Liebe Susi,

 

ich habe folgendes mit Mitgliedern, die immer noch aktiv hier bei Kaufmich

 

sind, erlebt und möchte Dich gerne fragen, wie Du die Sache beurteilen

 

würdest.

 

Also man macht ein Date mit einer jungen Frau ab und während des Dates wird

 

man ausgeraubt und zwar von befreundeten Leuten der Dame, die sich hier

 

anbietet.

 

Was für Möglicheiten gibt es, dem vorzubeugen, damit man sich sicher fühlen

 

kann?

 

Eine Meldung an Kaufmich bringt nichts, da die Damen sich immer wieder neu

 

anmelden unter anderen Namen und sie ziehen sogar um an andere Orte

 

innerhalb Dithmarschens.

 

Danke für Deine Antwort und Grüße sendet

 

XXX

 


Lieber XXX,

 

Nach deutschem Recht ist Beischlafdiebstahl strafbar. So nennt man dieses Delikt. Du solltest das Profil an unseren Support auf alle Fälle melden. Wenn Du eine Anzeige erstattest, die Kaufmich vorliegen muss, ist eine Kooperation bezüglich Strafverfolgung wirksamer möglich.

 

In der Anzeige muss der Kaufmich Benutzername* der Person stehen, die Du einer Straftat bezichtigst. Ich rate Dir zu einer Anzeige und zu einem Rechtsbeistand, schliesslich muss man solchen kriminellen Machenschaften das Handwerk legen.

 

Bedenke aber, das eine Anzeige Ermittlungen zur Folge hat und Deine Freundin/Frau etwas davon mitbekommt. Entscheidend ist auch, dass Du handfeste Beweise für eine Anzeige vorweisen musst. Es macht also auf alle Fälle Sinn, alle Kontaktdaten, den Nachrichten- und Emailverlauf für das verabredete Treffen zu speichern, um sie dann den Behörden vorzulegen.

 

Man sollte als Kunde nie mehr Geld als unbedingt nötig dabei haben, also nur den vereinbarten Dirnenlohn. Andere geldwerte Gegenstände lieber im Auto oder zuhause lassen. Sollte man sich in einem Hotel treffen, alle Wertgegenstände und Geld in den Tresor einschliessen.

 

Da wir bei Kaufmich in letzter Zeit auch mit Fällen von Betrug u.a. konfrontiert werden, können wir nur zu einer Anzeige raten. Dieser Betrug findet zumeist über bargeldlose Bezahlung mit Amazon-Gutscheinen, Handykarten, Paysafe u.ä. statt. Kaufmich rät deshalb, mit bargeldlosen Vorauszahlungen vorsichtig zu sein, insbesondere bei neuen Profilen. Man sollte unbedingt auf die Profil-Historie achten. Ein Profil ist umso vertrauenswürdiger, je länger es bereits online ist, viele positive Bewertungen und einen Fakecheck hat. Allerdings wird derzeit im Kaufmich Team über eine technische Lösung nachgedacht, die Betrügern das Leben schwer machen soll.

 

Viele Grüsse

 

Susi

 

*Der Benutzername steht in der Browserzeile des Profils (Kaufmich.com/XXX), also nicht verwechseln mit dem Profilnamen!
Susi berät das Kaufmich Team mit ihren Szene-Kenntnissen aus der grossen weiten Welt des Rotlichts, sie hat auch lange als Escort und Sex Coach gearbeitet. Hinzu kommt, dass sie mit fundierten Kenntnissen über Recht und Gesetz rund um Sexarbeit aufwarten kann.

 

Wenn auch Du eine Frage rund um Sex und Paysex – also bezahlten Sex – hast, dann schicke Susi eine Email an [email protected]. Auf Wunsch kann Deine Frage oder das geschilderte Problem anonym beantwortet werden.

 

Written by Susi


11 comments

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Also wenn ich zu einem Date gehe, habe ich etwas Geld dabei, nur soviel wie mit der Dame vereinbart. Mein Haustür oder Autoschlüssel ist an einem speziellen Fach an der Stoß Stange meines Autos. Wenn du niemanden in Versuchung führst, sogst du einfach Vor und bringst niemanden in Verlegenheit. Wo man nichts holen kann kommt keine Straftat zu Stande. Der gute Kunde baut vor und die gute Dame kommt nicht in Bedrängniss, und alle sind zu Frieden. Euer thuueringer1968

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@ Sonja, geht gar nicht, Anzeigen und fertig.@ Josey richtig so. Worum es hier aber geht, ( damit möchte ich nicht eure Erlebnisse klein Reden), ist diese Gruppe/Dame, die seit 2014 ihr Unwesen treiben, und das in ganz großen Stil. Das reicht von, sie geht mit ihm ins Schlafzimmer, muss noch mal zur Toilette, macht ihrem Komplizen die Tür auf, geht wieder ins Schlafzimmer, und er macht die Bude leer. Oder während der Kunde Duscht gehen sie ans Auto um dort was zu finden, dem nächsten wird gesagt, zeigst du mich an, zeige ich dich wegen Vergewaltigung an,und noch einige Varianten mehr. Es laufen auch schon viele Anzeigen, aber Dunkelziffer weit aus höher. Und irgendwie muss dem hier Einhalt geboten werden, mit immer wieder neue Profile, denn man(n) fragt sich schon wo man überhaupt noch hin gehen kann. Aber KM scheint auf dem richtigen weg zu sein, die letzten beiden Profile haben zur Sperrung nicht mehr so lange gedauert. Wenn jetzt noch mal unsere Justiz in Gange kommt, wäre allen geholfen.

