Ich bin jetzt 41 jahre alt und nutze die Möglichkeit des käuflichen Sexes schon seit meinem "ersten Mal " mit 17 Jahren. Ich weiss, das ist verboten. Aber damals hegte ich den Umgang älterer und schlechter Freunde, die mir eine schnelle Nummer auf dem Rücksitz Ihres 3-er BMWS als Caligula mässige Orgie verkaufen wollten. Meine Mannwerdung fand romantischerweise auf der Europastrasse 55 statt. Zu dem damaligen Zeitpunkt war das der längste Strassenstrich in Tschechien.
Als wäre das nicht beschämend genug, erfuhr ich eine Woche später von einem meinem ,,Freund" (er ist tschechischerr Staatsbürger), dass die Hure und ihr Zuhälter sich unser österreichisches Kennzeichen notiert hatten. Dann wurde plötzlich behauptet, ich hätte die Frau vergewaltigt, um Geld zu erpressen. Ich war aber unschuldig, und da ich minderjährig war, hat sich niemand getraut zur Polizei zu gehen. Also doch nur ein Bluff.
Trotz dieser hässlichen Umstände hatte ich kurze Zeit später doch die Vorteile des Rotlichtbereichs für mich entdeckt. Geld gegen Sex zu tauschen fand ich einfach nur total berauschend. Den ersten Puffbesuch startete ich erst mit 18. Inzwischen war ich doch kein horizontales Greenhorn mehr. Ich muss heute noch lachen, wenn ich an diese brasilianische Hure denke. Unbezahlbar fand ich ihren fassungslosen Gesichtsausdruck, als ich ihr erklärte, dies sei mein erster Bordellbesuch. Mit dem nächsten Atemzug sagte ich ihr, dass ich gerne einen "griechischen" Weg beschreiten, auf Deutsch gesagt: Analverkehr mit ihr haben wolle. Dies brachte ihre Gesichtszüge endgültig zum entgleisen. Sie rang heftig nach Luft.
Dunkel kann Ich mich noch an meine Rotkreuz-Ausbildung erinnern. Ich brachte sie auf ein Zimmer und öffnete schnell ihre beengenden Kleidungsstücke. An die restlichen Massnahmen kann ich mich nur noch nebelhaft erinnern, war mein Gehirn zu diesem Zeitpunkt durch einige Gläser Sekt beeinträchtigt.
In den 90er Jahren war Sex verhältnismässig teuer. Für eine halbe Stunde im Puff musste man etwa umgerechnet 120 Euro hinblättern. Dafür erwartete einen ein lustloser Service von zu 98% iger Wahrscheinlichkeit von einer Österreicherin durchgeführt. Nicht jede machte einen schlechten Job aber viele. Und die meisten waren darauf aus, dich mit allen möglichen Tricks zum schnellstmöglichen Abspritzen zu bewegen. Heute gibt es dank EU eine Vielzahl an willigen und auch billigen Gespielinnen vor allem aus Ungarn und den ehemaligen Ostblockstaaten.
Inzwischen sind viele Jahre vergangen und viel Wasser den Bach hinunter geflossen. Heute bin ich schon so etwas wie ein ,,Hurenflüsterer". Wenn ich die Anzeigen diverser Damen studiere, kann ich mit bis zu 99% Wahrscheinlichkeit sagen, welche gut im Bett ist und welche nicht. Es sind oft nur winzige Details im Gesichtsausdruck und der Körpersprache.
Aber ich hatte auch zwischendurch eine feste Freundin. Also war auch Liebe im Spiel. Die längste Beziehung dauerte 18 Monate. Leider ging die auch in die Brüche und ich mutierte wieder zum ,,Charlie Sheen". Ich liess nichts aus und mein Konto konnte erleichtert aufatmen, wurde es doch von der Last eines mächtig grossen Geldbetrages befreit.
Soweit so gut, liebe Kaufmich-Gemeinde! Ich hoffe, Ihr habt meine augenzwinkernde Ironie verstanden. P.S.: Liebe unbekannte Sexarbeiterinnen! Ich sende euch innige Küsse auf all eure Lippen!!