Community Mitglied freebird68 lässt noch einmal sein Leben als Freier Revue passieren. Als "Hurenflüsterer" und "Charlie Sheen" von Österreich könne er anhand von Anzeigen erkennen, welche Hure gut oder weniger gut ist, behauptet er. Diese spannenden Details bleibt er uns aber schuldig, sodass wir diese These leider nicht überprüfen können. Wirklich schade, dies hätte sicher nicht nur uns interessiert.  

 

Ich bin jetzt 41 jahre alt und nutze die Möglichkeit des käuflichen Sexes schon seit meinem "ersten Mal " mit 17 Jahren. Ich weiss, das ist verboten. Aber damals hegte ich den Umgang älterer und schlechter Freunde, die mir eine schnelle Nummer auf dem Rücksitz Ihres 3-er BMWS  als  Caligula mässige Orgie verkaufen wollten. Meine Mannwerdung fand romantischerweise auf der Europastrasse 55 statt. Zu dem damaligen Zeitpunkt war das der längste Strassenstrich in Tschechien.

 

Als wäre das nicht beschämend genug, erfuhr ich eine Woche später von einem meinem ,,Freund" (er ist tschechischerr Staatsbürger), dass die Hure und ihr Zuhälter sich unser österreichisches Kennzeichen notiert hatten. Dann wurde plötzlich behauptet, ich hätte die Frau vergewaltigt, um Geld zu erpressen. Ich war aber unschuldig, und da ich minderjährig war, hat sich niemand getraut zur Polizei zu gehen. Also doch nur ein Bluff.

 

Trotz dieser hässlichen Umstände hatte ich kurze Zeit später doch die Vorteile des Rotlichtbereichs für mich entdeckt. Geld gegen  Sex zu tauschen fand ich einfach nur total berauschend. Den ersten Puffbesuch startete ich erst mit 18. Inzwischen war ich doch kein horizontales Greenhorn mehr. Ich muss heute noch lachen, wenn ich an diese brasilianische Hure denke. Unbezahlbar fand ich ihren fassungslosen Gesichtsausdruck, als ich ihr erklärte,  dies sei mein erster Bordellbesuch. Mit dem nächsten Atemzug sagte ich ihr, dass ich gerne einen "griechischen" Weg beschreiten, auf Deutsch gesagt: Analverkehr mit ihr haben wolle. Dies brachte ihre Gesichtszüge endgültig zum entgleisen. Sie rang heftig nach Luft.

 

Dunkel kann Ich mich noch an meine Rotkreuz-Ausbildung erinnern. Ich brachte sie auf ein Zimmer und öffnete schnell ihre beengenden Kleidungsstücke. An die restlichen Massnahmen kann ich mich nur noch nebelhaft erinnern, war mein Gehirn zu diesem Zeitpunkt durch einige Gläser Sekt beeinträchtigt.

 

In den 90er Jahren war Sex verhältnismässig teuer. Für eine halbe Stunde im Puff musste man etwa umgerechnet 120 Euro hinblättern. Dafür erwartete einen ein lustloser Service von zu 98% iger Wahrscheinlichkeit von einer Österreicherin durchgeführt. Nicht jede machte einen schlechten Job aber viele. Und die meisten waren darauf aus,  dich mit allen möglichen Tricks zum schnellstmöglichen Abspritzen zu bewegen. Heute gibt es dank EU eine Vielzahl an willigen und auch billigen Gespielinnen vor allem aus Ungarn und den ehemaligen Ostblockstaaten.

 

Inzwischen sind viele Jahre vergangen und viel Wasser den Bach hinunter geflossen. Heute bin ich schon so etwas wie ein ,,Hurenflüsterer". Wenn ich die Anzeigen diverser Damen studiere, kann ich mit bis zu 99% Wahrscheinlichkeit sagen, welche gut im Bett ist und welche nicht. Es sind oft nur winzige Details im Gesichtsausdruck und der Körpersprache.

 

 

 

Aber ich hatte auch zwischendurch eine feste Freundin. Also war auch Liebe im Spiel. Die längste Beziehung dauerte 18 Monate. Leider ging die auch in die Brüche und ich mutierte  wieder zum ,,Charlie Sheen". Ich liess nichts aus und mein Konto konnte erleichtert aufatmen, wurde es doch von der Last eines mächtig grossen Geldbetrages befreit.

 

Soweit so gut, liebe Kaufmich-Gemeinde! Ich hoffe, Ihr habt meine augenzwinkernde Ironie verstanden. P.S.: Liebe unbekannte Sexarbeiterinnen!  Ich sende euch innige Küsse auf all eure Lippen!!

