Heute möchte ich Euch davon berichten, wie ich meine erste Erfahrung im Bereich des käuflichen Sex´ gemacht habe. Ich bin ein recht normaler Typ und stehe mitten im Leben, hab bereits so einiges erlebt und auch schon manches von der Welt gesehen. Mitte letzten Jahres dann bemerkte ich, dass sich in mir schleichend ein Gefühl des Sex-Entzuges aufgestaut hatte. Ich war aufgrund persönlicher Umstände sexuell seit Jahren schon viel zu kurz gekommen. Ich spürte (vielleicht war der Grund ja auch die sogenannte „midlife crisis“) ein stetig steigendes Verlangen nach sexueller Befriedigung, im physischen wie auch im psychischen Sinn. Auch wenn man die Selbstbefriedigung wie Woody Allen sehen könnte, frei nach ihm als „Selbstbefriedigung ist Sex mit Jemandem, den man sehr mag.“ beschrieben, so war mir das auf die Dauer nicht mehr genug.
Also überlegte ich mir, im Internet nach Möglichkeiten des sexuellen Auslebens zu recherchieren. Da mir das Angebot schier unübersichtlich erschien, entschied ich mich zunächst dafür, in Internet-Bewertungsportalen Berichte über sogenannte Sexdienstleisterinnen (SDL) zu lesen und parallel dazu deren Profile in ihren Internetauftritten zu studieren. Das war schon sehr interessant zu lesen und auch zuweilen lustig oder traurig. Aber ich musste für mich irgendwann auch eine Entscheidung treffen. Das alles war extrem aufregend für mich, denn ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was mich auf so einem Treffen erwarten würde, wie es ablaufen würde.
Und dann fasste ich mir eines Tages ein Herz und griff zum Telefon. Ich rief spät abends in einem Bordell im Westen Berlins an und wollte nach der auserwählten Dame fragen. Ans Telefon ging eine offensichtlich osteuropäische Hausdame, die ich jedoch kaum verstand. Im Hintergrund war ziemlicher Tumult wahrzunehmen. Die Hausdame sagte mir, dass die Angefragte im Urlaub sei. In diesem Moment war ich auf seltsame Art und Weise erleichtert und froh, den Hörer auflegen zu können und nicht dorthin zu müssen, aber froh, diesen ersten Schritt (den Anruf) gewagt zu haben.
Ich beschloss daraufhin, mein Glück nicht im Bordell, sondern direkt in einem Internetportal für Wanderhuren zu versuchen. Nach weiterer Recherche rief ich wieder ganz aufgeregt eine Dame an (Osteuropäerin) und hatte sie auch direkt in der Leitung. Sie sprach gut Deutsch und ich war überrascht, wie nett ich mich mit ihr unterhalten konnte. Wir machten einen Termin aus und ich fuhr ca. eine Dreiviertelstunde bis zu der von ihr für eine Woche gebuchten Wohnung. Ich meldete mich wie vereinbart etwa eine Viertelstunde vor dem Date nochmal telefonisch bei ihr, auch in der Annahme, das alles klar sei. Aber ganz und gar nichts war klar, sie eröffnete mir, dass sie heute nicht mehr arbeite und tags darauf abreisen werde. Sie hatte mir also eiskalt ohne vorherige Nachricht einfach einen Korb gegeben. Ich war wie geplettet. Damit hatte ich nun überhaupt nicht gerechnet. Im ersten Moment dachte ich, dass es das dann für diesen Abend wohl gewesen sei aber ich besann mich und recherchierte per Handy aus dem Auto weiter, um im Ort eine weitere Möglichkeit zu finden.
Und ich hatte doch noch Glück. Ich fand und verabredete mich nun ganz spontan mit einer Thai, die auch gut deutsch sprach. Sie war sehr nett am Telefon und wir wurden uns auch schnell über das Geschäftliche einig. In meiner Aufregung fuhr ich zu ihr hin und schlich mich über einen Hinterhof zu ihrer kleinen Wohnung. Das Auto parkte ich, das hatte ich mir aus den Erfahrungen Anderer gemerkt, drei Ecken weiter. Irgendwie fühlte ich mich auf dem Hinweg ständig misstrauisch beobachtet, mir war vor Aufregung ganz schlecht. Ich klingelte. Und es öffnete mir eine kleine, sehr hübsch anzuschauende junge thailändische Frau. Sie entsprach ganz den Bildern, die sie auf ihrem Internetauftritt schon zeigten. Erst später wurde mir dann klar, dass dies so nicht immer der Normalität entspricht.
Als wir uns dann bei der Begrüßung sehr nett unterhielten und ich ihr Blumen zur Begrüßung überreichte, war auch meine anfängliche Aufregung fast verflogen. Das Eis war gebrochen und es stellte sich alsbald eine vertraute Atmosphäre ein. Da ich befürchtete, bei direkter Klärung des Services mit ihr vor Ort zu aufgeregt zu sein, hatte ich ihr einen kleinen Zettel mit meinen sexuellen Vorlieben geschrieben. Darüber musste sie erst einmal lachen. Aber sie las ihn sich kurz durch und alles ward gut. Ich hätte nie im Traum gedacht, mein erstes Pay6-Erlebnis mit einer jungen Frau aus Thailand zu teilen. Übrigens erzählte ich ihr vorher, dass es mein „erstes Mal“ sei und sie hat sich dann, vielleicht auch deshalb, besonders lieb um mich gekümmert. Wir verbrachten eine schöne Stunde zusammen, in der sie Dinge mit mir machte und ich auch mit ihr, die ich so vorher noch nicht erlebt hatte. Nach einer netten Verabschiedung verließ ich ihre Wohnung und überquerte in einem unbeobachteten Moment wieder den Hof.
Nach der ganzen Aufregung war ich total erleichtert und im wahrsten Sinne des Wortes entspannt. Ich schwebte wie auf Wolke 7, die ausgeschütteten Endorphine hatten es möglich gemacht. Seit diesem Tag nun nehme ich ab und zu mal die Dienste einer käuflichen Dame in Anspruch und ich muss sagen, aufgrund dessen, dass ich immer sorgfältig im Vorfeld recherchiere, habe ich bisher schlechte Erfahrungen im Pay6-Bereich vermeiden können.
Wenn man(n) sich die passende Partnerin aussucht, und ihr mit Respekt und Anstand begegnet, dann sind die Grundlagen zu einem schönen und befriedigenden Date für beide Seiten gegeben. Und das ist es doch, was die Kunden und, obwohl sie Geld dafür bekommen, auch die Damen sich wünschen.
Ich habe jedenfalls meine Entscheidung bisher nicht bereut, im Pay6-Bereich eingestiegen zu sein. Ich lerne dadurch auf unkompliziertem Wege interessante Frauen kennen und erweitere meine sexuelle Sichtweise. Und nicht zuletzt ist die temporäre Beziehung zu jeder der Damen unverbindlich und diskret. Es gibt keinerlei Beziehungsstress und finanziell gesehen ist es wahrscheinlich gegenüber einer Affäre auch noch die günstigere Lösung (wenn man, so wie ich, Pay6 nur von Zeit zu Zeit nutzt).
Und ich kann sagen, die sexuelle Befriedigung durch eine schöne Frau ist tausendmal besser als Selbstbefriedigung ;-).