Start frei für Sex?
Immer mehr Länder beenden sämtliche Beschränkungen, die in den letzten zwei Jahren eingeführt wurden. Auch Deutschland wird dem folgen. Ob das weise ist, mag ich nicht zu beurteilen. Aber es steht nun die Frage im Raum: Wie wird Paysex in der nahen Zukunft aussehen? Werden wir weniger Treffen haben? Oder mehr Treffen mit weniger Damen/Gästen?
Der Paysex-Bereich war besonders starken Einschränkungen unterworfen. Viele Frauen mussten diese Arbeit aufgeben. Wird Paysex sich davon erholen?


Ob es weise ist, wissen die ganz schlauen im Nachhinein. Man sollte seine treffen achtsamer gestalten. In die Lücken der sdl, die wegen c. aufgehört haben, sind junge "Nachwuchskräfte" aus Nachbarländern gestoßen.
Eine gute Frage. Normal hatte gerade der Paysex Bereich in Bezug auf Viren (HIV,Hepatitis C, HPV usw.) ein gewisses Augenmerk auf Risiken und wie man die vermeiden kann. Eine Pandemie und Dauermediale Beschallung hat nun auch dem/der letzten die Gefährdung durch Viren ins Gehirn gebrannt. Seit einigen Monaten mache ich kein Date mehr aus, aber ich sehe, manche Männer haben sich schon eingestellt - Ich bekomme Anfragen, mit dem Zusatz..ich bin geimpft (+geboostert). Sex und körperliche Nähe ist ein Grundbedürfnis, das lässt sich eine Zeitlang überbrücken, aber nicht ewig. Ich denke es wird sich wieder erholen, wenn auch mit einer gewissen Vorsicht und auch nicht zu vergessen, dass medial oftmals kommuniziert wird über "Zwangsprostitution". Also insgesammt genommen, denke ich, es wird sich regenerieren, aber weniger werden, dem Zeitwandel geschuldet. Also Zeitwandel im Bezug, die Zeiten ändern sich..wenn sich einer z.B. "Feminist" nennt, wird er kaum eine Frau buchen und wenn doch, muss er danach noch mind. 20 Theraphiestunden ordern um mit seinem Gewissen zurecht zu kommen, dass er "eine Frau benutzt hat". ;-)
Männliche Feministen? Okay. Eine radikale Feministin hat in einem Interview mal gesagt, dass sie absolut p gegen die Kampagne der Alice S. sei. Jede Frau solle frei ihr Leben so gestalten dürfen wie sie will. @moinmoin: das scheint so zu sein wenn man sich die Zahl der Neuanmeldungen hier so anschaut.
Habe einige Leerkommentare per Hand gelöscht ...
Ich sehe die gesundheitlichen Gefahren durchaus, sie sind vorhanden, waren vorhanden und werden vorhanden sein. Jeder Nutzer oder auch die/der mit gelegentlich wechselnden Sexualkontakten abseits dieser Möglichkeit hier oder woanders sollte sich dessen bewußt sein und verantwortungsvoll handeln. Ich sehe es auch wie MoinMoin, solange Nachfrage da ist wird sie bedient werden, falls einige ausgestiegen sind, dann halt von anderen Damen, die sich diesen Kick oder diese Einnahmequelle oder beides erschließen wollen. Wie viele Treffen wir haben werden, liegt an uns selbst. Auch das, was wir daraus machen und das, was diese Form der Intimität aus uns macht. Jede Handlung hat seine Konsequenz. Ich sehe täglich, das die Bedeutung und die Frequenz von Sex im Verlaufe der letzten 15-30 Jahre kontinuierlich abgenommen hat, zumindest die Form des Miteinanders gemeinsam vor Ort. An diese Stelle sind Pornos, Snapchat, Stripcams und andere virtuelle Angebote getreten, die mit Fühlen, Gefühlen, Wertschätzung und Satisfaction erheblich weniger bieten. Einer neuen Generation scheint es zu gefallen und oftmals auch zu genügen, es ist unpersönlich und austauschbar und zusätzlich macht es emotional nicht angreifbar. Dafür ist es halt emotional sehr defizitär......
Dazu fehlen dem "Deutschen" seit je her die Boulekugeln in der Hose. Recht hast du! Danke.
Nun, wir haben weltweit wohl das liberalste Prostitutionsrecht, auch wenn es neue Einschränkungen gibt. Im Grunde wird Prostitution vom Staat als ein Dienstleistungsberuf behandelt. Im Gegensatz zum Beispiel zu Frankreich gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die darauf warten, verantwortungsvoll wahrgenommen zu werden.
Wo ist denn unser kleiner Racker, der so gerne viele leere Kommentare schreibt?