ist wirklich vielfältig. Manches funktioniert quasi immer. Manches muss aus dem Moment heraus, aus dem erotischen Miteinander zünden und ist nicht lieferbar, abrufbar, verlässlich und automatisch, dafür umso intensiver. Manches passiert, überrascht mich selbst, ist neu, zeigt mir nochmal andere Seiten, Ebenen, Aspekte von mir.
Vieles hab ich schon früh erkundet, interessant gefunden, getan, gekonnt.
Aber erst im älter werden, bekommt da Vieles nochmal eine ganz tiefe Dimension an Lust, Freiheit, Spielfreude und Liebe zum lebendigen, erotischen, immer auch herzlichen Flow.
Ein Mosaik:
Er küsst mich so, wie ich es liebe (und "Sie" erst).
Zuerst nur die Lippen einsetzend, zart knabbern, saugen, Küsse auf den Mundwinkel, aber auch auf die Stirn, die Wangen, den Hals - uhhhh Vorsicht, sehr kitzlig - vielleicht das Ohrläppchen, oder die zarte Stelle unterm Ohr - nicht laut sein am Ohr bitte - jaaaa ohhhh soooo jaaaa
Dann, wenn ich meine Lippen öffne, zart die Zungenspitze an meiner, ein bisschen neckend lecken - niiiiiemals direkt wild die ganze Zunge bis hinten rein - niiiiie, echt nicht.
Am liebsten sind mir die Zungen, die mit wenig Speichel daher kommen, die fester sind, nicht so weich und ssssschlabbriggggg. Schlabbrig erinnert mich zu sehr an zu "ekstatische" übergriffige Hundeküsse.
Nicht mein Kink.
Je höher die Lust. Desto wilder küsse ich. Wenn Du gern wild küsst, überlass mir die Führung dabei, dann entwickelt sich das ganz von allein in Deine Richtung.
Er greift zartfest in mein üppiges, weiches, sinnlichkeitsbegabtes Fleisch.
Nicht mechanisch, fahrig, oder gar mit den Nägeln drüberkratzend um Gänsehaut zu erzwingen.
Neijen, bitte nicht. Ich bin kein Automat, keine Fraumechanik. Und noch viel weniger brauche ich gleich zu Anfang solche Reize, wie die Geräusche, die Fingernägel auf Schiefertafel machen, oder Styropor an Styropor, oder Blech auf Blech oder Hauswand. Du verstehst?
Nein, lieber ganz wach, bewusst, genußvoll, kontrolliert gscheid hinfassen, ka, doch, das darf ruhig kräftig sein. Ich mag gestreichelt zu werden, aber es ist kein allgemeines Frauenschema.
Eine Freundin nennt das sogar
"Das unsinnige stereotype totstreicheln, damit man dann zum Stich kommen kann, pfuideibel, nee, lass mal, echt jetzt"
Knete mich lieber ein bisschen wie nen guten Brotteig.
Einen, der seuzft und schnurrt und dessen Augen sich verschleiern, wenn die Hitze ins Zentrum strömt und die seidige Nässe zum Fliessen bringt.
Und ja, doch, diese weichen, natürlichen Brüste mögen es gern auch ein bisschen kräftiger, fester, entschiedener.
Nicht plumb, nicht grob, nicht sadistisch gemein. Nein, einfach langsam steigern.
Und hinschauen und hinhören, wie sich das auswirkt.
Da gibt es keinen Zweifel, glaub mir. Das merkst Du, ob das passt.
Und wenn mal nicht, ich bin schon ein "großes Mädchen", ich setz meine Grenzen klar und eindeutig, glaub mir.
to be continued

