Sandra wechselte noch vier weitere Male die Wohnung innerhalb von einem Jahr. Ich folgte ihr auf diesem Weg. In der letzten Wohnung war sie wieder Untermieterin von Anita aus Episode 2. Die beiden waren immer noch befreundet. Allerdings hatte sich Anita nun einen großen Hund angeschafft, der bei jedem Gast an die Tür kam. Das war nicht jedermann's Sache. Eines Tages nach einem schönen Date bei Sandra, sagte sie mir, dass ich ich letzter Gast sei. Sie hatte ein Angebot ihres Arbeitgebers auf eine besser bezahlte Stelle erhalten. Das wollte sie sich nicht entgehen lassen. Ich wünschte ihr alles Gute und ging meines Weges.
Schon am nächsten Tag waren die Profile von Sandra auf den bekannten Internetseiten gelöscht. Sandra hat sich vollständig aus dem Paysex zurück gezogen. Ich bin sicher, dass sie gerne im Paysex gearbeitet hat. Ebenso sicher bin ich aber, dass sie eine kluge Entscheidung getroffen hat, als sie ausgestiegen ist. Ich habe keinen Kontakt mehr zu ihr. Das ist richtig so. Alles Gute, Sandra!
Was ist nun die Moral der Geschichte? In dieser Geschichte ging es weniger um Sandra als um einen Aspekt im Paysex-Bereich, der es Frauen schwer macht: die leidige Suche nach einer passenden Wohnung. Es gibt zu wenig vernünftige Angebote. Vermieter sind oft unzuverlässig. Gerade die Untermiete ist problematisch, weil die Frau als Untermieterin keinen Einfluss auf das Mietverhältnis hat.
Die Vermietung von Wohnungen an SDL sollte ein ganz normales Geschäft sein. Paysex ist nicht sittenwidrig und erfüllt eine wichtige Rolle in der modernen Gesellschaft.

