Drei wunderschöne Räume laden zu aufregenden Sessions ein: das Stahlzimmer, das Holzzimmer und der rote Salon.
Sie bestechen durch ein angenehmes Ambiente und eine Top-Ausstattung, die für viele Spiele geeignet sind. Natürlich stimmt die Hygiene, denn auf Sauberkeit wird sehr viel Wert gelegt. Das ganze Gebäude wurde kernsaniert und alle Frauen des Lux Teams sowie Freunde und Bekannte haben dabei kräftig Hand angelegt. Von diesem Gemeinschaftsgeist war von Anfang an die Arbeit im Lux getragen.
Johanna’s Motivation, ein eigenes Studio zu eröffnen, hatte sich aufgrund eigener Erfahrungen mit anderen Studio-Besuchen ergeben, wo sie in der Vergangenheit gearbeitet hat und wo die Arbeitsbedingungen nicht in Ordnung waren. Sei es mangelnde Hygiene, hohe Miete und wie Studio-Betreiberinnen mit selbständigen Dominas, also Geschäftsfrauen, umgegangen sind; meist wurde ihr eine Bittsteller-Position aufgedrängt. Johanna traf die Domina Emma Steel vor einigen Jahren in Hamburg, die auch Lust hatte, ein eigenes Studio zu gründen.
Später kam noch Kollegin Velvet Steel hinzu. Es wurde ein Businesskonzept erstellt und eine Location gesucht. Schwierig war dabei nicht der Umgang mit potentiellen Vermietern, sondern der Gang zur Berliner Baubehörde, die darüber entscheidet, wo eine „Prostitutionsstätte“ erlaubt ist und sämtliche Vorschläge abgelehnt hatte. Auch SM-Studios werden dazu gezählt.
Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis endlich eine geeignete Adresse gefunden werden konnte, die nicht von der Baubehörde abgelehnt wurde. Man sollte sich also bei einer Neugründung grundsätzlich über Bebauungspläne informieren und damit rechnen, sich viel mit Behördenkram rumzuschlagen. In ihrem persönlichen Blog beschreibt Johanna den bürokratischen Eiertanz ganz genau.
Niemand ist durchgehend anwesend und wartet auf Laufkundschaft, sondern man arbeitet nur auf Termin. Die Miete ist absolut moderat. Die Stundenmiete beträgt 65€, die Tagesmiete 130€. Die Mieterinnen veranschlagen dabei die im SM-Segment durchaus üblichen höheren Honorare ab 200€/Std.
Jede Zahlung wird sorgfältig quittiert und auch bei zurückliegenden Kontrollen gab es nichts zu beanstanden. Das Studio kann ebenfalls privat angemietet werden und ist durchaus für Escorts eine Alternative. Wer ein Fan von selbständigen Arbeiten und fairen Konditionen ist, wird sich darüber freuen.
Johanna Weber beschreibt sich selbst als Bizarrlady. Sie ist spezialisiert auf Fixierungen und Fesselungen, dabei berührbar (inkl. GV). Velvet Steel ist von Haus aus eine klassische unberührbare Domina. Zu ihren Spezialitäten zählen u.a. Mumifizierung und Spanking. Und Domina Emma Steel bietet Sessions für „Grenzgänger“, wie Johanna sagt. Dazu zählen verschiedene Varianten der Erziehung, auch Baby Play.
Ihre Profile und die der weiteren Damen, Dominus und Gastdominas lassen sich auf der Website des Studios studieren.
Geboten werden unter anderem Workshops über SM-Techniken wie die Vermittlung der Grundlagen für richtige Fesselungen, Bondage, Nipple Play, Schwanz abbinden. Also auch durchaus für Escorts geeignet, die ihr Angebotsspektrum im Bereich BDSM erweitern wollen.
Oder für Fans von ‚Fifty Shades of Grey’, die es genau wissen wollen. Wer ein gutes Konzept für einen Workshop hat, kann ihn dort gerne anbieten.
Johanna Weber hat übrigens vor mehr als zwei Jahren mit anderen zusammen den Berufsverband für sexuelle und erotische Dienstleistungen - kurz: BesD - gegründet und ist Berlin Sprecherin des Berufsverbands. Der Verband macht auch gegen das geplante Prostituiertenschutzgesetz mobil!
Die hier verwendeten Bilder werden mit freundlicher Genehmigung von Johanna Weber, Studio Lux Berlin, genutzt.
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