 

Written by Gastautor


4 Kommentare

Anonymous

Geschrieben

Na, da melde ich mal als Frau hier und frage den Gastautor mal ernsthaft: "Kannst Du mir sagen, wie ich gestrickt bin, nur auf Grund meines Profils?" Jetzt bin ich aber gespannt. Blödsinn, man kann nicht nur auf Grund eines Profils erkennen, wie die Frau wirklich gestrickt ist! Und man sich auch nicht als Frauenflüsterer(Hurenflüsterer) verstehen, nur weil man einige male, solche und solche Erlebnisse hatte. Die Welt,-und somit, die Frauen sind soooo vielfältig, da lernt man(n) nie aus! Gleiches gilt für uns Damen, was die Herren angeht! *Jessas*, km glaubt doch nicht wirklich an das, was der Gastautor da getippt hat! Armes Internet!

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Anonymous

Geschrieben

@tobiknos & Gerhardt Erst mal euch beiden recht vielen Dank.Ihr habt meine Gedanken gut beschrieben. Wirklich ein Schwätzer vor den Herren. In den Profilen kann man nur manchmal was erkennen was die Damen möchten.Viele Profile werden geschrieben ,aber nicht von der Dame die dort sich präsentiert. Jetzt mal ganz ehrlich wer sich als Charlie Sheen bezeichnet ist schon arm dran. Mag zwar vielleicht ein guter Schauspieler sein aber als Mensch ein Vollpfosten,ein richtiger Vollpfosten. Und wer will schon ein Vollpfosten sein? Männer die wissen wie man im Bett ist nur durch lesen der Anzeige das ist der Witz des Tages.

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Anonymous

Geschrieben

Das KM Magazin Team versteht es aber auch, so einen Artikel anzukündigen. ..."sein Leben als Freier Revue"... Jetzt ist der Autor ein 41 Jähriger, den der Paysex erzogen hat. An sich erfährt man aber nichts über die Flüsterrei und das scheint KM ebenso aufgefallen, wie Tobiknos oder mir. Ich würde sogar sagen, aus den Anzeigen erfährt man so gut wie gar nichts mehr. Ob viel oder weniger drin steht, ob mit vielen Bildern oder wenigen. Vielleicht etwas aus den Antworten und gewissen Blogs, aber selbst daraus mag ich bezweifeln, ob man die Bettqualitäten von Frauen herauslesen kann. Zu dem, was heißt schon "Gut und Bett" Ich kann mir denken, was der Autor meint und die Abzocke vergangener Jahre anspricht. Da ging es darum den Freier möglichst schnell zum Höhepunkt zu bekommen und in der Tat nicht immer für wenig, sondern viel Geld. Jetzt haben wir eine kunterbunte Welt auch in diesem Bereich und ich würde sagen, alles ist vertreten, auf der einen wie auf der anderen Seite. Die Frage ist also, was möchte ich und was erwarte ich als Sex Käufer. Dem einen reicht es, wenn er zwischen Feierabend und Abendbrot mit der Familie einen wegst....., der andere möchte sich stundenlang in Gesellschaft einer attraktiven Frau vergnügen. Wozu sollte ich dann so ein Flüsterer sein, der meint, er könne Frauen, deren Beweggründe ich nicht kenne, mit Sex entweder Hauptberuflich unterwegs zu sein oder nur die Haushaltskasse aufzubessern, ihre Verrichtungstechniken vorhersagen. Halte das auch für einen ausgemachten Blödsinn

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Anonymous

Geschrieben

In einem Gewerbe, in dem das Erzeugen einer Illusion Teil der Dienstleistung ist, will jemand an Hand einer Anzeige mit 99% Sicherheit ein zutreffendes Urteil über die zu erwartende Qualität dieser Leistung abgeben? Ernsthaft? Ich bin sehr aktiv auf ebay, beschränke mich dort im Prinzip auf nur eine einzige Produktkategorie, und habe eine vierstellige Transaktionshistorie dort. Trotzdem würde ich nicht wagen, auch nur eine 50% Sicherheit bei der Bewertung der entsprechenden Angebote dort zu behaupten. Klar, weil ich auch nur bei dem geringsten Verdacht Abstand von dem entsprechenden Angebot nehme, bin ich bisher nur sehr selten hereingefallen. Aber einen Beweis, ob mein Verdacht auch berechtigt war, hat es nie gegeben. Im Vergleich zu den meisten Anzeigen im Rotlicht-Bereich sind Angebotsbeschreibungen bei ebay vollständige Produktspezifikationen ... Fazit: Dieser "Hurenflüsterer" ist ein Schwätzer!!

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