Dass devote Männer mitunter Grenzen von Dominas nicht respektieren und einige die Kunst des manipulativen Betteln gemeistert haben, dürfte jeder Domina bekannt sein.
In sexuellen Kontexten unterwürfig zu sein, heißt noch lange nicht, dass man den dominanten Partner respektiert. Und auch Dominas haben Grenzen!
Was einige devote Männer sich erlauben, ist unter aller Kanone und lässt mich daran zweifeln, ob diese Männer überhaupt in der Lage sind, anderen Menschen ein Mindestmaß an Respekt entgegen zu bringen.
Wenn ich nicht berührbar bin, ändert sich auch nicht daran, wenn ihr einen Schein mehr auf den Tisch knallt. Und wieso denken diese unreifen, respektlosen Elendsgestalten überhaupt, sie hatten meine Vulva verdient, vor allem, wenn sie mein Nein nicht respektieren? Diese Herren sollten sich glücklich schätzen, dass sie überhaupt erst in den Genuss meiner kostbaren Zeit und Gesellschaft kommen.
Aber einige devote Männer sind undankbar und respektlos. Wenn man etwas ausgemacht hat, was ihren Wünschen und meinen angebotenen Diensten entspricht, ist es nie genug! Wenn ich einen Termin verbindlich ausmachen will, heißt es dann, ob ich nicht auch noch eine gemeine Freundin hätte, oder einen gemeinen Freund. Mein stündlicher Tribut wird ignoriert und stattdessen wollen die Typen ausmachen, dass ich ihnen das Geld wortwörtlich raus prügele.
Fußfetischisten haben teilweise die Dreistheit, mich nach Bildern zu fragen, ohne irgendeine Gegenleistung zu bringen. Ein ehemaliger Putzsklave hat ein Paar Schuhe von mir gestohlen und hielt es nicht für nötig, sich dafür zu entschuldigen oder mir die Schuhe zurück zu geben. Unabhängig irgendwelcher Rollenspiele, merken diese Typen nicht, wie grundlegend respektlos es ist, einen Menschen in der eigenen Wohnung zu bestehlen?
Aber einigen devoten Typen dreht alles ab, wenn sie geil sind, und missachten dann sämtliche grundsätzliche Regeln des Umgang von Menschen untereinander.
Zu einem Sub habe ich den Kontakt abgebrochen, weil er mich tagelang genervt hat, er wolle für seine Herrin anschaffen gehen. Ich habe mehrfach Nein gesagt und zum Ausdruck brachte, nicht auf Gut Glück zu einem Rastplatz am Arsch der Welt in Brandenburg fahren zu wollen in der vagen Hoffnung, dort fänden sich Typen, die bereit wären, meinen Sub für monetäre Gegenleistung zu ficken. Dennoch hat er nicht aufgehört zu betteln, und so habe ich mich breitschlagen lassen und ein Inserat geschaltet, dass mein Sklave Mal so richtig gefickt werden muss. So wurden mir Stunden unbezahlter Sekretärinnenarbeit aufgebürdet und am Ende durfte ich dann sämtlichen interessierten Tops absagen, weil meinem Sub eine halbe Stunde, bevor das Ganze stattfinden sollte, einfiel, dass er es nicht rechtzeitig schafft, weil er noch einen Arbeitstermin in einer anderen Stadt hatte!
Denken diese fordernden, respektlosen, bettelnden Subs eigentlich, Domina heißt "Ich kann mein Gehirn ausschalten und mich aufführen wie ein unreifes Kind weil die Domina sich ja um alles kümmert" ?
Tastenwichser, Zeitverschwender, manipulative Bettler ich habe von euch die Schnauze voll. Gerade wenn man einen etwas extremeren Fetisch hat, oder auf Sachen steht, bei denen auch viele Menschen Berührungsängste haben, sollte man es wertschätzen, wenn man geignete Spielpartner findet.
Und auch wenn ich die Domina bin, ist gerade als Top/Dom für mich die oberste Regel, die harten Limits und Tabus des Subs zu respektieren. Dass einige devote Typen Dominas nicht den selben grundlegenden Respekt entgegenbringen, stört mich immer wieder. Als Mann auf dominante oder sadistische Frauen zu stehen, heißt noch lange nicht, dass man Frauen oder ihre Grenzen respektiert.
Ihr könnt euch euer albernes Göttinengelaber sonst wo reinstecken, denn es ist unglaubwürdig, dass ihr sagt, ihr würdet mich verehren, aber mich gleichzeitig behandelt, als seie ich ein Fetischvollführungsautomat statt ein Mensch.


Ich sehe in letzter Zeit immer mehr gelöschte Kommentare, was ist los?
Jede Menge Kommentare aber alle gelöscht - schade, mich hätte die Diskussion echt interessiert. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass ich über diese Plattform auch willige und dankbare Subs gefunden habe, die mich und meine Dienste schätzen.
Ich war schon bei mehreren Dominas und bringe Ihneniimmer die höchste Wertschätzung entgegen. Champagner und handgemachte Pralines oder Blumen sind eine Selbstverständlichkeit als Mitbringsel. Ich schätze aber auch, wenn man vorher oder hinterher ganz normal miteinander redet. Und viele Damen erzählen dabei ihr Leid und berichten von ähnlichen Geschichten. FÜr mich sind meine Behandlerinnen schon fast Therapeutinnen, die mein seelisches Gleichgewicht wieder herstellen, und bei denen ich mich nach dem 4. oder 5. Mal wirklich fallen lassen kann. Ich kann mich nur im Namen meiner Geschlechtsgenossen bei Ihnen entschuldigen und vielleicht verschlägt es mich mal nach Berlin und ich kann in einem persönlichen Treffen bei Ihnen entschuldigen. Liebe und devote Grüße Matthias
Ich sehe leider nur gelöschte Kommentare. Schade, mich interessiert echt, was die Leute zu dem Thema diskutieren.
Ich bin entsetzt! Und da wundert man sich, warum man so oft auf genervt wirkende Frauen trifft. Danke für die Einsicht - sehr aufschlussreich.
So manch ein Sub kennt eben nicht seinen Platz und seine Rangordnung oder er ist evtl. doch nicht so Sub wie er denkt. Sub muss man, zumindest in gewissen Schranken, auch leben. Allerdings, so ist es zumindest bei mir, bekommt man doch recht schnell ein Bild von seinem, noch unbekanntem, Gegenüber, so dass man abschätzen kann ob sich der Aufwand lohnt. Und ich mache meine Vorstellungen und Tabus und auch die der Dom, bzw. des Dom vorher klar, so dass es dann bei einem Treffen so gut wie keine Fragen und Überraschungen mehr gibt. Z.B. habe auch ich den Wunsch, einmal von meiner Dom oder meinem Dom, vorgeführt zu werden und jedem hinzuhalten und jeden zu bedienen, der von meiner Besitzerin bzw. meinem Besitzer bestimmt wird. Bis jetzt ist das noch nicht passiert, und selbstverständlich sollte der Sub diese "Sekretärinnenarbeit" auch vergüten. Bis jetzt musste ich mich immer selbst im Pornokino für jeden anbieten, wobei man sich dabei natürlich nicht richtig und komplett fallen lassen kann.