Ein Dauerbrennerthema.
In meinen Gesprächen, in meinen Begegnungsritualen, in allen möglichen Tantraforen/-gruppen.
In fast jeder Beziehung von der mir erzählt wird, oder die ich miterlebe, auch in meinen. Da wird es halt anders genannt, je nach Hintergrund und Kontext.
Kuscheln geht noch, Sex ist erkaltet.
Sex geht noch, aber nur als Abspritz-Erleichterungs-Nummer im immer gleichen Modus, Liebe, Nähe, Offenheit für mal was anderes haben sich verabschiedet. Aber man hat ja Kinder, ein Haus, eine Firma etc. zusammen, warum also neu ....
Swingen geht, aber zuhause lebt man eher nebeneinander her, gut funktionierend und wie gute Kameraden, aber keine Funkenflüge mehr oder großes verliebt sein. "is halt so nach soundsoviel Zeit"
Ja, ich kenne das auch.
Nein, ich habe keinerlei Lust das als naturgegeben hinzunehmen.
Ich habe das große Glück eine offene und tiefe Beziehung leben zu können, sogar mehrere solche.
Und nix verstecken zu müssen da.
Und ich habe viel "übrig" dadurch und gebe es gern ab. Und gebe weiter, was ich weiß und lebe und wie es vielleicht die Liebe und die Funken wieder zurück bringen kann.
Ich mag sehr, was ich hier anbiete.
Es gibt weit mehr goldene Momente darin, als ärgerliche, oder beliebige.
Und, geil ist genauso Teil von heilig, wie heilig Teil von profan ist.
Gott ist in uns. Als wir. Und in Allem was lebt um uns herum.
Und begegnet sich selbst in Allem, was lebt und in Begegnung geht.
Und das ist sehr schlicht und sehr sehr magisch.


Wir leben doch alle nur vor uns hin. der eine so, der andere anders. Sex halte ich für grundsätzlich überbewertet, ok mit 25 sah ich das wahrscheinlich anders, heute ist es wirklich nur noch ein Druckablaß der allerdings auch manchesmal Not tut. Auf jeden Fall gibt es Personengruppen die vollkommen übersexualisiert erscheinen, was hat das noch mit Liebe zu tun. Viele Menschen versuchen heutzutage in ihren Jobs den Lebensstandard zu erhalten und zu überleben, großartige Liebesdinge bleiben da auf der Strecke.
@blue-Striper: erst bleiben die Liebesdinge auf der Strecke weil der Job alles fordert, später dann bleibt der Job auf der Strecke weil die Liebe fehlt. Fehlende Liebe wird beim Arzt nur selten erkannt, die Leute werden dann wegen Erschöpfungssyndrom oder chronischen Knochenschmerzen oder Migräne oder sonstwas krankgeschrieben, dann bleibt weder ein erfülltes Berufsleben, noch ein aufregendes oder ausgleichendes Liebesleben. @Natalieswarmtouch: geil ist Teil von heilig, wenn man das h von heilig durch g ersetzt wirds deutlich. Sex is magic da stimme ich Dir voll zu. Ob nun Gott in mir ist weiß nur er selbst, ich hab jedenfalls noch nichts davon bemerkt. (wollte nur sticheln, bin auch kein Atheist oder gottloser Geselle, das näher zu erläutern würde aber den Rahmen sprengen) Stimme Dir auch voll dabei zu, dass wir uns nicht mit schlechtem Sex zufriedengeben sollten weil es für mehr nicht reicht. Wenn Gott dabei hilft, ist er herzlich eingeladen. Ich bin schon zufrieden wenn hinterher beide sagen: oh geil, das war göttlich.
@Mr.Licky: vielen Dank für Die Blumen
Geil, heilig, profan…. Gott, goldene Momente…. Sehr schlicht und sehr magisch…. Die Überschrift lautet geil oder heilig! Aber warum oder? Denn was bedeutet heilig? Sieht man im Duden nach, steht da: Es kommt von Heil und bedeutet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges, göttlich, vollkommen…. Bei geil steht: toll, großartig, schön, sexuell erregt…. Also eigentlich gar nicht so widersprüchlich! Ich meine eine ehrliche Geilheit ist näher an heilig wie so mancher der sich heilig nennt oder genannt wird! Und ich glaube die Geilheit ist auch von Gott gewollt. In Bibelsprüchen wie „Liebet und mehret euch“ ist das eindeutig bestätigt. Ich glaube, Gott ist ausschließlich im Kopf und dann auch nur bei Menschen die das wollen und zulassen. Und wie bei allen kommt es auf die Dosis an. Ganz ohne ist es nicht stimmig, und zu viel davon ist reines Gift! So, genug philosophiert! Ich weiß schon was du mit dem von dir Geschriebenen ausdrücken willst. Das Zusammenleben über längere Zeit verändert die Beziehung. Ist wahrscheinlich von der Natur so vorgesehen. Zuerst die Geilheit, Mann muss versuchen die Gene so weit wie möglich zu streuen, Frau den besten und potentesten Zeuger des Nachwuchses zu finden. Dann die Familiengründung, mit vereinten Kräften den Widrigkeiten des Lebens die Stirn zu bieten. Wenn die Kinder später aus dem Haus sind, fallen die meisten in ein großes Loch. Dann beginnen die Ehekrisen, man sieht im Partner immer noch die Mutter oder den Vater der Kinder und beiden bleibt dann der von dir angesprochenen Status der Heiligkeit aufgestempelt. Von Geilheit keine Spur mehr! Wenn man nicht über seinen Schatten springen kann. Doch das ist manchmal leichter gesagt als getan. Die „Betriebsblindheit“ hindert! Eine Betrachtung von außen, so wie du sie unter anderen anbietest, birgt eventuell große Chancen. Mit einer anderen Betrachtungsweise wird vielleicht ganz einfach aus profan magisch und durch goldene Momente entsteht heilige Geilheit! Glaub ich halt zumindest....