Für die Fans von Fantasy-"Klein-Erna"-Erotik-Geschichten.
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Lila erwachte niesend, mit enorm ekligem Geschmack im Mund,
und, soweit sie aus ihrem einen halbgeöffneten Auge erkennen konnte, schwer zerrauften Flügeln.
In ihrem Kopf schien ein Sägewerk eingezogen zu sein.
Sie versuchte sich zu bewegen.
Jähe Übelkeit, kreischende Kopfschmerzen waren die Folge.
`Vielleicht doch lieber einfach sterben?`, dachte Sie.
Sie versuchte es. Ernsthaft. Noch ernsthafter. Es ging nicht.
`Oh Mann, ist ja klar, wenn man`s mal grade nicht brauchen kann glaubt natürlich irgend so ein Mensch an einen` - Sie seufzte resigniert.
Sterben fiel also aus.
Na dann vielleicht über den Rand rollen und in den Schatten hinunterfallenlassen. Wenigstens der Helligkeit entkommen.
Mit geschlossenen Augen tastete sie um sich herum, um den Rand der Blüte auszumachen.
Und erwischte ein haariges Bein. Etwas grunzte.
Erschreckt zog sie die Hand weg.
Und riss die Augen auf. Gleisendes Sonnenlicht.
Ein Bein.
Eine Erektion.
Ein nacktes, männliches Wesen.
`Was zum... Oh Gott, ein Gnom. Ich liege neben einem Gnom. In einer Blüte. Es ist mitten am Tag. Was...?`
Fiebrig versuchte sie sich zu erinnern wie sie hier her geraten war.
Hatte sie etwa ?
`Oh nein nur das nicht, bitte …`
Ihr schmerzendes Hirn weigerte sich jedoch Informationen rauszurücken.
Der Gnom grunzte erneut und schlug die Augen auf.
`Wow, die sind nicht echt, nicht mit der Farbe `, dachte sie verblüfft.
Sein Blick wurde dunkel, als er sie wahrnahm.
"Hallo Schöne, du bist schon wach?" Seine Stimme war tief und vibrierend.
`Na wenigstens hab ich mir einen der attraktivsten ausgesucht, die ich je gesehen habe`, dachte sie, vollkommen hypnotisiert von Augenfarbe und Timbre des Wesens, mit dem sie da in einer Rosenblüte lag.
Als sein Blick langsam weiterwanderte und ein Wolfsgrinsen sein Gesicht zu überziehen begann, realisierte Lila, dass sie ebenfalls nackt sein musste.
Ihr wurde schwindlig, dann heiß, dann schlecht.
Als sie wieder zu sich kam, lag sie im Schatten eines Busches auf kühlem, weichem Gras und der Gnom mit den wundervollen Augen saß neben ihr und fächelte ihr mit einem Rosenblatt Luft zu.
"Was ist passiert?" krächzte sie etwas angestrengt.
"Du bist ohnmächtig geworden und ich habe dich in den Schatten getragen. Zuviel prachtvoller Männercharme wahrscheinlich" erwiderte er lächelnd.
"Wohl eher der Rosenpunsch deiner Gnomkumpels gestern. Ich möchte gar nicht wissen welche n da wieder reingemischt waren", knurrte sie.
"Oh, du trinkst also öfter so viel Rosenpunsch ?
Und wahrscheinlich fliegst Du dann auch regelmäßig nackt und im Sturzflug durch dichtes Dornengestrüpp mit finsteren Moorelfen um die Wette?"
Sein Lächeln hatte sich in ein diabolisches Grinsen verwandelt.
Seine Augen leuchteten jetzt geradezu,
"… und stürzt dann anschließend in den Bach und musst von einem der "Gnomkumpels" aus dem Wasser gefischt werden-"
"Äh, na ja, also eigentlich-" stotterte sie, während ihr heiße Röte ins Gesicht schoß.
Dann kam ein Stück Erinnerung zurück.
"Ich bin mit den Moorelfen um die Wette geflogen? Und ins Wasser gestürzt ? Und ein Gnom hat mich...?"
"Nicht `ein Gnom`, sondern ich.
Und ja, Du bist mit den Moorelfen um die Wette geflogen und es war sogar Deine Idee.
Die Idee ihres Anführers war es dann allerdings, dass Du sein Preis bist, wenn Du verlierst.
Und verloren hast Du.
