Über den/die Autor*in
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28 Jahre, Frau, Bisexuell
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Nachts im Wald mit der mysteriös Gestalt!

Die Luft im nächtlichen Nadelwald war angenehm kühl, aber zwischen Sarah und Marc knisterte es so gewaltig, dass ihnen alles andere als kalt war. Eigentlich wollten sie nur einen romantischen Nachtspaziergang machen. Doch das Rascheln der Blätter, der silberne Schein des Vollmonds und die absolute Abgeschiedenheit hatten schnell ganz andere Absichten geweckt.

Sie drängte ihn sanft gegen den breiten Stamm einer alten Eiche. Seine Hände wanderten unter ihr Tuch, während sie die Augen schloss und den Duft von Moos und warmer Haut einatmete. Jeder Kuss fühlte sich in dieser wilden Umgebung dreimal so intensiv an. Marc zog sie enger an sich, die Kleidung wurde langsam zur Nebensache, und das Knistern zwischen ihnen erreichte den Siedepunkt.

Knacks.

Sarah fuhr zusammen. Ihre Augen schnellten hoch. „Hast du das gehört?“ „Das war nur ein Reh, Schatz“, raunte Marc und küsste ihren Hals. „Ein Reh bricht keine dicken Äste“, flüsterte sie, plötzlich hellwach.

Sie verharrten mitten in der Bewegung. Plötzlich schien die Dunkelheit um sie herum viel dichter zu sein. Das sanfte rauschen des Windes klang auf einmal wie ein bedrohliches Flüstern.

Schrriiiitch… schrriiiitch…

Ein schleifendes, rhythmisches Geräusch kam näher. Dazu gesellte sich ein schweres, fast schon dämonisches Atmen.

Marc schluckte. Seine romantische Euphorie war wie weggeblasen. Er stellte sich schützend vor Sarah und starrte in das tiefe Schwarz des Unterholzes. Die Äste knackten lauter. Irgendetwas Großes, Dunkles schälte sich aus den Schatten. Es trug eine Kapuze, und in der Hand blitzte im Mondlicht etwas langes, Metallisches auf. Eine Axt? Eine Kettensäge?

Sarahs Herz hämmerte ihr bis zum Hals. Ein Mörder? Ein psychopathischer Förster? Sie klammerte sich an Marcs Arm, bereit, jeden Moment den Sprint ihres Lebens hinzulegen.

Die Gestalt trat auf den hell erleuchteten Waldweg. Das schwere Atmen stoppte. Die Kapuze wurde zurückgeschlagen.

„Äh… guten Abend?“, sagte eine sichtlich irritierte, ältere Frauenstimme.

Marc und Sarah blinzelten. Vor ihnen stand keine Sagengestalt und kein Horror-Schurke, sondern Frau Meyer aus der Nachbarschaft – in einer neongrünen Windjacke. In der rechten Hand hielt sie keinen Mörder-Gegenstand, sondern eine hochmoderne Greifzange, und in der linken Hand einen prall gefüllten blauen Müllsack. Das schleifende Geräusch stammte von ihrer Thermoskanne, die in einer Seitentasche baumelte.

„Ich… ich mache hier nur Geocaching und sammle nebenbei Plastikmüll“, erklärte Frau Meyer pflichtbewusst, während ihr Blick von Marcs halb offener Hose zu Sarahs verrutschtem Oberteil wanderte. Ein wissendes, leicht amüsiertes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Schön, dass die Jugend noch so viel… Begeisterung für die Natur aufbringt. Aber passen Sie auf die Zecken auf. Schönen Abend noch!“

Mit einem fröhlichen Summen drehte sich Frau Meyer um und marschierte weiter ins Dickicht, um das nächste Plastikteil aufzusammeln.

Zurück blieben Sarah und Marc, starr wie Ölgötzen, die Hände immer noch da, wo sie vor dem Schock waren. Es dauerte genau drei Sekunden, bis Marc die Luft ausstieß und Sarah in ein haltloses Prusten ausbrach. Das Adrenalin der angst verwandelte sich augenblicklich in einen Lachanfall, der durch die Baumkronen schallte.

„Zecken?“, keuchte Marc und versuchte, seine Würde und seine Hose gleichzeitig zu richten. „Tja“, lachte Sarah, drückte ihm einen schnellen Kuss auf die Lippen und griff nach seiner Hand. „Ich würde sagen, das Abenteuer Natur verschieben wir auf das heimische Schlafzimmer. Da gibt es zumindest keine ökologisch wertvollen Geocacher.“


ist euch soetwas schonmal passiert ? :)

Nun ja , normalerweise sind Geocacher nicht nachts im Wald unterwegs ..... in den ***n Geocaching hat Frau Meyer ( witzig die Namensgleichheit ) schon viel erlebt , aber noch keine sexelnden Muggels ..... eher anders herum , ich musste auf einer Fahrt zu einem Geocache mal dringend in die Büsche , hielt an einem kleinen Wäldchen neben der Straße an und dachte noch , das ist ja ein genialer Ort um einen Cache zu verstecken - den gab es aber schon , bei näherer Betrachtung der Örtlichkeit fand ich das Finale eines schweren Mystery , was habe ich mich darüber gefreut ;-)

11. AugAntworten
@Savina52 😅 auch gut 😊
11. AugAntworten

Sehe gerade dass hier die KI zugeschlagen hat ( *** ) , es soll heißen 1 5 J A H R E N .

11. AugAntworten

Bekommst einen like von mir. Die Story finde ich echt spannend. Vorallem das Überrraschende Ende/die Person die aufgetaucht ist. Klasse geschrieben 👍

11. AugAntworten
@HotAsiaKoeln Vielen Dank 😘
11. AugAntworten
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