Seit 1995 wird hauptsächlich in den USA im Monat Mai der nationale Masturbationsmonat gefeiert. Der wurde eingeführt, um Schuldgefühle zu bekämpfen. Mittlerweile wird der Masturbationsmonat auch international zum Thema gemacht.
Daher möchten wir aus diesem Anlass einmal auf die Mythen aufmerksam machen, die sich um Masturbation bzw. Onanie, Selbstbefriedigung ranken.
Am schlimmsten haben es Mediziner getrieben, die die Masturbation als Ursache für Krebs, Blindheit und Geisteskrankheiten verantwortlich machten.
Diese These wurde jedoch widerlegt und Masturbation ist keineswegs gesundheitsschädlich. Es können höchstens ausgefallene Masturbationstechniken zu Verletzungen führen. Also Vorsicht!
Ein weiterer Mythos, der lange Zeit Theorie war, ist, dass Masturbation die Ursache von Akne ist.
Man glaubte, dass Jugendliche, die häufig unter Akne litten, sich selbst befriedigten. Das eine hat weder mit dem anderen zu tun.
Masturbation ist kein Sex. Dies stimmt ebenfalls nicht, da Selbstbefriedigung zu einem Orgasmus führt und deshalb als Sexpraktik durchaus seinen Reiz hat.
Dass Selbstbefriedigung zu Geisteskrankheiten führt, ist ein weiterer Mythos. Das stimmt ebenfalls nicht. Masturbation hilft dabei, Spannungen und Frustrationen abzubauen.
Masturbation ist Männersache. Falsch, auch wenn der Anteil der Männer statistisch höher ist, ist es doch für beide Geschlechter eine beliebte Praxis, nur Frauen sprechen nicht gerne über dieses Thema und formulieren seltener ihre erotischen Wünsche.
Dass sich die Geschlechtsorgane bei regelmässiger Masturbation abnutzen, ist ebenfalls ein Trugschluss. Gleitmittel hält das ganze schön geschmeidig.
Neben den erwähnten Angstmachern, sind es häufig auch religiöse Gründe, die die Lust auf die eigene Sexualität nehmen.
Das ist sehr schade, da doch das Entdecken des eigenen Körpers und der eigenen Sexualität zum Menschsein dazugehören.
In diesem Sinne wünschen wir Euch weiterhin viel Spass, wenn ihr Hand an Euch legt!
Euer Kaufmich Team
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