Was auch niemand wundern kann, nach dem vielen Punsch den Du intus hattest und angesichts der Tatsache dass Moorelfen im Dunkeln sehen können, was eigentlich jedes Kind weiß. Jedenfalls jedes Kind, daß hier aufgewachsen ist. Aber das bist Du nicht, nicht wahr?"
Er verschränkte die Arme vor der Brust.
"Danvar, er hieß Danvar - ooh jetzt erinnere ich mich wieder - er wollte mir zwischen die Beine fassen und er hat mich gebissen und dann bin ich davongeflogen und dann war da diese Böschung und dann ..."
"Und dann bist Du fast ertrunken. Du hast Glück dass ich grade pinkeln mußte und am Bach stand und Dich zappeln sah."
"Ich dachte immer Gnome könnten auch nicht schwimmen-" sagte sie kleinlaut und beschämt über die jetzt immer vollständiger auftauchenden Erinnerungen.
Er lachte.
"Du bist wirklich nicht von hier. Ich bin ein Flußgnom. Wir können schwimmen, sehr gut sogar."
Äußerst detaillierte Bilder äußerst peinlicher Szenen begannen jetzt farbenprächtig und in Dolbysurround vor ihrem inneren Auge vorüberzuziehen.
Sie sah den düsteren, gutaussehenden Danvar im Kreise seiner Clique stehen, sah wie ein wissendes, provokantes Lächeln seinen schönen Mund umspielte, während er sie mit Blicken entehrte.
Sie hörte sich wütende, großspurige Provokationen zischen.
Sah die affige Verbeugung mit der er die Herausforderung annahm.
Sah und fühlte noch einmal die rasenden Sturzflüge in die gefährlichen Dornen hinein. Und die angst, die sie sich nicht hatte anmerken lassen –
Dann dämmerten ihr die gerade gehörten Worte.
"Sie können im Dunklen sehen! Na klar. Dieses Schwein.
Oh Gott, alle wussten es. Ich habe mich zur kompletten Idiotin gemacht. Ich will sterben. Oooh -"
Sie bedeckte ihr Gesicht mit den Händen und brach in Tränen aus.
Er erschrak.
"Was - aber was ist denn ? He - nun wein doch nicht.
Ist Dir schlecht ? Ach komm, bitte wein nicht - das kann ich nicht gut aushalten, weißt Du?"
Er begann hilflos ihre Schulter zu tätscheln.
"Es war doch halb so wild - weißt Du solche Partys können schon mal entgleisen. Und du warst ein toller Anblick, so ganz ohne ..., äh, - alle die Dich gesehen haben können das best... -"
Sie stöhnte laut auf und er verstummte irritiert, als er realisierte, dass er offenbar nicht ganz die richtigen Trostworte getroffen hatte.
Er beschloss, ihr statt dessen etwas zu trinken zu holen und ging zum Bach und schöpfte Wasser in einen Becher.
Als er zurückkam, hatte sie sich etwas beruhigt.
Zumindest weinte sie nicht mehr.
Als sie getrunken hatte, bemerkte sie, daß er wieder Kleider trug.
Ganz im Gegensatz zu ihr. Allerdings lag sie unter einem Blütenblatt.
`Er hat mich zugedeckt`, realisierte sie und fühlte warme Dankbarkeit aufsteigen.
"Du hast mein Leben gerettet, ich stehe in Deiner Schuld. Wie kann ich Dir danken?" sagte sie mit der rituellen Geste des Stirn und Herz berührens.
Er räusperte sich.
"Na ja, also...-" der Glanz seiner goldenen Augen wurde wieder stärker, "ich wüsste da schon was-"
Er beugte sich zu ihr. Nah, sehr nah.
"Wir könnten doch da weitermachen, wo wir heute Nacht aufgehört haben".
Sie errötete heftig und ihr Herz begann zu rasen. Seine Nähe war wie ....
Ihr wurde wieder schwindlig.
"Wo, äh, haben wir denn....aufgehört?" hörte sie sich heiser fragen.
"Nicht da wo ich es mir gewünscht hätte", sagte er und lächelte betörend.
`Was heißt das jetzt? Was meint er damit?, dachte sie irritiert.
"Äh, also, heißt das... wir, äh, haben... Oder haben wir nicht?" stammelte sie.
Er grinste. Ihre Verlegenheit war eine Augenweide.
"Wir sind leider nicht übers aufwärmen hinausgekommen. Du bist eingeschlafen. Allerdings hast Du mich zuvor noch Liebling genannt und wundervoll geseufzt. Das ließ einiges erwarten."
...to be continued...some day..

