Mich kotzt es wirklich an, was immer noch für eine Stigmatisierung zum Paysex herrscht.
Habe neulich bei einem Flirt (oder wie man das nennen soll) auf einer DatingApp quasi indirekt zugegeben das ich früher mal im Puff war (inkl. der ganzen Vorgeschichte wie ich dazu kam) und sofort gehen merkbar folgende Schubladen auf:
* die armen Frauen werden nur ausgenutzt
* der meint das es dasselbe ist für Sex zu bezahlen oder in ner Liebesbeziehung Sex zu haben
Also ich möchte das Thema Zwangsprostitution nicht wegreden, auch wenn ich selbst zu meiner "Puff-Zeit" immer sehr darauf geachtet hab das die Häuser (so viele waren das nicht) nen guten Ruf hatten und man nicht das Gefühl hatte die Frauen wären da gezwungen... Und vor allem sie mit Respekt zu behandeln, ein klares "Nein" zum Beispiel wird nicht hinterfragt.
Ausserdem sehe ich einen riesen Unterschied zwischen Paysex und einer richtigen Beziehung aber ich glaub das kriegt man wirklich nicht in die Köpfe der "normalen" Frauen (schätze meine Ex ist nicht normal ;-) )
Ich halte das normale sich von einer Beziehung in die nächste zu stürzen für weitaus gefährlicher und als Freier ist man eben freier :)
Aber verstehe eben auch nicht warum das nach wie vor so unvorstellbar ist das es Frauen gibt die diesen Job gern machen oder damit nicht das riesen Problem haben... Es ist ja auch nicht so das die Pornoindustrie gerade in den USA die Frauen zwingt und für mich ist das praktisch das selbe wie Prostitution (Sex gegen Geld)... Ironischerweise ist Prostitution in den USA (größtenteils) verboten... Wtf
Ich mein es gibt unter Freiern schwarze Schafe und wahrscheinlich nicht wenige, wenn ich mir diese AO Foren anschaue aber diese Stigmatisierung und dieses alle über einen Kamm scheren passt echt nicht mehr in die heutige Zeit.