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Selbst vor normalen Alltagsgegenständen macht so mancher Gast keinen Halt. Bei mir wurden schon Handtücher, Klopapier, Kondome etc. gestohlen. Da ich geoutet und auch gewerblich gemeldet bin, hab ich kein Problem damit, solche Langfinger zur Anzeige zu bringen, der zuständige Polizeibeamte muss zwar immer schmunzeln .... aber das stört mich nicht! Kritisch wird es dann für den Herrn, wenn er liiert ist, aber hätte er die Finger bei sich behalten, wäre nichts raus gekommen. Wie heißt es so schön: Wie Du mir, so ich Dir !!!!

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Ganz ehrlich!!!!! Ich habe es auch schon umgekehrt erlebt!!!!! Da zieht ein *Freier* dem Mädchen beim Beischlaf einen Ring oder mehrere von Finger. Oder es werden Schubladen durchwühlt wenn man das Geld in ein anderes Zimmer bringt und auf Klo geht!!!!! Also es geht auch anders herum !!!! LG Sonja

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Ja, das ist sehr ärgerlich. Im Kaufmich Team wird derzeit über eine Lösung nachgedacht, wie das unterbunden werden könnte. Ich kann nur immer wieder an die Kunden appellieren, sich die Historie eines Profils genau anzuschauen und bei ganz neuen Profilen generell vorsichtig zu sein. Escorts haben ja auch die Möglichkeit, einen Echtheitscheck durchzuführen. Fällt er positiv aus, steht oberhalb des Profilfotos ein Haken, der das bestätigt. Dies ist eine Orientierungshilfe für Kunden. lg susi

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was für mich einfach sehr schwer nachvollziehbar ist, ihr habt schon sehr sehr viele Profile von der Damen gesperrt, sie macht sich ein neues, und obwohl es eindeutig die selbe Person ist, müssen erst wieder so und so viele Beschwerden eingehen bevor etwas unternommen wird.

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Hallo Buschbub, über die interne Vorgehensweise von Kaufmich können wir öffentlich nichts sagen. Das Profil sollte aber in jedem Fall gemeldet werden. Das Problem ist letzten Endes, dass die Dates selbst ausserhalb von Kaufmich stattfinden, wo es z.B. zu Diebstahl kommt und der Arm von Kaufmich nicht soweit reicht. Auf Zuruf und auf der Grundlage von Behauptungen allein, kann Kaufmich nicht effizient helfen und könnte auch Denunzianten Tür und Tor öffnen. Nur in Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden kann Kaufmich helfen, sobald eine Anzeige vorliegt. Selbst wenn es letzten Endes Aussage gegen Aussage steht, ist davon auszugehen, dass es bei einer kriminellen Person nicht bei einem einzigen Fall bleibt, so dass bei einer weiteren Anzeige gegen die gleiche Person mit anderen Konsequenzen zu rechnen ist. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Letztlich müsste man dazu einen Juristen befragen. lg Susi

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Genau so sieht es auch aus, wenn man ein Profil bei kaufmich meldet. Die betreffende Dame kann alles abstreiten und das Gegenteil behaupten. Dann steht Aussage gehen Aussage, und es gibt keine Beweise. Wie soll kaufmich damit umgehen?

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Was nützen denn E-Mails und SMS? Sie beweisen nur, dass man die Frau kennt. Wenn es zu einer Gegenüberstellung kommt, kann die Frau jederzeit behaupten "ich habe gar kein Geld bekommen" oder "ich bin nicht weggelaufen, wir hatten eine Stunde lang tollen Sex", und es gibt keine Beweise, dass sie lügt.

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Hallo Buschbub, wenn man gar keine Beweise hat (Emails, SMS, PN zur Date-Verabredung etc.) ist es schwierig. Aber die Handynummer und den Benutzernamen hätte man doch zumindest oder? Ich würde mit diesen Daten allerdings trotzdem Anzeige erstatten und das Profil KM melden. Ausserdem würde ich über die Person eine Warnung in dem regionalen Freierforum hinterlassen, also aus der Gegend, wo diese Dame ihr Unwesen treibt. lg Susi

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Also - andersherum betrachtet: wenn man keine Beweise hat, kann man nichts weiter tun als die Sache vergessen. Zum Beispiel wenn die Dame unter einem Vorwand mit dem zu Beginn des Treffens überreichten Geld verschwindet. Weder kann man beweisen, dass man bezahlt hat, noch kann man beweisen, dass die Dame keine Dienstleistungen erbracht hat. Also keine Chance, stimmt's?

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