Gastautor joeletaxi ist dem Mysterium des Squirting auf der Spur. Immerhin hält sich hartnäckig das Gerücht, das Squirting ein Fake der Pornoindustrie ist. Aber lest selbst, was er bei seiner Recherche herausfand.
2020 Jahre nach Christus Geburt. In Worten: wir leben im Jahre zweitausendundzwanzig, und noch immer gibt es Unklarheiten über den menschlichen Körper. Insbesondere – natürlich möchte man da fast sagen – in der weiblichen Anatomie und natürlich in der weiblichen Sexualität.
Zum Thema Squirting geben klassische Lehrbücher nichts her und auch Google und Wikipedia lassen ihre Leser hier im unklaren. Ist das alles Fake, was im Porno zu dem Thema zu sehen ist?
Ist Squirting ein Fake?
Also, ich muss gestehen, das Thema war eine zeitlang sehr präsent in meinem Kopf. Alle meine Beziehungen (männlich wie weiblich) waren in der Hinsicht aber genauso ratlos wie ich. Auch professionelle Dienstleisterinnen, deren Dienste ich seit Jahren mal mehr oder weniger regelmässig in Anspruch nahm, konnten mir nicht weiterhelfen. Überwiegend hielt man das Thema für Fake und packte es in die Kategorie „Werbung in eigener Sache“.
Diese Erklärung überzeugte mich, aber meine Neugier wurde wieder geweckt, als ich vor ungefähr sechs, sieben Jahren die Anzeige einer SDL namens Helena las. Sie warb damit, Interessierten zu zeigen, was es mit der weiblichen Ejakulation auf sich hat.
Neugierig und auch aufgeregt verabredete ich mich mit ihr. Sie hatte eine Wohnung im Berliner Süden angemietet, in der sie Kunden empfangen konnte. Diese Wohnung teilte sie sich mit einer Kollegin, die skurilerweise ebenfalls eine anatomische Besonderheit aufweisen konnte.
Deep Throat dank erogener Zone
Es hieß, sie hätte tief in ihrem Rachen eine erogene Zone, bei deren Stimulation sie beim Deep Throat zum Orgasmus gelangen würde. Das war mir dann aber doch zu zweifelhaft und ich beschränkte mich auf ein Date mit Helena.
Sie war eine große, schlanke und schöne Frau, wenn sie auch die 50 bereits überschritten haben dürfte. Helena begegnete mir sehr aufgeschlossen und freundlich. Ich glaube, wir waren uns sympathisch. Ich buchte eine Stunde mit ihr. Wir hatten angenehmen Sex miteinander, obwohl sie meine Vorliebe, den GFS, nicht wirklich teilte.
Es war auf der anderen Seite auch eine schräge Situation: sie wusste genau, dass es im wesentlichen nur einen Grund gab, weshalb ich bei ihr war. Ich wollte sie squirtend erleben. Möglicherweise hemmt so eine Erwartungshaltung. Vielleicht konnte ich sie aber auch nicht so befriedigen, wie sie es benötigte, um zum Orgasmus zu kommen. Wer weiß.
Nach einiger Zeit übernahm sie schließlich die Initiative, kniete sich über mich und begann sich ihre Klit zu massieren. Immer schneller und schneller bis schließlich, nach kurzer Zeit, ein dicker Strahl Flüssigkeit auf meinen Bauch prallte. Kurz darauf wieder und wieder.
Squirting gibt es wirklich
Es kam mir vor wie der Strahl aus einem Gartenschlauch, der im Fünf-Sekunden-Takt geöffnet und geschlossen wurde. Von der Menge her - auch wenn es schwer zu schätzen war - sicherlich 100 bis 200 ml. Ein Wasserglas voll mit geruch- und farbloser Flüssigkeit. Mein Gott! Es gibt es wirklich: das Squirten. Kein Zweifel. Danke Helena für diese Demonstration. Ich denke heute noch gerne an dieses Erlebnis zurück.

Squirting
Escorts, die Squirting anbieten und dies auch tatsächlich können, scheinen in der Minderheit zu sein oder? Wie ist Eure Erfahrung? Gibt es viele Sexdienstleisterinnen, die squirten können? Schreibt uns Eure Meinung in den Kommentarbereich.
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