Anzahlungen. Das Thema wird immer heiß diskutiert, die Pro und die Contra Fraktion haben gute Argumente dafür oder dagegen. Bei potentiellen Gästen ist die Anzahlung überhaupt nicht beliebt, weil sie befürchten, über den Tisch gezogen zu werden. Der Domina oder anderen Dienstleister*in macht sie durchaus auch mal Schwierigkeiten, weil sie ständig erklären muss, wieso sie überhaupt eine Anzahlung erwartet. Ich versuche hier mal darzulegen, wie man möglichst vermeidet als potentielle Betrügerin dazustehen, respektive über den Tisch gezogen zu werden. Bitte beachten: Eine 100% Sicherheit, gibt es nie.
Ich selbst verlange grundsätzlich Anzahlungen für Sessions (die Höhe ist Abhängig von der Dauer der Session). Ich biete drei mögliche Zahlungsarten an, das kann sich der Gast also aussuchen. Da viele Menschen entweder schon abgezockt wurden, oder die Sorge haben, dass sie es vielleicht werden, habe ich extra deswegen mal einen Beitrag auf meiner HP geschrieben, in dem ich ausführlich darlege, wieso ich eine Anzahlung verlange, und wie das Prozedere der Rückerstattung läuft.
Ich kann jeder Kollegin nur raten, transparent damit zu sein, wieso und wie sie eine Anzahlung verlangt, und unter welchen Umständen sie diese auch zurückerstattet. Am besten schreibt ihr mal einen Text dazu, oder kopiert Euch den Text von meiner Homepage und passt ihn für Eure Bedürfnisse an, das ist für Kolleg*innen ausdrücklich ok von meiner Seite! Den Text könnt ihr dann Euren potentiellen Kunden schicken, oder darauf verlinken.
Kunden empfehle ich auf folgende Punkte zu achten, die sich auch Kolleg*innen vielleicht zu Herzen nehmen möchten:
Hat die Dame der Wahl eine eigene Homepage mit ordentlichem Impressum, und/oder Accounts/Anzeigen auf bekannten und seriösen Plattformen, wie zum Beispiel KaufMich?
Ist sie transparent mit den Anzahlungsmodalitäten?
Gibt es auf verschiedenen Plattformen Erfahrungsberichte oder gute Bewertungen?
Reagiert sie nicht pampig auf eventuelle Anfragen, sondern erläutert die Modalitäten?
Dann ist davon auszugehen, dass sie Euch nicht abzockt. Trotzdem nochmal - eine Garantie gibt es allerdings nie.
Gibt die Dame der Wahl nur wenig Informationen zur Person und ihrem Angebot preis?
Macht sie in erster Linie oder ausschließlich Gratiswerbung auf Kleinanzeigen-Plattformen?
Ist sie ausschließlich telefonisch oder über so was wie WA zu erreichen, sodass ihr keine andere Kontaktmöglichkeit als eine Nummer habt?
Sind keinerlei Erfahrungsberichte zu finden?
Sind die Bilder von schlechter qualität oder sogar im Internet geklaut (das können sowohl Escorts als auch Kunden zum Beispiel mit Seiten wie TinEye nachzuprüfen versuchen)?
Dann kann es sein, dass ihr vielleicht über den Tisch gezogen werdet.
Ausdrücklich: es KANN, es muss nicht!
Wie und wo eine Kollegin wirbt, ist sehr individuell, und alleine noch kein Kriterium dafür, dass eine Anzahlung vielleicht verlorenes Geld ist!
Wer sich nicht wohl damit fühlt, eine Anzahlung zu machen, der soll sich natürlich nicht genötigt fühlen das zu tun. Bei mir (und vielen anderen Kolleg*innen) gibt es dann halt keinen Termin. Was aber gar nicht geht, ist zu versuchen dann bei der Dame die eine Anzahlung möchte, zu drängeln und zu nörgeln, dass man unbedingt einen Termin will, aber ohne Anzahlung. Entweder der Kunde akzeptiert die Geschäftsbedingungen, oder er sucht sich eine Dame, die nicht auf einer Anzahlung besteht - ganz einfach. Zu versuchen Grenzen zu verschieben, „Ausnahmen“ zu erreichen oder gar unhöflich zu werden, wenn einem die Geschäftsbedingungen nicht passen, sind ein no go und bei vielen SDL landet ihr damit direkt auf der Blockliste.

