der Käfig müßte eigentlich platzen, so angeschwollen fühlt er sich an.

 

Mit zitterigen Fingern tippst du ein: „Ich gehöre dir!“ in die Tastatur.

 

Keine Antwort.

 

Ich lasse dich zappeln.

 

Ich weiß, dass du dich nun zur Kantine begeben wirst. Ich wollte dich beim Anstehen erwischen. Mit dem Tablett in der Hand in der Schlange..... Wie ein Stromstoß sollte meine nächste SMS dich an deine unglückliche Lage erinnern.

 

Ach, wie sehr freuten wir beide uns auf den Abend. Auf das Spiel, die Lust, die Erlösung... die auch für mich eine unglaublich fesselnde Erlösung ist.

 

Written by Gastautor


2 comments

Anonymous

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Sie bringt die Erlösung? Wieso bist du dir da sicher? Es könnte ja auch sein, dass du nach Hause/zu IHR kommst, SIE dir befiehlt, deine Hose auszuziehen, das verpackte Ding kräftig anpackt, die Eier quetscht, dass du jaulst wie ein getrener Hund, dir dann befiehlt, sie gut und zu IHRER vollen Zufriedenheit zu lecken. Zum Dank legt sie dich über den Bock, wo sie dich ordentlich fixiert und deinen Arsch mit dem Rohrstock gerbt. Dazu IHRE Kommentare: "Den ganzen Tag warst du geil, hast nur ans Ficken und Abspritzen gedacht! Hast also nur an dich gedacht! Das treibe ich dir jetzt mal gründlich aus! Du sollst an mich denken, nicht an deinen unnützen Schwanz!" Erbarmungslos pfeift der Rohrstock auf deinen anschwellenden Arsch, es ist nicht mehr auszuhalten, aber du bist fixiert, kannst nicht weg! "Ja, jetzt vergehen dir die geilen Gedanken an deine elende Wixerei! Jetzt übertönt der Schmerz deine Geilheit! Deshalb und damit Du auch morgen noch etwas davon hast, kommt jetzt noch ein Extra-Dutzend, extra-scharf! Und dann Marsch ins Bett mit Dir. Morgen um halb sieben will ich mein Frühstück ans Bett!!!" Da weißt du dann, dass du morgen einen Scheiß-Tag haben wirst: Der Schwanz bleibt im Käfig, der verstriemte Arsch sorgt dafür, dass er noch geiler sein wird. Und die gemeinen SMS werden kommen. Und du hast morgen zwei wichtige Besprechungen ... Aber du wolltest es ja, jetzt musst du damit leben, weißt nicht, wann endlich sie dich frei lässt - und ob du dann eine Erlösung findest. Aber genau deshalb liebst du SIE doch - oder?

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Anonymous

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Wer schon mal einen Keuschheitsgürtel getragen hat, weiß, dass die Zeilen von Biziarrlady Johanna genau ins Schwarze treffen. Man denkt nur noch an die Herrin. Sie bringt die Erlösung. Die wunderbare Erlösung.

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